Habilitation zum Hochwasserrisikomanagement

UVS
9. März 2015

IMG_9429Dr.-Ing. Uwe Müller hat am 9. März 2015 mit mit einem wissenschaftlichen Vortrag und anschließendem Kolloquium sowie einer Probevorlesung sein Habilitationsverfahren zum Abschluss gebracht. Sein Vortrag zum Thema “Die Umsetzung der EG-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie – eine Herausforderung für Deutschland und Europa” wurde von den Gutachtern Prof. Jürgen Stamm (TU Dresden), Prof. Uwe Grünewald (TU Cottbus) und Prof. Robert Jüpner (TU Kaiserslautern) sowie den weiteren Mitgliedern der Habilitationskommission unter Vorsitz von Prof. Schach diskutiert. Die Probevorlesung hielt Dr. Müller zum Thema “Anforderungen an Verkehrsanlagen in Gewässernähe”.

Uwe Müller ist 1963 in Blankenhain, Kreis Weimar geboren. Er studierte in der Fachrichtung Wasserbau an der TU Dresden und absolvierte 1988/89 ein sechsmonatiges Teilstudium in der Fachrichtung Wasserbau am Polytechnischen Institut Leningrad (heute Universität St. Petersburg, Russland). Nach seinem Diplom in Dresden war Müller Wissenschaftlicher Assistent und Oberassistent am Lehrstuhl für Konstruktiven Wasserbau. Promoviert wurde er 1998 zum Thema „Deformationsverhalten und Belastungsgrenzen des Asphaltbetons unter den Bedingungen von Staudammkerndichtungen“.

Seit 1997 arbeitete Uwe Müller in der Landestalsperrenverwaltung, ab 2008 ist er Abteilungsleiter der Abteilung Wasser, Boden, Wertstoffe im Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. 2010 erschien sein Fachbuch „Hochwasserrisikomanagement – Theorie und Praxis“, das als gleichwertige wissenschaftliche Veröffentlichung Kern der kumulativen Habilitation war.

Sanierung und Verstärkung von Betonbauteilen

UVS
28. Oktober 2014

Habilitation Regine OrtleppDr.-Ing. Regine Ortlepp hat am 27. Oktober 2014 mit einem wissenschaftlichen Vortrag und anschließendem Kolloquium sowie einer Probevorlesung ihr Habilitationsverfahren zum Abschluss gebracht. Ihr Vortrag zum Thema „Oberflächengeometrie rauer Betonoberflächen zur Kraftübertragung ohne zusätzliche Bewehrung“ wurde von den Gutachtern Prof. Manfred Curbach (TU Dresden), Prof. Harald S. Müller (KIT Karlsruhe) und Prof. Jürgen Schnell (TU Kaiserslautern) sowie den weiteren Mitgliedern der Habilitationskommission unter Vorsitz von Prof. Schach diskutiert. Die Probevorlesung hielt Dr. Ortlepp zum Thema „Verstärkungsverfahren für Stahlbetonbauteile“.

Regine Ortlepp ist 1975 in Freiberg geboren. Vor dem Studium des Bauingenieurwesens an der TU Dresden hatte sie zwei Semester Architektur in Dortmund studiert. Für ihre Diplomarbeit „Wiederherstellung des Turmhelmes der Lukaskirche“ erhielt sie 2002 den Kurt-Beyer-Preis, den sie im Jahr 2009 erneut überreicht bekam – für „herausragende Ergebnisse der wissenschaftlichen Dissertation“. Promoviert wurde sie mit einer Arbeit zum Thema „Untersuchungen zur Verbundverankerung textilbewehrter Feinbetonverstärkungsschichten für Betonbauteile“. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Massivbau der Technischen Universität Dresden hat Regine Ortlepp zahlreiche Forschungs- und Praxisprojekte auf dem Gebiet des textilbewehrten Betons durchgeführt. Seit 2013 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden.

Mit ihrer Habilitationsschrift „Aspekte der Sanierung und Verstärkung von Betonbauteilen“ liefert Dr. Ortlepp einen Beitrag für die Nachhaltigkeit und längere Verwendbarkeit der gebauten Umwelt. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit Verstärkung von Stützen und der Verbund Altbeton-Neubeton liefern grundlegende Erkenntnisse für die Anwendung von Textilbeton.

Habilitation Regine Ortlepp

UVS
26. September 2014

Im Rahmen des Habilitationsverfahrens von Dr.-Ing. Regine Ortlepp finden am 27. Oktober 2014 ein wissenschaftlicher Vortrag und Kolloquium sowie eine Probevorlesung statt.

Der wissenschaftliche Vortrag mit anschließendem Kolloquium beginnt um 13:15 Uhr im Hörsaal 118 des Beyer-Baus zum Thema „Oberflächengeometrie rauer Betonoberflächen zur Kraftübertragung ohne zusätzliche Bewehrung“. Die Probevorlesung zum Thema „Verstärkungsverfahren für Stahlbetonbauteile“ beginnt um 15:45 Uhr ebenfalls im Hörsaal 118 des Beyer-Baus.

Habilitation Carolin Birk

UVS
11. Januar 2012

Im Rahmen des Habilitationsverfahrens von Dr.-Ing. Carolin Birk finden der wissenschaftliche Vortrag und die Probevorlesung am 24. Januar 2012 statt.
Der wissenschaftliche Vortrag mit anschließendem Kolloquium beginnt um 11.00 Uhr, im Beyer-Bau, Erdgeschoss, Raum 67 zum Thema: „Physikalisch konsistente Modellierung transienter Vorgänge in räumlich unbegrenzten Gebieten“. Die Probevorlesung zum Thema „Das Phänomen Dämpfung in der Baudynamik“ beginnt 15.00 Uhr, im Beyer-Bau, Hörsaal 68.

Was unsere Straßenbeläge beeinflusst

Habilitation Markus OeserHabilitation Markus Oeser

Mit einem wissenschaftlichen Vortrag mit anschließendem Kolloquium zum Thema „Gekoppelte numerische Simulationsverfahren des Straßenbaus – Eine finite Elemente Methode“ und einer Probevorlesung zum Thema „Bemessung von granularen und flexiblen Befestigungen in Deutschland, Australien und Neu Seeland“ hat sich heute Dr.-Ing. Markus Oeser habilitiert. Die Forschungsarbeiten, die zum Teil während eines Habilitationsstipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an der TU Delft und dann während seiner Tätigkeit als Dozent im Fachgebiet Straßenwesen an der University of New South Wales in Australien entstanden, geben Bauingenieuren das nötige Handwerkzeug, um Berechnungen bei der Planung und dem Bau von Straßenbefestigungen zu ermöglichen.

Straßenbefestigungen unterliegen äußeren Einwirkungen durch Verkehr, Klima und Witterung. Und jede der drei Komponenten ist auch noch sehr vielschichtig – kein leichter Job, diese komplexe Wirklichkeit realitätsnah zu simulieren. Markus Oeser hat in seiner Habilitationsschrift „Nicht-lineare numerische Simulationsmodelle für Verkehrswegebefestigungen unter Berücksichtigung mechanischer, thermischer und hydraulischer Einwirkungen“ die Grundlagen für eine praxisnahe Anwendung erforscht und beschrieben. Von der Vielschichtigkeit wie auch von der Nützlichkeit des Ansatzes vermittelte Markus Oeser einige Aspekte in seinem souverän vorgetragenen wissenschaftlichen Vortrag und der anschließenden Diskussion. Und bei der nachmittäglichen Vorlesung bewies er, dass Vorlesungen selbst über Vorschriften und Regelwerke durchaus spannend sein können.

Markus Oeser wurde 1974 in Werdau (Sachsen) geboren und hat an der TU Dresden Bauingenieurwesen studiert, wo er konstruktiven Ingenieurbau, Baumechanik vertiefte. Seine Promotion 2004 zum Thema „Numerische Simulation des nicht-linearen Verhaltens mehrschichtiger flexibler Verkehrswegebefestigungen“ bestand er mit Auszeichnung. Im Anschluss an die Promotion arbeitete Dr. Oeser zuerst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut für Stadtbauwesen und Straßenbau der TU Dresden und ging 2006 für ein Jahr mit Unterstützung des DAAD als Postdoktorand an die TU Delft. Seit April 2007 ist er als Universitätsdozent (Lecturer) am Institut für Geotechnik, Straßenbau und Verkehrswesen der University of New South Wales (UNSW) in Sydney tätig.

Für die Fakultät Bauingenieurwesen ein guter Start ins neue Jahr: Der Kandidat hat alle Prüfungen bestanden. Und tu felix Australia hat jetzt einen habilitierten Doktor der Ingenieurwissenschaften als Lecturer…

Habilitation Markus Oeser

UVS
11. Dezember 2009

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt ein zum wissenschaftlichen Vortrag und Kolloquium sowie zur Probevorlesung von Dr.-Ing. Markus Oeser im Rahmen seines Habilitationsverfahrens am 5. Januar 2010.

Der wissenschaftliche Vortrag mit anschließendem Kolloquium beginnt um 10 Uhr im Beyer-Bau Raum 67, zum Thema „Gekoppelte numerische Simulationsverfahren des Straßenbaus – Eine finite Elemente Methode“.

Die Probevorlesung zum Thema „Bemessung von granularen und flexiblen Befestigungen in Australien und Neu Seeland“ beginnt um 14.50 Uhr (5. Doppelstunde) und findet im Hörsaal 68 vom Beyer-Bau statt.

. . . unter Berücksichtigung ungewisser Daten

Impressionen der HabilitationImpressionen der Habilitation

Dr.-Ing. Uwe Reuter hat heute mit einem wissenschaftliche Vortrag und anschließendem Kolloquium sowie einer Probevorlesung sein Habilitationsverfahren zum Abschluss gebracht. Der Vortrag zum Thema „Statische und dynamische Tragwerksanalyse unter Berücksichtigung ungewisser Daten“ wurde von den Gutachtern Prof. Michael Kaliske, Prof Reinhard Viertl (TU Wien), Prof. Bernd Möller und Prof. Kai-Uwe Bletzinger (TU München) sowie den weiteren Mitgliedern der Habilitationskommission unter Vorsitz von Prof. Schach und Anwesenden im Publikum ausgiebig diskutiert. Die Probevorlesung zum Thema „Variationsprinzipe – Grundlage der Methode der finiten Elemente“ begann Dr. Reuter mit den Worten „Liebe Studenten des siebten Semesters“ – was bei den Kommissionsmitgliedern eine gewisse Heiterkeit auslöste, aber die angedachte Zielgruppe des Vortrags, den der Kandidat unter ausgiebiger Nutzung eines Tablet PCs gestaltete, klar umriss.
Uwe Reuter ist 1979 in Dresden geboren, wo er auch zur Schule ging und im Studiengang Bauingenieurwesen Konstruktiven Ingenierbau mit der Vertiefungsrichtung Baumechanik studierte. Sein Diplom bestand er mit Auszeichung und erhielt 2004 die Lohrmann Medaille der Technischen Universität Dresden für hervorragende Leistungen im Studium. Für seine Promotion „Analyse und Prognose von Zeitreihen mit Fuzzy-Daten zur Prädiktion von Strukturantworten“ wurde er mit dem Kurt-Beyer-Preis ausgezeichnet.
Seit April 2007 ist Uwe Reuter Geschäftsführender Leiter des Fakultätsrechenzentrums der Fakultät Bauingenieurwesen.

Habilitation Uwe Reuter

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt ein zum wissenschaftlichen Vortrag und Kolloquium sowie zur Probevorlesung von Dr.-Ing. Uwe Reuter im Rahmen seines Habilitationsverfahrens am 29. Mai 2009.

Der wissenschaftliche Vortrag mit anschließendem Kolloquium beginnt um 10.00 Uhr im Beyer-Bau, Raum 67 zum Thema „Statische und dynamische Tragwerksanalyse unter Berücksichtigung ungewisser Daten“.

Die Probevorlesung zum Thema „Variationsprinzipe – Grundlage der Methode der finiten Elemente“ beginnt 13.30 Uhr ebenfalls im Beyer-Bau, Hörsaal 81.

Habilitation Ulf G. Linnemann

UVS
12. Februar 2009
Ulf G. Linnemann
Ulf G. Linnemann

Am 27. Januar fanden im Rahmen des Habilitationsverfahrens von Dr. rer. nat. Ulf G. Linnemann im gut gefüllten Festsaal der Fakultät Wirtschaftswissenschaften ein wissenschaftlicher Vortrag mit Kolloquium und die Probevorlesung statt. Im Vortrag sprach Dr. Linnemann über „Detritische Zirkone und Ihre Anwendung bei der Provenance-Analyse“. Die Probevorlesung hatte den Titel „Die Bildung der Pangäa“.

Dr. Linnemann wurde in Ilmenau in Thüringen geboren. Er studierte Geologie an der Bergakademie Freiberg mit dem Abschluss Diplomgeologe und promovierte dort 1990 mit dem Thema „Lithostratigraphische und sedimentologische Untersuchung präsudetischer Sedimentabfolgen der südlichen Elbezone“ zum Dr. rer. nat. Das Thema seiner Habilitationsschrift lautete: „The Cadomian Orogeny and the Rheic Ocean“ / „Die cadomische Gebirgsbildung und der Rheic-Ozean.“ Dr. Linnemann ist Direktor der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden, Museum für Mineralogie und Geologie und leitet gleichzeitig das Labor für Geochronologie. Er ist chair and head of the board des International Geoscience Programme, IGCP 497 „The Rheic Ocean: It´s origin, evolution and correlatives“. Im Rahmen der Geologieausbildung an der Professur für Angewandte Geologie der TU Dresden zeichnet er verantwortlich für die Vorlesungen „Geologische Arbeitsmethoden“ sowie, „Regionale Geologie von Deutschland“ und gestaltet das „Geowissenschaftliche Kolloquium“.

[Bilder der Veranstaltung]

Habilitation Jörg Schmidt

UVS
10. Februar 2009
Jörg Schmidt
Jörg Schmidt

Dr.-Ing. Jörg Schmidt hat die Lehrbefähigung für Statik und Dynamik erhalten.
Der Leipziger hatte an der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden seine Habilitationsschrift „Modellierung und numerische Analyse von Strukturen aus Holz“ eingereicht.
Es folgten ein wissenschaftlicher Vortrag zum Thema „Statische und dynamische Analyse von Strukturen aus Holz mittels Finite-Elemente-Methode“ mit anschließendem Kolloquium und am Nachmittag desselben Tages die Probevorlesung „Klassische Festigkeitshypothesen zur Beurteilung des Grenzzustandes der Tragfähigkeit“ im Hörsaal vor Studenten.
Jörg Schmidt ist in Leipzig geboren und hat dort auch Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Leipzig in der Studienrichtung Bauingenieurwesen studiert. Nach Abschluss des Studiums 2000 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Statik und Dynamik der Tragstrukturen der Universität Leipzig, wo er 2003 mit „Summa cum laude“ zum Dr.-Ing. promovierte. Das Thema der Arbeit: „Holz/Calciumsulfatfließestrich-Verbunddecken“.