Rochlitzer Porphyrtuff aus Nordwestsachsen auf Initiative der TU Dresden als erster deutscher Naturstein in die Reihe der „IUGS Heritage Stones“ aufgenommen

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1. Dezember 2022
Romanisches Portal der Stiftskirche in Wechselburg aus RPT (12. Jh.) Bild: Heiner Siedel

Seit dem frühen 12. Jahrhundert wird in der Nähe der sächsischen Kleinstadt Rochlitz das Bau- und Bildhauergestein Rochlitzer Porphyrtuff abgebaut. Aufgrund seiner kräftigen Farbe und interessanten Struktur ist er ein einzigartiger Baustein in Deutschland, der seit den Anfängen seiner Verwendung das bauliche Erbe der Region prägt. Als Baustoff wurde das Gestein an zahlreichen bedeutenden Bauwerken verwendet, so zur Errichtung der romanischen Klosterkirche in Wechselburg, des Leipziger Rathauses, an der Villa Esche des Architekten Henry van de Velde in Chemnitz (1911) oder für die Neugestaltung des Grabes von Immanuel Kant (1924) in Königsberg (heute Kaliningrad / Russland). Vollständig mit Rochlitzer Porphyrtuff ist auch die Fassade des 2015 eingeweihten Kirchenneubaus der Leipziger Propsteikirche St. Trinitatis belegt.

Die Fassade der Leipziger Propsteikirche St. Trinitatis, belegt mit Rochlitzer Porphyrtuff Bild: Thomas Köberle

Jetzt wurde der Naturstein aus Sachsen von der International Union of Geological Sciences (IUGS) zum „Heritage Stone“ gekürt. Unter den 32 Gesteinen aus 17 Ländern, die bisher diesen Titel führen dürfen, ist damit erstmals ein deutscher Naturstein. Er steht ab jetzt in einer Reihe mit bekannten Gesteinen wie dem italienischen Carrara-Marmor, dem Portland-Kalkstein aus Großbritannien oder dem spanischen Schiefer.

Der Titel „Heritage Stone“ würdigt ein Natursteinmaterial, das eng mit der Baukultur einer architektonisch reichen Landschaft und der Geschichte des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks in Deutschland verbunden ist. Im Rahmen der Aktivitäten des Nationalen Geoparks „Porphyrland“ und anderer lokaler Akteure sollte die internationale Anerkennung zur verstärkten Wahrnehmung nicht nur des Gesteins und seiner Geologie, sondern auch der mit ihm verbundenen Kulturlandschaft beitragen.

Die International Union of Geological Sciences (IUGS) ist eine der größten wissenschaftlichen Organisationen. Mit 121 nationalen Mitgliedern repräsentiert der weltweit agierende Verband über eine Million Geowissenschaftler. Die IUGS fördert und unterstützt das Studium geologischer Probleme von internationaler Bedeutung und die geowissenschaftliche Bildungsarbeit sowie die interdisziplinäre Kooperation in den Geowissenschaften. In zahlreichen internationalen wissenschaftlichen Programmen arbeitet sie u.a. mit der UNESCO zusammen. Einer der Schwerpunkte ihrer Arbeit ist die Identifikation, Dokumentation sowie der Schutz und die Popularisierung wichtiger Stätten und Zeugnisse des „Geo-Erbes“. In diesem Rahmen benennt sie nach standardisierten Kriterien seit 2016 weltweit bedeutende Natursteine, die für Architektur und Bildhauerei genutzt werden, als „IUGS Heritage Stones“.

Die Aufnahme des Rochlitzer Porphyrtuff in die Reihe der weltweit wichtigsten Natursteinarten geht auf die Initiative von Prof. Heiner Siedel vom Institut für Geotechnik an der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden zurück.

Links:
Prof. Siedel zum Thema beim Nachrichtenradio MDR-aktuell

Ansprechpartner:
Apl. Prof. Dr. rer. nat. Heiner Siedel
heiner.siedel@​tu-dresden.de

Innovations­preis 2021 des Industrieclub Sachsen e. V. für Oliver Steinbock

SG
24. November 2022

Nur Innovationen sind der Garant für die Leistungskraft unserer Wirtschaft. Unter diesem Motto fördert der Industrieclub Sachsen seit 1997 mit der Stiftung und Vergabe des Innovationspreises in besonderer Weise und über die Grenzen unternehmerischen Denkens hinaus den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis.

Am 15.11.2022 wurde der Innovationspreis 2021 an Dr.-Ing. Oliver Steinbock verliehen, er  ist der stolze 30. Preisträger. Er erhielt den mit 5000 Euro dotierten Preis für seine Doktorarbeit an der TU Dresden, in der er erforscht hat, wie man mit Hilfe von Carbonbeton baufällige Brücken sanieren kann.

Der Industrieclub Sachsen mit Sitz in Dresden wurde 1990 gegründet. Er fördert die vielfältigen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Potentiale in Sachsen und leistet seinen Beitrag zur Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung Mitteldeutschlands. Er bietet ein Forum für die Vermittlung und Pflege internationaler Kontakte.

Weitere Informationen: https://www.industrieclub-sachsen.de

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Herzlichen Glückwunsch an Herrn Melchior Deutscher zur erfolgreichen Verteidigung seiner Promotion

SG
24. November 2022

Am 21.11.2022 verteidigte Herr Dipl.-Ing. Melchior Deutscher erfolgreich seine wissenschaftliche Arbeit im Rahmen des Promotionsverfahrens mit dem Thema „Berücksichtigung von Temperaturfeldern bei Ermüdungsversuchen an UHPC“. Neben dem Vorsitzenden der Promotionskommission, Prof. Dr. Peer Haller (TU Dresden), waren als Gutachter Herr Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Manfred Curbach (TU Dresden), Prof. Dr. Harald Garrecht (Universität Stuttgart) und Dr. Silke Scheerer (TU Dresden) anwesend. Als weiteres Mitglied der Promotionskomission war Dekan Prof. Dr. Jürgen Stamm (TU Dresden) anwesend.

Promotion Melchior Deutscher
Doktorvater Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Manfred Curbach überreicht den Doktorhut an Dipl.-Ing. Melchior Deutscher | Bild: Stefan Gröschel

Immer leistungsfähigere Materialien ermöglichen effizientere Strukturen. Durch die Entwicklung von immer festeren Betonen kann man bspw. höher und filigraner bauen. Hierbei kann anteilig die Belastung infolge von Wechselbeanspruchung verglichen mit der infolge des Eigengewichts steigen. Folglich wird die Kenntnis des Ermüdungswiderstandes immer wichtiger. Dieser Widerstand wird in idealisierten, mit möglichst hoher Frequenz durchgeführten Laborversuchen bestimmt. Bei erhöhten Frequenzen hatten dabei verschiedene Forscher:innen eine Erwärmung der Probekörper festgestellt. Daraus ergab sich die Frage, inwiefern diese Erwärmung die Versuchsergebnisse beeinflusst.

Diesem Thema widmete sich Melchior Deutscher in seiner Dissertationsschrift „Berücksichtigung von Temperaturfeldern bei Ermüdungsversuchen an UHPC“. In einer sehr umfangreichen Parameterstudie untersuchte er verschiedene Betone unter variierenden Versuchsrandbedingungen wie wechselnden Frequenzen, Spannungskollektiven oder Probengeometrien. Bei der Auswertung der Tests lag der Fokus auf den gleichzeitig stattfindenden Vorgängen der lastinduzierten Erwärmung und der Abgabe dieser Wärme an die Umgebungsluft sowie der temperaturabhängigen Änderung von Bezugsfestigkeit und aufgebrachtem Spannungsspiel.

Die erkannten Effekte und Mechanismen fasste Herr Deutscher in einer Methode zusammen, mit deren Hilfe man im Nachgang von zyklischen Versuchen mit Probenerwärmung den Einfluss der erhöhten Temperatur auf Basis von Messwerten der Umgebungstemperatur und der Erwärmung auf der Probenoberfläche eliminieren kann. Damit ist es auch zukünftig möglich, zyklische Tests zeitsparend, also mit erhöhter Prüffrequenz, durchzuführen. Damit unterscheidet sich der Vorschlag grundlegend von bereits von anderen Forscher:innen vorgeschlagenen Methoden zur Eliminierung des Temperatureinflusses.

Die Dissertation entstand im Rahmen des DFG-Projektes „Einfluss lastinduzierter Temperaturfelder auf das Ermüdungsverhalten von UHPC bei Druckschwellbelastung“ (Projektnummer 353981739) als Teilprojekt im Schwerpunktprogramm 2020 „Zyklische Schädigungsprozesse in Hochleistungsbetonen im Experimental-Virtual-Lab“.

Wir gratulieren Herrn Melchior Deutscher herzlich zum abgeschlossenen Promotionsverfahren und wünschen ihm alles erdenklich Gute und viel Erfolg für seinen weiteren Weg.

Einladung zur Teilnahme an der öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren „Berücksichtigung von Temperaturfeldern bei Ermüdungsversuchen an UHPC“

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt herzlich zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Berücksichtigung von Temperaturfeldern bei Ermüdungsversuchen an UHPC“ von Herrn Dipl.-Ing. Melchior Deutscher, am Montag, den 21. November, 09:30 Uhr im Sitzungszimmer 03-007, Haus 116, auf der August-Bebel-Straße 30 ein. Bitte beachten Sie bei einer Teilnahme, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2-/KN95-Maske) im Gebäude dauerhaft empfohlen ist.

Einladung zum 4. Deutschen Industrieseminar Beton-3D-Druck

Mit der vierten Auflage des Deutschen Industrieseminars zum Beton-3D-Druck knüpfen die Institute für Baustoffe und Baubetriebswesen sowie die Professur für Baumaschinen der TU Dresden an die erfolgreichen Tagungen der letzten Jahre an. Am 24. November berichten nicht nur die Professoren von neuen Forschungsergebnissen, sondern auch Vertreter namhafter Unternehmen von ihren Erfahrungen auf der Baustelle. So geht unter anderem Waldemar Korte, der Architekt und Bauherr des ersten 3D-gedruckten Wohnhauses Deutschlands, auf die Besonderheiten im Planungsprozess ein. Die Firma Putzmeister wird den weltweit ersten 3D-Drucker auf Basis einer Autobetonpumpe vorstellen und beim 3D-Druck-Pionier PERI wird die Ökobilanz 3D-gedruckter Bauwerke Thema sein. Das vollständige Vortragsprogramm finden Sie online. Die Veranstaltung wird digital ausgetragen; die Anmeldung erfolgt ebenfalls online. Das Deutsche Industrieseminar Beton-3D-Druck hat sich zur Aufgabe gemacht, Praktiker und Akademiker zusammenzubringen und zu vernetzen. Es richtet sich an Entwickler, Anwender und Entscheidungsträger automatisierter Bauprozesse, des Massivbaus, der Baustofftechnik, der Bauausführung und des Maschinenbaus genauso wie an Forschende und Studierende. Für Studierende der TU Dresden entfällt die Teilnahmegebühr, wenn sie sich mit ihrer Universitäts-Mail-Adresse anmelden und die Option „TUD-intern“ wählen.

Weitere Informationen unter

https://tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/ifb/tagungen/4-deutsches-industrieseminar

Tag der Fakultät am 28.10.2022

Traditionell in der letzten Oktoberwoche findet der Tag der Fakultät Bauingenieurwesen statt. An diesem Tag werden feierlich die Absolventen verabschiedet. Insgesamt beendeten 162 Studierende in diesem Jahr erfolgreich ihr Studium, davon 125 Studierende mit Diplom-, 6 Studierende mit dem Bachelor- und 31 mit dem Masterabschluss im englischsprachigen Studiengang ACCESS. In seiner Begrüßungsansprache ging der Dekan der Fakultät, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm, auf die besondere Verantwortung für heutige Berufseinsteiger und auf die Erlangung umfassender Kompetenzen im Zeitalter der Digitalisierung ein, eine Zeit in der vor allem fortwährende Weiterbildung und ein umfangreicher eigener Erfahrungs- und Wissensschatz immer wichtiger wird.

Unter der Überschrift „Kompetenzentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung“ umriss unser Dekan die Herausforderungen, die auf Absolventen in ihrem Berufsleben warten. Bild: André Terpe

„Wenn früher ein Studienabschluss für ein ganzes Arbeitsleben ausreichen konnte, so ist es heute aufgrund des immer höheren Entwicklungstempos und der wachsender Informations- und Datenmengen nötig, sich unentwegt intensiv weiterzubilden.“

Den Festvortrag hielt in diesem Jahr Prof. Dr.-Ing. habil. Markus Oeser, Präsident der Bundesanstalt für Straßenwesen. Unter dem Titel „Straßenverkehr und -infrastruktur: digital, klimafreundlich, sicher“ informierte er umfangreich über die Aufgaben und Herausforderungen für die die Bundesanstalt für Straßenwesen zuständig ist. Einer seiner Schwerpunkte war der Themenkomplex autonomes Fahren.

Prof. Dr.-Ing. habil. Markus Oeser, Präsident der Bundesanstalt für Straßenwesen, gibt in seinem Festvortrag einen umfangreichen Überblick über die Aufgaben und Projekte der BaSt. Bild: André Terpe
Sebastian Thiele führte durch die Veranstaltung. Bild: André Terpe
Die Stimme der Absolventen: Tom Schiefner ließ das Studium aus Sicht der Absolventen noch einmal Revue passieren. Bild: André Terpe
Musikalische Umrahmung: Manon Valet, Violine und Raúl Beltrán am Klavier. Bild: André Terpe

Ehrungen und Preise zum Tag der Fakultät:

Dreßler-Bau-Preis:

Die Bauunternehmung Gabriel Dreßler verlieh bereits zum wiederholten Mal einen Preis für die besten Abschlussarbeiten in den Vertiefungen Baubetrieb und Gebäude/Energie/Management. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wurde wie in den Vorjahren von Dipl.-Ing. Gerd Baumann, Oberbauleiter bei der Dreßler Bau GmbH überreicht.

  1. Dipl.-Ing. Alexander Frank Jahn mit der Diplomarbeit „Analyse der Lebenszykluskosten von Bauteilen aus Carbonbeton“
  2. Dipl.-Ing. Franz Grömmer mit der Diplomarbeit „Analyse der Baukosten- und Baupreisentwicklungen im historisch-politischen Kontext“
  3. Dipl.-Ing. Anna Wöhler mit der Diplomarbeit „Nachhaltigkeitsbetrachtung von 3D-gedruckten Zellulosebauteilen“
Preisverleihung Dreßler-Preis, von links: Gerd Baumann (Dreßler Bau GmbH, Anna Wöhler, Alexander Frank Jahn, Prof. Stamm. Bild: André Terpe

EUROVIA-Straßenbaupreis

Der EUROVIA-Straßenbau-Preis der EUROVIA Services GmbH, in diesem Jahr überreicht von Herr Dipl.-Kfm. Tilo Bräunig, Regionalleiter Region Mitte der EUROVIA Services GmbH, wird jährlich für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet des Straßenbaus verliehen. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

  1. Dr.-Ing. Anita Blasl mit der wissenschaftlichen Arbeit im Rahmen des Promotionsverfahrens „Ein Beitrag zur Dimensionierung von Straßenkonstruktionen mit dünnen Asphaltdecken auf Tragschichten ohne Bindemittel unter Berücksichtigung nichtlinear elastischer Materialeigenschaften“
Herr Dipl.-Kfm. Tilo Bräunig, Regionalleiter Region Mitte,  EUROVIA Services GmbH überreicht den diesjährigen EUOVIA-Straßenbau-Preis an Dr.-Ing. Anita Blasl. Bild: André Terpe
Von links: Dipl.-Kfm. Tilo Bräunig, Dr.-Ing. Anita Blasl, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm. Bild: André Terpe

Preis der Kirchhoff-Stiftung

Mit 1.500 Euro dotierter Preis der Franz und Alexandra Kirchhoff-Stiftung für die beste Arbeit aus den Gebieten Straßenbau, Geotechnik und Baubetrieb, in diesem Jahr überreicht von Herrn Dipl.-Oec. Ralph Brix, Prokurist STRABAG GmbH, Leiter kaufmännische Dienste an:

  1. Dipl.-Ing. Artur Picht für seine Diplomarbeit „Ermüdungsuntersuchungen von Asphalt nach Vorschädigung“
Preis der Kirchhoff-Stifftung, von Links: Dipl.-Oec. Ralph Brix, Prokurist STRABAG GmbH, Leiter kaufmännische Dienste, Dipl.-Ing. Artur Picht, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm. Bild: André Terpe

Johann-Ohde-Preis

Der Johann-Ohde-Preis wird an der TU Dresden für hervorragende Projekt- und Diplomarbeiten, im Fach Geotechnik verliehen. Der von der Bauer Spezialtiefbau GmbH gestiftete Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Den Preis überreichte Herr Dr.-Ing. Markus Uhlig vom Institut für Geotechnik der TU Dresden an:

  1. Klara Vetterlein für seine Projektarbeit „Wärmeleitfähigkeit in feuchten Sanden“
Johann-Ohde-Preis: Von links: Dr.-Ing. Markus Uhlig, TU Dresden, Institut für Geotechnik, Klara Vetterlein, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm. Bild: André Terpe

26. Baustatikseminar

Heute findet das 26. Baustatikseminar als hybride Veranstaltung statt. Per Livestream und direkt vor Ort in Dresden werden unter dem übergreifenden Thema „Realität – Modellierung – Tragwerksplanung“ neue wissenschaftliche Projekte vorgestellt und diskutiert. Weitere Infos unter Baustatikseminar.

Prof. Kaliske vom Institut für Statik und Dynamik der Tragwerke eröffnet die Veranstaltung. Bild: André Terpe
Wie im Fernsehstudio: Online können alle Vorträge mitverfolgt werden und auch eine Beteiligung an den Diskussionen ist möglich. Bild: André Terpe


Herzlich willkommen an alle neuen Studies!

Am Freitag war es so weit, alle Studierenden des ersten Semesters hatten ihre erste Pflichtveranstaltung, die sogenannte ESE. (Erstsemestereinführung) Zur ersten, fast richtigen Vorlesung gab es von unserem Studiendekan, Prof. Otto, wichtige Hinweise zur Studienorganisation und zur Einschreibung in die Übungsgruppen. Außerdem wurden alle Neuen von unserem Studienfachberater Dr. Heyer und von einem Vertreter der Fachschft begrüßt. Gefeiert wurde der erste offizielle Schritt in einen „neuen Lebensabschnitt“ danach auf der Wiese vor dem Hülsse-Bau am Grill der Fachschaft mit Bier und Bratwurst.

Die erste Vorlesung wurde zünftig mit Bratwurst und Bier gefeiert. Bild: André Terpe

SPP Kulturerbe Konstruktion: Ausschreibung für die 2. Förderperiode gestartet

Das laufende Schwerpunktprogramm „Kulturerbe Konstruktion“ wird ab Mitte 2023 in einer zweiten Phase von der DFG gefördert. Dafür können nun Projektanträge erarbeitet und eingereicht werden.

Typische Eisenbahnbrücke aus der Moderne, ausgeführt als eiserner Vollwandträger. Brücke über den Altenbeckener Damm von 1908
Typische Eisenbahnbrücke aus der Moderne, ausgeführt als eiserner Vollwandträger. Brücke über den Altenbeckener Damm von 1908. Foto: Johanna Monka-Birkner

„Im Fokus des Schwerpunktprogramms steht mit den Bauten der Hochmoderne (etwa 1880 bis 1970) ein noch junges Erbe, das umfassend das Bild unserer Städte und Landschaften prägt, zugleich aber in seinem Bestand stark gefährdet ist. Durch seine Eigenheiten in Struktur, Ausbau und Fassaden entzieht es sich in vielfacher Hinsicht klassisch denkmalpflegerischen, an kunsthistorischen Kanonisierungen orientierten Zugängen. Oftmals definieren hier gerade die Tragstruktur oder der Herstellungsprozess den Denkmalwert – die Konstruktion wird so zum eigentlichen Kulturerbe.“ Der gesamte Ausschreibungstext ist hier zu finden: https://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/ausschreibungen/info_wissenschaft_22_71/index.html

Herzlichen Glückwunsch an Herrn Dipl.-Ing. Al-Hakam Hamdan zur erfolgreichen Verteidigung seiner Promotion

Am 30.08.2022 hat Herr Dipl.-Ing. Al-Hakam Hamdan seine Promotion „Ein ontologiebasiertes Verfahren zur automatisierten Bewertung von Bauwerksschäden in einer digitalen Datenumgebung“ erfolgreich verteidigt. Den Vorsitz der Promotionskommission führte Prof. Dr. Ivo Herle (TU Dresden). Gutachter waren Prof. Dr. Raimar Scherer (TU Dresden), Prof. Dr. Jakob Beetz (RWTH Aachen) und Prof. Dr. Kay Smarsly (Technische Universität Hamburg). Außerdem waren als weitere Mitglieder der Promotionskommission Prof. Dr. Karsten Menzel (TU Dresden) und Prof. Dr. Steffen Marx (TU Dresden) beteiligt. Die Fakultät Bauingenieurwesen gratuliert ganz herzlich.