Jad Khodor erhält als Bester seines Studiengangs am 7. Dezember die Lohrmann-Medaille

Jad Khodor; Bild: Karsten Eckold

Jad Khodor kommt aus dem Libanon. Seinen Bachelor erwarb er mit »sehr gut« an der dortigen Rafik Hariri University. »Danach beschloss ich, den Master im Ausland abzulegen. Wegen der hohen Standards in Bildung und Forschung entschied ich mich für Deutschland«. Und ihm kam das ACCESS-Master-Programm der TUD-Fakultät Bauingenieurwesen gerade recht. »Dieses internationale Programm wird in Englisch absolviert, das war mir sehr sympathisch. Deutsch konnte ich nicht.« Das brachte er sich dann in seiner Freizeit selbst bei. Im Oktober 2014 startete sein Studium an der Fakultät Bauingenieurwesen. Etwas mehr als zwei Jahre später legte er seine Masterarbeit zum Thema »Analysis of concrete flow in the pipe and the influence of the lubrication layer on the concrete pumpability using numerical approaches« am Institut für Baustoffe vor. Betreut von Prof. Viktor Mechtcherine beschäftigte er sich damit, numerisch zu modellieren, wie verschiedene Betone am besten in Rohrleitungen von Betonpumpen fließen. »Beton soll schnell strömen und darf die Rohre der Betonpumpe bei optimaler Konsistenz nicht verstopfen.« Praktische Erprobungen bei der Dresdner Firma Semper Beton bestätigten seine Modellierung. Zusätzlicher Lohn war ein glattes »sehr gut« für seinen Masterabschluss. Als bester Student seines Studiengangs wurde Jad Khodor außerdem von der Fakultät für die Lohrmann- Medaille der TU Dresden vorgeschlagen. Gemeinsam mit 18 weiteren Besten aller Fakultäten erhält er sie am 7. Dezember 2018. »Ich freue mich besonders, dass dazu meine Eltern aus dem Libanon anreisen«, kann der 25-Jährige den Tag kaum erwarten. Wenn sie wieder abreisen, bleibt Jad Khodor für weitere vier Jahre in Dresden. Er promoviert am Institut für Statik und Dynamik der Tragwerke zur Thematik der Ermüdung von Bauteilen aus Stahl, Holz und Gummi. Gemeinsam mit Jad Khodor werden am 7. Dezember die 98 besten Absolventen der TU Dresden ausgezeichnet. Neben 19 Lohrmann-Medaillen wird TUD- Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen elf Ehrenfried-Walter-von-Tschirnhaus-Urkunden, 31 Victor-Klemperer-Urkunden, 33 Enno-Heidebroek-Urkunden und fünf Carl-Gustav-Carus-Urkunden übergeben. Die Laudatio hält Prof. Gerhard Fettweis zum Thema »Fascination, challenges and hints for starting a research carreer«. Die Veranstaltung beginnt am 7. Dezember 2018 um 14 Uhr im Festsaal Dülferstraße.

Karsten Eckold

 

 

Wissenschaftliche Arbeit zum Pumpen von Beton ist Finalist für den Otto von Guericke Preis 2018

AT
8. November 2018

Die deutsche Baubranche boomt. Gründe dafür sind der seit einigen Jahren anhaltende Konjunkturaufschwung in Deutschland, der steigende Wohnungsbedarf in den Innenstädten und die ungewöhnlich günstigen finanziellen Rahmenbedingungen für Bauherren. Beton als wichtigstes Baumaterial bescherte der deutschen Transportbetonindustrie im Jahr 2017 einen Umsatz von über 3,6 Milliarden Euro. Jedoch führen zunehmend komplexere Betonzusammensetzungen und anspruchsvollere Rohrführungen der Betonpumpen häufiger zu Störfällen oder Sach- und Personenschäden auf den Baustellen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) haben Wissenschaftler der Technischen Universität (TU) Dresden jetzt eine Möglichkeit gefunden, den bisherigen Problemen beim Pumpen von Frischbeton wirksam vorzubeugen. Professor Viktor Mechtcherine und Dr.-Ing. Egor Secrieru haben eine wissenschaftsbasierte und zugleich praxistaugliche Methode zur Charakterisierung von Betonförderprozessen in realen Pumpleitungen entwickelt, mit der das Pumpverhalten verschiedenster Betonarten verlässlich vorhergesagt werden kann. Koordiniert wurde das Projekt vom AiF-Mitglied Forschungsgemeinschaft Transportbeton e.V. (FTB). Für ihre Leistungen wurden die Ingenieure für den Otto von Guericke-Preis der AiF 2018 nominiert . Der Preis wird einmal im Jahr für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der IGF vergeben. Weiterlesen…

Dreiminütiger Film zum Nominierungsprojekt: Video

 

Beitragsbild: Prof. Viktor Mechtcherine und Dr.-Ing. Egor Secrieru, Bild: IGF Screenshot aus Film zum Projekt

 

Sustainability weeks 2018 – zwei intensive Wochen mit Vorlesungen und Workshops renommierter Dozenten

Diese Ankündigung lockte uns, fünf Bauingenieurstudenten des fünften Semesters aus verschiedenen Vertiefungen, in den Semesterferien nach Pamplona an die Universidad de Navarra. Geboten wurde uns die Gelegenheit von Prof. Haller, der eine Erasmuskooperation mit der dortigen Privatuniversität pflegt und im Austausch ein zweiwöchiges Seminar zum Holzbau anbietet.
Wie es sich für die Anreise zu einer Nachhaltigkeitswoche gehört, sind einige von uns mit einem Interrailticket mit der Bahn nach Spanien gefahren. Gemessen an den heutigen Flugpreisen ist das sicherlich weder das billigste noch das schnellste Transportmittel, doch wir genossen die abwechslungsreichere und um Längen umweltfreundliche Art des Reisens. Leider war das im Kontext der Nachhaltigkeitswoche nicht selbstverständlich. Alle anderen Teilnehmer reisten mit dem Flugzeug an.

Workshop im Architekturatelier, Bild: Prof. Peer Haller

Am Montag wurden wir sehr herzlich an der Fakultät für Architektur begrüßt und starteten mit Vorlesungen des US-Amerikanischen Dozenten Byron Stigge. Mit unserem bisherigen Wissen konnten wir den Präsentationen über Energie-, Wasser-, Abfall- und Transportsysteme gut folgen und kritische Fragen stellen. In den darauffolgenden Tagen versuchten wir, in Gruppenarbeiten nachhaltige Infrastrukturkonzepte an einem Fallbeispiel zu entwickeln. Wir hätten uns jedoch mehr fachliche Tiefe und Innovativität gewünscht. Die erste Woche wurde von einer Exkursion mit Beispielen nachhaltiger Architektur im Raum Pamplona abgeschlossen.
Die zweite Woche teilten sich der britische Architekt Peter Fisher und der italienische Professor für Bauphysik der Universität von Turin Marco Perino. In den auf den Vorlesungen aufbauenden Workshops war es jeweils die Aufgabe, energieeffiziente Lüftungs-, Heizungs- und Kühlungskonzepte, wenn möglich sogar ohne konventionelle Wärmequellen und mechanische Ventilation für Objektbeispiele zu entwickeln. Die beiden Dozenten machten deutlich, dass sie Nachhaltigkeit als ganzheitliches Problem betrachten und die Aspekte der Herstellung und des Transports der Baustoffe berücksichtigten.
Im Workshop kam uns die Diversität der Zusammenstellung der Studenten zugute. Nicht nur, dass die Teilnehmer aus etwa einem Dutzend verschiedenen Ländern kamen, auch die Mischung der Studiengänge Architektur, Bau- und Umweltingenieurwesen führte zu einer interdisziplinären Arbeitsweise, die sonst im Studium leider sträflich vernachlässigt wird.

Nach Bedarf regulierbare Wärmetauschanlage, Bild: Markus Taubert

Die diesjährigen Sustainability Weeks endeten mit einer weiteren Exkursion, diesmal in das 200 km entfernte Zaragossa. Dort zeigte man uns sanierte Wohnblocks und ein Passivhaus, in dem einige der zuvor kennengelernten Konzepte Anwendung fanden.
Insgesamt hat die Reise viele Denkanstöße geboten. Wir kamen in Kontakt mit Studenten aus aller Welt und konnten unseren Horizont erweitern. Pamplona ist eine angenehme Stadt und wir genossen Temperaturen, die 20 K höher waren als in Deutschland. Auch fachlich bekamen wir Gelegenheit unser Wissen zu festigen und anzuwenden und konnten einige neue Ideen aus den Vorlesungen mitnehmen. Einzig das Umfeld einer privaten Universität des streitbaren Glaubensbündnisses Opus Day, die mehrmals pro Woche ihre Grünanlagen mit Pestiziden „pflegen“ lässt, passte nicht zu einer Nachhaltigkeitswoche. Als Bauingenieure vermissten wir zudem nachhaltige Bauthemen außerhalb des Energiemanagements.
Wir würden uns im Sinne folgender Jahrgänge freuen, wenn es Prof. Haller gelingt, die Kooperation mit der Universität von Navarra weiterzuführen. Von den Themenschwerpunkten, die uns geboten wurden ausgehend, ist die Teilnahme für Studenten der Vertiefungsrichtung Gebäudeenergiemanagement sehr zu empfehlen. Alle anderen sollten nicht enttäuscht sein, wenn sie das gewonnene Wissen nicht unmittelbar in ihr Studium und späteres Berufsleben einbringen können.

Bericht: Markus Taubert
Rückfragen gerne an: markus.taubert@t-online.de

Warum blauer Beton teurer ist als roter Beton

…erfuhren die diesjährigen Juniordoktoren von Dr.-Ing. Marko Buttler am 14.Februar in unserem Baustofflabor. „Die blauen Farbpigmente sind im Vergleich zu den anderen Farben sehr teuer“ – woraufhin  die Versuchs-Mischung der kleinen Forscher selbstverständlich nicht rot sondern blau gefärbt wurde. Es ist mittlerweile zu einer guten Tradition geworden, dass Mädchen und Jungen der 3. bis 12. Klasse einmal im Jahr als angehende Juniordoktoren unser Baustofflabor besuchen  und sich einen tiefen Einblick in die tägliche Arbeit unserer Baustoff – Experten dort verschaffen dürfen. Wie beim Kuchenbacken rühren sie hier Beton mit dem Küchenmixer, verändern die Zutaten und beobachten wie sich der Super-Werkstoff verändert. An den verschiedenen Prüfmaschinen beobachten sie, wie sich die Proben verhalten, wenn sie über ihre Grenzen hinaus belastet werden. Nach einer guten Stunde gehen die frisch gebackenen, kleinen Baustoffexperten wie in jedem Jahr mit einer ganzen Menge neuer Eindrücke und Spezialwissen über den modernen Hightech-Werkstoff Beton heim.

Bild: André Terpe

Opus Fluidum Futurum, Kick-Off-Meeting vom 15. bis 16. Februar

Mit internationaler Beteiligung trafen sich in dieser Woche Wissenschaftler zum Kick-Off-Meeting des DFG Schwerpunktprogramms „SPP 2005“. Die Rheologie reaktiver, multiskaliger, mehrphasiger Baustoffsysteme – so beschreiben die Forscher um Prof. Mechtcherine das Themengebiet, mit dem sie sich innerhalb des 6-jährigen SPP‘s intensiv auseinandersetzen werden. Beispielsweise geht es um spezielle Eigenschaften moderner Betone, die entscheidend sowohl für ihre Art der Verarbeitung als auch ihrer Prozessführung auf modernen Baustellen sind. Die Zielsetzung für das gesamte Programm sind die Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen für eine rheologiebasierte Gestaltung von Bauprozessen sowie für die Entwicklung neuer, nachhaltiger Baustoffe und bahnbrechender Verarbeitungstechnologien. Ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen des Forschungsvorhabens eröffnen sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bis hin zu 3D-Druck für komplexe Bauteile, Gebäude oder Brücken.

Weiterführende Infos gibt es direkt unter den Forschungsthemen des Instituts für Baustoffe.

Prof. Dr.-Ing. Mechtcherine, Koordinator SPP2005, Bild: André Terpe
3D – Betondruck, als Zukunftsvision auf Basis der Forschungsergebnisse des Sonderforschungsprogramms, Bild: Uli Steiger / Mechtcherine, Haist, Garrecht

Tag der Fakultät 2017

 

Am Freitag hatte unser Dekan letztmalig die Gelegenheit, vor unseren ehemaligen Studenten eine Ansprache zu halten. In seinem Vortrag befasste er sich nicht ohne Grund mit Beruf und Berufung des Bauingenieurs und mit den vielen Dingen, die ein fertiger Ingenieur erst nach seinem Studium

„Das Leben eines Bauingenieurs ist oft turbulent. Sie werden mit unterschiedlichsten Projekten konfrontiert und Ihre Produkte, ich meine hiermit die Bauwerke, werden deutlich längere Lebensdauer als die Modeprodukte der Elektronik- oder Textilindustrie haben.“ Unser Dekan Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle in seiner Eröffnungsrede im Hörsaal der Philosophischen Fakultät.

erlernen wird – Er hielt die Eröffnungsrede zum Tag der Fakultät. Zu diesem Anlass werden alljährlich unsere Absolventen feierlich aus ihrem Studium entlassen. In diesem Jahr waren es insgesamt 165. Damit war auch die perfekte Überleitung für den Festvortrag des diesjährigen Gastredners hergestellt: „Verantwortung von Ingenieuren“ lautete der Titel einer sehr eindrucksvollen Ansprache des Präsidenten der Bundesingenieurkammer Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer.  Herr Kammeyer verdeutlichte in seiner Rede die Rolle, die Verantwortung und die Verpflichtungen von Ingenieuren gegenüber der Gesellschaft, die sich allein schon durch ihr hochspezialisiertes Fachwissen, und durch das Ausmaß der Projekte und Entscheidungen, die sie zu treffen und zu bewältigen haben ergibt.

 

 

 

 

Der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer mit seinen Gedanken zur „Verantwortung von Ingenieuren“ – Er war der Festredner zum diesjährigen Tag der Fakult
„Im letzten Jahr noch hier im Saal unter den Absolventen, heute bereits Projektleiter in unserer Firma.“ So beschrieb Dipl.-Ing. Gerd Baumann zur Verleihung des Dreßler-Baupreises die Berufsaussichten der Absolventen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musikalisch ging es weit nach Osten: Krambambuli gab mit russischen Stücken der Veranstaltung einen feierlich, heiteren Rahmen.
Sebastian Diesel erhielt den Johann-Ohde-Preis für seine Projektarbeit „Bestimmung der Dichte in Sand mithilfe von Drucksondierungen“

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Wie in den vorangegangenen Jahren wurden zum Tag der Fakultät auch in diesem Jahr herausragende Projekt-, Master-, und Diplomarbeiten besonders gewürdigt. Mehrfach war von den Vertretern der stiftenden Baufirmen dazu der Satz „Im letzten Jahr noch unter den Absolventen hier an der Fakultät und jetzt bereits Projektleiter bei uns.“ zu hören. Sie machten damit einmal mehr deutlich, welche Chancen und welches Ansehen unsere Absolventen mit ihrem Abschluss als Berufseinsteiger in der Baubranche haben. Insgesamt neun Preise wurden für herausragende Leistungen in  diesem Jahr verliehen. Unterteilt in die einzelnen Vertiefungsrichtungen wurden im Anschluss allen Absolventen ihre Abschlusszeugnisse von ihren Professoren ausgehändigt. Im Namen aller nun ehemaligen Studenten zog die frisch gebackene Dipl.-Ing. Maria Oehmichen dann eine Bilanz über die vergangenen Jahre an unserer Fakultät. Abgerundet durch die musikalische Begleitung von Grambambuli und dem festlichen Sektempfang im Foyer bot das wichtigste jährliche Ereignis an unserer Fakultät für alle, die ihr Studium damit abgeschlossen haben, einen sehr angemessenen feierlichen Rahmen.

 

Ehrungen und Preise:

Dreßler-Bau-Preis:

Die Bauunternehmung Gabriel Dreßler verlieh bereits zum wiederholten Mal einen Preis für die besten Abschlussarbeiten in den Vertiefungen Baubetrieb und Gebäude/Energie/Management. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wurde wie in den Vorjahren von Dipl.-Ing. Gerd Baumann überreicht.

  1. Dipl.-Ing. Tony Baumann mit der Diplomarbeit „Ablauforganisation in einer mittelständigen Bauplanungsgesellschaft“
  2. Dipl.-Ing. You Lu mit der Diplomarbeit „Beton-3D-Druck: Untersuchungen zu Datenstrukturen und zum   Datenmanagement“
  3. Dipl.-Ing. Diane Charriere mit der Diplomarbeit „Umsetzung der EU-Vergaberichtlinie“
Dreßler-Baupreis, von Links nach rechts:  Dipl.-Ing. Gerd Baumann, Dipl.-Ing. Diane Charriere, Dipl.-Ing. You Lu, Dipl.-Ing. Tony Baumann, Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle

 

EUROVIA-Straßenbaupreis

Der EUROVIA-Straßenbau-Preis der EUROVIA Services GmbH, in diesem Jahr überreicht von Dipl.-Ing. Alexander Richter, wird jährlich für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet des Straßenbaus verliehen. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

  1. Dipl.-Ing. Martin Fischer mit der Diplomarbeit „Vergleich des absoluten Elastizitäts-   moduls bestimmt mit Näherungsmethoden auf Basis konventioneller Prüfverfahren und bestimmt mit dynamischen Prüfverfahren mit zeitabhängiger Belastung“

 

EUROVIA-Straßenbaupreis: v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Alexander Richter, Dipl.-Ing. Martin Fischer, Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle

 

Preis der Kirchhoff-Stiftung

Mit 1.500 Euro dotierter Preis der Franz und Alexandra Kirchhoff-Stiftung für die beste Arbeit aus den Gebieten Straßenbau, Geotechnik und Baubetrieb, in diesem Jahr überreicht von Herrn Dipl.-Ing. Bernd Nolle an:

  1. Dipl.-Ing. Paul Bolz für seine Diplomarbeit „Optimierung von Betonfertigteilen für Verkehrsflächenbefestigungen“

 

Preis der Kirchhoff-Stiftung, v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Bernd Nolle, Dipl.-Ing. Paul Bolz, Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle

 

Fichtner-Preis

Der von der FICHTNER Water & Transportation GmbH gestiftete Fichtner-Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird seit 2015 für die beste Diplomarbeit mit einem wasserbaulichen Thema verliehen, in diesem Jahr von Herrn Dipl.-Ing. Jörg Schreiter an:

  1. Frau Lisa Kathleen Schneider, M.Sc. für ihre Masterarbeit „Hydro-numerical investigations concerning the influence of two different turbulence   modeling approaches within two types of   fish migration facilities“
Fichtner-Preis: v.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle, Lisa Kathleen Schneider, M.Sc., Dipl.-Ing. Jörg Schreiter

 

Günther-Grüning-Preis

Der mit 1.500 Euro dotierte Günther-Grüning-Preis, gestiftet von der Landesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik in Sachsen, wird jährlich vergeben für hervorragende Projektarbeiten (des 9. Semesters), Diplomarbeiten und Masterarbeiten sowie Dissertationen auf folgenden Gebieten:

  • Zukunftsorientierte Nachweisverfahren für Standsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Zuverlässigkeit von Bauwerken
  • Entwicklung von Simulationsmodellen und numerischen Methoden zur Tragwerksanalyse
  • Beiträge zur Sicherheitsbeurteilung von Tragwerken

Den Preis verleiht Herr Dipl.-Ing. Andreas Forner an:

 

  1. Dipl.-Ing. Niklas F. Schietzold für seine Diplomarbeit „Numerische Analyse von Holzstrukturen   unter Beachtung von Unschärfe“
  2. Dipl.-Ing. Michael Fink für seine Diplomarbeit „Verformungen infolge zyklischer   Bodenerwärmung und–abkühlung   am Beispiel eines Erdbeckens zur   Wärmespeicherung“
Günther-Grüning-Preis, v.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle, Dipl.-Ing.  Michael Fink, Dipl.-Ing. Niklas Schietzold, Dipl.-Ing. Andreas Forner

 

Johann-Ohde-Preis

Der Johann-Ohde-Preis wird an der TU Dresden für hervorragende Projekt- und Diplomarbeiten, im Fach Geotechnik verliehen. Der von der Bauer Spezialtiefbau GmbH gestiftete Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Den Preis verlieh Prof. Ivo Herle an:

  1. Sebastian Diesel für seine Projektarbeit „Bestimmung der Dichte in Sand mithilfe von Drucksondierungen“
Johann-Ohde-Preis, v.l.n.r.: Sebastian Diesel, Prof. Herle

 

Impressionen


Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm eröffnet die Zeugnisübergabe
Alumniguide – für jeden Absolventen eine wertvolle Unterstützung – das Absolventennetzwerk der TU Dresden

 

Freunde des Bauingenieurwesens

 

 

 

 

 

 

In Vertretung aller Absolventen: Dipl.-Ing. Maria Oehmichen
Für 165 glückliche Absolventen zu klein: Die Bühne im Hörsaal der August-Bebel-Str. 20

 

 

 

 

Erfolgreiche SHCC 4 Konferenz an unserer Fakultät

Gestern ging im Dülfersaal die dreitägige internationale SHCC 4 (Strain- Hardening- Cement- Based Composites) Konferenz zu Ende. Sie war die 4. Veranstaltung einer äußerst erfolgreichen Tagungsreihe nach 2009 in Stellenbosch, 2012 in Rio de Janeiro und 2014 in Dordrecht. Rund 140 Teilnehmende aus 27 Ländern befassten sich in den letzten drei Tagen mit den neuesten Materialentwicklungen von hochduktilem Beton. Debattiert wurde insbesondere über die Weiterentwicklung des flexiblen Betons insbesondere zum Material/Faser-Mix, zur Berechnung, Simulation und zu Bemessungsgrundlagen des neuen Werkstoffes, zu Anwendungsbeispielen und zu Funktionsintegration. Abends, nach anspruchsvollen Vorträgen und Diskussionen, gab es zum jeweiligen Tagesausklang bei verschiedenen Veranstaltungen die Möglichkeit, sowohl unsere Stadt Dresden als auch die anderen Kongressteilnehmer näher kennen zu lernen.

Ab Heute läuft die Zeit für die Teilnehmer des Graduiertenkollegs 2250!

Professor Mechtcherine begrüßt die Teilnehmer des Graduiertenkollegs GRK-2250
Bild: André Terpe

You are the best! Unter anderem mit diesen Worten begrüßte Prof. Viktor Mechtcherine die Teilnehmer des Graduiertenkollegs (GRK) 2250 zum heutigen Meeting. Die Erwartungen an die Teilnehmer sind hoch, immerhin wurden im Bewerbungsverfahren Wissenschaftler mit sehr guten Hochschulabschlüssen und exzellenten Fachkenntnissen in verschiedenen Bereichen ausgewählt. Mit erstklassigen Laboren, regelmäßigen Lehrveranstaltungen, Workshops und unter Einbeziehung international renommierter Experten werden den Forschern in den nächsten drei Jahren beste Bedingungen geboten um im Rahmen ihres Promotionsprojektes grundlegend neue Erkenntnisse zur „Impaktsicherheit von Baukonstruktionen durch mineralisch gebundene Komposite“ zu erlangen.  Das zentrale Ziel des Graduiertenkollegs ist, bestehende Gebäude und Bauwerke durch Applikation von flächigen, dünnschichtigen Verstärkungen deutlich widerstandsfähiger zu machen. „Angesichts der stets zunehmenden Gefahr des Eintretens kurzzeitiger dynamischer Beanspruchungen, z. B. durch Naturkatastrophen oder Detonationen, besteht weltweit dringender Handlungsbedarf im Hinblick auf die Gewährleistung der Sicherheit der Menschen und der für das Leben der Menschen wichtigen Infrastruktur“, sagt Prof. Viktor Mechtcherine, Sprecher des Kollegs.
Für die TU Dresden ist dies das erste strukturierte Promotionsstudium im Bereich Bau und Umwelt und soll insgesamt mit zwei weiteren Kohorten über 9 Jahre laufen. Die Anzahl der Kollegiaten beläuft sich auf insgesamt 25 Teilnehmer. „Mit dieser Gruppengröße ist es möglich, einen international bedeutenden Schwerpunkt in Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchsförderung zu etablieren“, sagt Prof. Mechtcherine.

Teilnehmer des ersten Graduiertenkollegs GRK-2250
Bild: André Terpe

Juniordoktoren backen Betonkuchen im Alfred-Hütter-Labor für Baustoffe der TU Dresden

Juniordoktor 2017 TU Dresden Bauingenieurwesen #lndwdd

 

Zu Beginn wird theoretisch erklärt, was im Experiment gleich probiert werden soll. (Bild: André Terpe)
Zu Beginn wird theoretisch erklärt, was im Experiment gleich probiert werden soll. (Bild: André Terpe)

Wie schon in den vergangenen Jahren können sich unter dem Motto  Juniordoktor, Mädchen und Jungen der 3. bis 12. Schulklasse einen lebendigen Einblick in Forschung, Kultur und Ingenieurwissenschaften in Dresden verschaffen. Auch die Fakultät Bauingenieurwesen lässt die kleinen Forscher dazu in die wissenschaftlichen Labore, gestern  trafen sich einige unter der Anleitung von Dr. Marko Butler (Arbeitsgruppenleiter am Institut für Baustoffe der TU Dresden). Und man konnte es in den Gesichtern der vielen kleinen Nachwuchsforscher ablesen: Es ist sehr spannend, hinter die Geheimnisse moderner Baustoffe, speziell moderner Betone zu schauen.

 

Wie verändern verschiedene Zuschlagstoffe meinen „Kuchenteig“? Wie bekomme ich ihn fest oder flüssig, wozu gibt es im Beton Bewehrung, kann man seine Farbe verändern?

Auf spielerische und fesselnde Art wurden auf all diese Fragen Antworten gefunden. Dabei machten unsere Nachwuchsforscher nichts anderes, als unsere Baustoffexperten tagtäglich in ihrem Labor, um dem Beton immer weitere Höchstleistungen abzuringen und ihn immer besser analysieren und verarbeiten zu können. Es wurde gerührt, gefärbt und geformt, danach gezielt zerstört und gemessen. Die Ergebnisse des Forschungsnachmittages versetzten dabei so Manchen ins Staunen.

Weitere Termine unter: juniordoktor.de/Programm

Stellenausschreibung zum Graduiertenkolleg 2250

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Graduiertenkolleg „Impaktsicherheit von Baukonstruktionen durch mineralisch gebundene Komposite“ hat zum 01.05.2017 elf Stellen als wiss. Mitarbeiter/in, Doktorand/in für einen Zeitraum von drei Jahren zu besetzen.

Das Graduiertenkolleg GRK 2250 soll Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Rahmen eines dreijährigen Promotionsstudiums die Möglichkeit bieten, mit ihren Forschungen zu mehr Sicherheit beizutragen. Es wird das erste strukturierte Promotionsstudium im Bereich Bau und Umwelt der TU Dresden sein. Das zentrale Ziel des Graduiertenkollegs ist, bestehende Gebäude und Bauwerke durch Applikation von flächigen, dünnschichtigen Verstärkungen deutlich widerstandsfähiger zu machen.

Nähere Infos zur Ausschreibung sind unter den Stellenangeboten der TU Dresden zu finden.