Dresdner Stahlbaufachtagung 2018

Organisiert durch das Institut für Stahl- und Holzbau der Technischen Universität Dresden und die Bauakademie Sachsen fand am 14. März die 12. Dresdner Stahlbaufachtagung statt. Unter der Überschrift „Berechnung und Ausführung von Stahlbaukonstruktionen im Hoch-, Industrie- und Brückenbau“ wurde den rund 200 Teilnehmern ein vielseitiges Programm geboten. Von ausgewiesenen Referenten wurden in diesem Jahr Vorträge zur Stabilität von Stab- und Flächentragwerken im Kontext der aktuellen Überarbeitung der Eurocodes, zur Novellierung des Bauordnungsrechtes, der Beurteilung der Restlebensdauer von Bestandsbrücken, zur Fortschreibung der Windnormung sowie der praktischen Berechnung von Silos, Tanks und Schornsteinen gehalten. Mit einem Vortrag zu aktuellen Entwicklungen von Stahl-Glas-Konstruktionen im Dach- und Fassadenbau konnten die Teilnehmer zudem einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten des Glasbaus erhalten. Die Tagung wurde unterstützt von bauforumstahl, der Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. (FOSTA), der Ingenieur- und der Architektenkammer Sachsen, dem Verband Beratender Ingenieure (VBI), dem Verlag Ernst & Sohn und der Baukammer Berlin.

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Prof. Dr. Richard Stroetmann eröffnet mit seinem Vortrag die Tagung. Bild: André Terpe

 

 

 

 

 

 

 

Bericht: Dipl.-Ing. Thoralf Kästner

 

Wasserbauwerke im Bestand – 41. Wasserbaukolloquium im ICC Dresden

Prof.Dr.-Ing. Cristoph Heinzelmann, Leiter der Bundesanstalt für Wasserbau, Bild: André Terpe

Pünktlich am Donnerstag um 9.00 Uhr eröffnete Prof. Dr.-Ing Jürgen Stamm, Direktor des Instituts für Wasserbau und Technische Hydromechanik der TU Dresden, das diesjährige Wasserbaukolloquium. Das Thema sei gut gewählt – schlussfolgerte er in seiner Begrüßungsrede aus der beachtlichen Zahl von ca. 400 Teilnehmern – immerhin rund 100 mehr als im letzten Jahr. „In Anbetracht der Tatsache, dass in Deutschland das wasserbauliche Bestandsvolumen weitaus größer ist als das Neubauvolumen, muss der Bestand ständig überprüft, unterhalten, saniert und gegebenenfalls rückgebaut werden.“ – so Prof. Stamm zum Tagungsübergreifenden Thema. Etwas drastischer stellte dann Prof. Heinzelmann, Leiter der Bundesanstalt für Wasserbau einen anderen Aspekt zum Thema dar: „Die Wasserbauwerke an den Bundeswasserstraßen weisen eine Altersstruktur auf, die als kritisch einzustufen ist. Bei ca. 30% der für den Betrieb des Wasserstraßennetzes besonders wichtigen Schleusen ist das technische Lebensalter von 100 Jahren bereits erreicht oder überschritten.“

Insgesamt 50 Beiträge befassten sich während des zweitägigen Kolloquiums mit dem Thema. Von der Sanierung komplexer Schleusen und Deichanlagen über Fischaufstiegsmöglichkeiten bis hin zum kostengünstigen Sedimentmanagement in Talsperren wurden nahezu alle Aspekte zum Thema beleuchtet.

 

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm, Leiter des Instituts für Wasserbau und technische Hydromechanik, eröffnete das diesjährige Wasserbaukolloquium
Während der Veranstaltung liefen zeitgleich in zwei Räumen verschiedene Vorträge
Viele verschiedene Aussteller trugen zum breiten Informationsangebot rund um das Kolloquium bei

 

 

 

Opus Fluidum Futurum, Kick-Off-Meeting vom 15. bis 16. Februar

Mit internationaler Beteiligung trafen sich in dieser Woche Wissenschaftler zum Kick-Off-Meeting des DFG Schwerpunktprogramms „SPP 2005“. Die Rheologie reaktiver, multiskaliger, mehrphasiger Baustoffsysteme – so beschreiben die Forscher um Prof. Mechtcherine das Themengebiet, mit dem sie sich innerhalb des 6-jährigen SPP‘s intensiv auseinandersetzen werden. Beispielsweise geht es um spezielle Eigenschaften moderner Betone, die entscheidend sowohl für ihre Art der Verarbeitung als auch ihrer Prozessführung auf modernen Baustellen sind. Die Zielsetzung für das gesamte Programm sind die Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen für eine rheologiebasierte Gestaltung von Bauprozessen sowie für die Entwicklung neuer, nachhaltiger Baustoffe und bahnbrechender Verarbeitungstechnologien. Ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen des Forschungsvorhabens eröffnen sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bis hin zu 3D-Druck für komplexe Bauteile, Gebäude oder Brücken.

Weiterführende Infos gibt es direkt unter den Forschungsthemen des Instituts für Baustoffe.

Prof. Dr.-Ing. Mechtcherine, Koordinator SPP2005, Bild: André Terpe
3D – Betondruck, als Zukunftsvision auf Basis der Forschungsergebnisse des Sonderforschungsprogramms, Bild: Uli Steiger / Mechtcherine, Haist, Garrecht

Dresdner Stahlbaufachtagung am 14.03.2018

Am 14.03. veranstaltet die Professur für Stahlbau die diesjährige Stahlbaufachtagung. Die Themen richten sich mit ihrer Komplexität in erster Linie an Planungsbüros, Baufirmen, Ingenieure und Konstrukteure sowie diejenigen, die sich inhaltlich und praxisorientiert mit den Europäischen Regelwerken sowie den technischen Entwicklungen zur Bemessung und Ausführung von Stahlbaukonstruktionen auseinandersetzen müssen.  Weitere Infos bezüglich der Redebeiträge und zur Anmeldung gibt es hier.

Asphalttage in 5. Auflage

Prof. Dr.-Ing. habil Frohmut Wellner zur Performance von Asphalt

Am 07. und 08. Dezember 2017 veranstaltete unser Institut für Straßenbau und Verkehr zum mittlerweile 5. mal die Dresdner Asphalttage. Der Veranstaltungsort, die Dreikönigskirche in Dresden, ist durchaus geschichtsträchtig, kam doch hier der sächsische Landtag in den Jahren 1990 bis 1993 zusammen, bevor er sein jetziges Gebäude bezog. In diesem Jahr kamen dann mehr als 200 Interessierte aus Forschung, Wirtschaft und Verwaltung zusammen, um im Haus der Kirche an der weihnachtlich geschmückten Hauptstraße in Dresden Vorträge zu unterschiedlichen Themengebieten des Straßenbaus zu hören.

Die Veranstaltung eröffneten Herr MinDirig. Rühmkorf (Aktuelle Entwicklungen im Bundesfernstraßenbau),  Prof. Dr.-Ing. habil Frohmut Wellner (Performance von Asphalt) und Prof. Dr.-Ing. Ulf Zander (Reaktion auf die Erwartungshaltung der Nutzer an die Infrastruktur).
Danach trugen 18 Referenten von verschiedenen Universitäten, Forschungseinrichtungen, Firmen und Verwaltung in fünf Blöcken ihre Fachthemen vor.
Im Themenbereich „Materialverhalten und Materialmodifizierung“ wurden neue Asphaltmodifizierungen und der Einfluss der Asphaltmastix auf die Ermüdungseigenschaften vorgestellt.
Die Referenten der DFG-Forschergruppe FOR 2089 – Dauerhafte Straßenbefestigungen für zukünftige Verkehrsbelastungen – stellten in fünf Vorträgen die Ergebnisse und ihrer Teilprojekte vor.
Im Themenblock „Untersuchungs- und Analysetechniken“ wurde u.a. über zerstörungsfreie Verfahren zur Bewertung der strukturellen Substanz berichtet. Die in den anderen Vorträgen vorgestellten Ansätze haben zum Ziel, die Genauigkeit der Dimensionierung von Asphaltbefestigungen zu erhöhen.
Über den langen Weg zur Weiterentwicklung des Regelwerkes im Asphaltstraßenbau wurde im zugehörigen Themenblock gesprochen.
Traditionell wird die Tagung mit Beiträgen zum Praxistransfer abgeschlossen, um Wege der Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in regelmäßige Anwendung aufzuzeigen.

Dank zahlreicher Sponsoren konnten auch die 5. Dresdner Asphalttage für die Teilnehmer kostenfrei angeboten werden. Die Veranstaltung ist inzwischen fest im Tagungskalender der deutschen Straßenbau- und Asphaltgemeinschaft verankert und erfreut sich auch aufgrund der anspruchsvollen und wegweisenden Vorträge großer Beliebtheit. Der Tradition folgend, laden wir Sie schon heute ein, am 5. und 6.12. 2019 zu den 6.Dresdener Asphalttagen nach Dresden zu kommen.

Reichlich 200 Tagungsteilnehmer im Tagungsraum der Dreikönigskirche
Zur Abendveranstaltung bestand die Möglichkeit, an Führungen durch den Kirchraum und auf den Kirchturm teilzunehmen

 

„Realität – Modellierung – Tragwerksplanung“ – 21. Dresdner Baustatik-Seminar

Am 20. Oktober 2017 fand in der „Comödie“ im WTC Dresden das 21. Dresdner Baustatik-Seminar statt. Wie immer wurde die Veranstaltung vom Institut für Statik und Dynamik der Tragwerke der Technischen Universität Dresden in Kooperation mit der Landesvereinigung der Prüfingenieure in Sachsen und der Ingenieurkammer Sachsen ausgerichtet.
Das Thema in diesem Jahr:  „Realität – Modellierung – Tragwerksplanung“. „Zukünftig wollen wir dieses Leitthema grundsätzlich beibehalten und mit  interessanten, richtungsweisenden Beiträgen konkretisieren.“ so die Veranstalter vom Institut. Neben den Berichten zu spannenden aktuellen Projekten waren viele zukunftsweisende Vorträgen zu hören, ausführlich nachzulesen auf den Seiten des Instituts für Statik und Dynamik der Tragwerke unserer Fakultät.

Numerischer Entwurf vonTragwerken mit
unscharfen Daten – Aktuelle Forschungen
im DFG-Schwerpunktprogramm 1886
Vortrag von Prof. Dr.-Ing. M. Kaliske vom
Institut für Statik und Dynamik der Tragwerke
Technische Universität Dresden
Das Auditorium des 21. Baustatik-Seminars in der Comödie Dresden

Erfolgreiche SHCC 4 Konferenz an unserer Fakultät

Gestern ging im Dülfersaal die dreitägige internationale SHCC 4 (Strain- Hardening- Cement- Based Composites) Konferenz zu Ende. Sie war die 4. Veranstaltung einer äußerst erfolgreichen Tagungsreihe nach 2009 in Stellenbosch, 2012 in Rio de Janeiro und 2014 in Dordrecht. Rund 140 Teilnehmende aus 27 Ländern befassten sich in den letzten drei Tagen mit den neuesten Materialentwicklungen von hochduktilem Beton. Debattiert wurde insbesondere über die Weiterentwicklung des flexiblen Betons insbesondere zum Material/Faser-Mix, zur Berechnung, Simulation und zu Bemessungsgrundlagen des neuen Werkstoffes, zu Anwendungsbeispielen und zu Funktionsintegration. Abends, nach anspruchsvollen Vorträgen und Diskussionen, gab es zum jeweiligen Tagesausklang bei verschiedenen Veranstaltungen die Möglichkeit, sowohl unsere Stadt Dresden als auch die anderen Kongressteilnehmer näher kennen zu lernen.

„DIN 18008 – Glas im Bauwesen – Bemessung und Konstruktion“ – Tagesseminar am 15.09.

Die DIN 18008 – Glas im Bauwesen – regelt in den Teilen 1 bis 5 die Bemessung und die Konstruktion im Glasbau. Ende 2017 werden die Teile 1 und 2 in überarbeiteter Fassung und der Teil 6 als Entwurf vorliegen. In einer Weiterbildungsveranstaltung wird anhand zahlreicher prüffähiger Berechnungen aus der Baupraxis der aktuelle Stand der Teile 1 bis 6 ausführlich erläutert. Einen Schwerpunkt bilden Beispiele für neu entwickelte numerische und vereinfachende statische Verfahren für den Nachweis absturzsicherer Verglasungen für Tragwerksplaner.Linienförmig gelagerte Verglasungen werden in Konstruktion und Bemessung schrittweise dargestellt und erklärt. Für geklebte Konstruktionen ist weiterhin eine Zustimmung im Einzelfall erforderlich. Das Verfahren mit den notwendigen Bauteilversuchen wird am Beispiel einer geklebten Ganzglaskonstruktion erklärt. Ein kurzer Beitrag zu Forschung und Entwicklung zeigt abschließend neue Wege im Konstruktiven Glasbau.

Das Seminar findet am 15.09.2017 an der TU Dresden im Hörsaalgebäude ABS 94 auf der August Bebel-Str. 20 im Raum E04 statt. Die Tagungsgebühr beträgt 150 EUR und beinhaltet neben den Vortragsfolien die Fachbücher Glasbau-Praxis (Band 1 und 2) als Tagungsunterlage. Weitere Informationen sowie Programm und Anmeldung finden Sie auf unserer Website glasbau-dresden.de.

 

9. Symposium „Experimentelle Untersuchungen von Baukonstruktionen“ am 21. September

Bereits zum 9. mal veranstaltet das Institut für Massivbau in Kooperation mit der TUDIAS GmbH im September das Symposium „Experimentelle Untersuchung von Baukonstruktionen“. Insgesamt drei Schwerpunkte bilden den Rahmen der diesjährigen Veranstaltung:

  1. Entwicklung und Einsatz neuer Messmethoden und Messverfahren
  2. Überwachung und Zustands-Bewertung von Hoch- und Brückenbauten
  3. Experimentelle Tragsicherheitsbestimmung durch Belastungsversuche

Interessenten können sich bis zum 31.08. im Institut für Massivbau oder direkt online hier  für die Veranstaltung anmelden.

9. Symposium „Experimentelle Untersuchungen von Baukonstruktionen“
21.09.2017, 9.00 – 17.00 Uhr
Willers-Bau, Haus A, Hörsaal A317 H
Zellscher Weg 12-14, 01069 Dresden

Dresdner Stahlbaufachtagung 2017

In der 11. Auflage fand am 29. März die Dresdner Stahlbaufachtagung statt. Rund 200 Teilnehmer trafen sich dazu im Gerhart-Potthoff-Bau der Technischen Universität Dresden. Unter der Überschrift  „Stahl- und Verbundkonstruktionen für den Neubau und das Bauen im Bestand“ bot sich den rund 200 Teilnehmern wie in jedem Jahr ein breites und vielschichtiges Vortragsprogramm. Im Namen des Veranstalters eröffnete Prof. Richard Stroetmann, Direktor des Instituts für Stahl- und Holzbau und Prodekan der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden, die Veranstaltung. Es folgten Vorträge von Referenten aus vielen Teilen Deutschlands, der Schweiz und Luxemburg.

Einen ausführlichen Bericht und genaue Angaben über den Inhalt der Vorträge gibt es auf den Seiten der Professur für Stahlbau der TU Dresden hier.