Dauerhaftigkeit von textilverstärkten Holzbauteilen

Probekörper

Probekörper in der Freibewitterung

Der Einsatz textiler Bewehrungen zur Verbesserung des Tragverhaltens von Holzkonstruktionen verlangt sowohl eine hohe Ausgangsfestigkeit als auch eine große Zuverlässigkeit des Holz-Textilverbundes während der gesamten Nutzungsdauer. Dies setzt geeignete Materialien und Aufbringverfahren voraus und erfordert zur Erzielung eines wirksamen Holzschutzes fundierte Kenntnisse über die Wirkung aller Witterungsfaktoren auf den Holz-Textilverbund.

Robert Putzger stellt am 3. 4. um 13 Uhr (Seminarraum Neufferbau) im Rahmen des Graduiertenkolloquiums die Ergebnisse seiner Arbeit vor, die auf einem umfangreichen Versuchsprogramm basieren, in dem die Witterungsfaktoren in ihren Wirkungsmechanismen auf den Holz-Textilverbund erfasst werden sollten:Bisher wurden über 1000 Schälproben mit Verbunden hergestellt, die sich hinsichtlich ihrer Bestandteile in den Faserarten und der eingesetzten Leime unterscheiden. Davon befindet sich aktuell eine Hälfte der Proben in der Bewitterung, die andere Hälfte der Probekörper wurde im Schälversuch geprüft. Zum Vortrag gibt es eine Zusammenfassung vorab.

Sanieren – aber wie?

Ein Kolloquium „Zum Umgang mit Martin Dülfers baukulturellem Erbe“ veranstaltet das George-Bähr-Forum am 20. April im Hörsaal 68 der Fakultät Bauingenieurwesen – der sich bekanntlich im Beyer-Bau befindet und somit quasi am Ort des Geschehens, denn es geht um die „Sanierung des Beyer-Baus der Technischen Universität Dresden“. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr mit der Begrüßung durch den Dekan der Fakultät, Prof. Dr.-Ing. Rainer Schach. Es folgen Kurzvorträge, unter anderem „Zur denkmalgerechten Sanierung eines Wahrzeichens der Technischen Universität Dresden“. Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Georg Lippert vom Lehrstuhl Baugeschichte spricht über die „Baukulturelle Bedeutung und baugeschichtliche Einordnung des Baus von Martin Dülfer“, Prof. Dr.-Ing. Bernhard Weller, Institut für Baukonstruktion, über „Baukonstruktive Besonderheiten und neue Anforderungen“.

Matthias v. Rüdiger, Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, und Dr.-Ing. Dietmar Kunze, Kunze-Zerjatke freie Architekten, Dresden beleuchten das „Gestaltungskonzept unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten“.

Fachkundige Führungen durch den Beyer-Bau unter besonderer Beachtung von Nutzungsänderungen und nachträglichen Einbauten sowie Aspekten des Brandschutzes und der Haustechnik bilden die letzte anschauliche Information vor der abschließenden Podiumsdiskussion mit den Referenten, die unter dem Motto steht: Was ist zu tun?

Glasbaupreis auf der glasbau2007 verliehen

UVS
23. März 2007

Glasbaupreis für Dipl.-Ing. Michael Göbel

Jurysitzungen und -urteilsfindungen verlaufen nicht immer einmütig. Wenn also sich alle Juroren bei der Beurteilung einer Arbeit nur ansehen und zustimmend-wohlwollend nicken, dann muss diese Arbeit schon etwas Besonderes sein. So geschehen beim Glasbaupreis, der in diesem Jahr erstmals ausgelobt und heute bei der glasbau2007 verliehen wurde: Die Diplomarbeit von Michael Göbel, jetzt wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Stahlbau an der Bauhaus-Universität Weimar, schien allen Preisrichtern die Nummer eins zu sein: Für seine Arbeit über „Laserstrahlschweißen von Quarzglas“ erhielt Göbel somit folgerichtig den ersten Preis in der Kategorie Bauingenieurwesen.

Der vom Baukonstruktion Dresden e. V. in Zusammenarbeit mit DOW CORNING und SAINT-GOBAIN GLASS ausgelobte Glasbaupreis will fortschrittliche und zukunftsweisende Ideen und Lösungen auf den Gebieten des Konstruktiven Glasbaues fördern. Er wird in den Kategorien Architektur und Bauingenieurwesen vergeben. Die eingereichten und in die engere Auswahl genommenen Arbeiten machten es der Jury nicht immer so leicht wie beim Setzen des Spitzenkandidaten in der Kategorie Bauingenieurwesen: Für die Architektur gab es nur zwei zweite Preise. „Vom WM-Forum zum Design-Forum – Bausystem für ein Flächentragwerk“ eines fünfköpfigen Student(inn)en-Teams der Uni Stuttgart und die Diplomarbeit von Cecilia Perugini (ETH Zürich) „Neubau Wärmebad Käferberg, Zürich“ erhielten das Preisgeld. Im Bauingenieurwesen wurden Platz zwei und drei ebenfalls für Studienarbeiten vergeben – beide Teams ebenfalls von der Bauhaus-Universität Weimar.

Mehraxiale Festigkeit von ultra-hochfestem Beton

Ultra-Hochleistungsbeton (UHPC) ist ein junger Baustoff, der über ein außergewöhnlich hohes Einsatzpotential verfügt. Er zeichnet sich besonders durch eine hohe Druckfestigkeit von bis zu 250 N/mm² aus, die damit bis zu 10-mal höher ist als bei Normalbeton und durch andere vorteilhafte Eigenschaften, wie z.B. eine hohe Dichtigkeit und Korrosionsbeständigkeit. Um jedoch diesen Highpotential-Werkstoff effektiv einsetzen zu können, sind umfangreiche Untersuchungen bezüglich seiner Eigenschaften notwendig. Dies betrifft neben der Erforschung der einaxialen Eigenschaften auch die Kenntnis des Tragverhaltens unter mehraxialen Spannungszuständen.

Im Rahmen des Graduiertenkolloquiums trägt Kerstin Speck am kommenden Dienstag (27.3.07) um 13 Uhr im Seminarraum des Neufferbaus die Ergebnisse ihrer Forschung vor (Abstract).

Nicht auf Sand gebaut – das Bauingenieurstudium

UVS
22. März 2007

Am 26. April 2007 ist der diesjährige „Girls´Day„. Die TU Dresden bietet interessierten Schülerinnen umfangreiche Informationen zum Studium der Naturwissenschaften und Technik. Die Dresdner Bauingenieure – bei denen der Frauenanteil mit über 30 Prozent unter den Studierenden bundesweit Spitze ist – sind natürlich mit von der Partie. Da insgesamt nur 45 Plätze zur Verfügung stehen, ist eine Anmeldung (bis spätestens 23. April) erforderlich.

Das Programm beginnt um 10 Uhr mit der Vorstellung von natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Dem schließt sich ein Rundgang über den Uni-Campus mit Studentinnen und der Besuch des Studien-Informationszentrums an. Nach der Möglichkeit zum Essen in der Mensa runden fachspezifische Veranstaltungen mit Gesprächsmöglichkeiten und eigenem Ausprobieren das Angebot ab. An der Fakultät Bauingenieurwesen spricht Dr.-Ing. Sabine Damme über einen faszinierenden Beruf mit Zukunft und wie das Studium darauf vorbereitet. Nach ihrem Vortrag „Nicht auf Sand gebaut – das Bauingenieurstudium“ lädt Professor Ivo Herle zu Experimenten mit Sand, Stein und Erde ein.

SFB-Seminar mit Wissenschaftler aus Houston

UVS
20. März 2007

Im Rahmen der SFB-Seminare spricht Antonios Kontsos vom Department of Mechanical Engineering & Materials Science der Rice University, Houston am 29. März 2007 um 9 Uhr im Sitzungszimmer Raum 67 des Beyer-Baus über „Modeling of Mechanical Properties of Polymer Nanocomposites Using a Multiscale Stochastic Finite Element Method“.

Hier der Abstract zum Inhalt: „This talk will present a novel multiscale Monte Carlo finite element (MSFEM) method for determining mechanical properties of polymer nanocompo-sites (PNC) that consist of polymers reinforced with single-walled carbon nanotubes (SWCNT). The reliable characterization and modeling of the mechanical behavior of nanomaterials such as PNC ensures safety and performance in engineering applications. Reported models in the literature often overestimate the actual mechanical properties of PNC because of their assumptions and approximations. To rectify this problem, the proposed method identifies the non-uniform distribution of SWCNT in polymers as a source of uncertainty in the macroscopic mechanical behavior of PNC. Hence, the MSFEM uses a multis-cale homogenization approach to link the structural variability at the nano-/micro scales with the local constitutive behavior. Subsequently, the method formulates a FE scheme to determine the overall Young’s modulus and Poisson Ratio of PNC. The use of the computed overall properties in macroscale modeling is validated by comparison with experimental tensile test findings and with numerically generated nanoidentation data, as well as by determining the critical buckling loads of PNC structures.“

Stundenpläne für das Sommersemester online

UVS
19. März 2007

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Die Stundenpläne für das kommende Sommersemester sind online. Über Aktualisierungen werden wir ebenfalls an dieser Stelle informieren.

Wichtig für alle, die nach der alten Studienordnung studieren: Die Lehrveranstaltungen des 4. Fachsemesters werden nur noch im Sommersemester 2007 gehalten.

Standsicherheitsberechnung von Böschungen mit der FE-Methode

GraduiertenkolloquiumIm Rahmen des Graduiertenkolloquiums hält Michael Kupka am kommenden Dienstag (20. 03.) einen Vortrag zum Thema „Standsicherheitsberechnung von Böschungen mit der FE-Methode“.

„Standsicherheitsuntersuchungen mit konventionellen Berechnungsmethoden sind in der Bodenmechanik und in der Gebirgsmechanik gängige Praxis. Bei komplizierten Geometrien, schwierigen Untergrundverhältnissen oder Böden mit ausgeprägter Entfestigung stoßen diese Methoden jedoch an ihre Grenzen. Die Form der Gleitfläche muss a priori angenommen und ihre Lage durch aufwändige Optimierungsverfahren ermittelt werden“, heißt es im Abstract. Vor allem bei Berücksichtigung nichtlinearer Grenzbedingungen oder Berechnungen mit undränierten Bodenparametern kommt es zu unrealistischen Ergebnissen.

Die Zugänglichkeit numerischer Programme hat in den letzten Jahren auch zum Einsatz der Methode der Finiten Elemente für die Bestimmung der Standsicherheit von Böschungen geführt. Der Spannungszustand wird damit realistisch erfasst und die Anwendung von hochwertigen Stoffgesetzen ist ebenfalls möglich.

Der Vortrag führt in die Problematik der Standsicherheitsberechnung von Böschungen und das vorliegende Projekt ein. Aufbauend auf numerischen Berechnungen mit den FE-Programmen TOCHNOG und PLAXIS sowie konventionellen Berechnungen werden ausgewählte Gesichtspunkte dieser Problematik vorgestellt und näher erläutert. Anschließend werden die Einflüsse der Stoffparameter und Geometrie des Böschungskörpers auf die Berechnungsergebnisse näher untersucht bevor auf die Bedeutung und den Einfluss eines nichtlinearen Verlaufs der Grenzbedingung eingegangen wird. Abschließend werden die zukünftigen Untersuchungsschwerpunkte näher vorgestellt.

Knapp 1.300 beim Brückenbausymposium

Der Rektor der TU Dresden, Prof. Hermann Kokenge, eröffnet das 17. Dresdner Brückenbausymposium

Seinem Ruf als größte und bedeutendste wissenschaftliche Veranstaltung auf dem Gebiet des Brückenbaus in Deutschland ist das Dresdner Brückenbausymposium auch in seiner 17. Ausgabe gerecht geworden: Knapp 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in das Hörsaalzentrum gekommen, um sich einen Tag lang zu informieren und – in den Pausen – um Kontakte zu knüpfen. Über die „Planung, Bauausführung, Instandsetzung und Ertüchtigung von Brücken“ gibt es zahlreiche Fachvorträge von kompetenten Rednern. Das Themenspektrum ist groß und reicht vom Brückenneubau und der Instandsetzung bis zur Verstärkung und dem Rückbau von Brücken.

Das 18. Dresdner Brückenbausymposium findet am 11. März 2008 statt – dann wieder in Verbindung mit der Verleihung des Deutschen Brückenbaupreises am 10. März.

Erasmus-Bewerbung noch bis zum 16.3.

UVS
12. März 2007

Wer sich für das Erasmus-Austauschprogramm der Fakultät und somit für einen Studienaufenthalt im Ausland interessiert, hat nur noch wenige Tage Zeit, sich zu bewerben: die Frist läuft am Freitag, 16. März aus. Bewerben kann man sich beim Auslandsbeauftragten der Fakultät, Prof. Ivo Herle.