Beyer-Bau

UVS
19. April 2007

Der nach dem Bauingenieur Kurt Beyer benannte Beyer-Bau der Technischen Universität Dresden ist ein Werk des Architekten Martin Dülfer. Geplant war ein ganzes Ensemble am Fritz-Förster-Platz, realisiert wurde nur dieser eine Bau – was, wenn man die Pläne sieht, sehr bedauerlich ist. Das Gebäude mit dem 40 Meter hohen Turm – der das Lohrmann-Observatorium enthält und im Laufe der Jahre architektonisch reichlich verschlimmbessert wurde – gilt als Wahrzeichen der TU Dresden. Das George-Bähr-Forum der TU Dresden widmet diesem wichtigen Leitbau der Uni am 20. April ein Kolloquium „Zum Umgang mit Martin Dülfers baukulturellem Erbe“.

Am 21. 4. ist Uni-Tag!

Abiturientinnen und Abiturienten haben’s nicht leicht: Erst der Stress des Abis, und dann auch noch die Auswahl: Was studieren?

Die Entscheidung müssen sie selber treffen – aber Hilfestellung bietet die TU Dresden gerne an. Zum Beispiel für die ganz Untentschlossenen am Uni-Tag, an dem man das komplette Uni-Angebot kennen lernen kann. Traditionell Ende April findet er statt – dieses Jahr am Samstag, den 21. April.

Die Bauingenieure stellen sich von 9:30 bis 15 Uhr in der 1. Etage des Hörsaalzentrums und im direkt daneben gelegenen Beyer-Bau (das ist das Gebäude mit dem Turm an der Ecke!) vor. Hier gibt es Informationen aus erster Hand zu einem Studium, das voller spannender Details steckt und mit guten Berufsaussichten endet. Der Stern listet in seiner Job-Ampel Berufe auf, die in sechs Jahren gefragt sind – also dann, wenn heutige Studienanfänger(innen) realistischerweise fertig sind. Das Fazit: „Das Absolvententief verbessert Einstellungsperspektiven ab 2010/11“.

Fragen zum Direktstudium an der TU Dresden, das im vergangenen Jahr an die Erfordernisse des Bologna-Prozesses angepasst und modularisiert worden ist, beantworten Hannelore Scherze und Susanne Oppermann vom Prüfungsamt. Für das Fernstudium steht Dr. Sabine Damme am Info-Stand. Die Fachschaft – also die Vertretung der Studentinnen und Studenten – ist ebenfalls anwesend und steht für Infos zur Verfügung (außerdem gab’s dort im vergangenen Jahr ganz hervorragenden Kuchen 😉

Den grundlegenden Vortrag „Die Bauingenieurausbildung an der TU Dresden – ein Studium mit Chancen“ hält Dipl.-Ing. Ingo Flemming zwei Mal: Um 10 und um 13 Uhr, jeweils im Hörsaal 81 des Beyer-Baus. Einen Einblick in eine Forschungsrichtung gibt Prof. Peer Haller. „Holzbau zwischen Tradition und Innovation“ hat er seinen Vortrag genannt (12 Uhr im HS 81, Beyer-Bau) – und wer weiß, dass Prof. Haller im vergangenen Jahr gleich drei Preise für seine innovative Forschung bekommen hat, ahnt: Es wird spannend!

Der Papierbrücken-Wettbewerb findet von 10 bis 12 Uhr im Foyer des Beyer-Baus statt und wird live ins Hörsaalzentrum übertragen. Die Preisverleihung durch den Dekan der Fakultät Bauingenieurwesen, Prof. Rainer Schach, beginnt um 13 Uhr.

Führungen durch das Wasserbaulabor mit Modellversuchen bietet Prof. Aigner um 11 und um 14 Uhr an. Das Wasserbaulabor befindet sich im Sockelgeschoss des Beyer-Baus – auf dem Weg dahin kann man auch noch Baugeräte und Baumaschinentechnik in voller Größe erleben (von 10 bis 15 Uhr). Das Straßenbaulabor (ebenfalls im Sockelgeschoss des Beyer-Baus) bietet um 10.30 Uhr eine Führung an, bei der auch Experimente zur Griffigkeitsprognose und zur Druckfestigkeit von Naturstein gezeigt werden. Hier ist Dipl.-Ing. Andreas Otto der Ansprechpartner.

Als drittes Labor hat das geomechanische Labor im Neufferbau die Tore weit offen (wenn man vom Hörsaalzentrum zum Beyer-Bau geht, stolpert man quasi hinein. Drinnen laden Prof. Ivo Herle und seine Mitarbeiter(innen) zu Sandkastenspielen ein – und stellen mit einem Wissensquiz knifflige Fragen. Die Lösungen gibt’s sofort vor Ort, und die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt: Die Antworten sind für manche Überraschung gut! Das Angebot läuft ganztägig von zehn bis 15 Uhr.

Ein leerer Bauch studiert nicht gerne – und Infos übers Studium gehen auch quasi durch den Magen: Gegrilltes und Erfrischendes gibt es auf dem Freigelände zwischen Beyer-Bau und Hörsaalzentrum.

Der PC-Pool der Fakultät Bauingenieurwesen befindet sich im Beyer-Bau (Erdgeschoss, Raum 73), er ist von 10 bis 15 Uhr für Interessenten geöffnet. Das U-Boot aus textilbewehrtem Beton hat bei dem Betonboot-Wettbewerb für Furore gesorgt (und natürlich einen Preis gewonnen). Es kann besichtigt werden, wie auch das Nachfolgemodell, die „Drehsden„. Direkt daneben übrigens: Die erste textilbewehhrte Brücke der Welt, auch ein Preisträger ein mehrfacher sogar!) – entwickelt bei den Bauingenieuren in Dresden.

Weitere Angebote am Stand der Bauingenieure in der ersten Etage des Hörsaalzentrums! Und das Programm zum Ausdrucken und Mitbringen gibt’s natürlich auch…

Kurt-Beyer-Preis für Uwe Reuter

UVS
18. April 2007

Für seine Dissertation “ Analyse und Prognose von Zeitreihen mit Fuzzy-Daten zur Prädiktion von Strukturantworten“ [Thesen und Kurzfassung als PDF (142 kb)] erhält Dr.-Ing. Uwe Reuter den Kurt-Beyer-Preis 2006. Er wird am 25. April um 13 Uhr im Festsaal des Rektorats verliehen.

Der Kurt-Beyer-Preis ist die wichtigste Auszeichnung für Studierende im Bauwesen an der TU Dresden. Er wird seit 1996 jährlich von der Hochtief Construction AG Sachsen verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert.

Preis für SFB-Projekt

UVS
16. April 2007

Freude bei den Beteiligten des Projekts Y1 Photogrammetrie im Sonderforschungsbereich 528: Bei der Verleihung des 2007er Talbert Abrams Award errang das Journal-Paper

/*Maas, H.-G., Hampel, U., 2006: Photogrammetric Techniques in Civil Engineering Material Testing and Structure Monitoring. Photogrammetric Engineering and Remote Sensing, Vol. 72, No. 1, pp. 39-45*/

den 3. Platz. Die PE&RS ist mit einer Auflage von etwa 9.000 Exemplaren die größte Zeitschrift in der photogrammetrischen Welt, und der Talbert Abrams Award zählt daher zu den angeseheneren in der Photogrammetrie.

Zweiaxiale Zug-Zug-Versuche an Scheiben aus textilbewehrtem Beton

Textilbewehrter Beton dient zur Instandsetzung und zur Verstärkung von Stahlbetonbauteilen. Mit dem Ziel, die zweiaxialen Stoffgesetze von textilbewehrtem Beton zu ermitteln, werden zweiaxiale Zug-Zug-Versuche an 8 mm dünnen Betonsscheiben durchgeführt. Diese sind mit Textilien bzw. Gelegen aus AR-Glas bewehrt. Die Probengeometrie, die Lasteinleitungsart und die Maschinensteuerung haben jeweils eine große Wirkung auf die Versuchsergebnisse und deren Aussage. In dieser Untersuchung wurden alle oben genannten Faktoren betrachtet und bewertet.

Le Michler wird am morgigen Dienstag im Rahmen des Graduiertenkolloquiums (13 Uhr, Sitzungszimmer Nefferbau) über die Ergebnisse ihrer Arbeit berichten.

Angrillen

UVS
10. April 2007

Zum Semesterbeginn veranstaltet das Bauball-Team ein Angrillen: Morgen, Mittwoch um 18 Uhr. Das Plakat verrät nicht wo – wahrscheinlich aber doch vor dem Beyer-Bau, gell? Im Ernstfall: Einfach der Nase nach dem Grillduft folgen!

Exkursion nach Trento

UVS
3. April 2007

In Trento befindet sich eine der Partner-Unis der Fakultät Bauingenieurwesen, mit denen ein Doppeldiplom realisiert werden kann. Vom 17. bis 20. Mai findet eine Exkursion zur Universitá degli Study di Trento statt, bei der das Doppeldiplomprogramm der Fakultät Bauingenieurwesen vorgestellt wird.

Ablauf: Donnerstag Anreise (Start ca. 7.00 Uhr in Dresden) und gemeinsames Abendessen mit italienischen Professoren und Studenten.

Freitag: Besichtigung der Universität (Vorlesungsräume, Bibliothek, Computerkabinette, Laborgebäude, Mensa usw.), Vorstellung der Fakultät (Professoren, Studienablauf usw.), Vorstellung des Doppeldiplomprogramms, Vorstellung des Studentenwerks (Immatrikulation, Sprachunterricht, Summer School, sonstige Formalitäten, Wohnheime, Freizeit, Jobmöglichkeiten usw.), ggf. gemeinsames Abendessen.

Sonnabend: Ausflug in die Umgebung (Gardasee, Verona, Dolomiten usw.)

Sonntag: Stadtbesichtigung Trento, Rückreise (Ankunft ca. 20.00 Uhr)

In Trento werden die Teilnehmer(innen) auch Dresdner Studenten treffen, die gerade am Doppeldiplomprogramm teilnehmen. Weiterhin wird Prof. Jehle als Verantwortlicher des Doppeldiplomprogramms ebenfalls vor Ort sein. Die Kosten betragen circa 50 EUR (für Fahrt, Übernachtung, teilweise Verpflegung). Die Exkursion wird mit einem oder zwei Minibussen durchgeführt, so dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Zur Anmeldung werden alle interessierten Studenten gebeten, eine Kurzbewerbung (Inhalt: Warum möchte ich an der Exkursion teilnehmen? circa 15 Zeilen) sowie einen kurzen Lebenslauf mit Angabe der bisherigen Studienerfolge/Noten sowie des Studiensemesters (alles formlos, circa 1 Seite) bis zum 10. April um 8 Uhr im Dekanat der Fakultät Bauingenieurwesen (Zimmer 62 d, rechts neben dem Prüfungsamt) abzugeben. Anschließend werden die Teilnehmer ausgewählt und alle Interessenten über das Ergebnis informiert. Für Rückfragen stehen Jens Otto (34278) oder Markus Netzker (35347) vom Institut für Baubetriebswesen zur Verfügung.

[Update 11.4.] Es sind noch Plätze frei – die Anmeldefrist ist verlängert – bitte einfach Jens Otto kontaktieren (Tel. s.o.)

Dauerhaftigkeit von textilverstärkten Holzbauteilen

Probekörper

Probekörper in der Freibewitterung

Der Einsatz textiler Bewehrungen zur Verbesserung des Tragverhaltens von Holzkonstruktionen verlangt sowohl eine hohe Ausgangsfestigkeit als auch eine große Zuverlässigkeit des Holz-Textilverbundes während der gesamten Nutzungsdauer. Dies setzt geeignete Materialien und Aufbringverfahren voraus und erfordert zur Erzielung eines wirksamen Holzschutzes fundierte Kenntnisse über die Wirkung aller Witterungsfaktoren auf den Holz-Textilverbund.

Robert Putzger stellt am 3. 4. um 13 Uhr (Seminarraum Neufferbau) im Rahmen des Graduiertenkolloquiums die Ergebnisse seiner Arbeit vor, die auf einem umfangreichen Versuchsprogramm basieren, in dem die Witterungsfaktoren in ihren Wirkungsmechanismen auf den Holz-Textilverbund erfasst werden sollten:Bisher wurden über 1000 Schälproben mit Verbunden hergestellt, die sich hinsichtlich ihrer Bestandteile in den Faserarten und der eingesetzten Leime unterscheiden. Davon befindet sich aktuell eine Hälfte der Proben in der Bewitterung, die andere Hälfte der Probekörper wurde im Schälversuch geprüft. Zum Vortrag gibt es eine Zusammenfassung vorab.

Sanieren – aber wie?

Ein Kolloquium „Zum Umgang mit Martin Dülfers baukulturellem Erbe“ veranstaltet das George-Bähr-Forum am 20. April im Hörsaal 68 der Fakultät Bauingenieurwesen – der sich bekanntlich im Beyer-Bau befindet und somit quasi am Ort des Geschehens, denn es geht um die „Sanierung des Beyer-Baus der Technischen Universität Dresden“. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr mit der Begrüßung durch den Dekan der Fakultät, Prof. Dr.-Ing. Rainer Schach. Es folgen Kurzvorträge, unter anderem „Zur denkmalgerechten Sanierung eines Wahrzeichens der Technischen Universität Dresden“. Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Georg Lippert vom Lehrstuhl Baugeschichte spricht über die „Baukulturelle Bedeutung und baugeschichtliche Einordnung des Baus von Martin Dülfer“, Prof. Dr.-Ing. Bernhard Weller, Institut für Baukonstruktion, über „Baukonstruktive Besonderheiten und neue Anforderungen“.

Matthias v. Rüdiger, Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, und Dr.-Ing. Dietmar Kunze, Kunze-Zerjatke freie Architekten, Dresden beleuchten das „Gestaltungskonzept unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten“.

Fachkundige Führungen durch den Beyer-Bau unter besonderer Beachtung von Nutzungsänderungen und nachträglichen Einbauten sowie Aspekten des Brandschutzes und der Haustechnik bilden die letzte anschauliche Information vor der abschließenden Podiumsdiskussion mit den Referenten, die unter dem Motto steht: Was ist zu tun?

Glasbaupreis auf der glasbau2007 verliehen

UVS
23. März 2007

Glasbaupreis für Dipl.-Ing. Michael Göbel

Jurysitzungen und -urteilsfindungen verlaufen nicht immer einmütig. Wenn also sich alle Juroren bei der Beurteilung einer Arbeit nur ansehen und zustimmend-wohlwollend nicken, dann muss diese Arbeit schon etwas Besonderes sein. So geschehen beim Glasbaupreis, der in diesem Jahr erstmals ausgelobt und heute bei der glasbau2007 verliehen wurde: Die Diplomarbeit von Michael Göbel, jetzt wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Stahlbau an der Bauhaus-Universität Weimar, schien allen Preisrichtern die Nummer eins zu sein: Für seine Arbeit über „Laserstrahlschweißen von Quarzglas“ erhielt Göbel somit folgerichtig den ersten Preis in der Kategorie Bauingenieurwesen.

Der vom Baukonstruktion Dresden e. V. in Zusammenarbeit mit DOW CORNING und SAINT-GOBAIN GLASS ausgelobte Glasbaupreis will fortschrittliche und zukunftsweisende Ideen und Lösungen auf den Gebieten des Konstruktiven Glasbaues fördern. Er wird in den Kategorien Architektur und Bauingenieurwesen vergeben. Die eingereichten und in die engere Auswahl genommenen Arbeiten machten es der Jury nicht immer so leicht wie beim Setzen des Spitzenkandidaten in der Kategorie Bauingenieurwesen: Für die Architektur gab es nur zwei zweite Preise. „Vom WM-Forum zum Design-Forum – Bausystem für ein Flächentragwerk“ eines fünfköpfigen Student(inn)en-Teams der Uni Stuttgart und die Diplomarbeit von Cecilia Perugini (ETH Zürich) „Neubau Wärmebad Käferberg, Zürich“ erhielten das Preisgeld. Im Bauingenieurwesen wurden Platz zwei und drei ebenfalls für Studienarbeiten vergeben – beide Teams ebenfalls von der Bauhaus-Universität Weimar.