Bedrohtes Weltkulturerbe

Weltkulturerbe – was bedeutet das? Was hat das für Handlungskonsequenzen? Diese Frage beantwortet der renommierte finnische Architekt und Denkmalschützer Dr. Jukka Jokilehto, auf einer öffentlichen Veranstaltung des George-Bähr-Forums für Baukultur und Ingenieurbaukunst der Technischen Universität Dresden am 13. Juni. Sein Vortrag „World Cultural Heritage – What does it Mean?“ beginnt im 18:30 Uhr und findet im Audimax der Technischen Universität Dresden im Hörsaalzentrum an der Bergstraße statt. Dr. Jokilehto war Hauptgutachter des Dresdner Antrags von 2003 für die UNESCO, er kommt vom ICCROM, dem International Centre for the Study of the Preservation and Restoration of Cultural Property, Rom.

Die beiden Gutachter von ICOMOS Deutschland im Internationalen Rat für Denkmalpflege – die ehemalige Stadtkonservatorin von Konstanz, Dipl.-Ing. Ilse Friedrich und der ehemalige Präsident der KlassikStiftung Weimar, Dr.-Ing. Jürgen Seifert – beleuchten anschließend in einem Vortrag „Die Kulturlandschaft Elbtal Dresden und die Waldschlösschenbrücke“.

Mit dieser öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung möchte das George-Bähr-Forum unmittelbar vor der Entscheidung der UNESCO, ob der Titel Weltkulturerbe für das Dresdner Elbtal im Hinblick auf den Bau der Waldschlösschenbrücke noch aufrecht erhalten werden kann, einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion leisten.

50 Studenten der TU Dresden starten soziales Projekt

Rubinienschäler

Anne Stelzer, Bauingenieurstudentin im 6. Semester, schält den Baum aus Rubinienholz für das Projekt Abenteuerspielplatz Dresden-Neustadt (Bild: Küchler)

Ehrenamtlich planen 50 Studenten des Bauingenieurwesens an der TU Dresden einen Abenteuerspielplatz in der Dresdner Neustadt. Vom Fällen des Holzes bis zur Übergabe arbeiten sie insgesamt sechs Monate an diesem Projekt, was bei den branchenüblichen Sätzen einem ehrenamtlichen Betrag von mehr als 15.000 Euro entspricht. Feierlicher Höhepunkt wird die Präsentation der Spielplatz-Aktion am 05. Juli 2007 im Deutschen Hygienemuseum Dresden zum Bauball 2007 sein.

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Arbeiterwohnhäuser des 19. Jahrhunderts im Plauenschen Grund

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Arbeiterwohnhäuser des 19. Jahrhunderts im Plauenschen Grund – Raumstruktur und Baukonstruktion“ von Dipl.-Ing. Thomas Naumann am Mittwoch, 23. Mai 2007, 11:00 Uhr, in das Sitzungszimmer Beyer-Bau, Raum 67,  George-Bähr-Straße 1 ein.

Ein Marktplatz zum Kennenlernen

UVS
2. Mai 2007

Am Freitag findet der erste Baumarktplatz der Dresdner Bauingenieure statt. Die Veranstaltung – eine Kooperation zwischen der Fakultät Bauingenieurwesen, Ingenieurkammer Sachsen und der Sächsischen Bauindustrie sollen – will Studenten, Forscher und Wirtschaft zusammenbringen. Vier Vortragsblöcke und ein gemeinsamer geselliger Ausklang sollen das gegenseitige Kennenlernen erleichtern.

Das Programm:

12.45 Begrüßung

13.00 – 14.00 Vortragsblock Planer I

  1. Dipl.-Ing. Joachim Stübner, Bürogemeinschaft Stübner + Otto

    Vizepräsident der Ingenieurkammer Sachsen

    Arbeit der Ingenieurkammer Sachsen,

    Hochbauplanung – Modernisierung von Plattenbauten

  2. Dr.-Ing. Frank Purtak, Trag Werk Ingenieure Döking + Purtak Partnerschaft

    Voraussetzungen als Tragwerksplaner

  3. Dipl.-Ing. Ulf-Carsten Uhlig, ACI – AQUAPROJEKT CONSULT

    Diplomarbeiten in Ingenieurbüros

  4. Dipl.-Ing. Jochen Simon, Ingenieurbüro Simon GmbH

    Die Tätigkeit des Tragwerksplaners und des Prüfingenieurs

  5. Dipl.-Ing. Andreas Mickel, VIC Verkehrsanlagen GmbH

    Die Luckenwalder Brücke in Brandenburg an der Havel –

    Ein moderner Brückenentwurf im städtischen Raum

14.00 – 15.00 Vortragsblock Bauindustrie

  1. Dipl.-Ing. Gerd Enders, Präsident des Bauindustrieverbands Sachsen/Sachsen-Anhalt,

    VOBA Bauträger und Schlüsselfertigabu GmbH, Hammerbrücke

    Bauingenieure – Baukonjunktur, Bedarf und Anforderungen an den akademischen Berufsnachwuchs

  2. Bernd Richter, KURT Kanal- und Rohrleitungstechnik GmbH, Chemnitz

    Innovative Technologien im Rohrleitungsbau

  3. Dr.-Ing. Detlef Schmidt, Bilfinger + Berger Bau AG

    Erwartungen an einen Bauingenieur

15.00 – 15.30 Pause / Posterpräsentationen

15.30 – 16.40 Vortragsblock Studenten des Bauingenieurwesens

7 Präsentationen á 10 Minuten

16.40 – 17.00 Vortragsblock Fakultät Bauingenieurwesen

Prof. Dr.-Ing. U. Häußler-Combe:

Das Bauingenieurwesen an der TU Dresden

17.00 – 18.00 Vortragsblock Planer II

  1. Dr.-Ing. Uwe Frost, Dr. Brenner Ingenieurgesellschaft mbH

    Der Verkehrsplaner – ein kreativer Ingenieur

  2. Dipl.-Ing. Olaf Reibetanz, Ingenieurbüro Geudner & Partner

    Instandsetzung und Ertüchtigung von historischen Tragwerken

  3. Dipl.-Ing. (FH) Frank Moser, Weber-Dresden Planungsgesellschaft mbH

    Covergärung auf kommunalen Kläranlagen

  4. Dr.-Ing. Klaus-Jürgen Jentzsch, RJP GmbH

    RJP GmbH – Beraten Planen Prüfen

  5. Dipl.-Ing. Peter Simchen, BSI Ingenieurgesellschaft mbH

    Brückenbau in Polen

  6. Dipl.-Ing. Martin Miklaw, Müller-Miklaw-Nickel Ingenieurgesellschaft mbH

    Aufgaben eines Ingenieurbüros im Bauprozess, weitere Aufgaben eines Ingenieurbüros, Bürovorstellung

Ab 18.00 Geselliger Ausklang bei Bier, Brötchen, Grill …

Fachschaft und Freunde Bauingenieurwesen

Die Teilnahme an den Vorträgen ist gebührenfrei

Reinforcement of A Cementitious Matrix by Long or Continuous Fibers

UVS
2. Mai 2007

Im Rahmen der SFB-Seminare wird Dr. Bruno FIORIO am 15. Mai um 13 Uhr im BEY67 einen Vortrag mit dem Titel „Reinforcement of A Cementitious Matrix by Long or Continuous Fibers: Mechanical Behaviour of the Composite and Interfacial Bond Behaviour“ halten. Dr. Fiori ist Senior Lecturer an der University of Cergy-Pontoise, France im Laboratoire de mécanique et matériaux du Génie Civil (Mechanics and construction materials laboratory). Continue reading Reinforcement of A Cementitious Matrix by Long or Continuous Fibers

Große Stahlbau-Exkursion 2007

UVS
26. April 2007

Vom 30.05. bis 01.06.2007 (die Woche nach Pfingsten) findet die „Große Stahlbau-Exkursion 2007“ statt.

Vorgesehene Ziele:

  • Werksbesichtigung im Stammwerk Plauen der Plauen Stahl Technologie GmbH (Kraftwerksbau, Stahlwasserbau, Brückenbau und Hochbau)
  • Besichtigung des Stahl- und Walzwerkes der Salzgitter AG in Peine
  • Schiffsrundfahrt im Hamburger Hafen (Besichtigung des Container-Terminals Altenwerder, des Schiffdocks der Fa. Bloom & Voss, der Köhlbrandbrücke und versch. Ingenieurbauwerke)
  • Besuch einer Schiffswerft an der Ostseeküste (geplant Aker-Yards Warnemünde oder Wismar)
  • Baustellenbesuch der 2. Strelasundquerung (2830 m langer Brückenzug mit einer Schrägkabelbrücke über der Hauptstromöffnung)
  • Besichtigung des Schiffshebewerkes in Niederfinow (Europas größter „Schiffsfahrstuhl“ im Zuge des Oder-Havel-Kanals)

Anmeldung im Sekretariat Stahlbau BEY 119 bis spätestens zum 4. Mai erbeten, Kostenbeteiligung für zwei Übernachtungen, Bus, Schifffahrt etc. 30 EUR.

Beyer-Preis verliehen

UVS
25. April 2007

In einer Festveranstaltung wurde heute im Rektorat der TU Dresden der Kurt-Beyer-Preis verliehen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis der HOCHTIEF Construction AG ging dieses Jahr an Dipl.-Ing. Laura Heuschneider für ihre Diplomarbeit mit dem Thema „Nach Abriss: Pflanzung“ und an Dr.-Ing. Uwe Reuter für seine Dissertation zum Thema „Analyse und Prognose von Zeitreihen mit Fuzzy-Daten zur Prädiktion von Strukturantworten“ [siehe auch Vorankündigung].

Der Rektor der TU Dresden, Prof. Hermann Kokenge – Landschaftsarchitekt wie die Preisträgerin – verlieh den Preis zusammen mit Dipl.-Ing Andreas Schlage von der HOCHTIEF Construction AG Sachsen.

Studienjahr 2008/2009

Für die Langzeitplaner: Die Termine für das Wintersemester 2008/2009:

Wintersemester 2008/2009

01.10.2008 – 31.03.2009

Lehrveranstaltungen

13.10.2008 – 20.12.2008

05.01.2009 – 07.02.2009

Vorlesungsfreie Zeit / Feiertage

Reformationstag: Fr, 31.10.2008

Bußtag: Mi, 19.11.2008

Jahreswechsel: 22.12.2008-04.01.2009

Eine Historie der Studienjahresablaufpläne (tolles Wort, gell?) inklusive dem aktuellen Zeitplan gibt es auf den Zentralseiten der TU.

Dresdner Bauingenieur-Fachschaft auf der InterCES

UVS
24. April 2007

Eine Abordnung der Fachschaft der Dresdner Bauingenieure nahm jetzt auf dem Internationalen Bauingenieurstudentenkongress InterCES in Slowenien teil. Im Urlaubsort Blen trafen sich 260 Studenten aus Slowenien, Serbien, Kroatien, Rumänien, Montenegro, Bosnien Herzegowina Bulgarien, Türkei, Mexico, Belgien, Frankreich, Deutschland und anderen Ländern. In den fünf Tagen wurden unter anderem acht Exkursionen auf wichtige Baustellen des Landes gemacht. Themenschwerpunkte waren unter anderem der Ausbau des Infrastrukturnetzes (Straßen, Tunnel, Brücken), Wasserkraftwerke und die Erbenforschung. Interessante Fachvorträge zu den Themen mathematische Modellierung, GPS tracking, Brückenbauüberwachung und anderen mehr rundeten das Programm ab. Viele der Sponsorfirmen haben sich weiterhin in eigenen Fachvorträgen und auf einem Marktplatz vorgestellt. Insgesamt ergaben sich spannende Tage mit der Möglichkeit neue Erfahrungen zu gewinnen und Kontakte zu knüpfen. Die kommende InterCES (International Civil Engineering Students Congress) wird im kommenden Jahr in Istanbul stattfinden.

Die Reise wurde möglich durch die Finanzierung im Rahmen des Förderprogramms zwischen der TU Dresden und der Firma Bauconcept.

Austauschprozesse zwischen Hochschulen und Unternehmen

Textile Verstärkung in Schweinfurt

Nachwuchswissenschaftler des SFB 528 „Textile Bewehrungen zur bautechnischen Verstärkung und Instandsetzung“ werden für die TU Dresden exemplarisch das Projekt „Die TUD-Austauschplattform für Sonderforschungsbereiche und Exzellenzcluster“ entwickeln. Die TU hatte sich an dem Wettbewerb Wettbewerb „Austauschprozesse zwischen Hochschulen und Unternehmen“ des Stifterverbandes und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beteiligt und gewonnen: Der Antrag wurde von der Jury ausgewählt und mit 250 000 Euro ausgezeichnet.

In dem Projekt geht es darum, Architekten, Ingenieurbüros, Bauämter und Bauherren von der Leistungsfähigkeit des an der TU Dresden entwickelten „Textilbetons“ zu überzeugen. Später sollen die Erfahrungen des Transfers auf das Exzellenzcluster der TUD „Regenerative Therapien“ sowie auf andere Bereiche übertragen werden. Bis zum Ende der zweijährigen Projektlaufzeit soll ein selbsttragendes Profitcenter aufgebaut werden, welches als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der wirtschaftlichen Anwendung der Basisinnovationen dient.

„Austauschprozesse mit der Wirtschaft haben sich an den deutschen Hochschulen als gleichberechtigter Auftrag neben Forschung und Lehre etabliert“, sagte der Stifterverbands-Generalsekretär und Juryvorsitzende Andreas Schlüter, „die Hochschulen sind sich ihrer Verantwortung als regionale und überregionale Impulsgeber bewusst und pflegen ihre Zusammenarbeit mit Unternehmen mit pfiffigen Ideen und strategischer Wucht.“

Bundesforschungsministerin Annette Schavan zeigte sich erfreut über Umfang und Tiefe der Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen: „Die Konzepte der Preisträger zeigen deutlich, dass beide Seiten durch den wechselseitigen Austausch profitieren. Die Hochschulen erarbeiten wichtige Wissensgrundlagen und eröffnen so neue Innovationspotenziale in der Wirtschaft. Gleichzeitig sichern sie durch eine qualifizierte Ausbildung Nachwuchs für die Unternehmen. Im Gegenzug gibt das in der Wirtschaft vorhandene Know-how Anregungen für die Wissenschaft. Diese Bündelung der Kräfte von Wissenschaft und Wirtschaft ist das Herzstück der Hightech-Strategie für Deutschland.“