Spannende Lange Nacht

Eine sehr kurzweilige lange Nacht erlebten geschätzte 1.500 Besucherinnen und Besucher bei den Bauingenieuren der TU Dresden während der Langen Nacht der Wissenschaften. Am neuen Ort – der Freifläche zwischen den Laboren in der Georg-Schumann-Straße 7 – fühlten sich bei hervorragendem Wetter (nicht zu heiß, nicht zu kalt, kein Regen!) alle Beteiligten äußerst wohl. Es gab fröhliche Gesichter, hochkonzentrierte Momente, Spannung pur und jede Menge Überraschungen.

Da ein Bild bekanntlich mehr sagt als tausend Worte, haben wir statt über 50.000 Worten lieber die entsprechende Zahl Fotos hochgeladen – viel Vergnügen!

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…bis die Brücke kracht!

(English version below)

Dieses Jahr werden bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 10. Juni wieder Brückenmodellen belastet bis es knistert und knirscht. Diese Modelle werden von Studenten gebaut und live zur Langen Nacht auf ihre Tragfähigkeit geprüft. Ziel ist es, eine Brücke aus beliebigen Materialien zu bauen, die maximal 2000 g wiegt und eine lichte Weite von 945 mm überspannen kann.

Mitmachen lohnt sich. Dem Gewinner/der Gewinnerin wird die diesjährige Brückenbauexkursion des Instituts für Massivbau gesponsert. Die Zweit- und Drittplatzierten dürfen sich über Kinogutscheine freuen, und zudem erhalten alle Teilnehmer/innen Getränke-Essens-Gutscheine für den kulinarischen Stand der Bauingenieure.

Mit Kreativität und ingenieurtechnischem Verstand sollte eine Brücke entworfen werden, welche die Möglichkeit hat, den kompletten Werdegang von der Idee zur Umsetzung bis hin zur Tragfähigkeitsprüfung zu durchlaufen. Entwerfen und Konstruieren für das beste Eigengewicht-Traglast-Verhältnis kann man als Gruppe oder allein. Die Randbedingungen zum Entwurf sind hier zu finden (PDF).

English version

The Long Night of Science in Dresden takes place on 10th June 2016. The Faculty of Civil Engineering is involved again with numerous events and tours. At the Experimental Show „…until the beams bend“ bridge models will be tested until it crackles, crunches and … up to bridge collapse! These bridges are built by YOU, the students. Winner is the bridge with the best weight-load-ratio. Details are here (PDF).

Ein Abend der Sieger

UVS
7. Juli 2014

IMG_1804Erstaunlich voll war’s gleich um 18 Uhr vergangenen Freitag: Lange Nacht der Wissenschaften vs. Fußball-WM – das muss ja kein Gegensatz sein.

IMG_1712Die Bauingenieure hatten sich die Lizenz zum Spielen geholt, bzw. zum Zeigen derselben. Also lief auf einer Leinwand das Spiel Deutschland gegen Frankreich und parallel dazu das Angebot der Bauingenieure für die Lange Nacht – wenn auch in dieser Phase auf ausgewählte Stände konzentriert: Die Kinder bauten Kühlschrankmagnete aus Beton, nebenan gab’s schon die erste Schlange für den Allzeit-Renner Bagerfahren. Naja, und auch die Studentinnen und Studenten der Fachschaft hatten gut zu tun: Sie standen am Grill und hielten planschbeckengekühlte Getränke bereit.

IMG_1853Nach dem Spiel ist vor der Show: Mit dem Sieg im Bauch ließ sich dann der Rest des Abends gut an. Showtime mit Prof. Viktor Mechtcherine, der mit Baustoffzaubereien verblüffte. Prof. Ivo Herle beeindruckte nicht minder – schon spannend, was man mit Sand alles machen kann.

IMG_1962Die Wasserbauer führten durchs Labor – und luden zur Märchenstunde: „Es war einmal eine Prinzessin, die ritt in einer langen Nacht auf Ihrem Schimmel eine einsame Bergstraße entlang, denn Sie wollte sich in der Universität des Königreichs über die neuesten Forschungsergebnisse der besten Magier und Alchimisten, Naturwissenschaftler und Ingenieure, Hydrophilen und Hydrophoben des Landes informieren.“ Oha, Hydrophile und Hydrophobe…

IMG_1974Stahlbauer, Glasbauer, Brückenprüfer vom Otto-Mohr-Laboratorium, Informatiker, Straßenbauer – sie alle gaben spannende Einblicke in ihre Arbeit und zeigten, wie viel Spaß Wissenschaft machen kann. Nicht nur in langen Nächten!

Eine umfangreiche Bildergalerie gibt’s bei facebook – man muss nicht angemeldet sein, um sie sich anzusehen.

Lange Nacht mit Fußball-Kickoff

UVS
1. Juli 2014

langenacht2014Zur Langen Nacht der Wissenschaften haben die Bauingenieure ihr Programm aktualisiert – aus gegebenem Anlass: Um 18 Uhr wird im Veranstaltungsbereich auf der Wiese zwischen Beyer-Bau und Hörsaalzentrum zusätzlich das WM-Viertelfinale Frankreich-Deutschland gezeigt. Die beiden zur regulären Spielzeit vorgesehenen Vorträge der Offenen Universität gibt’s dann nach dem Spiel…

Ansonsten bleibt alles beim vorgesehenen Plan: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fakultät Bauingenieurwesen vermitteln die ganze Vielfalt der Faszination Bauen mit Experimentalshows, individuellen Erläuterungen von Versuchen und Demonstrationen des wissenschaftlichen Alltags. Für die Kinder gibt es Basteleien aus Beton und die Möglichkeit, mit Sandstein zu bauen. Und ein Bagger steht auch wieder bereit, bei dem die Kids selber fahren können – unter fachmännischer Anleitung und in Begleitung eines richtigen erfahrenen Baggerführers.

Straßenbaulabor (die Bitumenküche!) und Wasserbaulabor (das älteste der Welt) direkt nebenan im Beyer-Bau haben ihre Türen ebenfalls geöffnet und bieten Führungen an – und last but not least sorgen die Studentinnen und Studenten der Fachschaft und der Freunde des Bauingenieurwesens wieder für kühle Getränke und heißes Grillgut.

2000 Gramm für 945 Millimeter

UVS
11. Juni 2014

IMG_5552Während der Langen Nacht der Wissenschaften am 4. Juli führt das Institut für Massivbau wie schon in den vergangenen Jahren eine Experimentalshow an Brückenmodellen durch. Diese Modelle werden von Studenten gebaut und live zur Langen Nacht auf ihre Tragfähigkeit geprüft. Ziel ist es, eine Brücke aus beliebigen Materialien zu bauen, die maximal 2000 g wiegt und eine lichte Weite von 945 mm überspannen kann.

Mit Kreativität und ingenieurtechnischem Verstand kann eine Brücke entworfen werden, welche die Möglichkeit hat, den kompletten Werdegang von der Idee zur Umsetzung bis hin zur Tragfähigkeitsprüfung zu durchlaufen. Entwerfen und Konstruieren für ein möglichst günstiges Gewichts-Traglast-Verhältnis kann man als Gruppe oder allein. Ob der Weg das Ziel oder das Ziel das Ziel ist, darf jeder für sich entscheiden. Die Randbedingungen zum Entwurf sind auf jeden Fall hier in der PDF zu finden.

Nachlese Lange Nacht

Die Lange Nacht der Wissenschaften verzeichnete in diesem Jahr so viel Interessierte wie nie zuvor: Geschätzt 1.500 Besucherinnen und Besucher kamen, um sich auf der Wiese hinterm Beyer Bau und in den Laboren im Beyer-Bau von der Vielfalt des Bauingenieurwesens verzaubern zu lassen. Experimente,Vorführungen, eine Zaubershow mit Baustoffen und anschließender Möglichkeit, übers Wasser zu gehen, Bastelstunde für Kinder, Baggerfahren und das kulinarische Angebot der Studenten, die heiße Steaks und kaltes Bier vorhielten: An diesem lauen Sommerabend gab’s keine Langeweile, viele wurden schlauer, alle hatten Spaß.

Was will man mehr?

Bildergalerie

Gute Stimmung bei Langer Nacht

Lange NAchtLange Nacht: Impressionen

Petrus liebt die Dresdner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Zur Langen Nacht der Wissenschaften am vergangenen Freitag blieb es trocken – und lediglich eine wuchtige Sturmböe sorgte am frühen Abend für etwas Unruhe. Ansonsten aber: Prima Klima und beste Stimmung bei den Bauingenieuren und deren Gästen! Auf der Wiese zwischen Beyer-Bau (dem Stammhaus der Bauingenieure) und dem Hörsaalzentrum gab es Schlag auf Schlag unterhaltsame Wissensvermittlung und natürlich das gewisse Mehr, was das Leben an derlei Abenden so angenehm macht: Die Fachschaft hatte den Grill angeworfen und die Getränke gekühlt, die Band Cosmic Noise spielte wie schon im Vorjahr außerirdisch gut.

Nach offiziellen Angaben waren 23.000 Menschen in Dresden unterwegs, um die Lange Nacht zum Tag zu machen. Mehr noch als die Zahl aber wiegt der Charme der Veranstaltung: Wissenschaft findet nicht im Elfenbeinturm statt – und Forschung (und die damit verbundene Lehre) macht Spaß! Viele Dinge sind verblüffend. Manchmal verblüffend einfach, hin und wieder aber auch reichlich komplex. Derlei Kompliziertes aufzudröseln hingegen bereitet offensichtlich Vergnügen – und wenn Wissenschaftler und Laien auf Augenhöhe miteinander reden, gibt es Aha-Effekte für alle Beteiligten.

„Manchmal hat man den Eindruck, dass Bauingenieure nur alles kaputt machen können!“ schmunzelte einer der Professoren, die hier gerade etwas zerstört hatten (Quelle bekannt, wird aber geschützt)! Oberflächlich ist das sogar korrekt, denn die Glasbauer zerschmetterten ihr Glas, die Brückenbauer brachten die Brückenmodelle zum Knicken, die Grundbauer ließen den Sand rutschen, die Wasserbauer fluteten die Landschaft – aber alle taten es, um zu demonstrieren: Wir forschen daran, dass die Dinge halten! Bauwerke stehen nicht selten hundert Jahre und mehr, da lohnt sich schin zu testen, wo die Grenzen des Machbaren sind. Außerdem, das darf ruhig mal gesagt werden: Ein bisschen Show muss auch sein in der langen Nacht! Obendrein waren die Zerstörer auch alle aufbauend tätig: Dresdens Glasforscher zeigten, wie man Glas mit Licht klebt, die Massivbauer hatten fürs Kinderprogramm Beton am Stiel und Sandsteinbauten arrangiert, Mitarbeiter des Lehrstuhls für Stahlbau demonstrierten in Modellversuchen und mit Hilfe mutiger kleiner Testpersonen die Wirkungsweise von Stahl-Beton-Verbundsystemen und unterspannten Trägern.

Lange NAchtLange Nacht: Impressionen

Zum Thema „Aufbau“ hatte auch das Team vom Spiel-Ort beigetragen: Die Studentinnen und Studenten haben hinter dem Beyer-Bau mit Textilbeton-Elementen die Anfänge eines Lauf-, Sitz- und Kletterbands geschaffen, das am Abend von Kindern wie Studenten gut angenommen wurde. Zauberei? Nein, in die Praxis umgesetzte Ergebnisse der Forschung. So wie der Baustoff-Zauber, bei dem wassergetränkter Sand sich trocken verstreuen ließ oder Betonplatten mal sofort brachen und mal bis zum get-no biegen ließen. In den beiden Laboren im Beyer-Bau (Straßenbau und Wasserbau) gab es Einblicke hinter die Kulissen, und auch hier wurde schlau gemacht in der langen Nacht: Warum beispielsweise Buhnen manchem Häuslebauer in Flussnähe das Leben trockener machen können, ist nun vielen kein Geheimnis mehr.

Termin verpasst? Kein Problem: Die nächste Lange Nacht der Wissenschaften findet am 1. Juli 2011 statt. Und für AbiturientInnen gilt: die letzte Möglichkeit der Online-Einschreibung für ein Bauingenieurstudium ist der 15. September.

Mehr Bilder? Hier!

Die Nacht zum Tag machen

UVS
3. Juni 2010

Zwischen Beyer-Bau (der mit dem Observatorium!) und Hörsaalzentrum (das mit der modernen Kunst!) machen die Bauingenieure der TU Dresden während der Langen Nacht der Wissenschaften am 18. Juni die Nacht zum Tag. Vier Professoren laden ein zur Offenen Universität – verständliche und spannende 15minütige Vorlesungen unter freiem Himmel. Brückenmodelle, von Studenten gebaut, werden getestet bis es kracht. Gleich nebenan wird gebaut: Stein auf Stein – mit Sandstein. Eigentlich für Kinder ab fünf, aber in der Vergangenheit sah man eben so oft Mütter und Väter spielen…

Die Bandbreite des Berufs Bauingenieur ist enorm; ein wenig von der Faszination Bauen geben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Institute der Fakultät weiter. Zwei der Fachlabore haben an diesem Abend ihre Türen weit geöffnet – beide im Beyer-Bau: Straßenbau und Wasserbau kann man so einmal von der experimentellen Seite erleben. Die Gruppe Cosmic Noise wird live spielen – nach 21.30 Uhr immer mal wieder zwischen den Programmpunkten und zum Schluss mit einem längeren Set. Die Fachschaft und die Freunde des Bauingenieurwesens sorgen engagiert wie immer für Getränke und Gegrilltes.

Alle Veranstaltungen (außer Laborbesichtigungen) finden Open Air auf der Wiese zwischen Beyer-Bau und Hörsaalzentrum statt. Bei schlechtem Wetter gleich nebenan im Beyer-Bau.

Programm

Experimentalshow, Präsentation:
18.00 bis 23.00 Uhr Faszination Bauen

  • Mechanik ist, wenn’s schwingt
  • Vielfältig und schnell – Bauen mit Stahl
  • Unerwartetes im Untergrund
  • Hoch hinaus mit Holz
  • So fern und doch so nah – Fernstudium Bauingenieurwesen
  • Biegsamer Beton

Mitmachen! (Kinderprogramm)
18.00 bis 20.00 Uhr Stein auf Stein – bauen mit Sandsteinen
Ein Baukasten mit echten Sandsteinen. Daraus kann man Türme bauen, Häuser natürlich und Brücken. Erfahrungsgemäß haben Kinder ab fünf genauso viel Spaß daran wie Erwachsene!

Führung 18.15, 19.15, 20.15, 21.15, 22.15 Uhr
Strömen und Schießen im Wasserbau
Hubert-Engels-Labor im Beyer-Bau
Führung mit Demonstration modernster Technik im ältesten Wasserbaulabor der Welt

Führung 18.15, 19.15, 20.15, 21.15, 22.15 Uhr
Straßenbau – Fluch oder Segen?
Straßenbaulabor im Beyer-Bau
Die Bitumenküche im Beyer-Bau: Forschung zu Asphalt, Pflaster und Bitumen

Vorträge:
Offene Universität
18.30 Uhr Transparent bauen. Prof. Bernhard Weller
19.30 Uhr Baustoffzauber. Prof. Viktor Mechtcherine
20.30 Uhr Tief schürfen. Prof. Ivo Herle
21.30 Uhr Alles im Fluss! Prof. Jürgen Stamm

Experimentalshow 18.45, 19.45, 20.45, 21.45, 22.45 Uhr
… bis die Brücke kracht
Welches studentische Brückenmodell hält am meisten? Aus Holz, Beton, Stahl oder Kohlefasern?

Experimentalshow 20.00, 21.00, 22.00, 23.00 Uhr Nichts zu sehen – und trotzdem trägt’s
Glas kleben mit UV-Licht
Konstruktives Glas: Geht kaputt und hält doch

Live-Konzert 21.30 bis 23.00 Uhr
Cosmic Noise

Brücken bauen damit es kracht!

ExperimentalshowGut gesichert, weil hier die Fetzen fliegen: Experimentalshow bei der Langen Nacht der Wissenschaften. Am 18. Juni wieder vorm Beyer-Bau!

Normalerweise bauen Ingenieure ja Brücken, die halten – möglichst lange. Im Studium ist das alles anders: Da müssen Brücken auch schon mal zum Krachen gebracht werden, damit man weiß, ob man richtig gerechnet hat. In den vergangenen zwei Jahren gab es spektakuläre Vorführungen solcher Experimente bei der Langen Nacht der Wissenschaften – und dieses Jahr soll es wieder so sein! Am 18. Juni sind die Bauingenieure bei der Langen Nacht der Wissenschaften wieder mit zahlreichen Veranstaltungen und Führungen dabei.

Für die Experimentalshow an Brückenmodellen sucht das Institut für Massivbau nun noch Studentinnen und Studenten, die Modelle bauen, um sie live zur Langen Nacht auf ihre Tragfähigkeit prüfen zu lassen. Ziel ist es, eine Brücke aus beliebigen Materialien zu bauen, die maximal 2000 g wiegt und die höchste Last trägt. Die Brücke muss für die Teilnahme außerdem die folgenden Anforderungen erfüllen: Länge maximal 100 cm, Breite und Höhe je maximal 20 cm. Es dürfen alle Materialien verwendet werden. Die Lasteinleitung erfolgt durch eine Einzellast in der Mitte der Brücke. Die Art der Belastung sollte bei der Wahl des Tragsystems berücksichtigt werden.

Wer Lust hat teilzunehmen, meldet sich einfach kurz bei Dipl.-Ing. Gregor Schacht. Die Brückenmodelle können am Tag der Langen Nacht mitgebracht oder auch bereits am Nachmittag im Bey 58 abgegeben werden.