Erfolgreiche SHCC 4 Konferenz an unserer Fakultät

AT
21. September 2017

Gestern ging im Dülfer-Saal die dreitägige internationale SHCC 4 (Strain- Hardening- Cement- Based Composites) Konferenz zu Ende. Sie war die 4. Veranstaltung einer äußerst erfolgreichen Tagungsreihe nach 2009 in Stellenbosch, 2012 in Rio de Janeiro und 2014 in Dodrecht. Rund 140 Teilnehmende aus 26 Ländern befassten sich in den letzten drei Tagen mit den neuesten Materialentwicklungen von hochduktivem Beton. Debattiert wurde insbesondere über die Weiterentwicklung des flexiblen Betons insbesondere zum Material/Faser-Mix, zur Berechnung, Simulation und zu Bemessungsgrundlagen des neuen Werkstoffes, zu Anwendungsbeispielen und zu Funktionsintegration. Nach anspruchsvollen Vorträgen und Diskussionen fanden abends vielseitige Social-Events zum persönlichen Erfahrungstausch und zum Kennenlernen der Universitätsstadt Dresden statt.

Am 6. Oktober werden unsere neuen Studierenden offiziell begrüßt, bereits im Vorfeld gibt es wichtige Veranstaltungen für alle Studienanfänger

Wer mit dem Wintersemester bei uns an der Fakultät sein Studium beginnt, hat am 6. Oktober seine erste offizielle Pflichtveranstaltung. Bereits im Vorfeld ist es sinnvoll sich mit verschiedenen Angeboten zum Studienstart auseinanderzusetzen. Gerade im Studium Bauingenieurwesen kann es hilfreich sein, vor Studienbeginn die Fähigkeiten in den Fächern Mathematik, Physik und Chemie aufzufrischen. Genau dafür bietet die TU Dresden spezielle Brückenkurse an. Der Kurs im Fach Chemie beginnt bereits am 18. September, in den Fächern Mathematik und Physik geht es am 25. September los. In der Woche der offiziellen Einführungsveranstaltung hält unser Fachschaftsrat viele Veranstaltungen und Informationen für unsere „Neuen“ bereit. Alle Studierenden der ersten Semester, also auch ACCESS-, Fern-, und Aufbaustudenten sind herzlich eingeladen, unsere Fakultät, unseren  Campus,  Mitstudenten und unsere Stadt gemeinsam mit dem Fachschaftsrat der Fakultät kennen zu lernen.

Programm der Erstsemestereinführung (ESE)

 

Offizielle Eröffnungsveranstaltung 2016 (Bild: Ulrich van Stipriaan)

BIM, LV, DIN SPEC 91400 – 29. Forum Bauinformatik im von-Gerber-Bau

AT
8. September 2017

Wie beschreibt man sinnvoll Bauliche Merkmale Mensch- und Maschinenlesbar? So könnte man die Ausführungen des Eröffnungsvortrages von Dr. Ing. Gerald Faschingbauer zum diesjährigen 29. Forum Bauinformatik gestern im Hörsaal 38 im von-Gerber-Bau oberflächlich zusammenfassen. Konkret ging es um standardisierte Datenformate, standardisierte Bauteileigenschaften sowie geeignete Schnittstellen und Lösungsansätze zur Verknüpfung nahezu aller im Baubetrieb nötigen Softwarelösungen. Inwieweit die „erweiterte Realität“ (augmented Reality) wie wir sie aus Computerspielen kennen im Planungsprozess von städtebaulichen Großmaßnahmen eine sinnvolle Ergänzung zu formellen Planungsverfahren sein kann diskutierte Dipl. Ing. Michael Mühlhaus von der TU München. Noch bis Morgen gibt es die Möglichkeit (nach vorheriger Anmeldung) bei unseren Bauinformatikern Forschungsarbeiten von Nachwuchswissenschaftlern kennenzulernen und Kontakte zu anderen Forschern zu knüpfen.

 

Kontakt: 29.Forum Bauinformatik

 

M.Sc. Christian Eller referiert zum Thema „Interaktive BIM-Modellierung von 3D-Objekten in der virtuellen Realität“
Direkter Austausch zu neusten Entwicklungen zwischen den einzelnen Vorträgen

 

 

Große Stahlbau-Exkursion 2017 mit neuem Termin

Der neue Termin für die große Stahlbauexkursion steht und es gibt noch freie Plätze! Vom 04.10. bis zum 06.10.2017 findet die diesjährige Exkursion statt. Noch bis zum 17.09. können sich Interessenten dafür anmelden. Die voraussichtlichen Ziele werden sein:

 

  1. Baustelle Langenfelder Brücke
  2. Baustelle U4 Elbbrücken
  3. Stahl- und Walzwerk Arcelor Eisenhüttenstadt
  4. Fertigung Schweriner Anlagenbau
  5. SEH-Eiffage Hannover
  6. Schleuse Zerben

 

Anmeldung unter: Sekretariat der Professur für Stahlbau, ABS 06-31 oder ABS 06-03, August-Bebel-Str. 30, Der Unkostenbeitrag beträgt 50€ p.P.

Nachhaltigkeitsmanagement in Bauunternehmen

AT
5. September 2017

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Nachhaltigkeitsmanagement in Bauunternehmen“ von Herrn Dipl.-Ing. Marco Wach am Montag, den 11. September, 13.00 Uhr,  in das Sitzungszimmer 03-07 in der August-Bebel-Str. 30 ein.

Brückenexkursion 2017 – Brückenvielfalt rund um die Ostsee

Sven Hofmann
5. September 2017

Die diesjährige Brückenexkursion führte die Teilnehmer in Richtung Norden. Am Konzept, die Fahrt mit Kleinbussen anzutreten und kostengünstig auf Campingplätzen zu zelten, wurde beibehalten. Wie im Jahr zuvor war die Exkursion mit 25 Teilnehmern ausgebucht. Die mitreisenden Studentinnen und Studenten bringen sich sowohl bei der Programmgestaltung als auch bei der Durchführung der Exkursion aktiv ein.

Teilnehmer der Brückenexkursion 2017 vor der Öresundbrücke (Foto: Selbstauslöser)

Exkursionsbeginn war Donnerstag, der 10.08.2017, in unmittelbarem Anschluss an die Prüfungsphase. Das erste Ziel war hierbei Berlin, wo zunächst die Anschlussstelle Sonnenallee des Autobahnringes BAB100 besichtigt wurde, bei der derzeit die Autobahn in offener Tunnelbauweise errichtet wird. Anschließend steuerten wir die Baumaßnahme zur S-Bahn-Strecke S21 am Berliner Hauptbahnhof an. Zudem besichtigten wir die Bahnhofshalle sowie die Humboldthafenbrücke. Am Abend bezogen wir den ersten Campingplatz nördlich von Berlin, um von dort aus die Ausführungen zum Ersatzneubau der Brücke am Petersdorfer See am nächsten Morgen anzusteuern. Bereits am Nachmittag erreichten wir in Zusammenhang mit der Besichtigung der Rügenbrücke die Ostseeküste.

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Dr.-Ing. Frank Schladitz gewinnt den Sächsischen Transferpreis 2017

Sven Hofmann
29. August 2017

Wissens- und Technologietransfer spielen für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen eine wichtige Rolle.

„Mit Transfer Innovationspotentiale heben“ – unter diesem Motto wurde 2017 erstmalig der Sächsische Transferpreis vergeben. Dieser branchen- und technologieoffene Preis ehrt Know-how-Geber und -Mittler, die in besonderer Weise zum Gelingen von Transferprozessen beitragen und somit maßgeblich die Zukunft des Innovationsstandorts Sachsen mitgestalten.

Insgesamt zehn Personen waren für den Transferpreis nominiert. Die Jury, bestehend aus namhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, hatten die Preisträger ermittelt. Bei der feierlichen Preisverleihung am 28. August 2017 während der futureSAX-Innovationskonferenz im Festspielhaus Dresden-Hellerau konnte der Gewinner seinen Preis aus den Händen von Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaates Sachsen, entgegennehmen. Den ersten Preis erhielt Dr.-Ing. Frank Schladitz von C³ – Carbon Concrete Composite, Deutschlands größtem Bauforschungsprojekt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Dresden gratulieren dem Gewinner des Preises ganz herzlich.

v.l.n.r.: Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Dr.-Ing. Frank Schladitz (TUD) und Beate-Victoria Ermisch (Geschäftsführerin der GWT-TUD GmbH), Foto © Sven Hofmann

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Deutscher Brückenbaupreis 2018 – noch bis zum 16. September einreichen!

AT
18. August 2017

Am Vorabend des 28. Dresdner Brückenbausymposiums wird auch 2018  der Deutsche Brückenbaupreis verliehen. Vergeben wird der Preis erneut in zwei Kategorien: „Straßen- und Eisenbahnbrücken“ sowie „Fuß- und Radwegbrücken“. Seit Anfang August steht die Besetzung der Jury für die aktuelle Wettbewerbsrunde fest, Einreichungen werden noch bis 16. September entgegen genommen. Zur Teilnahme sind Planer und Auftraggeber aufgerufen. Laut den Auslobern der Bundesingenieurkammer und dem Verband Beratender Ingenieure sind innovative Neubauprojekte, herausragende Ertüchtigungen und „kleine Schönheiten“ gefragt.

nähere Infos: http://www.brueckenbaupreis.de/

Carbon -und Textilbetontage 2017: Fachexperten tagen in Dresden

Sven Hofmann
7. August 2017

Die Tagungen von C³ – Carbon Concrete Composite e. V. und TUDALIT e. V. finden erstmalig in einem gemeinsamen Konferenzformat zueinander. Für die 9. Carbon- und Textilbetontage laden die beiden Veranstalter in das Hilton Hotel Dresden ein, wo am 26. und 27. September 2017 die Fachexperten den aktuellen Stand der Carbon- und Textilbetonentwicklung präsentieren werden.

Mit dem neuen Format soll die Effektivität im Austausch neuester Erkenntnisse gesteigert und Wissenschaft und Wirtschaft enger zusammengebracht werden. Die Tagung bietet eine Plattform für interdisziplinäre Diskussionen über die Entwicklungen und Anwendungen von Carbon- und Textilbeton und zur Förderung des Wissens- und Technologietransfers.

Die Nachfrage an Carbon- und Textilbeton steigt kontinuierlich. In der Praxis kommt der Materialverbund aus Kohlestofffasern und Hochleistungsbeton immer häufiger zum Einsatz. Neben der Instandsetzung von Brücken, Dach- und Deckenkonstruktionen sowie Zuckersilos, zeigt Carbon- und Textilbeton auch im Neubau innovative und ressourcensparende Einsatzmöglichkeiten auf. Vor diesem vielschichtigen Hintergrund gestaltet sich auch das diesjährige Tagungsprogramm abwechslungsreich. Hochkarätige Fachexperten werden über abgeschlossene und laufende Praxisprojekte sowie über die Zukunftsentwicklungen, Trends und Neuheiten im Bereich des Carbon- und Textilbetons berichten und Ergebnisse einzelner Vorhaben aus dem weltweit größtem Bauforschungsprojekt C³ – Carbon Concrete Composite präsentieren.

Neben den knapp 50 Vorträgen, etwa 30 Posterpräsentationen und zahlreichen Ausstellern, wird am ersten Veranstaltungstag der Preis des TUDALIT Architekturwettbewerbes verliehen. Noch bis zum 30. Juni konnten Studierende und Absolventen ihre kreativen Entwürfe bei der Verwendung des Werkstoffes Carbon-/Textilbeton einreichen.

Anmeldungen sind noch bis zum 31.08.2017 möglich.

Zur Anmeldung 9. Carbon- und Textilbetontage

Weitere Informationen zum Architekturwettbewerbt finden Sie hier

Positionen zum industriepolitischen Leichtbau-Dialog: Deutschland muss Leitanbieter werden

Sven Hofmann
7. August 2017

Die an diesem Positionspapier beteiligten Organisationen¹ stellen Deutschlands größtes Netzwerk zum Thema Leichtbau dar. Auf dieser Grundlage bündeln die Organisationen¹ die Interessen entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungsketten und vertreten die deutschen Werkstoff-Industrien bzw. die deutschen Leichtbau-Technologien. Das ist auch die Basis, um ganzheitlich nachhaltige Ansätze entlang des gesamten Lebenszyklus von Leichtbaukomponenten und -produkten hinsichtlich ökonomischen, ökologischen und sozialen Erfordernissen zu erarbeiten und umsetzen zu können.

Der auch im bestehenden Koalitionsvertrag priorisierte Leichtbau am Industriestandort Deutschland wird erst durch den Einsatz der vertretenen Werkstoffe wie Kunststoffe und faserverstärkte Kunststoffe, Stähle, Nicht-Eisen-Metalle (wie Aluminium), Beton und Kombinationen ermöglicht. Es ist daher von hoher Bedeutung, die stetige Weiterentwicklung energie-, material- und ressourceneffizienter Prozesse und Produkte zu fördern, um das außergewöhnliche Innovationspotential der unterschiedlichen Werkstoffe und Verfahren zu nutzen.

Werkstoffvielfalt, die sich im Multimaterial-Leichtbau manifestiert, ist ein klarer Wettbewerbsvorteil; insgesamt ist Leichtbau aber deutlich mehr als nur Material-Leichtbau: insbesondere konstruktiver und konzeptioneller Leichtbau sowie die Digitalisierung der Entwicklungskette (und Anknüpfung an Industrie 4.0) bieten extrem hohe Leichtbau- Potentiale und sind daher als wesentliche Aspekte des Leichtbaus zu betrachten.

Es ist unser Ziel, aufbauend auf der in Deutschland vorhandenen hohen Kompetenz und gemeinsam mit der Politik, Deutschland weltweit branchenübergreifend zum Leitanbieter für den werkstoffübergreifenden Leichtbau zu entwickeln bzw. international als Leitanbieter zu positionieren. Leichtbautechnologien verbinden hohe wirtschaftliche Potentiale mit Ressourcenschutz und Material- und Energieeffizienz. Leichtbau muss daher in der neuen Legislaturperiode eines der zentralen industrie- und innovationspolitischen Themen werden.

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