Leichtestes Kanu und Sieg in der offenen Klasse

Genau 2,69 kg pro laufendem Meter wog das Siegerboot zur diesjährigen 16. Deutschen Betonkanu-Regatta im Juni in Köln. Gebaut wurde es von unserem Betonbootteam, „Leichter als Pappe“ hieß es und leichter als Pappe war es offenbar auch.  Im Gegensatz dazu wog das schwerste Kanu des Wettbewerbes satte 88 kg pro Meter. Insgesamt lief es für unser Team in diesem Jahr recht gut, mit der schwimmenden Badeplattform mit Sprungturm und Rutsche „Katamarina und Rutschard“ gelang die Titelverteidigung in der offenen Klasse.

16. Deutsche Betonkanu Regatta 2017, Regattabahn Fuehlinger See, Köln
Bild: Sascha Steinbach
Jubel bei unserem Betonbootteam mit zwei Siegertrophäen und „Leichter als Pappe“
Bild: Sascha Steinbach

 

 

 

 

 

 

 

 

Das leichteste Kanu „leichter als Pappe“ in Aktion. Bei einer Länge von 4,18 m wiegt es gerade einmal 11,25 kg. Bild: Sascha Steinbach
Mit „Katamarina und Rutschard“ holte unser Team den Tittel in der offenen Klasse erneut nach Dresden. Bild: Sascha Steinbach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beste Stimmung zur Siegerehrung bei unserem Team Bild: Thilo Saltmann

Innenminister Markus Ulbig zu Besuch im Otto Mohr Laboratorium

Gestern stattete der Innenminister gemeinsam mit den Abgeordneten Martin Modschiedler, Lars Rohwer und Christian Hartmann den Gewinnern des Deutschen Zukunftspreises 2016, den Professoren Manfred Curbach, Chokri Cherif und Peter Offermann, einen Besuch ab. Dabei verschaffte sich der sächsische Innenminister  einen Eindruck von dem besonderen Baumaterial Carbonbeton und dem C³-Projekt. Nachdem sich Minister Ulbig von den Professoren Chokri Cherif und Peter Offermann die Herstellung des Carbongeleges in der Textilmaschinenhalle des ITM erläutern ließ, ging es danach zu Prof. Manfred Curbach in die Betonier- und in die Prüfhalle des Otto Mohr Laboratoriums am Institut für Massivbau. Der Innenminister gratulierte den Herren Professoren erneut zum Gewinn des Deutschen Zukunftspreises.

 

 

Schwimmende Beton-Rutsche als Crowdfunding-Projekt

AT
9. Januar 2017
Schwimmende Betonrutsche, 3D-Modell der Offenen Klasse 2017

Das Betonboot- Team der TU Dresden plant für die laufende Saison die Titelverteidigung der Offenen Klasse. Vor zwei Jahren konnten sich die Studenten des ca. 30-köpfigen Teams mit dem Schaufelraddampfer BBTSemper durchsetzten und wollen den 1. Preis nun auch im Juni in Köln wieder erringen. Dafür wurden auch diesmal ehrgeizige Ziele abgesteckt. Die Planungen sind bereits abgeschlossen und die Umsetzung ist in vollem Gange. Das Ziel ist eine Wasserrutsche auf einem Katamaran, wie gewohnt ist dabei alles aus Carbonbeton. Um die Projektkosten zu decken, wurde ein Crowdfundingprojekt unter startnext.com/BetonbootTUD ins Leben gerufen. Es ist noch allerhand Unterstützung nötig um die Zielsumme von 8.000€ zu erreichen.

Siegerboot aus dem Jahr 2015: Beton- Schaufelraddampfer BBTSemper

 

Dresdner Carbonbetonforscher gewinnen den Deutschen Zukunftspreis

Siegerteam: Prof. Peter Offermann, Prof. Manfred Curbach, Prof. Chokri Cherif. Bild: Ansgar Pudenz
Siegerteam: Prof. Peter Offermann, Prof. Manfred Curbach, Prof. Chokri Cherif (v.l.n.r.). Bild: Ansgar Pudenz

Die Dresdner Professoren Manfred Curbach, Chokri Cherif und Peter Offermann sind die Gewinner des Deutschen Zukunftspreises 2016, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation. Bundespräsident Joachim Gauck überreichte den mit 250.000 Euro dotierten Preis am 30. November in Berlin. Das Forscherteam gehörte zu den drei Finalisten und konnte sich erfolgreich gegen seine Mitbewerber durchsetzen. „Zum ersten Mal in der Geschichte der Preisverleihung wurde ein Team aus dem Bereich des Bauwesens ausgezeichnet. Das zeigt uns, wie wichtig unsere Forschungen und unser Ansinnen sind, den so dringend notwendigen Paradigmenwechsel im Bauwesen herbeizuführen, hin zu mehr Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit“, so Manfred Curbach, Direktor des Institutes für Massivbau der TU Dresden und Sprecher des Gewinnerteams. Der Deutsche Zukunftspreis des Bundespräsidenten gehört zu den wichtigsten Wissenschaftspreisen in Deutschland. Den Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, freut es besonders: „Gratulation! Das ist ein großartiger Erfolg für die drei Professoren, für die TU Dresden und auch für den Wissenschaftsstandort Dresden. Damit gelingt es Wissenschaftlern unserer Universität nach 2011 bereits zum zweiten Mal, beginnend mit der Idee und der Grundlagenforschung bis hin zur Markteinführung, die Entstehung zukunftsweisender Innovation nachvollziehbar zu machen und so die hochkarätige Jury des Deutschen Zukunftspreises zu überzeugen.“

Die drei Forscher der TU Dresden entwickelten einen neuen Verbundwerkstoff, der statt einer Stahlbewehrung auf den Einsatz von Carbon setzt. Carbon ist viermal leichter und sechsmal tragfähiger als Stahl. Das Potenzial des innovativen Verbundwerkstoffes ist immens. Im Gegensatz zu Stahlbeton ist Carbonbeton widerstandsfähiger und gleichzeitig beständiger, da er nicht rostet. Bauteile und Bauwerke können dünner konstruiert werden, wodurch wertvolle Ressourcen, wie Wasser und Sand, gespart werden. Das Material lässt zudem filigrane Formen und vielfältige Einsatzbereiche zu. Beim Einsatz von Carbonbeton sind mehr als 50 % Materialeinsparung möglich. Damit geht auch die Reduzierung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes einher. Der Entwicklungsfortschritt liegt auch im Detail. Bauteile aus Carbonbeton ermöglichen eine Kombination mit Zusatzfunktionen, wie Dämmen, Heizen oder Überwachen von Gebäuden. Nicht nur im Bereich des Neubaus kann Carbonbeton eingesetzt werden. Das Material eignet sich auch hervorragend für die Verstärkung bestehender Bauwerke. Die Lebensdauer von Gebäuden, Brücken und Masten kann durch Auftragen einer dünnen Schicht Carbonbeton deutlich erhöht werden. Schon seit 2006 werden deutschland- sowie weltweit alte Bauwerke, wie ein Kaufhaus in Prag oder auch riesige Silos, wie die Zuckersilos in Uelzen, mit diesen Verfahren verstärkt. Der Baustoff Carbonbeton stellt also nicht nur eine Innovation für den Standort Dresden dar, sondern wird weltweit immer wichtiger.

Die Bedeutung der Carbonbeton-Technologie erkannte auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und fördert den 2014 gegründeten Verein C³ – Carbon Concrete Composite e. V. mit bis zu 43 Millionen Euro. Der C³ e. V. ist ein interdisziplinäres Netzwerk aus mehr als 150 Partnern aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden, die gemeinsam die Einführung des Materials auf dem Markt vorantreiben.

Carbonbeton-Forscher für Zukunftspreis nominiert

Nominiert: Die Professoren Peter Offermann, Manfred Curbach und Chokri Cherif (v.l.n.r. – Foto: Ansgar Pudenz)
Nominiert: Die Professoren Peter Offermann, Manfred Curbach und Chokri Cherif (v.l.n.r. – Foto: Ansgar Pudenz)

Drei Dresdner Carbonbeton-Forscher sind für den Deutschen Zukunftspreis 2016, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation nominiert: es sind die Professoren Manfred Curbach, Direktor des Institutes für Massivbau der Technischen Universität Dresden, Chokri Cherif, Direktor des Institutes für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik sowie Professor Peter Offermann, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Tudalit und Beirat im Deutschen Zentrum Textilbeton.

Mit der Nominierung werden die Erfolge der Dresdner bei der Erforschung des neuen Verbundbaustoffes Carbonbeton gewürdigt und ein Zeichen für Entwicklung einer neuen Bauweise gesetzt. Die Entwicklung von Carbonbeton wird einen immensen Innovationsschub im Bauwesen auslösen, das Bauen zukunftsfähig machen und einen Paradigmenwechsel im Bauwesen einläuten.

Der Bundespräsident ehrt mit dem mit 250.000 Euro dotierten Preis Forscher, die erfolgreich nach Lösungen für neue, marktfähige Produkte suchen und damit Arbeitsplätze schaffen.

Die Entscheidung der Jury für den diesjährigen Preisträger fällt am 30. November 2016. Bundespräsident Joachim Gauck übergibt den Deutschen Zukunftspreis 2016 in einer festlichen Preisverleihung am gleichen Tag in Berlin.

Ein Ort im Land der Ideen: C³ – Carbon Concrete Composite

C³ – Carbon Concrete Composite ist nun ein Ort im Land der Ideen. Siegbert Damm (rechts) überreichte die Urkunde an Prof. manfred Curbach. Foto: Ulrich van Stipriaan
C³ – Carbon Concrete Composite ist nun ein Ort im Land der Ideen. Friedbert Damm (rechts) überreichte die Urkunde an Prof. Manfred Curbach. Foto: Ulrich van Stipriaan

Friedbert Damm, Direktor der Deutschen Bank Dresden und seit über zehn Jahren hier in der Gegend Mit-Preisverleiher an die Preisträger des alljährlichen Wettbewerbs um den „Ort im Land der Ideen“, hatte ein Déjà-vu: Als er gestern – zusammen mit Anja Schlottmann von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ den Preis an das Forschungsprojekt C³ – Carbon Concrete Composite verlieh, erinnerte sich an das Jahr 2009: Da war Damm Laudator beim damals ausgezeichneten Sonderforschungsbereich 528, bei dem es um Textile Bewehrungen zur bautechnischen Verstärkung und Instandsetzung ging. Damals Textilbeton, heute Carbonbeton: Man erkennt die Entwicklung. Und so war die Freude groß, wieder beim Institut für Massivbau als Initiator sowohl des einen wie des anderen Forschungsprojekts zu sein. Und als Kenner der Materie verzichte Friedbert Damm auf die vorbereitete Laudatio und sprach frei zu den Dingen, die den jetzigen Preisträger neben der wissenschaftlichen Arbeit besonders auszeichnen.

Der Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ stand in diesem Jahr nämlich unter dem Thema: „NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“ – und da ist das Konsortium des C³ mit seinen rund 140 Partnern aus Forschung und Wirtschaft vorzeigenswert. Wenn Leute aus der Praxis dabei sind, die sich natürlich ein Geschäft versprechen mit der neuen Art zu bauen – dann sei man auf dem richtigen Weg. Damm betonte: „Gemeinsam mit einer Vielzahl unterschiedlicher Partner geht Carbon Concrete Composite neue Wege in der Baubranche und ermöglicht so nachhaltigeres sowie intelligentes Bauen. Carbonbeton könnte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Deutschland werden.“

Das Forschungsprojekt C³ – Carbon Concrete Composite untersucht die Möglichkeit, Carbon als Alternative zu Stahl in Betonbauwerken einzusetzen. Der Werkstoffs ist langlebiger, spart Ressourcen und lässt sich trotz hoher Festigkeit einfach formen. Weil Carbonbeton zudem über thermische und elektrische Leitfähigkeit verfügt, kann er Gebäude sogar intelligenter machen: etwa, indem Sensoren direkt in die Wand eingebaut werden. Der Vorstandsvorsitzende von C³ und Direktor des Institutes für Massivbau der TU Dresden, Prof. Manfred Curbach, kommentierte die Auszeichnung: „Wir sind stolz, ein ‚Ausgezeichneter Ort‘ im Land der Ideen zu sein, und freuen uns, mit unserem Projekt den Mehrwert gemeinschaftlichen Handelns herausstellen zu können. In unserem Netzwerk von Partnern aus der Wirtschaft, Forschung und Verbänden bündeln wir die Kompetenzen der gesamten Wertschöpfungskette. Durch die Auszeichnung fühlen wir uns darin bestätigt, dass durch das Zusammenwirken von gemeinsamen Kräften die Einführung von Carbonbeton auf dem Markt etabliert und ein Umdenken in der Baubranche erzielt werden kann.“

Erfolgreiche Antwort auf die Ressourcenknappheit

Verleihung des Rohstoff Effizienz Preises im BMWi. Im Bild (v.l.n.r.): Dr. Frank Schladitz, Parlamentarischer Staatssekretär Uwe Beckmeyer, Vorsitzender der Jury Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel. Foto: Raum11/Jan Zappner
Verleihung des Rohstoff Effizienz Preises im BMWi. Im Bild (v.l.n.r.): Dr. Frank Schladitz, Parlamentarischer Staatssekretär Uwe Beckmeyer, Vorsitzender der Jury Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel. Foto: Raum11/Jan Zappner

Gerade eine Woche ist es her, da wurde das C³-Konsortium Carbon Concrete Composite unter der Federführung der TU Dresden mit dem Nachhaltigkeitspreis Forschung ausgezeichnet. Nun haben die Forscher um Prof. Manfred Curbach einen weiteren Grund zur Freude: Sie sind auch die Gewinner des Deutschen Rohstoffeffizienz-Preises 2015. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) prämiert seit 2011 unter fachlicher Leitung der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) herausragende Beispiele für eine ressourcenschonende und intelligente Nutzung von Rohstoffen. Damit soll verdeutlicht werden, wie eine Steigerung der Rohstoff- und Materialeffizienz in der Praxis gelingen kann. Nicht nur innovative Ansätze aus Wirtschaft wurden ausgezeichnet. Ein besonderes Augenmerk lag ebenfalls auf anwendungsorientierten Forschungsergebnissen. So wurden in der Kategorie Forschung das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC und das C³-Konsortium Carbon Concrete Composite nominiert. Im Rahmen der Fachkonferenz „Rohstoffe effizient nutzen – erfolgreich am Markt“ überreichte der Parlamentarischer Staatssekretär Uwe Beckmeyer den Rohstoffeffizienz-Preis an das C³-Konsortium. „In Anbetracht vielfältiger gesellschaftlicher und ökologischer Entwicklungen sowie der Knappheit natürlicher Rohstoffe ist der Bausektor gezwungen, nach neuen Ansätzen zu suchen. Carbonbeton ist die Antwort auf die Ressourcenknappheit. Er eröffnet uns enorme Möglichkeiten, um diesen Herausforderungen zu begegnen und nachhaltig und effizient zu bauen“, sagt Prof. Manfred Curbach, Vorstandsvorsitzender des Vereins C³ – Carbon Concrete Composite und Direktor des Institutes für Massivbau an der TU Dresden.

Die Bauindustrie gehört zu den wichtigsten Branchen der deutschen Wirtschaft. Ihre Innovationsfähigkeit wird einen enormen Einfluss darauf haben, ob die
Klimaziele – die Reduktion des CO2-Austoßes, Energieeinsparungen und Ressourcenschonung – erreicht werden. Um diese Ziele schneller umzusetzen und das unternehmerische Risiko zu minimieren, muss das Fachwissen aus Wissenschaft und Wirtschaft erfolgreich gebündelt werden. Genau diese Kompetenzen vereint das C³-Konsortium. Seit 2014 haben sich über 130 Partner aus ganz Deutschland zusammengeschlossen und forschen an dem neuartigen Verbundwerkstoff, mit dem Ziel, in den kommenden Jahren Carbonbeton in den Markt einzuführen und dem Bausektor eine rohstoffeffiziente Alternative zum Stahlbeton anzubieten.

C³ nominiert für Nachhaltigkeitspreis Forschung

Egbert Müller
30. September 2015
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Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Das Projekt C³ – Carbon Concrete Composite hat sich beim Wettbewerb Deutscher Nachhaltigkeitspreis Forschung, einem Sonderpreis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, unter 87 Bewerbern durchgesetzt und gehört zu den drei Nominierten. Damit hat sich das C³-Projekt in einem anspruchsvollen Auswahlverfahren behauptet und eine hochrangige Expertenjury überzeugt.

In dem seit 2015 durchgeführten Wettbewerb bewerben sich  anwendungsorientierte Forschungsprojekte,  die Lösungswege für zentrale gesellschaftliche Herausforderungen im kommunalen Raum entwickeln und dazu beitragen, dass Städte nachhaltiger werden. Innovative Lösungsansätze, hohe Nachhaltigkeitswirkung, enge Kooperation mit Stakeholdern und effektive Kommunikation mit Anwendern – das sind die Kriterien für eine Nominierung.

Hier die Nominierungsbegründung der Jury:

Die Erforschung und Etablierung des neuen Baustoffes C³ und die Entwicklung einer neuen Bauweise bietet einen vielversprechenden Ansatz, um einen Paradigmenwechsel im Bauwesen und somit der Stadtentwicklung einzuläuten. Das Projekt C³-Carbon Concrete Composite leistet einen wichtigen Beitrag, um einen einschneidenden Innovationsschub hervorzurufen und zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beizutragen.

Das Online-Voting – die entscheidende Stufe zum Gewinn des Nachhaltigkeitspreises Forschung – ist noch bis zum 13. November möglich. Ein Klick dauert weniger als eine Minute!

Textilbeton als Fernsehstar

“Textilien – Werkstoff der Zukunft” ist der Titel einer Ausgabe des Wissensmagazins X:enius auf dem Fernsehsender arte am Mittwoch, 27. Mai 2015 um 8.30 Uhr und 17.05 Uhr.

Die Dreharbeiten fanden im März 2015 im Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik und im Otto-Mohr-Laboratorium statt.

Nach der Ausstrahlung ist die Sendung eine Woche lang auf arte +7 verfügbar.

Auf dem Weg in die Zukunft

UVS
5. Mai 2015
Am Stand von C3: Prof. Manfred Curbach erläutert Ministerpräsident Tillich und MR Hiepe die Vorzüge von Carbonbeton. Foto: Ulrich van Stipriaan
Am Stand von C3: Prof. Manfred Curbach erläutert Ministerpräsident Tillich und Hans-Peter Hiepe vom BMBF die Vorzüge von Carbonbeton. Foto: UVS

„Zukunftsmacher“ nennen sich die Macher der fünf (von zehn) Initiativen selbstbewusst, die im Sommer 2013 erfolgreich aus dem Wettbewerb Zwanzig20 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hervorgingen. Was die fünf eint: Sie sind in Sachsen beheimatet – etwas, was Stanislav Tillich, den Ministerpräsidenten des Landes, einerseits stolz macht – ihn aber offensichtlich auch anspornt, den beschrittenen Weg fortzusetzen: „Unser Ziel ist es, dass Sachsen 2020 zu den forschungsstärksten und innovativsten Regionen Europas gehört“, sagte er gestern bei einem Treffen zwischen Politik und Mitgliedern der fünf Konsortien. Open Air unter heiter bewölktem, aber überwiegend blauem Himmel zeigten sie im Freigelände des Dresdner Fraunhofer-Instituts IWU eine Ausstellung zum Start der Umsetzungsphase ihrer Projekte.

Impressionen der Veranstaltung. Fotos: Ulrich van Stipriaan
Impressionen der Veranstaltung. Fotos: Ulrich van Stipriaan

Die fünf Konsortien aus Sachsen sind – das ist der Plan des Projekts Zwanzig20 – weit vernetzt. Allein 130 Partner machen bei C3 mit, das sich unter Federführung von Prof. Manfred Curbach vom Institut für Massivbau der TU Dresden um die Erforschung und Entwicklung von Carbonbeton kümmert. „Mit Zwanzig20 will das BMBF über die Grenzen von Bundesländern, Organisationen, wissenschaftlichen Disziplinen und Branchen hinweg Innovationsprozessen zukunftsweisende Impulse und Strukturen geben. Damit schaffen wir die Voraussetzung, dass sich die Konsortien in einem anspruchsvollen und offenen Prozess auf die Lösung volkswirtschaftlich und gesellschaftlich bedeutsamer Herausforderungen fokussieren und sich in wichtigen Zukunftsmärkten nachhaltig mit neuen Produkten und Dienstleistungen als Leitanbieter positionieren können – losgelöst von den Einzelinteressen der Partner“, erläutert Hans-Peter Hiepe vom BMBF den ambitionierten Anspruch.

Näheres zur Initiative und den sächsischen Konsortien unter http://www.zukunftsmacher-sachsen.de/