Studentische Hilfskraft ab sofort gesucht für C³-Projekt

Sven Hofmann
19. Juli 2017

Der C³ – Carbon Concrete Composite e.V. mit Sitz im World Trade Center Dresden sucht ab sofort eine SHK. Wenn Du Student/in der Kommunikationswissenschaft oder einer ähnlichen Studienrichtung bist, Dein Wissen und Deine Studienerfahrungen praktisch einsetzen und erproben möchtest, Lust hast, die Kommunikation für Deutschlands größtes Bauforschungsprojekt mit zu gestalten, dann bist Du bei uns genau richtig. Nähere Informationen zu Deiner Bewerbung findest Du hier: Stellenausschreibung SHK PR_2017

Bekehrung zur Nachhaltigkeit – sustainability week in Spanien

AT
19. Juli 2017
Teilnehmer an der international sustainability week in Pamplona Bild: Peer Haller

„Wer interessiert daran ist, einen eigenen Standpunkt zum Thema Nachhaltigkeit im Bauen zu entwickeln oder seinen Standpunkt teilen will, dem sei die Teilnahme an der „International Sustainability Week“ in den Frühlingssemesterferien sehr ans Herz gelegt.“ – meint Oda Budny, eine unserer drei Studierenden, die an der diesjährigen sustainability week in Pamplona teilgenommen haben in ihrem Bericht. Die sustainability week ist ein jährlich im März stattfindendes Programm bei dem mit Vorlesungsreihen und Workshops für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert werden soll. Im Vordergrund steht bei diesem großartigen Angebot für Studierende  aber auch der internationale Austausch untereinander, die  sustainability week ist zudem jedes Jahr mit hochkarätigen Referenten besetzt.  Veranstaltet wird dieses Programm von der Universität von Navarra in Pamplona. Seit vielen Jahren kooperiert unsere Fakultät über ein Erasmusabkommen mit den Spaniern, jährlich gibt es für uns ein Kontingent von zwanzig Studierenden zur Teilnahme an den Veranstaltungen.  „Die Teilnahme ist ein fachlicher und persönlicher Gewinn für die Studierenden und für die Uni ein weiterer Schritt zur Internationalisierung.“ meint dazu Prof. Haller, er steht als Ansprechpartner für das Programm zur Verfügung. Interessenten können sich bis Dezember für die nächste sustainability week – dann im Frühjahr 2018 – bei Prof. Haller melden.

Einen ausführlichen Bericht dazu von Oda Budny gibt es hier:

 

international sustainability week in Pamplona Bild: Peer Haller
Universität von Navarra Bild: Peer Haller

 

„Outstanding Paper Award“ – Auszeichnung für beste Veröffentlichung 2016 an Michael Engelmann und Bernhard Weller

Für einen Aufsatz in der Fachzeitschrift „Structural Engineering International“ bekommen Dipl.-Ing. Michael Engelmann und Prof. Dr. Bernhard Weller den „Outstanding Paper Award“ in der Kategorie scientific paper. Mit diesem Preis sollen laut IABSE (International Association for Bridge and Structural Engineering) „Beiträge der höchsten wissenschaftlichen Qualität angespornt und ausgezeichnet werden“. Verliehen wird er auf einer internationalen Tagung im September in Vancouver. Seit einigen Jahren sind tragende Glaskonstruktionen und  insbesondere Glasträger mit vorgespannter Bewehrung Forschungsthema am Institut für Baukonstruktion. Die nun ausgezeichneten Veröffentlichungen beleuchten die wesentlichen Ergebnisse einer experimentellen Studie zu Biegeversuchen an Spannglasträgern. Bereits auf der Weltleitmesse „Glasstec 2014“ wurde die Idee eines Spannglasträgers an einem Prototypen einer Fußgängerbrücke vorgestellt, 2015 erhielt Dr.-Ing. Engelmann dann einen Design Award auf der „Elegance in Structures“ in Japan für den Entwurf einer 26 m langen gläsernen Fußgängerbrücke nach der selben Konstruktionsweise. Unter dem Titel „Spannglasträger-Glasträger mit vorgespannter Bewehrung“ sind die Forschungsergebnisse in einer Dissertation von M. Engelmann zusammengefasst und eingereicht, die Verteidigung wird im August stattfinden.

 

Biegeversuche an Spannglastraegern, Institut für Baukonstruktion TU Dresden, Bild: Stefanie Flohr

Leichtestes Kanu und Sieg in der offenen Klasse

Genau 2,69 kg pro laufendem Meter wog das Siegerboot zur diesjährigen 16. Deutschen Betonkanu-Regatta im Juni in Köln. Gebaut wurde es von unserem Betonbootteam, „Leichter als Pappe“ hieß es und leichter als Pappe war es offenbar auch.  Im Gegensatz dazu wog das schwerste Kanu des Wettbewerbes satte 88 kg pro Meter. Insgesamt lief es für unser Team in diesem Jahr recht gut, mit der schwimmenden Badeplattform mit Sprungturm und Rutsche „Katamarina und Rutschard“ gelang die Titelverteidigung in der offenen Klasse.

16. Deutsche Betonkanu Regatta 2017, Regattabahn Fuehlinger See, Köln
Bild: Sascha Steinbach
Jubel bei unserem Betonbootteam mit zwei Siegertrophäen und „Leichter als Pappe“
Bild: Sascha Steinbach

 

 

 

 

 

 

 

 

Das leichteste Kanu „leichter als Pappe“ in Aktion. Bei einer Länge von 4,18 m wiegt es gerade einmal 11,25 kg. Bild: Sascha Steinbach
Mit „Katamarina und Rutschard“ holte unser Team den Tittel in der offenen Klasse erneut nach Dresden. Bild: Sascha Steinbach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beste Stimmung zur Siegerehrung bei unserem Team Bild: Thilo Saltmann

lnfluence of fiber type and matrix composition on the tensile behavior of strain-hardening cement-based composites (SHCC) under impact loading

AT
11. Juli 2017

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt  zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „lnfluence of fiber type and matrix composition on the tensile behavior of strain-hardening cement-based composites (SHCC) under impact loading“ von Herrn Iurie Curosu, M.Sc. am Donnerstag, den 20. Juli, 10.00 Uhr,  ins Sitzungszimmer 03-07 in der August-Bebel-Str. 30 ein.

Internationales ROBEX-Symposium in Catania/Italien

Sven Hofmann
10. Juli 2017
Vom 28.06.-02.07.2017 fand auf dem Etna in Italien die ROBEX
Mond-Analog-Mission während des Internationalen ROBEX-Symposiums in
Catania/Italien statt. Das Institut für Massivbau der Technischen
Universität Dresden ist dabei als Partner der Helmholtz-Allianz ROBEX, an
der Entwicklung von Schutzkonstruktionen auf dem Mond aus vorwiegend lunaren
Ressourcen beteiligt. Diese sind notwendig um eine zukünftige Infrastruktur
für langfristige Mondmissionen vor Strahlung und Mikrometeoriten schützen zu
können.
Fotos © Sebastian Wilhelm, Institut für Massivbau

Anwendung der Hypoplastizität bei numerischen Berechnungen von bodenmechanischen Problemen

AT
22. Juni 2017

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt ein zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Anwendung der Hypoplastizität bei numerischen Berechnungen von bodenmechanischen Problemen“ von Herrn Dipl.-Ing. Jamal Hleibieh, am Dienstag, den 11. Juli 2017 um 15 Uhr in das Sitzungszimmer 03-07 in der August-Bebel-Straße 30.

Züblin Stahlbaupreis auf dem diesjährigen Bauball verliehen

Jury und Nominierte für den Züblin-Stahlbaupreis 2017 vor dem Gebäude unserer Fakultät auf der August-Bebel-Straße 30

Am 15. Juni 2017 wurde der Züblin-Stahlbaupreis zum inzwischen siebten Mal an Studierende und Absolventen der Technischen Universität Dresden verliehen. Mit dem Preis werden herausragende Arbeiten aus den Bereichen Architektur und Bauingenieurwesen gewürdigt, die zur Förderung der Metallbauweise beitragen und im Rahmen des Studiums oder einer Promotion entstanden sind. Insgesamt waren in diesem Jahr sieben Arbeiten nominiert, die ein breites Themenspektrum der Stahlbauweise behandeln. Die nominierten Arbeiten wurden von den Studierenden und Diplomanden/-innen im Rahmen eines Vortrags mit anschließender Diskussion vor der Jury präsentiert. Die festliche Verleihung des Preises fand traditionell am Abend im Rahmen des Bauballs der TU Dresden statt.

 

Der mit insgesamt 3000 Euro dotierte Preis wurde in diesem Jahr an einen Studenten und eine Diplomandin des Bauingenieurwesens sowie an ein Team von Studenten der Architektur vergeben. Die Jury hat sich aufgrund der hohen Qualität, des geringen Abstands und gleicher Wertigkeit von zwei Arbeiten mit unterschiedlicher Ausrichtung in diesem Jahr dazu entschlossen, zwei 2. Preise und einen 1. Preis zu vergeben.

Einen 2. Preis erhielt Herr cand.-Ing. Dennis Poroffscheck für seine Projektarbeit zur Untersuchung der Ermüdungsfestigkeit von Stahlhohlkästen mit dreiseitig angeschlossenen Querschotten unter Torsionsbeanspruchung. Ebenfalls einen 2. Preis erhielten Vincent Paul Kanig B. A. und Matthias Hauschild B. A. für ihren Entwurf eines Schaugewächshaus-komplexes im botanischen Garten der Technischen Universität Dresden. Der 1. Preis ging in diesem Jahr an Frau Dipl.-Ing. Cäcilia Karge für ihre Diplomarbeit zur numerischen Untersuchung von Verbunddübelleisten unter Quer- und biaxialer Beanspruchung.

Bericht: Dipl. Ing. Thoralf Kästner.  Ein ausführlicher Bericht zur Verleihung des Züblin-Stahlbaupreises 2017 ist hier zu finden.

 

Unter den strengen Augen der vierköpfigen Jury stellten die Nominierten am Vormittag des 15. Juni ausführlich ihre Arbeiten vor.
Mit dem Preis werden herausragende     Arbeiten aus dem Bereich Architektur und Bauingenieurwesen gewürdigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Preisträger des Züblin-Stahlbaupreises 2017, v.l.n.r.: Prof. Dr. Richard Stroetmann (TU Dresden), Vincent Paul Kanig und Matthias Hauschild (2. Preis), Dennis Poroffscheck (2. Preis), Cäcilia Karge (1. Preis), Ulrich Pfabe (Züblin Stahlbau GmbH)
Prof. Richard Stroetmann von der TU Dresden und Ulrich Pfabe von der Züblin Stahlbau GmbH. Im Rahmen des diesjährigen Bauballs im Veranstaltungshaus „Tante JU“ wurden von den beiden Initiatoren des Preises die besten Arbeiten vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ulrich Pfabe und Dennis Poroffscheck
Cäcilia Karge erhält den 1. Preis für ihre Arbeit.

 

 

 

 

 

 

 

Ulrich Pfabe (Züblin Stahlbau GmbH)
Blumenmädchen

 

 

 

 

 

 

Schwimmen und forschen – Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik nimmt an der Elbschwimmstaffel teil

AT
21. Juni 2017

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016/17 – Meere und Ozeane, startet am 24.
Juni in Bad Schandau die bislang größte Freiwasser-Schwimmstaffel Deutschlands, die in mehreren Etappen am 12. Juli bis ins norddeutsche Geesthacht führt. Die „Elbschwimmstaffel“ soll als Mitmach- und Forschungsveranstaltung die Bedeutung von sauberen Fließgewässern für Meere, Ozeane und für uns Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Unter dem Motto „Das Meer beginnt hier!“ bietet die Mitmach-Aktion neben der Möglichkeit selbst mit zu schwimmen,  Interessierten die Gelegenheit, sich aktiv mit Forschung auseinanderzusetzen und sich somit am Gewässerschutz zu beteiligen. Dazu werden an den einzelnen Etappenzielen Informationsstände und Forschungsstationen eingerichtet sein.

Die Stafel wird Insgesamt von drei Forschungsprojekten begleitet, die TU Dresden wird im Rahmen des Forschungsprojekts In_StröHmunG mit dabei sein. Dieses Projekt setzt mit vielen spezifischen Themen auf die Synergie von ökologisch ausgerichteter flussgebietsbezogener Gewässerbewirtschaftung und ökonomisch fundiertem Hochwasserrisikomanagement. So werden beispielsweise die Wirkung von Vegetation auf Rehnenbildung (Rehnen sind uferbegleitende Wälle von Feinteilen) und Sedimentverhalten und Bewuchs bei der  Unterhaltung von Flutmulden für den Lebensraum vieler Wasserpflanzen und Jungfische untersucht. Alle Maßnahmen, die In_StröHmung vereint, sind darauf ausgerichtet, nachhaltige Antworten zum Hochwasserrisikomanagement und für die naturnahe Gewässerentwicklung zu liefern.

Seit 2015 beschäftigen sich Mitarbeiter des Instituts für Wasserbau und Technische Hydromechanik sowie des Instituts für Hydrobiologie mit diesem Projekt und werden am Rande der Elbeschwimmstaffel darüber informieren. Jeder interessierte Gast ist willkommen, zu folgenden Themen wird es Infostände geben:

 

  • Hochwasser
  • Sediment
  • Makrozoobenthos
  • Fische
  • Ökotoxikologie
  • Ökosystemleistungen

 

In Riesa und Meißen können die Besucher selbst Gewässerproben entnehmen. Der Startschuss fällt am 24. Juni ab 9 Uhr in Bad Schandau, Straße „An der Elbe“. An folgenden Stationen der Schwimmstaffel wird unsere Fakultät vertreten sein:

 

24.06. Dresden, 13 bis 20 Uhr , Gelände des Drachenbootfestivals am Blauen Wunder

25.06. Meißen, 16 bis 18.30, Parkplatz an der Elbe unterhalb der Albrechtsburg (Hochuferstraße)

26.06. Riesa, 16 bis 18.30 beim Riesaer Wassersportverein, Elbstraße 14A

08.07.Wittenberge, 13 bis 19.00, Elbstraße 65

 

 

Lange Nacht der Wissenschaften 2017

AT
19. Juni 2017

Lang ging sie tatsächlich, die diesjährigen Nacht der Wissenschaften. Bis zum Schluss war unser Hof zwischen den Laboren auf der Georg Schumann-Straße gut gefüllt obwohl das Wetter nicht unbedingt dazu einlud. Mit sehr anschaulichen Versuchen präsentierten sich viele unserer Institute und Professuren. Sehr beeindruckend wurde die Elastizität von Glas mit einem Trampolin demonstriert, mit ferngesteuerten Booten konnte man sich gegen die Strömung in unserem Strömungskanal behaupten, viele Kinder sammelten alle Stationen zum Juniorbaumeister.

 

Im Dunkeln war bei uns gut munkeln: Bis Mitternacht war das Interesse an unseren Ständen ungebrochen.
Vor allem in unseren weit geöffneten Laboren war bis zum Schluss viel Betrieb bei den Vorführungen der einzelnen Stände.

 

 

 

 

 

 

 

Dr.-Ing Jan Ebert erklärt den Pendelschlagversuch. Aus welcher Höhe muss das Gewicht fallen um das Glas zu durchschlagen?
Mit den richtigen Assistenten kann der Versuch beginnen. Unsere Prüfhalle im Friedrich Siemens Labor bot kaum noch Platz für Zuschauer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch steht das Haus auf scheinbar sicherem Grund. Silvio Gesellmann vom Institut für Geotechnik demonstriert eindrucksvoll wie sich der Baugrund gefährlich verändern kann.
Bei entsprechender Bodendurchfeuchtung verliert der sandige Boden seine komplette Stabilität und das Haus versinkt. Ähnliche Fälle treten rund um ehemalige Tagebaue auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Haus ist gerettet, der Versuch kann neu beginnen.
Am frühen Abend erfreut sich der Grillstand unseres Fachschaftsrates größter Beliebtheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Man kann tatsächlich übers Wasser gehen… wenn man dem Wasser genug Stärke zufügt. Mit schnellen Bewegungen funktionierts, wer stehen bleibt sinkt ein.
Unsere Wasserbauer können im Strömungskanal die Bedingungen in einem Flussbett nachbilden, perfekte Bedingungen für ein Minibootrennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für alle, die es verpasst haben gibt es verschiedene Experimente im Video zum Nachschauen (Link anklicken):