Prof. Manfred Curbach steht für „WEITSICHT“ im #innovationsland Deutschland

Manfred Curbach gehört zweifelsohne zu den Menschen, die mit Mut und guten Ideen Innovationen in und aus Deutschland vorantreiben. Rückschläge und Kritik konnten ihn nicht aufhalten, sondern bestärkten ihn darin seine Vision des Bauens mit Carbonbeton stets zu akzelerieren. Heute sehen wir die Früchte seiner Arbeit. Die Entwicklung, Erforschung und Überführung des Materials Carbonbeton in die Praxis erobert aktuell den Markt. Ein wunderbares Beispiel ist die Entstehung des ersten Gebäudes CUBE vollständig aus Carbonbeton und zwar in der Landeshauptstadt Dresden.

Foto zeigt ein Smartphone mit der Startseite der BMBF-Kampagne
Smartphone mit der Startseite der BMBF-Kampagne #innovationsland Deutschland (aufgerufen am 24.11.2020)

Kein Wunder also, dass auch Manfred Curbach im Rahmen der Kampagne des Bundesministerium für Bildung und Forschung „#innovationsland Deutschland“ porträtiert wurde. Die Kampagne stellt nicht nur die Forscher:innen in den in den Mittelpunkt, sondern macht zudem deren Innovationen für jeden sichtbar und erfahrbar und so auch die der Carbonbetonbauweise.

In einem eigens für diese Kampagne produzierten Porträtfilm zeigt Prof. Manfred Curbach einerseits auf, wie leistungsfähig und nachhaltig der neue Werkstoff Carbonbeton ist und andererseits spricht er darüber wie Weitsicht und Innovationsgeist seinen Werdegang begleitet haben.

Mit der Informations- und Dialogkampagne #innovationsland Deutschland möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung Innovationen sichtbar und erfahrbar machen, indem möglichst vielen unterschiedlichen Menschen ebenso viele unterschiedliche Themenzugänge geboten werden. 

Webseite der Kamapagne: https://www.innovationsland-deutschland.de 

Videodreh für „Innovationsland Deutschland“

Videodreh im Otto-Mohr-Laboratorium

Manfred Curbach gehört zweifelsohne zu den Menschen, die mit Mut und guten Ideen Innovationen in und aus Deutschland vorantreiben. Seine Idee – die Entwicklung, Erforschung und Überführung des Materials Carbonbeton in die Praxis – erobert aktuell den Markt. Das Bespiel für seinen Erfolg ist die Entstehung des ersten Gebäudes CUBE vollständig aus Carbonbeton und zwar in der Landeshauptstadt Dresden. Im Rahmen der Kampagne des Bundesministerium für Bildung und Forschung unter dem Namen „Innovationsland Deutschland“ werden Forscherinnen und Forscher porträtiert und ihre Innovationen in den Mittelpunkt gestellt, so auch die von Manfred Curbach und seinem Team. Am 29.10.2020 – unter der Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen – begrüßten wir ein Filmteam und gewährten einen Blick hinter die Kulissen dieses nachhaltigen und ressourcenschonenden Materials.

SO GEHT SÄCHSISCH – Carbonbeton

Die Welt schaut auf Dresden. Genauer gesagt auf eine kleine Baustelle am Fritz-Förster-Platz. Hier wird in den nächsten Monaten der CUBE entstehen – das weltweit erste Haus aus Carbonbeton. Für die Kampagne „SO GEHT SÄCHSISCH.“ gaben Initiator Prof. Manfred Curbach und Oberbauleiter Matthias Tietze ein interessantes Interview und zeigten auf, was es mit der Euphorie auf sich hat.

Interview zum CUBE – Carbonbetonhaus in der Rubrik „Gründen und Unternehmen“ bei So geht Sächsisch.

Unter „So geht sächsisch.“ vereint der Freistaat Sachsen standortrelevante Themen, um zu zeigen, wie wir denken und handeln, was uns ausmacht und was das Land an Vielfalt zu bieten hat.

Initiator Prof. Manfred Curbach (links) und Oberbauleiter Matthias Tietze (rechts) | Fotos: Anne Schwerin für www.so-geht-saechsisch.de

Wege aus dem Sanierungsstau – ZDF Drehteam zu Gast im OML

Impressionen vom Besuch des ZDF Drehteams Gestern durften wir kurzfristig ein ZDF-Drehteam im Otto-Mohr-Laboratorium der TU Dresden begrüßen. Geplant ist eine Sendung zum Thema „Wege aus dem Sanierungsstau“. Ein Lösungsvorschlag ist der Einsatz von Carbonbeton, der maßgeblich an der TU Dresden und RWTH Aachen University erforscht wird. Prof. Steffen Marx (Stiftungsprofessur Ingenieurbau) und Juliane Wagner (Sprecherin der Forschungsgruppe Carbonbeton II am Institut für Massivbau), standen dem ZDF-Team Rede und Antwort.

Durch die Anwendung des zukunftsweisenden Baustoffes zeigt sich die Landeshauptstadt Dresden als Innovationsmotor. Sie setzt bei der Sanierung der Carolabrücke auf den Einsatz von Carbonbeton und damit auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.

Möchten Sie mehr über Carbonbeton erfahren? Melden Sie sich zu unseren 12. Carbon- und Textilbetontagen CTBT an, die am 22./23.09.2020 erstmals komplett digital stattfinden.

Mehr unter https://www.carbon-textilbetontage.de

12. Carbon- und Textilbetontage 2020

Die diesjährigen #CTBT2020 finden digital statt.
Die diesjährigen #CTBT2020 finden digital statt.

Die diesjährigen #CTBT2020 finden #digital statt. Allen Teilnehmern wird dieses Jahr mehr geboten: mehr kompaktes Wissen, mehr Internationalität, mehr thematisches Facettenreichtum, mehr als nur ein kurzweiliges Erlebnis. Am 22./23.09.2020 berichten renommierte Experten beispielsweise über die erste Straßenbrücke mit reiner #Carbonbewehrung und das Verhalten von #Carbonbeton bei Umgebungs- und hohen Temperaturen. Zudem wird in einem virtuellen Rundgang ein Blick hinter die Kulissen der Entwicklung des ersten Carbonbetongebäudes #CUBE gewagt. Diese und weitere spannende Themen erwarten die Teilnehmer der 12. #CTBT2020.

Die Anmeldung ist in Kürze möglich ist:
https://www.carbon-textilbetontage.de/

Let’s get CUBE: Der Grundstein wurde gelegt

„Grüner Beton“, „Super-Beton“, „Formel-1-Beton“, „Bio-Beton“. Carbonbeton hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Spitznamen erhalten: kein Wunder bei so vielen Eigenschaften, die ihm in der Baubranche eine Menge Vorteile verschaffen. Mit dem weltweit ersten Gebäude vollständig aus Carbonbeton schreiben wir Geschichte. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Grundsteinlegung nicht, wie geplant stattfinden. Dennoch wollten wir uns diesen besonderen Moment nicht nehmen lassen. Ohne Gesundheitsrisiko und unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften haben der Gesamtkoordinator Matthias Tietze und der Projektleiter Michael Frenzel den Grundstein für das futuristisch anmutende Gebäude gelegt. Vertreter der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft konnten zwar persönlich nicht an dem Akt teilnehmen, per Video-Botschaft haben u. a. der Ministerpräsident Michael Kretschmer, der Oberbürgermeister Dirk Hilbert, der Rektor der TU Dresden Hans Müller-Steinhagen und die Ministerialrätin im Bundeministerium für Bildung und Forschung Gisela Philipsenburg ihre guten Wünsche und ihre Begeisterung für das innovative Material Carbonbeton zum Ausdruck gebracht.

Die Zeitkapsel aus Carbon
Eine Zeitkapsel aus Carbon, die speziell für die Grundsteinlegung angefertigt wurde, wurde in den Boden symbolisch eingesetzt. Foto: © Carbon Concrete Composite e.V.

Die DIGITALE GRUNDSTEINLEGUNG kann auf einer sog. Scrollytelling-Seite erlebt werden, es warten spannende digitale Einblicke in die neue Bauweise mit Carbonbeton.

25 Jahre Seniorenakademie

25 Jahre Seniorenakademie – da darf das spannende Thema Carbonbeton natürlich nicht fehlen. Die C³-Carbonbetonexperten Dr. Frank Schladitz und Dr. Matthias Lieboldt führten die überaus interessierten Teilnehmer heute durch das Otto-Mohr-Laboratorium der TU Dresden und gaben einen kleinen Einblick in die Betonage und Prüfung von Carbonbetonbauteilen.

In der themengerechten Atmosphäre konnten sich die anwesenden Senioren gut auf das innovative Verbundmaterial einlassen. Wissbegierig nutzen sie die Möglichkeit sich die Vorzüge des Materials von den Experten näher bringen zu lassen.

Dr.-Ing. Frank Schladitz referiert über Carbonbeton. Foto: Chris Gärtner

Infrastrukturoffen­sive der Deutschen Bahn: TU Dresden und DB Netz AG unterzeichnen Vertrag für Stiftungsprofessur für Ingenieurbau

Die Bahntochter DB Netz AG ist für die Instandhaltung und den Ausbau von Europas größtem Schienennetz mit mehr als 25.000 Eisenbahnbrücken und über 33.000 Kilometern Streckennetz verantwortlich. Damit Personen- und Güterverkehr in den kommenden Jahren wie prognostiziert stark wachsen können, wollen die Deutsche Bahn AG und die Bundesregierung eine Rekordsumme in die Modernisierung und Digitalisierung des deutschen Schienennetzes stecken.

Das bedeutet, dass bei laufendem Betrieb u. a. Gleisnetz, Tunnel und Brücken erneuert oder ersetzt werden. Für diese Mammutaufgabe holt sich die DB Netz AG Unterstützung aus der Wissenschaft. In den kommenden fünf Jahren finanziert sie am Institut für Massivbau der TU Dresden die Stiftungsprofessur „DB Netz AG-Stiftungsprofessur für Ingenieurbau“, von der sie sich sowohl vielfältige Impulse für das Monitoring und die Instandhaltung der Infrastruktur als auch hochqualifizierten Nachwuchs erwartet.

Die Wissenschaftler des Instituts forschen seit langem an Verfahren und Materialien, um Brücken- und Tunnelbau in jeder Hinsicht effizienter zu gestalten und die Bauwerke gleichzeitig beständiger und wartungsärmer zu konstruieren. „Wir sind beeindruckt von der exzellenten Ausbildungskultur an der TU Dresden und den an der Universität begonnenen Forschungsarbeiten im Bereich des konstruktiven Ingenieurbaus“, erklärt DB Netz AG-Vorstand Jens Bergmann. „Mit der engen Zusammenarbeit über die Stiftungsprofessur erhoffen wir uns Antworten auf aktuelle eisenbahnspezifische Forschungsfragen. Die Professur am Institut für Massivbau hat deshalb eine große Bedeutung für den Erhalt und Ausbau eines optimal funktionierenden Schienennetzes.“

TUD-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen mit den Vorständen der DB Netz AG Dr. Volker Hentschel (Mi) und Jens Bergmann bei der Vertragsunterzeichnung

„Wir freuen uns sehr über das in die TU Dresden gesetzte Vertrauen. Wir arbeiten seit vielen Jahren in verschiedensten Projekten eng mit der Deutschen Bahn AG zusammen. Wenn wir dank unserer exzellenten interdisziplinären Forschungs- und Ausbildungsarbeit zu einer gelingenden Infrastrukturoffensive beitragen können, dann leisten wir damit einen erheblichen Beitrag für unsere gemeinsame Zukunft“, betont Prof. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden.

Prof. Manfred Curbach ist einer der führenden Köpfe bei der Entwicklung des Textilbetons bzw. Carbonbetons und wurde 2016 mit dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten ausgezeichnet.
„An unserem Institut für Massivbau dominieren heute Forschungsarbeiten zum Carbonbeton, zum Impaktverhalten von Beton, zu mehraxialen Beanspruchungen von Beton und zum Brückenbau. Carbonbeton wird einen immensen Innovationsschub im Bauwesen auslösen, das Bauen zukunftsfähig machen und einen Paradigmenwechsel im Bauwesen einläuten“, sagt Institutsdirektor Curbach. Man könne den Energiebedarf und den CO2-Ausstoß bei der Herstellung und Instandsetzung von Bauwerken fast halbieren und damit wertvolle Ressourcen schonen. Dieser Materialwechsel führe zu einer neuen Art zu konstruieren, zu bauen und zu leben, vom plumpen Betonbau der Vergangenheit zur Filigranität, Leichtigkeit und Ästhetik des Betonbaus der Zukunft, konstatiert Curbach.

Die DB Netz AG fördert den im Moment noch nicht final besetzten Stiftungslehrstuhl jährlich mit einem sechsstelligen Betrag über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Berufung des Lehrstuhlinhabers erfolgt durch die TU Dresden nach den Bestimmungen des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes sowie der Berufungsordnung der TU Dresden. Die Entscheidungsfreiheit der Berufungskommission wird dabei durch die DB Netz AG nicht berührt oder beeinträchtigt. Die Stiftungsprofessur nimmt ihre Arbeit auf, sobald die aktuell laufenden personellen Verhandlungen abgeschlossen sind.

Brücken verbinden. Neuigkeiten zur geplanten Spreequerung in Bautzen

Im letzten Quartal des vergangenen Jahres sind die von Studentinnen und Studenten des Instituts für Massivbau an der TU Dresden angefertigten Gestaltungstudien für eine schlanke Fußgängerbrücke vorgestellt und ausgezeichnet wurden. Die prämierten Entwürfe bildeten die Basis für die anschließenden Untersuchungen und Analysen. So wurden im Umfeld der geplanten schlanken Brücke Flora und Fauna beobachtet und ein Baugrundgutachten hat die Beschaffenheit des Baugrundes auf beiden Uferseiten bewertet.

In der Stadtratssitzung vom 25. September 2019 informierte die Stadtverwaltung über den aktuellen Stand der Spreequerung. Damit wird die Grundlage für weitere Planungen und Abstimmungen geliefert.

Die gesamte Pressemitteilung der Stadt Bautzen kann im Onlineauftritt nachgelesen werden: „Stadtverwaltung informiert zum Thema Spreequerung, vom 26.09.2019

Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Verteidigung

v.l.n.r.: Prof. Dr.-lng. habil. lvo Herle, Prof. Dr.-lng. Dr.-lng. E.h. Manfred Curbach, Dipl.-lng. Jakob Bochmann, Dr.-lng. Frank Jesse, Prof. Dr. sc. techn. Mike Schlaich, Prof. Dr.-lng. Viktor Mechtcherine

Nach einem sehr kurzen Zeitraum konnte Herr Dipl.-lng. Jakob Bochmann am heutigen Freitag erfolgreich seine wissenschaftliche Arbeit im Rahmen des Promotionsverfahrens zum Thema „Carbonbeton unter einaxialer Druckbeanspruchung“ verteidigen und mit einer sehr guten Promotionsleistung abschließen.

Inhalt von Jakob Bochmanns Arbeit ist es, den Einfluss der Carbonbewehrung, die ja ursächlich zur Übertragung von Zugkräften* eingelegt wird, unter Druckbeanspruchung zu untersuchen und herauszufinden, wie sich die Übertragung der Druckkräfte im Beton ändert, wenn in der Betonmatrix Carbonbewehrungselemente liegen. Als Ergebnis seiner experimentellen Untersuchungen hat Herr Bochmann hierfür ein Bemessungsmodell entwickelt.

Neben dem Vorsitzenden der Promotionskommission Prof. Dr.-Ing. habil. Ivo Herle waren als Gutachter Prof. Dr.-lng. Dr.-lng. E.h. Manfred Curbach, Prof. Dr. sc. techn. Mike Schlaich von der TU Berlin, Dr.-lng. Frank Jesse von der Hentschke Bau GmbH sowie Prof. Dr.-lng. Viktor Mechtcherine von der Technischen Universität Dresden als Mitglieder der Promotionskommission anwesend.

Wir gratulieren herzlich zum Doktortitel und wünschen Jakob Bochmann alles erdenklich Gute und viel Erfolg auf seinem weiteren Schaffensweg.

*Grundsätzlich wird die Bewehrung – im Stahlbeton Stahl, im Carbonbeton Carbon – zur Übertragung von Zugkräften eingelegt.