Preisverleihung auf der EXPO REAL in München

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17. Oktober 2018

Am 10. Oktober dieses Jahres erhielten auf der EXPO REAL (Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen) in München zwei Absolventen unserer Fakultät – Herr Oliver Mosig und Herr Benjamin Schmidt – für ihre erstklassigen Studienleistungen und insbesondere herausragende Abschlussarbeiten von der Wolfgang­-Dürr-Stiftung i. V. m.  der  WOLFF & MÜLLER Personalentwicklung GmbH eine Auszeichnung mit einem Preisgeld i. H. v. je 1000,- Euro.
Die Fakultät Bauingenieurwesen gratuliert ihren Absolventen ganz herzlich!

Beitrag: Silke Dorethe Götte

Benjamin Schmidt und Oliver Mosig (v. l. n. r.) zur Preisverleihung in München; Bild: Silke Dorethe Götte
Durch die Datenbrille gesehen: Planung und Entwurf mit BIM; Bild: Silke Dorethe Götte

 

 

 

 

Semesterstart 2018/19 im Fernstudium – Auftakt vor Ort und virtuell

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16. Oktober 2018

Am 05. Oktober wurden die neuen Fernstudentinnen und Fernstudenten im Hülsse-Bau begrüßt. Im gut gefüllten Hörsaal 386 fanden sich am Nachmittag mehr als 100 Teilnehmende zur halbjährlichen Immatrikulationsveranstaltung ein.
Bereits zum zweiten Mal wurde die Einführungsveranstaltung hybrid durchgeführt, neben den Studierenden vor Ort konnten online auch diejenigen teilnehmen, denen es aus beruflichen oder familiären Gründen nicht möglich war nach Dresden zu kommen. Über 20 Studierende nahmen dieses zusätzliche Angebot wahr und diskutierten munter mit. „Es war am Anfang etwas schwierig, immer daran zu denken, dass da draußen noch mehr Leute sind, die zuhören und vielleicht auch Fragen stellen wollen. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, wiederhole Fragen aus dem Auditorium für die Onliner und spreche sie auch direkt an. Das klappt prima. Manchmal kommen virtuell sogar mehr Fragen als vor Ort.“, so die Leiterin der Arbeitsgruppe Fernstudium, Frau Dr. Damme-Lugenheim, die die Veranstaltung am Freitag moderierte.
Interaktive Web-Konferenzen finden auch in anderen Bereichen des Fernstudiums Bauingenieurwesen mehr und mehr Anklang. Virtuelle Prüfungskonsultationen (bspw. im Bereich Technische Mechanik), Live-Übertragungen (bspw. Vorlesung Informationsmanagement) oder auch neue Beratungsformate zur Studienorganisation (Virtueller Stammtisch zu wechselnden studienrelevanten Themen, montags von 19-20 Uhr) sind in den letzten zwei Jahren kontinuierlich gestiegen. Für die Fernstudierenden bedeutet dies eine große Erleichterung. Es hilft, sich für das Selbststudium nach Feierabend zu motivieren und spricht auch die verschiedenen Lerntypen an. Die Arbeitsgruppe Fernstudium freut sich über das positive Feedback. Auch die steigenden Zahlen der Studienanfänger sprechen für sich – mit Stand 05.10.2018 haben sich 132 Bachelor- und 32 Diplom-Aufbaustudenten neu in das Fernstudium immatrikuliert. Die Fernstudierenden kommen vor allem aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch Anfänger aus Russland oder Neuseeland wagen sich in diesem Semester an ein Fernstudium. In diesem Sinne wünschen wir allen Fern- und Direktstudierenden einen guten Start ins neue Semester…

Bericht: Arbeitsgruppe Fernstudium Bauingenieurwesen

Eingangsvortag der Leiterin der Arbeitsgruppe Fernstudium, Frau Dr. Sabine Damme-Lugenheim im Virtuellen Klassenraum, Screenshot A. Bergert
Auftaktveranstaltung Fernstudium Bauingenieurwesen am 05.10.2018, Foto M. Liebscher

Stahlbau-Exkursion 2018

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16. Oktober 2018

Am 02.11. 2018 findet die diesjährige Stahlbauexkursion statt, Anmeldungen dazu sind bis zum 19.10. im Sekretariat der Professur für Stahlbau auf der August-Bebel-Str. 30 im Zimmer 006-31 möglich. Kostenbeteiligung: 5 Euro. Geplant ist eine Werksbesichtigung (Fertigung und Montage im Stahlhochbau) sowie Baustellenbegehungen der Goldbeck GmbH.

Weitere Infos im Sekretariat der Professur für Stahlbau.

Erster Studientag, erste Vorlesungen – ab heute beginnt auch für unsere Neuanfänger das Wintersemester

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8. Oktober 2018

Mit 6900 Studienanfängern „freut sich die TU Dresden über insgesamt stabil bleibende Studienanfängerzahlen“ erklärte Sprecher Konrad Kästner in der letzten Woche zur offiziellen Immatrikulationsfeier für alle Erstsemesterstudenten der Universität. Insgesamt hatten viele der „Erstis“ eine ereignisreiche Woche mit vielen Veranstaltungen auf dem Campus, gefüllt mit Infos für das bevorstehende Studium und zur Stadt Dresden hinter sich, als sie am Freitag in der ersten echten Pflichtveranstaltung des 1. Semesters Bauingenieurwesen im Hülsse-Bau zur Erstsemesterbrüßung saßen. Von Studiendekan Prof. Stamm und von Herrn Dr. Flemming (in Vertretung für den Studienfachberater)  wurde den „Erstis“ unter anderem der Stundenplan erklärt und die entscheidenden Tricks für ein erfolgreiches aber auch schönes Studentenleben an unserer Fakultät verraten. Nachdem sich alle in die Seminargruppen eingeschrieben hatten gab es auf der Wiese vorm Haus noch Grillspezialitäten und Bier von unserem Fachschaftsrat. Heute nun wurde es ernst: Für die insgesamt 386 neu immatrikulierten Bauingenieure begannen pünktlich die Vorlesungen des Wintersemesters. Wir wünschen allen einen guten Start und gutes Gelingen für das gesamte Studium.

Carl Rappert-Grunbaupreis 2018 für Dr. Ing. Jamal Hleibieh

Im Rahmen der 35. Baugrundtagung in Stuttgart vom 26.-28.09.18 mit mehr als 1500 Teilnehmern wurden drei junge Geotechniker mit dem Carl-Rappert-Grundbaupreis ausgezeichnet. Der Preis wird seit 1986 alle zwei Jahre von der Firma Keller Grundbau GmbH gestiftet und für besondere wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich der Geotechnik verliehen. In diesem Jahr wurde Herr Dr.-Ing. Jamal Hleibieh für seine Dissertation „Anwendung der Hypoplastizität bei numerischen Berechnungen von bodendynamischen Problemen“ mit dem 3. Preis geehrt. Herr Hleibieh hat gezeigt, dass sich mit ein und demselben hypoplastischen Parametersatz Versuchsergebnisse verschiedener Forscher mit gleichem Material, insbesondere im Bezug zur Bodenverflüssigung, gut bis sehr gut reproduzieren lassen. Dr. Hleibieh war von 2011 bis 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Geotechnik und arbeitet jetzt bei GEPRO Ingenieurgesellschaft mbH.

Beitrag: Dipl. Ing. Johannes Welsch

Dipl.-Ing. Uwe Hinzmann, Keller Grundbau GmbH, Managing Director Central Europe; Dr.-Ing. Jamal Hleibieh; Dr.-Ing. Wolfgang Sondermann, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik; Bild: Ivo Herle

Line Geometry for Lightweight Structures International – Summer School 2018

Das C³-Ergebnishaus CUBE – und speziell dessen gekrümmte TWIST-Dachelemente – wurden im Rahmen der internationalen Summer School „Line Geometry for Lightweight Structures (LGLS)“ vom 10.9.2018 bis 28.9.2018 weiterentwickelt. Die Summer School fand unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Daniel Lordick vom Institut für Geometrie, der TU Dresden mit mehr als 23 Teilnehmern statt und ist Teil des Forschungsprojektes „Dünnwandige Betonbauteile mit Regelflächengeometrie aus dem DFG-Schwerpunktprogramm 1542 „Leicht Bauen mit Beton“ (https://spp1542.tu-dresden.de/).

Patricia Garibaldi, Iurii Vakaliuk und Sebastian Wilhelm vom CUBE-Team des Institutes für Massivbau der TU Dresden konnten als Ergebnis ihrer Arbeit, die planerisch mit dem 3D-Design tool Rhinoceros®  und praktisch im Kreativraum Makerspace der Sächsischen Landes und Universitätsbibliothek (SLUB) erfolgte, ein etwa 90 x 30 cm großes, 3D-gedrucktes Modell des Hauses präsentieren. Es zeigt die Gebäudestruktur und die als Regelfläche mit Rippen ausgebildeten TWIST-Dachelemente im Maßstab 1:50. Das Modell ist eine wichtige Hilfe, um die derzeitig anstehende Gebäudeplanung voranzubringen.

Line Geometry for Lightweight Structures International - Summer School 2018
Line Geometry for Lightweight Structures International – Summer School 2018

 

3D-gedrucktes Modell C³-Ergebnishaus CUBE
3D-gedrucktes Modell C³-Ergebnishaus CUBE

10. Carbon- und Textilbetontage – Ein Rückblick

Einmal im Jahr treffen sich zahlreiche renommierte Fachleute der deutschsprachigen Bauwirtschaft in Dresden, um den Konferenzteilnehmern der Carbon- und Textilbetontage einen Einblick in die neusten Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zu geben. Am 25. September 2018 war es wieder soweit; um 9:00 Uhr eröffnete Ullrich Assmann, Vorstand des TUDALIT e. V., die 10. Carbon- und Textilbetontage im Deutschen Hygiene-Museum und begrüßte die über 300 Tagungsteilnehmer. Dem Grußwort von Prof. Vogel, Direktor der Stiftung Deutsches Hygiene-Museum, folgte ein fulminanter, von Spannung, Humor und Dramatik geprägter Vortrag von einem der weltbesten Fußballschiedsrichter – Urs Meier. In seinem Vortrag „Zwischen den Fronten – Entscheidungen unter Druck“ zeigte Urs Meier die Parallelen der Entscheidungsfindung im Schiedsrichterdasein und bei Führungskräften der Wirtschaft auf. Welche Entscheidungen mitunter in der Forschung und Wirtschaft von Carbon- und Textilbeton zu treffen sind, wie verschiedene Prozesse optimiert und bestimmte Versuchsergebnisse eingeordnet werden können, zeigte sich in einzelnen Fachvorträgen der Tagung.

In den praxisnahen Vorträgen – von Bausatzkomponenten, über Neubau, Sanierung, Einbauteile, Planung, Bemessung und Normung bis hin zu Experimenten, Vernetzung mit anderen Branchen, Arbeitsschutzanforderungen und Recycling – gaben Referenten interessante Einblicke in ihre jeweiligen Projekte. Die besondere Relevanz der Themen spiegelte sich dabei auch in den zahlreichen Diskussionen und Fragen der Tagungsteilnehmer wieder. So zeigte sich großes Interesse an Themen, wie „Entwicklung von Prüfmethoden zur Bestimmung der Zugfestigkeit von textilen Bewehrungen“, „Instandsetzung von geschädigten Betonfahrbahndecken mit Carbonbeton“, „Brandverhalten“ oder auch „Ermittlung von Materialkennwerten für die Bemessung von textilbewehrten Bauteilen“.

Dr.-Ing. Frank Schladitz, Mitorganisator der Veranstaltung und Vertreter des C³-Vorstandes  zeigte sich zufrieden: „Mit 51 Vorträgen konnten wir den Teilnehmern an zwei Tagen ein erneut kompaktes und umfangreiches Tagungsformat bieten. Zudem konnten wir auch ein größeres Interesse auf internationaler Ebene feststellen. So haben Akteure des Bauwesens aus Frankreich, Österreich, Schweden, Südkorea, Schweiz, Syrien und Vietnam teilgenommen – ein Aspekt, der uns freut und zeigt, dass wir mit unserer Veranstaltung auch thematisch auf dem richtigen Weg sind“.

Im Ausstellerbereich konnten sich die Teilnehmer über Innovationen und aktuelle Produkte im Bereich des Carbon- und Textilbetons informieren und mit den jeweiligen Ansprechpartnern ins Gespräch kommen. Führende Unternehmen und Institutionen der Carbon- und Textilbetonbauweise standen Interessenten Rede und Antwort.

Mit den 10. Carbon- und Textilbetontagen hat sich einmal mehr gezeigt, welchen enormen Stellenwert neues, nachhaltiges und innovatives Bauen besitzt. Gleichzeitig tragen Konferenzen wie diese erheblich dazu bei, die Carbon- und Textilbetonbauweise im Markt dauerhaft zu etablieren.

Nach der Konferenz ist bekanntlich vor der Konferenz: Vom 24. bis 25. September 2019 finden die 11. Carbon- und Textilbetontage mit interessanten Themen, renommierten Referenten und zahlreichen Ausstellern in Dresden statt.

Careerbuilding-Programm für Frauen

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2. Oktober 2018

Wenn man eine Vorlesung der Bauingenieure besucht, fällt beim Blick in den Hörsaal schnell auf, dass ein Ingenieursstudium heutzutage nicht mehr nur etwas für Männer ist. Im Sommersemester 2018 beispielsweise waren unter den 818 Studierenden im Grundständigen Studium zum Diplombauingenieur alleine 279 Frauen. Damit stellten sie mehr als ein Drittel der Studierendenzahl! Noch vor nicht all zu langer Zeit waren solche Zahlen undenkbar. Um gerade Frauen den Einstieg in eine berufliche Karriere  zu erleichtern und sie speziell für technische Berufe wie den Bauingenieur zu fördern gibt es seit 2001 auch an der TU Dresden das Careerbuilding-Programm Femtec. Mit speziellen Trainings sollen technikbegeisterte Studentinnen der Ingenieur- und Naturwissenschaften dabei auf ihr späteres Berufsleben optimal vorbereitet werden. Auch in diesem Jahr bietet Femtec interessierten Bewerberinnen die Chance auf diese Förderung, die Bewerbungsfrist endet am 06. November.

Nähere Infos: Femtec-Programmbeschreibung

„Ist das Kunst“?

Das hört Architekt Gerd Priebe neuerdings öfter, wenn Passanten an der Bautzner Str. 76 vorbeigehen und interessiert auf die graue übergroße Linse vor dem Kutscherhaus schauen, die ein wenig an ein UFO erinnert.
Teilweise kommen die Leute auch einfach auf das Gelände, um das Objekt von allen Seiten betrachten zu können, sagt Priebe mit einem Schmunzeln im Gesicht. In der zur Straße abgewandten Seite befindet sich eine große Öffnung, der Blickfang an der viel befahrenen Hauptstraße ist begehbar und stellt einen Pavillon dar. Das runde Häuschen wurde mit dem Beton der Zukunft erbaut – dem Carbonbeton. Anders als gewöhnlicher Stahlbeton enthält Carbonbeton im Inneren kein schweres Stahlgeflecht, sondern ein dünnes Gerüst aus Carbonfasern. Die Schalen des Pavillons sind dabei lediglich zwischen 2,5 und fünf Zentimeter dick und weisen den Weg zu einem neuen Typus moderner und leichter Gebäude. Der formschöne Baukörper wird in den nächsten Jahren als Studienobjekt dienen, verschiedene Test sollen z. B. das Schwingungs- und Verformungsverhalten sowie die Rissbildung untersuchen.

Team vom Institut für Massivbau der TU Dresden zu Besuch bei Architekt Gerd Priebe
Team des Instituts für Massivbau zu Besuch bei Architekt Gerd Priebe

Architekt Priebe nimmt die Herausforderungen unserer Zeit an und setzt auf das Leitmotiv: „Mehr mit weniger. Mehr Qualität, mehr Konsistenz – weniger Ressourcenbedarf und weniger CO2-Belastung“. Neben der weiteren Forschung und Entwicklung an neuen Lösungen, Formen, Konstruktionen und Herstellungsverfahren plant er mittelfristig die Herstellung einer Wohnlinse mit einem Durchmesser von 18,0 m.
 

„Färdsch“. Leichter, effizienter und intelligenter bauen. Ressourcenschonend denken und handeln. Schwerpunktprogramm (SPP) 1542 erfolgreich abgeschlossen.

Vor etwas mehr als 7 Jahren haben sich Bauingenieure, Architekten, Maschinenbauer und Mathematiker aus ganz Deutschland im Schwerpunktprogramm Leicht Bauen mit Beton zusammengefunden, um Grundlagen für das Bauen der Zukunft mit Beton zu erforschen.

Das Bauwesen gehört weltweit zu den wachstumsstärksten Industriezweigen. Es war an der Zeit, einen Paradigmenwechsel im Bauwesen einzuleiten. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Energie von der Bereitstellung der Ausgangsstoffe für Beton bis hin zu Wiederverwendbarkeit und Recycling von (Teilen von) Baukonstruktionen, verbunden mit einer Rückbesinnung auf Ästhetik und Baukunst im wörtlichen Sinne − dies sollte das Ziel der Bauschaffenden heute und auch in Zukunft sein.

Die Forschung im Schwerpunktprogramm 1542 nach dem Grundprinzip „form follows force“ setzte bei dieser Idee an und soll als Ergebnis die Grundlagen für einen gewandelten Betonbau in der Zukunft bereitstellen.

In den vergangenen 7 Jahren wurde unter der Koordination von Prof. Manfred Curbach (TU Dresden, Institut Massivbau) in zwei Förderphase hochqualitative und engagierte interdisziplinäre Forschungsarbeit geleistet. Regelmäßige Jahres- und zusätzliche Arbeitsgruppentreffen boten die Möglichkeit zur Vorstellung von Projektständen und zur Diskussion von Ergebnissen und/oder Problemen. Das vorerst letzte offizielle Treffen im Rahmen des SPP 1542 fand an der TU Dresden vom 17.09 bis 19.09.2018 statt. Das Schlusskolloquium stand unter dem passenden Motto: „färdsch“ (für alle Nichtsachsen: eine hier häufig benutzte Formulierung für „Fertig“).

SPP 1542 Schlusskolloquium 17.09.2018 – 19.09.2018

Ein Willkommens-Grillen auf dem Gelände des Otto-Mohr-Laboratoriums bildete am Montag den Auftakt des Treffens. Eine lockere Atmosphäre und gegrillte Köstlichkeiten sorgten für einen angenehmen Abend und gute Stimmung – ein gelungenes Wiedersehen.

Am Dienstag und Mittwoch nutzen die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre jeweiligen Teilprojekte und Vorhaben zusammenfassend darzustellen und den Austausch untereinander zu pflegen. Bei guten Gesprächen konnte das Fachwissen im weiteren Verlauf auch in einem anderen Fachgebiet erweitert werden. Eine Führung in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen bot viele Informationen über die Geschichte der innerstädtischen Manufaktur und die Entwicklung der Elektromobilität allgemein. Eindrucksvolle Einblicke gewährte die Produktionslinie des E-Golfs. Hier werden an einem Tag aktuell über 70 Fahrzeuge gefertigt, die einzelnen Arbeitsschritte sind während des Rundgangs angenehm nachvollziehbar und durch die moderne und offene Architektur transparent gestaltet. Bei sächsischen Köstlichkeiten klang der Abend im bekannten und traditionsreichen Restaurant Carolaschlösschen im großen Garten aus.

Zum Abschluss der Tagung sprach Koordinator Manfred Curbach allen Beteiligten ein großes Dankeschön aus. Ganz zu Ende ist das SPP aber noch nicht. Noch nicht alle Projekte sind abgeschlossen, das gemeinsame Abschlussbuch ist in Arbeit. Zudem sind aus der hervorragenden Zusammenarbeit bereits Forschungstransferprojekte initiiert worden, weitere gemeinsame Ideen wurden abgestimmt und sollen in naher Zukunft verwirklicht werden.

Weitere Informationen zum Schwerpunktprogramm