Warum heißt ein Rollenlager eigentlich Rollenlager? Dieser und vielen weiteren Fragen gingen rund 20 Studierende am 1. Juli 2026 bei der ersten Fahrradexkursion der Fachgebiete Mechanik und Konstruktiver Ingenieurbau nach.
Am späten Nachmittag traf sich die Gruppe – überwiegend Studierende des zweiten Semesters – gemeinsam mit Prof. Birgit Beckmann (Institut für Massivbau) und Prof. Stefan Löhnert (Institut für Mechanik und Flächentragwerke) vor dem Beyer-Bau. Von dort aus ging es auf eine knapp zehn Kilometer lange Tour quer durch Dresden.
Statt Hörsaal und Tafel standen diesmal Brücken, Lager, Tragwerke und Bauwerke im Stadtraum im Mittelpunkt. An mehreren Stationen erläuterten die beiden Professoren anschaulich die mechanischen und konstruktiven Eigenschaften der Bauwerke. Dabei ging es unter anderem um Modellierungsaspekte sowie die Frage, warum Bauteile genau so konstruiert wurden, wie sie heute zu sehen sind. Und ganz nebenbei wurde auch geklärt, weshalb ein Rollenlager eigentlich Rollenlager heißt.
Die rund zweistündige Strecke führte vom Beyer-Bau durch Plauen und die Südvorstadt, über den Hauptbahnhof und den Freiberger Platz, vorbei am Heinz-Steyer-Stadion bis zum Alberthafen und schließlich zur Flügelwegbrücke. Überall zeigte sich: Spannende Beispiele für Mechanik und Konstruktiven Ingenieurbau finden sich direkt vor unserer Haustür – man muss nur genau hinschauen.
Wer dieses Mal nicht dabei sein konnte, bekommt schon bald eine neue Gelegenheit: Eine weitere Fahrradexkursion ist für den Beginn des kommenden Wintersemesters geplant.
Bild: Stefan Löhnert
