Tag der Fakultät 2017

 

Am Freitag hatte unser Dekan letztmalig die Gelegenheit, vor unseren ehemaligen Studenten eine Ansprache zu halten. In seinem Vortrag befasste er sich nicht ohne Grund mit Beruf und Berufung des Bauingenieurs und mit den vielen Dingen, die ein fertiger Ingenieur erst nach seinem Studium

„Das Leben eines Bauingenieurs ist oft turbulent. Sie werden mit unterschiedlichsten Projekten konfrontiert und Ihre Produkte, ich meine hiermit die Bauwerke, werden deutlich längere Lebensdauer als die Modeprodukte der Elektronik- oder Textilindustrie haben.“ Unser Dekan Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle in seiner Eröffnungsrede im Hörsaal der Philosophischen Fakultät.

erlernen wird – Er hielt die Eröffnungsrede zum Tag der Fakultät. Zu diesem Anlass werden alljährlich unsere Absolventen feierlich aus ihrem Studium entlassen. In diesem Jahr waren es insgesamt 165. Damit war auch die perfekte Überleitung für den Festvortrag des diesjährigen Gastredners hergestellt: „Verantwortung von Ingenieuren“ lautete der Titel einer sehr eindrucksvollen Ansprache des Präsidenten der Bundesingenieurkammer Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer.  Herr Kammeyer verdeutlichte in seiner Rede die Rolle, die Verantwortung und die Verpflichtungen von Ingenieuren gegenüber der Gesellschaft, die sich allein schon durch ihr hochspezialisiertes Fachwissen, und durch das Ausmaß der Projekte und Entscheidungen, die sie zu treffen und zu bewältigen haben ergibt.

 

 

 

 

Der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer mit seinen Gedanken zur „Verantwortung von Ingenieuren“ – Er war der Festredner zum diesjährigen Tag der Fakult
„Im letzten Jahr noch hier im Saal unter den Absolventen, heute bereits Projektleiter in unserer Firma.“ So beschrieb Dipl.-Ing. Gerd Baumann zur Verleihung des Dreßler-Baupreises die Berufsaussichten der Absolventen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musikalisch ging es weit nach Osten: Krambambuli gab mit russischen Stücken der Veranstaltung einen feierlich, heiteren Rahmen.
Sebastian Diesel erhielt den Johann-Ohde-Preis für seine Projektarbeit „Bestimmung der Dichte in Sand mithilfe von Drucksondierungen“

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Wie in den vorangegangenen Jahren wurden zum Tag der Fakultät auch in diesem Jahr herausragende Projekt-, Master-, und Diplomarbeiten besonders gewürdigt. Mehrfach war von den Vertretern der stiftenden Baufirmen dazu der Satz „Im letzten Jahr noch unter den Absolventen hier an der Fakultät und jetzt bereits Projektleiter bei uns.“ zu hören. Sie machten damit einmal mehr deutlich, welche Chancen und welches Ansehen unsere Absolventen mit ihrem Abschluss als Berufseinsteiger in der Baubranche haben. Insgesamt neun Preise wurden für herausragende Leistungen in  diesem Jahr verliehen. Unterteilt in die einzelnen Vertiefungsrichtungen wurden im Anschluss allen Absolventen ihre Abschlusszeugnisse von ihren Professoren ausgehändigt. Im Namen aller nun ehemaligen Studenten zog die frisch gebackene Dipl.-Ing. Maria Oehmichen dann eine Bilanz über die vergangenen Jahre an unserer Fakultät. Abgerundet durch die musikalische Begleitung von Grambambuli und dem festlichen Sektempfang im Foyer bot das wichtigste jährliche Ereignis an unserer Fakultät für alle, die ihr Studium damit abgeschlossen haben, einen sehr angemessenen feierlichen Rahmen.

 

Ehrungen und Preise:

Dreßler-Bau-Preis:

Die Bauunternehmung Gabriel Dreßler verlieh bereits zum wiederholten Mal einen Preis für die besten Abschlussarbeiten in den Vertiefungen Baubetrieb und Gebäude/Energie/Management. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wurde wie in den Vorjahren von Dipl.-Ing. Gerd Baumann überreicht.

  1. Dipl.-Ing. Tony Baumann mit der Diplomarbeit „Ablauforganisation in einer mittelständigen Bauplanungsgesellschaft“
  2. Dipl.-Ing. You Lu mit der Diplomarbeit „Beton-3D-Druck: Untersuchungen zu Datenstrukturen und zum   Datenmanagement“
  3. Dipl.-Ing. Diane Charriere mit der Diplomarbeit „Umsetzung der EU-Vergaberichtlinie“
Dreßler-Baupreis, von Links nach rechts:  Dipl.-Ing. Gerd Baumann, Dipl.-Ing. Diane Charriere, Dipl.-Ing. You Lu, Dipl.-Ing. Tony Baumann, Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle

 

EUROVIA-Straßenbaupreis

Der EUROVIA-Straßenbau-Preis der EUROVIA Services GmbH, in diesem Jahr überreicht von Dipl.-Ing. Alexander Richter, wird jährlich für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet des Straßenbaus verliehen. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

  1. Dipl.-Ing. Martin Fischer mit der Diplomarbeit „Vergleich des absoluten Elastizitäts-   moduls bestimmt mit Näherungsmethoden auf Basis konventioneller Prüfverfahren und bestimmt mit dynamischen Prüfverfahren mit zeitabhängiger Belastung“

 

EUROVIA-Straßenbaupreis: v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Alexander Richter, Dipl.-Ing. Martin Fischer, Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle

 

Preis der Kirchhoff-Stiftung

Mit 1.500 Euro dotierter Preis der Franz und Alexandra Kirchhoff-Stiftung für die beste Arbeit aus den Gebieten Straßenbau, Geotechnik und Baubetrieb, in diesem Jahr überreicht von Herrn Dipl.-Ing. Bernd Nolle an:

  1. Dipl.-Ing. Paul Bolz für seine Diplomarbeit „Optimierung von Betonfertigteilen für Verkehrsflächenbefestigungen“

 

Preis der Kirchhoff-Stiftung, v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Bernd Nolle, Dipl.-Ing. Paul Bolz, Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle

 

Fichtner-Preis

Der von der FICHTNER Water & Transportation GmbH gestiftete Fichtner-Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird seit 2015 für die beste Diplomarbeit mit einem wasserbaulichen Thema verliehen, in diesem Jahr von Herrn Dipl.-Ing. Jörg Schreiter an:

  1. Frau Lisa Kathleen Schneider, M.Sc. für ihre Masterarbeit „Hydro-numerical investigations concerning the influence of two different turbulence   modeling approaches within two types of   fish migration facilities“
Fichtner-Preis: v.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle, Lisa Kathleen Schneider, M.Sc., Dipl.-Ing. Jörg Schreiter

 

Günther-Grüning-Preis

Der mit 1.500 Euro dotierte Günther-Grüning-Preis, gestiftet von der Landesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik in Sachsen, wird jährlich vergeben für hervorragende Projektarbeiten (des 9. Semesters), Diplomarbeiten und Masterarbeiten sowie Dissertationen auf folgenden Gebieten:

  • Zukunftsorientierte Nachweisverfahren für Standsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Zuverlässigkeit von Bauwerken
  • Entwicklung von Simulationsmodellen und numerischen Methoden zur Tragwerksanalyse
  • Beiträge zur Sicherheitsbeurteilung von Tragwerken

Den Preis verleiht Herr Dipl.-Ing. Andreas Forner an:

 

  1. Dipl.-Ing. Niklas F. Schietzold für seine Diplomarbeit „Numerische Analyse von Holzstrukturen   unter Beachtung von Unschärfe“
  2. Dipl.-Ing. Michael Fink für seine Diplomarbeit „Verformungen infolge zyklischer   Bodenerwärmung und–abkühlung   am Beispiel eines Erdbeckens zur   Wärmespeicherung“
Günther-Grüning-Preis, v.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle, Dipl.-Ing.  Michael Fink, Dipl.-Ing. Niklas Schietzold, Dipl.-Ing. Andreas Forner

 

Johann-Ohde-Preis

Der Johann-Ohde-Preis wird an der TU Dresden für hervorragende Projekt- und Diplomarbeiten, im Fach Geotechnik verliehen. Der von der Bauer Spezialtiefbau GmbH gestiftete Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Den Preis verlieh Prof. Ivo Herle an:

  1. Sebastian Diesel für seine Projektarbeit „Bestimmung der Dichte in Sand mithilfe von Drucksondierungen“
Johann-Ohde-Preis, v.l.n.r.: Sebastian Diesel, Prof. Herle

 

Impressionen


Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm eröffnet die Zeugnisübergabe
Alumniguide – für jeden Absolventen eine wertvolle Unterstützung – das Absolventennetzwerk der TU Dresden

 

Freunde des Bauingenieurwesens

 

 

 

 

 

 

In Vertretung aller Absolventen: Dipl.-Ing. Maria Oehmichen
Für 165 glückliche Absolventen zu klein: Die Bühne im Hörsaal der August-Bebel-Str. 20

 

 

 

 

Seminar »DIN 18008: Glas im Bauwesen«

Am Freitag, den 15.09.2018 begrüßte das Institut für Baukonstruktion etwa 50 Ingenieure, Architekten und Anwender aus dem Glaserhandwerk zu einem Fachseminar zur Glasbaunorm DIN 18008. Neben zahlreichen praxisnahen Bemessungsbeispielen stellten die Referenten Prof. Bernhard Weller und Dr. Felix Nicklisch insbesondere die Neuerungen aus der aktuellen Überarbeitung der Normenteile 1 und 2 vor. Auf großes Interesse stießen die numerischen Berechnungsverfahren für den Nachweis absturzsichernder, bedingt betretbarer und durchsturzsichernder Verglasungen, durch die man auf sehr aufwendige Bauteilversuche verzichten kann. Beispielprojekte, die das Vorgehen bei einer Zustimmung im Einzelfall anschaulich erläuterten, zeigten am Ende des Tages, wie sich Innovationen im Glasbau in der Praxis umsetzen lassen. Der rege Austausch und die nette Atmosphäre auf der Veranstaltung zeugten vom Erfolg des Seminars.

Bericht: Felix Nicklisch

 

Prof. Dr. -Ing. Bernhard Weller, Leiter des Instituts für Baukonstruktion, eröffnet das Seminar

„DIN 18008 – Glas im Bauwesen – Bemessung und Konstruktion“ – Tagesseminar am 15.09.

Die DIN 18008 – Glas im Bauwesen – regelt in den Teilen 1 bis 5 die Bemessung und die Konstruktion im Glasbau. Ende 2017 werden die Teile 1 und 2 in überarbeiteter Fassung und der Teil 6 als Entwurf vorliegen. In einer Weiterbildungsveranstaltung wird anhand zahlreicher prüffähiger Berechnungen aus der Baupraxis der aktuelle Stand der Teile 1 bis 6 ausführlich erläutert. Einen Schwerpunkt bilden Beispiele für neu entwickelte numerische und vereinfachende statische Verfahren für den Nachweis absturzsicherer Verglasungen für Tragwerksplaner.Linienförmig gelagerte Verglasungen werden in Konstruktion und Bemessung schrittweise dargestellt und erklärt. Für geklebte Konstruktionen ist weiterhin eine Zustimmung im Einzelfall erforderlich. Das Verfahren mit den notwendigen Bauteilversuchen wird am Beispiel einer geklebten Ganzglaskonstruktion erklärt. Ein kurzer Beitrag zu Forschung und Entwicklung zeigt abschließend neue Wege im Konstruktiven Glasbau.

Das Seminar findet am 15.09.2017 an der TU Dresden im Hörsaalgebäude ABS 94 auf der August Bebel-Str. 20 im Raum E04 statt. Die Tagungsgebühr beträgt 150 EUR und beinhaltet neben den Vortragsfolien die Fachbücher Glasbau-Praxis (Band 1 und 2) als Tagungsunterlage. Weitere Informationen sowie Programm und Anmeldung finden Sie auf unserer Website glasbau-dresden.de.

 

„Spannglasträger – Glasträger mit vorgespannter Bewehrung“

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Spannglasträger – Glasträger mit vorgespannter Bewehrung“ von Herrn Dipl.-Ing. Michael Engelmann am Donnerstag, den 24. August, 14.00 Uhr,  ins Sitzungszimmer 03-07 in der August-Bebel-Str. 30 ein.

„Outstanding Paper Award“ – Auszeichnung für beste Veröffentlichung 2016 an Michael Engelmann und Bernhard Weller

Für einen Aufsatz in der Fachzeitschrift „Structural Engineering International“ bekommen Dipl.-Ing. Michael Engelmann und Prof. Dr. Bernhard Weller den „Outstanding Paper Award“ in der Kategorie scientific paper. Mit diesem Preis sollen laut IABSE (International Association for Bridge and Structural Engineering) „Beiträge der höchsten wissenschaftlichen Qualität angespornt und ausgezeichnet werden“. Verliehen wird er auf einer internationalen Tagung im September in Vancouver. Seit einigen Jahren sind tragende Glaskonstruktionen und  insbesondere Glasträger mit vorgespannter Bewehrung Forschungsthema am Institut für Baukonstruktion. Die nun ausgezeichneten Veröffentlichungen beleuchten die wesentlichen Ergebnisse einer experimentellen Studie zu Biegeversuchen an Spannglasträgern. Bereits auf der Weltleitmesse „Glasstec 2014“ wurde die Idee eines Spannglasträgers an einem Prototypen einer Fußgängerbrücke vorgestellt, 2015 erhielt Dipl.-Ing. Engelmann dann einen Design Award auf der „Elegance in Structures“ in Japan für den Entwurf einer 26 m langen gläsernen Fußgängerbrücke nach der selben Konstruktionsweise. Unter dem Titel „Spannglasträger-Glasträger mit vorgespannter Bewehrung“ sind die Forschungsergebnisse in einer Dissertation von M. Engelmann zusammengefasst und eingereicht, die Verteidigung wird im August stattfinden.

 

Biegeversuche an Spannglastraegern, Institut für Baukonstruktion TU Dresden, Bild: Stefanie Flohr

Glas- und Fassadenbauexkursion 2017

Die diesjährige Glasbau- und Fassadenexkursion fand an den bisher heißesten Tagen des Jahres vom 29.05.17 bis zum 31.05.17 statt. Mit 20 Studenten des 4. und 8. Fachsemesters und drei Minibussen ging es ins 500 km entfernte Stuttgart. Direkt nach der Ankunft am Montag wurde das Bürogebäude der Victoria Versicherung im Stuttgarter Zentrum besichtigt. Im Zuge der Sanierung erhält dieses eine neue Elementfassade, um die aktuellen bauphysikalischen und brandschutztechnischen Anforderungen zu erfüllen. Herr Müller von Auer Weber Architekten führte die Gruppe durch den mehrgeschossigen Skelettbau aus den 60er Jahren. Die neue Fassade mit Dreifach-Isolierverglasung würde die zulässige Deckenlast übersteigen, sodass die Estrichkonstruktion im auskragenden Deckenbereich durch einen Hohlraumboden ersetzt wurde. Am Abend des ersten Tages bestand die Möglichkeit, die Aussicht vom Stuttgarter Fernsehturm zu genießen.

Die erste Baustellenbesichtigung am Dienstag fand am Campus Vaihingen statt, wo uns Herr Prothmann (IFP Weber) zusammen mit dem Projektleiter Herrn Hermann (VB-BW, Universitätsbauamt Stuttgart) und dem Architekten Herrn Hieber empfingen. Die Sanierungsarbeiten am Hochhaus sind noch in vollem Gange, sodass die alte und neue Fassade direkt verglichen werden konnte. Zu den energetischen Sanierungen kommen mehrere Maßnahmen zur Schadstoffbeseitigung, wobei das Gebäude während der gesamten Bauzeit genutzt wird. Anschließend ging es nach Kornwestheim zu einem großen Neubauprojekt der Wüstenrot & Württembergische AG. Auf dem Betriebsgelände entsteht ein neuer Unternehmens-Campus mit einer Vielzahl an Bürogebäuden und einer unterirdischen Passage. Bei der Begehung des ersten Bauabschnitts mit Frau Meyer (W&W) und Herrn Linnartz (Ortner&Ortner) konnten die Studenten die unterschiedlichen Baustufen der Gebäude verfolgen und anhand eines modernen Musterbüros die Innenausstattung in Augenschein nehmen.

Bilder: Institut für Baukonstruktion

Die letzte Station an diesem Tag bildete ein Besuch bei Knippers Helbig Advanced Engineering. Das Ingenieurbüro ist im Bereich Tragwerksplanung, Fassadenplanung und Geometrieentwicklung anspruchsvoller Hochbau- und Brückenprojekte tätig. Herr Fildhuth stellte in einem interessanten Vortrag verschiedene Projekte des Büros vor; darunter die kugelförmig verglaste Dachterrasse des Academy Museum of Motion Pictures sowie den Shenzhen International Airport mit parametrischen, wabenförmigen Elementen im Dachbereich. Dabei wurden den Studenten die jeweiligen konstruktiven Herausforderungen der Projekte verdeutlicht sowie die Gestaltung komplexer Detailpunkte erläutert. Abgeschlossen wurde der Besuch des Ingenieurbüros mit einem gemeinsamen Spaziergang zum innovativen Pavillon des ICD und ITKE aus Glas- und Carbonfasern.

 

Am dritten und letzten Tag fand eine Werksbesichtigung der Josef Gartner GmbH in Gundelfingen statt. Bei der Führung konnten Arbeiten in der Stahlverarbeitung sowie die Herstellung von Closed Cavity Fassaden beobachtet werden. Außerdem konnten die Studenten das Testgelände für Fassadenprüfungen und den Showroom mit interessanten Fassaden-Mockups besichtigen. Nach drei abwechslungsreichen, informativen und sehr sommerlichen Tagen in Stuttgart endete die Exkursion für alle Teilnehmer wieder wohlbehalten in Dresden.

 

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Vertreter der Unternehmen und der Architektur- und Ingenieurbüros, die mit ihrem Engagement den Studenten einen guten Einblick in die Praxis ermöglichten.

 

Bauingenieure zur REWE Team Challenge

Gleich mit mehreren Teams war unsere Fakultät auch in diesem Jahr wieder dabei. Vier Teams sind nicht nur lauf sondern auch schreibfreudig!

Das Team der Baubetriebler: Martin Krause, Florian Kopf, Anne Harzdorf, Jan Kortmann

Schnellstes Institut der Fakultät:

Mit der bereits fünften Teilnahme an der REWE-Teamchallenge konnte dieses Jahr ein kleines Jubiläum gefeiert werden. Das 4-köpfige Team „BauabLAUF“ (Anne Harzdorf, Martin Krause, Florian Kopf und Jan Kortmann) hat sich sehr gut geschlagen und konnte mit Platz 142 von insgesamt 2415 angetretenen Teams in der Mixed-Wertung ein sehr gutes Ergebnis in einer Zeit von 1:33:47 erlaufen. Damit gelang es, den Titel „Schnellstes Institut der Fakultät Bauingenieurwesen“ zu verteidigen! Der „BauabLauf“ war wiederholt entlang des kritischen Weges ein voller Erfolg!

 

 

 

„TU Rennstahl“ läuft mit Lukas Hütting, Thoralf Kästner, Thomas Faßl und Lars Werner

Auch 2017 läuft´s bei den Stahlbauern

Mit einem neuen Teilnehmerrekord von 20.000 Läufern erreichte die REWE Team Challenge am 02.06.2017 ihren vorläufigen Höhepunkt. Natürlich waren auch die Stahlbauer als „TU Rennstahl“ wieder am Start und absolvierten, diesmal als reines Männer-Team in der Besetzung Lukas Hüttig, Thoralf Kästner, Lars Werner und Thomas Faßl, die 5 Kilometer bis ins prall gefüllte DDV-Stadion. Angefeuert durch die zahlreichen Zuschauer und begleitet durch musikalische Rhythmen, konnte das Team seine Leistung aus dem letzten Jahr mit einer Gesamtlaufzeit 1:44:06 deutlich auf Platz 785 verbessern.

 

 

Zwei Teams für ein Institut: BAUKO-Ladies und BAUKO-Runners

Für das Institut für Baukonstruktion gingen dieses Jahr zwei Teams an den Start. Ob 1. Arbeitstag, Diplomand oder Erasmus PhD-Student, die BAUKO Truppe fuhr alle Geschosse auf, um in den Institutskampf der Fakultät einzusteigen. Zum ersten Mal hat sich ein komplettes Frauenteam – die BAUKO Ladies – mit Leonie Scheuring, Katharina Lohr, Alina Joachim und Paulina Bukieda zusammengefunden. Neben einem erfolgreichen 67. Platz (1:49:24) unter den Frauen der Rewe Team Challenge sicherte es sich konkurrenzlos den ersten Platz an der Fakultät in der Kategorie „Frauen-Team“. Der Traditions-BAUKO-Runner Felix Nicklisch ging bereits zum sechsten Mal für das Institut an den Start und erreichte mit seinen Teamkollegen Christian Popp, Jakub Curpek und Felix Hegewald den 648. Platz (1:40:26) in der Männer-Team Wertung – und damit Platz 1 unter den „Männer-Teams“ der Fakultät.

Wir freuen uns schon auf die nächste Team Challenge!

 

 

 

Glasbau 2017

Bild: Katharina Lohr

Über 200 Gäste besuchten am 30. und 31.03.2017 die zweitägige Tagung »Glasbau 2017«. Die große Resonanz zeigt, dass diese Fachveranstaltung fest verankert ist als Forum des Austausches und der Diskussion.

Die Zusammenstellung der Themen ermöglichte einen umfassenden Ein- und Überblick über aktuelle Fragestellungen im Konstruktiven Glasbau und die Anwendung der neu eingeführten Normenteile. Die Referenten stellten die aktuelle Forschung und Entwicklung sowie die Entwurfs- und Planungsprozesse herausragender Projekte vor.

Zur Tagung erschien das Jahrbuch »GLASBAU 2017«. Die Schwerpunkte bilden Bauten und Projekte, Energie und Nachhaltigkeit, Bemessung und Konstruktion sowie Forschung und Entwicklung. Erstmalig wurde in diesem Jahr eine weitere Rubrik zu Bauprodukten und Bauarten eingeführt. Renommierte Autoren aus Planung, Verarbeitung, Forschung und Entwicklung zeigen den Stand der Technik sowie vertiefte Einsichten in spezielle Fragestellungen. Als Jahrbuch umfasst diese Publikation alle wesentlichen Entwicklungen auf dem Gebiet des konstruktiven Glasbaus und der Fassadentechnik. Ausgewählte Autoren referierten auf der Tagung »Glasbau 2017«.

Allen Referenten, Unterstützern und Sponsoren der Veranstaltung sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

 

Beitrag: Katharina Lohr

Leichtigkeit und Transparenz…

sind für das Erscheinungsbild heutiger Architektur sehr prägend. Großflächige Glaskonstruktionen bis hin zu primär tragenden Glasstrukturen sind immer öfter zentraler Bestandteil moderner Gebäude. Aufgrund der sehr großen und wiederholten Nachfrage bietet das Institut für Baukonstruktion am 5. Mai ein Kompaktseminar an, das die Grundlagen zur Bemessung und Konstruktion im Konstruktiven Glasbau anschaulich und verständlich vermittelt.

Für den Entwurf von tragenden Bauteilen aus Glas werden die aktuellen Regeln der DIN 18008 vorgestellt und die bauaufsichtlichen Anforderungen sowie die gegebenenfalls erforderlichen Bauteilprüfungen ausführlich erläutert. Rechnerische Nachweise für Vertikalverglasungen und Überkopfverglasungen werden durch prüffähige Berechnungen schrittweise vorgeführt und erklärt. Im Fokus stehen zudem Sicherheitsaspekte von absturzsichernden, betretbaren und durchsturzsicheren Konstruktionen sowie eine Vorschau auf die bevorstehende Überarbeitung der Glasbaunormung.

Die Kompaktseminare werden als Tagesprogramm angeboten und gliedern sich in vier Lehreinheiten zu je 90 Minuten. Die Konstruktionen werden im Detail erläutert und die Berechnungen anhand vorbereiteter Beispiele aus der Lehrbuchreihe „Glasbau-Praxis“ dargelegt. Die Bände 1 und 2 sind als Seminarunterlagen Bestandteil der Fortbildung. Die Seminarvorträge bieten ausreichend Möglichkeit zur Fragestellung.

 

Termin: 05.05. in Essen, nähere Infos unter www.glasbau-dresden.de

Honorarprofessur für Sylvia Heilmann

Frau Prof. Dr.-Ing. Sylvia Heilmann Bild: Franziska Rehde

Mit Beschluss vom 1. November 2016 ist Frau Dr. Heilmann heute zur Honorarprofessorin für Brandschutz bestellt worden. Frau Heilmann hat seit 2006 am Institut für Baukonstruktion den Lehrauftrag für Brandschutz inne und hält aktuell Vorlesungen im 7. und 8. Semester.

Heilmann hat von 1987 bis 1992 Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule in Leipzig studiert und führt ein Ingenieurbüro für Tragwerks- und Brandschutzplanung in Pirna. Sie ist Prüfingenieurin für Brandschutz und seit 2000 öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Brandschutz. Seit 2008 arbeitet Heilmann im Normenausschuss für Brandschutzingenieurverfahren des Deutschen Instituts für Normung (DIN) mit, und ist im Vorstand der Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik (BVPI) für Brandschutz verantwortlich. 2015 promovierte sie zum Doktor-Ingenieur an der TU Dresden mit einer viel beachteten Darstellung der „Entwicklung des Brandschutzes in Deutschland vom Späten Mittelalter bis zur Moderne“.