12. Carbon- und Textilbetontage 2020

Die diesjährigen #CTBT2020 finden digital statt.
Die diesjährigen #CTBT2020 finden digital statt.

Die diesjährigen #CTBT2020 finden #digital statt. Allen Teilnehmern wird dieses Jahr mehr geboten: mehr kompaktes Wissen, mehr Internationalität, mehr thematisches Facettenreichtum, mehr als nur ein kurzweiliges Erlebnis. Am 22./23.09.2020 berichten renommierte Experten beispielsweise über die erste Straßenbrücke mit reiner #Carbonbewehrung und das Verhalten von #Carbonbeton bei Umgebungs- und hohen Temperaturen. Zudem wird in einem virtuellen Rundgang ein Blick hinter die Kulissen der Entwicklung des ersten Carbonbetongebäudes #CUBE gewagt. Diese und weitere spannende Themen erwarten die Teilnehmer der 12. #CTBT2020.

Die Anmeldung ist in Kürze möglich ist:
https://www.carbon-textilbetontage.de/

BenDit – Bauen mit Holz ohne Kleber

Im Rahmen des Forschungsprojekts Towards Adhesive Free Timber Buildings (AFTB) wird am Donnerstag, den 18. Juni um 16.00 Uhr, ein neu installiertes Hängeobjekt aus Holz im Lichthof des Biologiegebäudes feierlich eingeweiht. Anhand des Objektes wird das Bauen mit Holz ohne Kleber demonstriert. Entstanden ist „BenDit“ in Zusammenarbeit zwischen den Instituten für Stahl und Holzbau, Professur für Ingenieurholzbau und dem Institut für Geometrie.

Es werden sprechen:
Prof. Dr. rer. nat. habil. Gerhard Rödel, Prorektor für Forschung
Prof. Dr. Christoph Neinhuis, Dekan der Fakultät Biologie
Prof. Dr.-Ing. Peer Haller, Ingenieurholzbau und baukonstruktives Entwerfen
Prof. Dr.-Ing. Daniel Lordick, Geometrische Modellierung und Visualisierung
Gwendolin Kremer, Kustodie der TU Dresden

Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme bis zum 10. Juni bei Frau Marion Pazdro (holzbau@mailbox.tu-dresden.de), so dass wir Vorkehrungen treffen können für eine sichere Veranstaltung.
Einladungsflyer

Stahlbaufachtagung abgesagt

Die für den 24.03.2020 geplante Stahlbaufachtagung wird aufgrund der bestehenden Situation rund um die Ausbreitung des Corona-Virus abgesagt. Bis jetzt ist unklar, ob und in welcher Form es einen Ausweichtermin geben wird.

VERLEGUNG der Preisverleihung des Deutschen Brückenbauprei­ses 2020 und des 30. Dresdner Brückenbausym­posiums

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

hiermit möchte ich Ihnen im Einvernehmen mit allen Veranstaltern – TUDIAS, Institut für Massivbau der TU Dresden, Bundesingenieurkammer und VBI – unsere gemeinsame Haltung zur aktuellen Lage mitteilen.

Wir sind uns unserer Verantwortung für Ihre Gesundheit vollumfänglich bewusst. Darüber hinaus wollen wir nicht, dass die Veranstaltungen zum Deutschen Brückenbaupreis 2020 und zum 30. Dresdner Brückenbausymposium zur weiteren Verbreitung des Coronavirus beitragen.

Nach gründlicher Auseinandersetzung mit der aktuellen Lage haben wir daher die Entscheidung getroffen, dass beide Veranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt im Herbst 2020 verlegt werden.

Alle überwiesenen Tagungsgebühren und die bereits geleisteten Zahlungen für die Aussteller behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin. Sollte Ihnen eine Teilnahme an dem neuen Termin nicht möglich sein, würden wir dies sehr bedauern.

Sobald wir, die Veranstalter, genaue Informationen zu Termin und Ort haben, werden wir Ihnen diese schnellstmöglich mitteilen.

Die Entscheidung für eine Verlegung ist uns nicht leicht gefallen, scheint uns aber angesichts der aktuellen Entwicklung nicht anders möglich zu sein.

Mit besten Wünschen, auch für Ihre Gesundheit,

Manfred Curbach

Branchentreff Energie- & Umwelttechnik – 23. Januar 2020

Nie ist es leichter, mit zukünftigen Arbeitgebern und Kollegen in Kontakt zu kommen, als bei Branchentreffs auf dem Uni-Campus. Nutze die Chance, um dich zu Karrierewegen und Gehältern zu informieren und lerne ausgewählte Arbeitgeber persönlich kennen!

Programmflyer downloaden

Der Branchentreff zeigt dir Arbeitsmarktperspektiven, aktuelle Trends und passende Arbeitgeber auf. Er bietet dir die Gelegenheit, mögliche Arbeitgeber auf dem Campus kennenzulernen und dein Netzwerk zu erweitern.

Programm 23. Januar 2020 – Auf einen Blick

Termin:
Donnerstag, 23. Januar 2020,  Einlass 16 Uhr

Ort:
Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung
(IFW Dresden), Helmholtzstr. 20, 01069 Dresden
Anmeldung

Gesuchte Fachrichtungen:

  • Bauingenieurwesen
  • Elektro- und Informationstechnik, Informatik
  • Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften
  • Maschinenbau, Mechatronik
  • Mathematik und Naturwissenschaften, insbesondere Chemie und Physik
  • Regenerative Energiesysteme
  • Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik
  • Werkstoffwissenschaften
  • Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftswissenschaften

Dresdner Brückenbausym­posium feiert runden Geburtstag

Traditionell findet jedes Jahr in der zweiten Märzwoche das Dresdner Brückenbausymposium statt. Interessante Themen und stabile Besucherzahlen im vierstelligen Bereich zeichnen diesen idealen Treffpunkt für den Erfahrungsaustausch über Planung, Bauausführung, Instandsetzung und Ertüchtigung von Brücken für alle am Bau Beteiligten und Interessierten aus. Am 10. März kommenden Jahres feiert das traditionsreiche und seinerzeit von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stritzke initiierte Treffen seine mittlerweile 30. Auflage. Mehrere Fachbeiträge von renommierten Ingenieuren und Ingenieurinnen werden Einblicke in beeindruckende Projekte geben und bauspezifische Lösungsansätze aufzeigen.

Am Vorabend bildet die Verleihung des Deutschen Brückenbaupreises 2020 den Auftakt. Seit 2006 wird dieser Preis von der Bundesingenieurkammer (BIngK) und dem Verband Beratender Ingenieure (VBI) verliehen. Er ist eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Bauingenieure in Deutschland und wird zweijährlich verliehen.

Ergänzend zur Preisverleihung und den Fachvorträgen wird im Foyer des Hörsaalzentrums der TU Dresden eine Firmenausstellung mit mehr als 70 Firmen, Vereinen, Verbänden und Institutionen rund um den Brückenbau, für einen informativen Rahmen sorgen.

Das Programm zur Tagung und die Anmeldung finden Sie auf der Webseite der Tagung.

Kontakt | Ansprechpartnerin

Angela Heller | Telefon: +49 351 463-33079

25 Jahre Seniorenakademie

25 Jahre Seniorenakademie – da darf das spannende Thema Carbonbeton natürlich nicht fehlen. Die C³-Carbonbetonexperten Dr. Frank Schladitz und Dr. Matthias Lieboldt führten die überaus interessierten Teilnehmer heute durch das Otto-Mohr-Laboratorium der TU Dresden und gaben einen kleinen Einblick in die Betonage und Prüfung von Carbonbetonbauteilen.

In der themengerechten Atmosphäre konnten sich die anwesenden Senioren gut auf das innovative Verbundmaterial einlassen. Wissbegierig nutzen sie die Möglichkeit sich die Vorzüge des Materials von den Experten näher bringen zu lassen.

Dr.-Ing. Frank Schladitz referiert über Carbonbeton. Foto: Chris Gärtner

Infrastrukturoffen­sive der Deutschen Bahn: TU Dresden und DB Netz AG unterzeichnen Vertrag für Stiftungsprofessur für Ingenieurbau

Die Bahntochter DB Netz AG ist für die Instandhaltung und den Ausbau von Europas größtem Schienennetz mit mehr als 25.000 Eisenbahnbrücken und über 33.000 Kilometern Streckennetz verantwortlich. Damit Personen- und Güterverkehr in den kommenden Jahren wie prognostiziert stark wachsen können, wollen die Deutsche Bahn AG und die Bundesregierung eine Rekordsumme in die Modernisierung und Digitalisierung des deutschen Schienennetzes stecken.

Das bedeutet, dass bei laufendem Betrieb u. a. Gleisnetz, Tunnel und Brücken erneuert oder ersetzt werden. Für diese Mammutaufgabe holt sich die DB Netz AG Unterstützung aus der Wissenschaft. In den kommenden fünf Jahren finanziert sie am Institut für Massivbau der TU Dresden die Stiftungsprofessur „DB Netz AG-Stiftungsprofessur für Ingenieurbau“, von der sie sich sowohl vielfältige Impulse für das Monitoring und die Instandhaltung der Infrastruktur als auch hochqualifizierten Nachwuchs erwartet.

Die Wissenschaftler des Instituts forschen seit langem an Verfahren und Materialien, um Brücken- und Tunnelbau in jeder Hinsicht effizienter zu gestalten und die Bauwerke gleichzeitig beständiger und wartungsärmer zu konstruieren. „Wir sind beeindruckt von der exzellenten Ausbildungskultur an der TU Dresden und den an der Universität begonnenen Forschungsarbeiten im Bereich des konstruktiven Ingenieurbaus“, erklärt DB Netz AG-Vorstand Jens Bergmann. „Mit der engen Zusammenarbeit über die Stiftungsprofessur erhoffen wir uns Antworten auf aktuelle eisenbahnspezifische Forschungsfragen. Die Professur am Institut für Massivbau hat deshalb eine große Bedeutung für den Erhalt und Ausbau eines optimal funktionierenden Schienennetzes.“

TUD-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen mit den Vorständen der DB Netz AG Dr. Volker Hentschel (Mi) und Jens Bergmann bei der Vertragsunterzeichnung

„Wir freuen uns sehr über das in die TU Dresden gesetzte Vertrauen. Wir arbeiten seit vielen Jahren in verschiedensten Projekten eng mit der Deutschen Bahn AG zusammen. Wenn wir dank unserer exzellenten interdisziplinären Forschungs- und Ausbildungsarbeit zu einer gelingenden Infrastrukturoffensive beitragen können, dann leisten wir damit einen erheblichen Beitrag für unsere gemeinsame Zukunft“, betont Prof. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden.

Prof. Manfred Curbach ist einer der führenden Köpfe bei der Entwicklung des Textilbetons bzw. Carbonbetons und wurde 2016 mit dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten ausgezeichnet.
„An unserem Institut für Massivbau dominieren heute Forschungsarbeiten zum Carbonbeton, zum Impaktverhalten von Beton, zu mehraxialen Beanspruchungen von Beton und zum Brückenbau. Carbonbeton wird einen immensen Innovationsschub im Bauwesen auslösen, das Bauen zukunftsfähig machen und einen Paradigmenwechsel im Bauwesen einläuten“, sagt Institutsdirektor Curbach. Man könne den Energiebedarf und den CO2-Ausstoß bei der Herstellung und Instandsetzung von Bauwerken fast halbieren und damit wertvolle Ressourcen schonen. Dieser Materialwechsel führe zu einer neuen Art zu konstruieren, zu bauen und zu leben, vom plumpen Betonbau der Vergangenheit zur Filigranität, Leichtigkeit und Ästhetik des Betonbaus der Zukunft, konstatiert Curbach.

Die DB Netz AG fördert den im Moment noch nicht final besetzten Stiftungslehrstuhl jährlich mit einem sechsstelligen Betrag über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Berufung des Lehrstuhlinhabers erfolgt durch die TU Dresden nach den Bestimmungen des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes sowie der Berufungsordnung der TU Dresden. Die Entscheidungsfreiheit der Berufungskommission wird dabei durch die DB Netz AG nicht berührt oder beeinträchtigt. Die Stiftungsprofessur nimmt ihre Arbeit auf, sobald die aktuell laufenden personellen Verhandlungen abgeschlossen sind.

„The Circular Economy Revisited: From a Romantic to a Pragmatic View“ – Luk Van Wassenhove spricht am 21.10.19 im Hülsebau

Professor Luk Van Wassenhove ist einer der weltweit führenden Wissenschaftler im Bereich Operational Excellence, Supply Chain Management, Closed-Loop-Supply Chains sowie Disaster Management. Er hat den Henry Ford Chair of Manufacturing an der renommierten Wirtschaftshochschule INSEAD mit Sitz in Fontainebleau, Singapur und Abu Dhabi inne, und ist dort zudem wissenschaftlicher Leiter der Humanitarian Research Group. Luk van Wassenhove ist (Ehren-) Mitglied aller großen Wissenschaftsgesellschaften in seinem Feld sowie Mitglied der Royal Flemish Academy of Sciences. Anmeldeinformationen und Einzelheiten zum Vortrag gibt es hier.

SCC9 Symposium und 2. Internationale RILEM Konferenz vom 8. bis 11. September

In den vergangenen drei Tagen fanden im Radisson Blu Park Hotel & Conference Centre Dresden Radebeul gleich zwei Veranstaltungen von großer internationaler Bedeutung statt. Das Institut für Baustoffe veranstaltete parallel zum einen das SCC9 Symposium zum Verdichten von Beton, sowie die 2. internationale Konferenz zu Rehologie und Verarbeitung von Baustoffen als Folgeveranstaltung zur RHEOCON1 im Jahr 2013 in Paris. Bei beiden Veranstaltung geht es um die Anwendung von Zement- und anderen Materialien mit ihren spezifischen rheologischen Eigenschaften. Rheologie oder Fließkunde ist die Wissenschaft, die sich mit dem Verformungs- und Fließverhalten von Materie beschäftigt. Der Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller Steinhagen hielt in seiner Eröffnungsrede fest, dass Rheologie ein Thema ist, „das immer mehr an Bedeutung zunimmt, und einen Themenquerschnitt aufweist, der in viele Ingenieursdisziplinen hineinreicht.“ Vor allem hob er vor den 200 Teilnehmern aus 35 Ländern und 5 Kontinenten hervor, dass Dresden genau der richtige Ort für eine solch internationale Veranstaltung sei: „Dresden ist aufgrund seiner Wissenschaftslandschaft und seiner angewandten Forschung eine sehr gute Lokation für dieses Meeting.“ In drei Tagen wurden Vorträge zu folgenden Schwerpunktthemen gehalten:

  • Materialdesign und Materialwissenschaft
  • Rheologie und Verarbeitbarkeit
  • Produktion und Platzierung
  • Mechanische Eigenschaften und Konstruktion
  • Haltbarkeit und Nachhaltigkeit
  • Modellierung und numerische Simulationen
  • Fallstudien

In beiden Konferenzen wurden außerdem Projekte aus dem DFG Programm OPUS FLUIDUM FUTURUM vorgestellt und diskutiert.

Der Direktor des gastgebenden Instituts, Prof. Mechtcherine. Bild: André Terpe
Fachausstellung rund um die beiden Konferenzen. Bild: André Terpe
V.l.n.r.: Rektor der TU Dresden, Prof. Müller Steinhagen, Prof. Mechtcherine und Prof. Kamal H. Khayat, in Bezug auf seine beeindruckenden Forschungsleistungen steht vor allem das Symposium zum selbstverdichetenden Beton. Bild: André Terpe