2. Preis „Auf IT Gebaut“ für Aiman Ismail und Sandro Kleber

Den 2. Preis für ihre Diplomarbeit im Bereich Bauingenieurwesen haben jetzt Aiman Ismail und Sandro Kleber in München beim Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ von Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, erhalten. Die Verleihung fand am 16. Januar im Rahmen der Bau Messe in München statt. Ausgelobt wird der Preis jedes Jahr vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe e.V., der IG Bauen-Agrar-Umwelt und der Messe Berlin GmbH.

Forschung und Familie vereinbaren

Doktor-mit-Kind

Dipl.-Ing. Harald Michler mit Tochter Leoni nimmt die Glückwünsche von Prof. Manfred Curbach entgegen

Die Verteidigung der Promotion ist vorbei, der Kandidat nach seinem Vortrag sichtlich entspannt – und bereit, das Ergebnis der Beratungen der Promotionskommission zu hören. Mit dabei: Leoni, vier Monate jung. Auf dem Arm ihres Vaters nimmt sie das hervorragende Ergebnis freudig mit entgegen… Wissenschaftliches Arbeiten und Familie – das ist an der TU Dresden durchaus vereinbar: Für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs 528 („Textile Bewehrungen zur bautechnischen Verstärkung und Instandsetzung“) steht seit gut einem Jahr ein eigener Kindergarten zur Verfügung – in dem auch die kleine Leoni betreut wird.

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Hochwassersicherheit in sielbeeinflussten Gewässersystemen

UVS
22. Januar 2007

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Hochwassersicherheit in sielbeeinflussten Gewässersystemen am Beispiel des Bongsieler Kanals“ von Dipl.-Ing. (FH) Torsten Frank am Freitag, 2. Februar 2007, 10 Uhr, Sitzungszimmer Beyer-Bau, Raum 67, George-Bähr-Straße 1 ein.

17. Dresdner Brückenbausymposium

Am 13. März findet das 17. Dresdner Brückenbausymposium statt. Eine Registrierung ist natürlich auch online möglich.

Das Programm ist auch in diesem Jahr wieder viel versprechend und verspricht erstklassige Informationen aus erster Hand.

Da der Tagungsband zum 14. Symposium in seiner gedruckten Form mittlerweile vergriffen ist, stehen die Beiträge dafür ab sofort als PDF-Dateien zum Herunterladen bereit.

Info über Studienrichtungen

UVS
17. Januar 2007

Die Informationsveranstaltung über die Vertiefungsstudiengänge für die Studentinnen und Studenten des sechsten Semesters findet am 1. Februar von 16.40 bis 18.10 Uhr im HS 151 im Beyer-Bau statt.

Wie baut man 4000 Parkplätze über die Autobahn?

Parkhaus

Das Parkhaus der Messe Stuttgart ist kein 08/15-Bau: Als „Living Bridge“ über der Autobahn stellt es vielmehr eine Weltneuheit dar: Erstmalig wurde nach einem Montageverfahren aus dem Brückenbau die über 1.800 Tonnen schwere Stahlfachwerkkonstruktion im Taktschiebeverfahren über die Autobahn verschoben. Auch gestalterisch setzt das Parkhaus als Landschaftsbrücke Maßstäbe. Das begrünte Bauwerk besteht aus zwei jeweils 34 Meter breiten und bis zu 22 Meter hohen Riegeln, den so genannten „Fingern“. Mit einer Gesamtlänge von 440 Metern und einer freien Spannweite von 100 Metern überbrückt das Gebäude die sechs Fahrspuren der Autobahn A8 und eine ICE-Eisenbahntrasse. Somit werden die Messebauten und der Messepark miteinander verbunden und auch Radfahrern und Fußgängern die Überquerung ermöglicht. Darüber berichtet im Seminar für Bauwesen diese Woche Dr.-Ing. Ralf Steinmann von der Donges Stahlbau GmbH, Darmstadt. Termin ist der 18.01.2007, 18:30 – 20 Uhr, Beyerbau, Hörsaal 118.

Unterstützung unternehmensübergreifender Kooperation

UVS
15. Januar 2007

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Unterstützung unternehmensübergreifender Kooperation in Bauprojekten – Modelle, Methoden und Prozesse“ von Dipl.-Ing. Martin Keller am Mittwoch, 7. Februar 2007, 13 Uhr, Sitzungszimmer Beyer-Bau, Raum 67, George-Bähr-Straße 1 herzlich ein.

Wie Visionen die Jahrhunderte überleben

Versuch

Prof. Peil über die große Kuppel von Florenz – Visionen wurden Wirklichkeit

Der Name des italienischen Baumeisters Fillipo Brunelleschi ist Nicht-Fachleuten keineswegs geläufig – und auch studierte Bauingenieure müssen manchmal passen: Wer war das nochmal? Prof. Dr.-Ing. Udo Peil, Ordinarius für das Fach Stahlbau und Leiter des Instituts für Stahlbau der TU Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, beantwortete sie in seinem Vortrag im Rahmen des Seminars für Bauwesen – er war offensichtlich ein Genie, einer, der „die bemerkenswerte Gabe besaß, komplexe abstrakte Fragen intuitiv zu lösen.“ Der Bau der 107 Meter hohen Kuppel mit einem Durchmesser von 45 Metern dauerte von 1420 bis 1434. Prof. Peil erklärte die Baukonstruktion, wies auf Probleme und Lösungen hin – und transferierte die Erkenntnisse ins Heute, so dass man auch als Nicht-Genie etwas mit nach Hause nehmen konnte. Und sei es die Erkenntnis, dass man auch mal „Mut haben muss, das von den Vorvätern ererbte Wissen über eine Schwelle zu tragen, jenseits der man – wie es Kolumbus und Brunelleschi immer wieder hörten – ins Bodenlose falle“…