Am 08.05.2026 verteidigte Herr Dipl.-Ing. Felix Hartung erfolgreich seine wissenschaftliche Arbeit im Rahmen des Promotionsverfahrens mit dem Thema „Multiscale Modeling of Friction and Wear for Rubber-like Materials“.
Neben dem Vorsitzenden der Promotionskommission, Prof. Dr. Alexander Zeißler (TU Dresden), waren als Gutachter Prof. Dr. Michael Kaliske (TU Dresden), Dr. Matthias Wangenheim (Leibniz Universität Hannover) und Prof. Dr. Gert Heinrich (TU Dresden) anwesend.
Weiteres Mitglied der Promotionskommission war Prof. Dr. Wolfgang Graf (TU Dresden).
Die Fakultät Bauingenieurwesen gratuliert recht herzlich.
Im Studium werde man optimal auf den späteren Beruf vorbereitet – so heißt es zumindest immer. Doch hinter diesem Spruch steckt manchmal weit mehr, als viele ahnen, denn Bauingenieur*innen lernen in ihrer Studienzeit offensichtlich nicht nur Statik, Konstruktion und Baurecht, sondern auch Fähigkeiten, die man eher in Großküchen, Eventagenturen oder Reisebüros vermuten würde. Zumindest entsteht dieser Eindruck, wenn man die BauFak, die Bauingenieur-Fachschaften-Konferenz besucht.
Vom 6. bis zum 10. November haben unsere Studies die Uni jedenfalls kaum verlassen: In Dresden fand die 105. BauFaK statt. Und um ein solches Event auf die Beine zu stellen, schlüpften die angehenden Ingenieurinnen kurzerhand in die Rollen von Großküchen-Köchinnen, Veranstaltungs- und Eventmanagerinnen oder Exkursionsorganisatorinnen.
Nudeln kann jeder kochen, auf der BauFak gibt es Klöße mit Gulasch und Rotkohl für alle! Gekocht wurde im Küchenzelt direkt vor dem Beyer-Bau. Bild: Paula Heubach
Die Tage der 105. BauFaK waren bis ins Detail durchgeplant. Damit alles reibungslos ablaufen konnte, arbeitete ein großes Team eng zusammen. Von Auf- und Abbau über Protokollführung bis hin zur Versorgung für eine enorme Zahl an Teilnehmenden war alles dabei. Gekocht wurde dafür direkt vor dem Beyer-Bau, die frisch zubereiteten Mahlzeiten kamen extrem gut an.
Aberwas genau ist die Baufak? Die Bauingenieur-Fachschaften-Konferenz – kurz BauFaK – ist das bundesweite Treffen der Fachschaften des Bauingenieurwesens. Zweimal im Jahr kommen Studierende aus ganz Deutschland zusammen, um sich über hochschulpolitische Themen, Studienbedingungen und gemeinsame Projekte auszutauschen. Dazu gehören Workshops, Arbeitskreise, Exkursionen und natürlich ein intensiver Blick hinter die Kulissen anderer Universitäten. Die BauFaK bietet damit nicht nur fachliche Impulse, sondern schafft auch ein Netzwerk, das weit über das Studium hinaus verbindet.
Die 105. BauFaK hat gezeigt, dass große studentische Veranstaltungen kein Selbstläufer sind, sondern Ergebnis harter Arbeit, guter Struktur und eines Teams, das Verantwortung übernimmt. Wer hier mitmacht, lernt nicht nur fürs Studium, sondern für jedes Projekt, das später einmal gelingen soll.
Am 18.08.2025 verteidigte Herr Kai Zernsdorf, M.Sc., erfolgreich seine wissenschaftliche Arbeit im Rahmen des Promotionsverfahrens mit dem Thema „Numerische Modellierung des Tragverhaltens mineralisch gebundener Carbonfaserbewehrung“. Neben dem Vorsitzenden der Promotionskommission, Prof. Dr. Ivo Herle (TU Dresden), waren als Gutachter Herr Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. em. Manfred Curbach (TU Dresden), Prof. Dr. Thomas Bösche (Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW)) und Prof. Dr. Klaus Holschemacher (HTWK Leipzig) anwesend. Als weiteres Mitglied der Promotionskommission war Prof. Dr. Holger Flederer (Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW)) anwesend. Die Fakultät gratuliert ganz herzlich.
Nach einer umfassenden Sanierung kehrt die Fakultät Bauingenieurwesen endlich in den historischen Beyerbau zurück. Seit 2016 wurde das Gebäude aufwendig modernisiert, nun erstrahlt es in neuem Glanz und bietet beste Bedingungen für Forschung und Lehre. Das Dekanat, mehrere Institute und die Fachschaft haben ihre neuen Räume bereits bezogen und sind unter der neuen Adresse auf der George-Bähr-Straße 1 erreichbar. Mit dem frisch sanierten Beyerbau gewinnt die Fakultät nicht nur ein modernes Arbeitsumfeld, sondern auch ein Stück Geschichte zurück. Das traditionsreiche Gebäude wird wieder ein zentraler Ort für Studierende, Forschende und Lehrende – und ein Wahrzeichen für die gesamte TU Dresden.
Innenansicht des neu gestalteten Eingangsbereichs in Richtung zur neuen Mensa. Bild: André Terpe
Für alle Studieninteressierte, die mit dem Gedanken spielen in Dresden Bauingenieurwesen zu studieren: Am Samstag ist Uni Tag und unsere Fakultät ist mit mehreren Aktionen dabei.
Alle Fragen rund um ein Studium bei uns, beantworten wir am Info-Stand im Hörsaalzentrum, im Raum 201. Dort warten unsere Studis von der Fachschaft, Mitarbeiter und Professoren auf euch und beantworten alle Fragen. Beispielsweise zum Ablauf, zu Wohnheimplätzen, zu unseren Profs, zum Studieninhalt oder noch zu ganz anderen Dingen.
Die Türen des Carbonbetonhaus Cube stehen zum UNI Tag von 10.00 bis 15.00 Uhr für alle offen. Wer sich das Gebäude von innen anschauen möchte und Fragen an die in das Cube-Projekt involvierten Wissenschaftler stellen möchte, ist hier genau richtig.
12.00 Uhr findet im Cube ein offener Vortrag zum Thema „Transparente Nachhaltigkeit – 3D-Druck für flexibles Glas am Bau?“ mit Prof.-Dr. Michael Engelmann statt
Unter dem Motto „Beton kann schwimmen“ präsentiert sich unser Betonbootteam mit einem Kanu aus Carbonbeton vor dem Hörsaalgebäude
Am Freitag war es so weit, alle Studierenden des ersten Semesters hatten ihre erste Pflichtveranstaltung, die sogenannte ESE. (Erstsemestereinführung) Zur ersten, fast richtigen Vorlesung gab es von unserem Studiendekan, Prof. Otto, wichtige Hinweise zur Studienorganisation und zur Einschreibung in die Übungsgruppen. Außerdem wurden alle Neuen von unserem Studienfachberater Dr. Heyer und von einem Vertreter der Fachschft begrüßt. Gefeiert wurde der erste offizielle Schritt in einen „neuen Lebensabschnitt“ danach auf der Wiese vor dem Hülsse-Bau am Grill der Fachschaft mit Bier und Bratwurst.
Die erste Vorlesung wurde zünftig mit Bratwurst und Bier gefeiert. Bild: André Terpe
Rund 50 engagierte aktive und ehemalige Fachschaftsvertreter*innen aus dem Bau- und Umweltingenieurwesen haben sich am vergangenen Wochenende zur Bauingenieur-Fachschaften-Konferenz (kurz BauFak) getroffen. Ausrichter der 97. BauFak war die Fachschaft der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden. Mit aufwendiger Übertragungstechnik war es möglich allen Teilnehmern der Veranstaltung, die hybrid sowohl vor Ort als auch online stattfand, ein immersives Erlebnis zu bieten. Mit einer live Bild und Tonmischung von Präsenz zu Online und umgekehrt setzte unsere Fachschaft damit gleich neue Maßstäbe für hybride Veranstaltungen in Pandemiezeiten. „Es fühlte sich an, als wäre man selbst mit im Raum“ meinten gleich mehrere Online-Teilnehmer. Nicht zufällig war den Veranstaltern eine durchdachte Übertragung der Konferenz und vor allem die Möglichkeit zur uneingeschränkten Teilnahme auch für die Onlinegäste wichtig: Online- Lehre sowie Online-Prüfungen prägen momentan den Lehrbetrieb an den Hochschulen, dies war unter anderem ein wichtiges Thema der Konferenz. Außerdem wurden diverse studentische Gremien neu gewählt, bzw. vorgestellt, es ging um die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften, Akkreditierungsthemen sowie um den offenen Austausch & Vernetzung. Unterstützt wurde unsere Fachschaft vom Verein „Freunde des Bauingenieurwesens“, der IG Bau, der Fakultät Bauingenieurwesen, dem DGB und der VSTR AG. Die BauFaK gibt es schon seit 50 Jahren, Vorschläge/Papiere des Plenums wurden bereits im Bundestag sowie in zahlreichen Landtagen diskutiert. Die nächste BauFak findet im Sommersemesterr 2022 an der TU Darmstadt statt.
Nicht jeder weiß, dass der Campus Navigator ein Projekt der Fakultät Bauingenieurwesen ist. Gestern empfing Projektleiter Prof. Uwe Reuter den Bundesteilhabepreis dafür.
Der Preis wurde im Rahmen der Inklusionstage des Bundesministeriums
für Arbeit und Soziales am 12. November in Berlin durch den
Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, überreicht.
Der Campus Navigator (https://navigator.tu-dresden.de/)
ist ein webbasiertes, mobiles, aktuelles, barrierefreies Leit-,
Orientierungs- und Informationssystem der TU Dresden. Es umfasst
interaktive Lage- und Etagenpläne insbesondere mit Informationen zur
Barrierefreiheit der Gebäude, Lehrräume und des Campus. Außerdem
beinhaltet es ein Routingsystem für blinde und/oder
mobilitätseingeschränkte Menschen sowie ein innovatives, digitales
Beschilderungssystem zur audiovisuellen Information. Neben der
browserbasierten Variante stehen Apps für Android und iOS zur Verfügung.
Das System ist derzeit in acht Sprachen verfügbar und diesbezüglich
modular erweiterbar. Der Campus Navigator wurde am
Fakultätsrechenzentrum der Fakultät Bauingenieurwesen der TUD
entwickelt. „Es freut mich besonders, dass dieses, an der Fakultät
Bauingenieurwesen initiierte und in Kooperation mit Verwaltung und
wissenschaftlichen Einrichtungen der TU Dresden durchgeführte Projekt,
auch außerhalb der Universität, z.B. durch Zusammenarbeit mit dem
Dresdner Universitätsklinikum, der Hochschule für Technik und Wirtschaft
Dresden und der Landeshauptstadt Dresden auf die Gesellschaft
ausstrahlt“, fasst Projektleiter Prof. Uwe Reuter zusammen.
Auch der Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, freut
sich über die Auszeichnung: „Der uneingeschränkte Zugang zu Bildung ist
ein besonderes Anliegen der TU Dresden. Im Rahmen unseres Aktionsplanes
zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention haben wir deshalb
unsere APP Campus Navigator so gestaltet, dass sie gerade auch Menschen
mit Beeinträchtigungen bei der Orientierung auf dem Campus hilft. Dass
dabei das Knowhow aus der TU Dresden kommt, freut mich besonders: Beim
Campus Navigator arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eng
mit der Verwaltung sowie den Nutzerinnen und Nutzern zusammen.“
Sowohl mobilitätseingeschränkte als auch blinde Menschen waren im
Rahmen der Entwicklungsarbeiten (z.B. des Routingsystems, des digitalen
Beschilderungssystems, der Informationsseiten zur Barrierefreiheit) des
Campus Navigator beratend und evaluierend beteiligt.
Zukünftig könnte der Campus Navigator für den gesamten Wissenschaftsstandort Dresden erweitert werden, um z.B. allen DRESDEN-concept-Partnern zur Verfügung zu stehen. Text: Pressestelle
Ab 12.30 Uhr findet heute die BauKomm im Erdgeschoss sowie den Hörsälen 68 und 81 statt. Informationen satt gibnt es für interessierte Studentinnen und Studenten des Bauingenieurwesens.
Programm
13:30 bis 15:00 in Raum 68
• Begrüßung
• Vorstellung der ausstellenden Firmen
• Dipl.-Ing. Harald Möller Bilfinger Berger SE
„Bilfinger Berger SE Unternehmenspräsentation“
• Dipl.-Ing– Ralph Küchler DB Projektbau GmbH
„Berufseinsteiger berichten“
15:30 bis 16:30 in Raum 68
• Dr. Ing. René Naumann BAM Deutschland GmbH
„Portrait eines Generalunternehmers aus dem Schlüsselfertigbau“
• Dipl. Ing. Oliver Sikorski TORKRET AG
„Berufseinsteiger berichten“
17:00 bis 18:00 in Raum 81
• Dipl.-Ing. Marco Eckert Züblin Stahlbau GmbH
„Mit Züblin Stahlbau hoch hinaus“
• cand. Ing. Laura Kreisel TU Dresden
„Auslandpraktikanten berichten“
Über hundert Bauingenieur-Studentinnen und -Studenten aus ganz Deutschland, Österreich und dem tschechischen Brno (Brünn) treffen sich von Mittwoch bis Sonntag in Dresden zur 76. BauFak – der Bauingenieur-Fachschafts-Konferenz. Die Vertreter(innen) der Fachschaften treffen sich halbjährlich, um die Interessen der Bauingenieur-Studenten zu diskutieren und ihre Positionen zu hochschulpolitischen Fragen zu bestimmen.
Das Programm der Fachschaftskonferenz ist eine gelungene Mischung aus Spaß und Arbeit: Tagsüber bestimmen engagierte Diskussionen in Arbeitskreisen das Bild, die Abende sind gemeinsamen Plenarsitzungen zum Austausch der Ergebnisse vorbehalten. Und für die Nächte sind diverse Parties vorgesehen: Ab 23 Uhr (und erfahrungsgemäß bis gegen fünf/halb sechs Uhr früh) gibt es zwischen Willkommens- und Abschiedsparty immer einen Anlass für das eine oder andere gemeinsame Bier und tolle Gespräche. Am Donnerstag spielt beispielsweise im Tusculum die Darmstädter Fachschaftsband „The Bauhelms“ auf. Tagesexkursionen (zum Beispiel zur Waldschlösschenbrücke, dem Blauen Wunder und zu den Faultürmen) stehen am Freitag auf dem Programm.
Übernachtet wird in einer Turnhalle – in der es nach nur kurzem Schlaf morgens um acht auch das gemeinsame Frühstück gibt.