Große Stahlbau-Exkursion 2017 mit neuem Termin

Der neue Termin für die große Stahlbauexkursion steht und es gibt noch freie Plätze! Vom 04.10. bis zum 06.10.2017 findet die diesjährige Exkursion statt. Noch bis zum 17.09. können sich Interessenten dafür anmelden. Die voraussichtlichen Ziele werden sein:

 

  1. Baustelle Langenfelder Brücke
  2. Baustelle U4 Elbbrücken
  3. Stahl- und Walzwerk Arcelor Eisenhüttenstadt
  4. Fertigung Schweriner Anlagenbau
  5. SEH-Eiffage Hannover
  6. Schleuse Zerben

 

Anmeldung unter: Sekretariat der Professur für Stahlbau, ABS 06-31 oder ABS 06-03, August-Bebel-Str. 30, Der Unkostenbeitrag beträgt 50€ p.P.

Nachhaltigkeitsmanagement in Bauunternehmen

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Nachhaltigkeitsmanagement in Bauunternehmen“ von Herrn Dipl.-Ing. Marco Wach am Montag, den 11. September, 13.00 Uhr,  in das Sitzungszimmer 03-07 in der August-Bebel-Str. 30 ein.

Brückenexkursion 2017 – Brückenvielfalt rund um die Ostsee

Sven Hofmann
5. September 2017

Die diesjährige Brückenexkursion führte die Teilnehmer in Richtung Norden. Am Konzept, die Fahrt mit Kleinbussen anzutreten und kostengünstig auf Campingplätzen zu zelten, wurde beibehalten. Wie im Jahr zuvor war die Exkursion mit 25 Teilnehmern ausgebucht. Die mitreisenden Studentinnen und Studenten bringen sich sowohl bei der Programmgestaltung als auch bei der Durchführung der Exkursion aktiv ein.

Teilnehmer der Brückenexkursion 2017 vor der Öresundbrücke (Foto: Selbstauslöser)

Exkursionsbeginn war Donnerstag, der 10.08.2017, in unmittelbarem Anschluss an die Prüfungsphase. Das erste Ziel war hierbei Berlin, wo zunächst die Anschlussstelle Sonnenallee des Autobahnringes BAB100 besichtigt wurde, bei der derzeit die Autobahn in offener Tunnelbauweise errichtet wird. Anschließend steuerten wir die Baumaßnahme zur S-Bahn-Strecke S21 am Berliner Hauptbahnhof an. Zudem besichtigten wir die Bahnhofshalle sowie die Humboldthafenbrücke. Am Abend bezogen wir den ersten Campingplatz nördlich von Berlin, um von dort aus die Ausführungen zum Ersatzneubau der Brücke am Petersdorfer See am nächsten Morgen anzusteuern. Bereits am Nachmittag erreichten wir in Zusammenhang mit der Besichtigung der Rügenbrücke die Ostseeküste.

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Dr.-Ing. Frank Schladitz gewinnt den Sächsischen Transferpreis 2017

Sven Hofmann
29. August 2017

Wissens- und Technologietransfer spielen für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen eine wichtige Rolle.

„Mit Transfer Innovationspotentiale heben“ – unter diesem Motto wurde 2017 erstmalig der Sächsische Transferpreis vergeben. Dieser branchen- und technologieoffene Preis ehrt Know-how-Geber und -Mittler, die in besonderer Weise zum Gelingen von Transferprozessen beitragen und somit maßgeblich die Zukunft des Innovationsstandorts Sachsen mitgestalten.

Insgesamt zehn Personen waren für den Transferpreis nominiert. Die Jury, bestehend aus namhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, hatten die Preisträger ermittelt. Bei der feierlichen Preisverleihung am 28. August 2017 während der futureSAX-Innovationskonferenz im Festspielhaus Dresden-Hellerau konnte der Gewinner seinen Preis aus den Händen von Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaates Sachsen, entgegennehmen. Den ersten Preis erhielt Dr.-Ing. Frank Schladitz von C³ – Carbon Concrete Composite, Deutschlands größtem Bauforschungsprojekt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Dresden gratulieren dem Gewinner des Preises ganz herzlich.

v.l.n.r.: Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Dr.-Ing. Frank Schladitz (TUD) und Beate-Victoria Ermisch (Geschäftsführerin der GWT-TUD GmbH), Foto © Sven Hofmann

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Deutscher Brückenbaupreis 2018 – noch bis zum 16. September einreichen!

AT
18. August 2017

Am Vorabend des 28. Dresdner Brückenbausymposiums wird auch 2018  der Deutsche Brückenbaupreis verliehen. Vergeben wird der Preis erneut in zwei Kategorien: „Straßen- und Eisenbahnbrücken“ sowie „Fuß- und Radwegbrücken“. Seit Anfang August steht die Besetzung der Jury für die aktuelle Wettbewerbsrunde fest, Einreichungen werden noch bis 16. September entgegen genommen. Zur Teilnahme sind Planer und Auftraggeber aufgerufen. Laut den Auslobern der Bundesingenieurkammer und dem Verband Beratender Ingenieure sind innovative Neubauprojekte, herausragende Ertüchtigungen und „kleine Schönheiten“ gefragt.

nähere Infos: http://www.brueckenbaupreis.de/

Carbon -und Textilbetontage 2017: Fachexperten tagen in Dresden

Sven Hofmann
7. August 2017

Die Tagungen von C³ – Carbon Concrete Composite e. V. und TUDALIT e. V. finden erstmalig in einem gemeinsamen Konferenzformat zueinander. Für die 9. Carbon- und Textilbetontage laden die beiden Veranstalter in das Hilton Hotel Dresden ein, wo am 26. und 27. September 2017 die Fachexperten den aktuellen Stand der Carbon- und Textilbetonentwicklung präsentieren werden.

Mit dem neuen Format soll die Effektivität im Austausch neuester Erkenntnisse gesteigert und Wissenschaft und Wirtschaft enger zusammengebracht werden. Die Tagung bietet eine Plattform für interdisziplinäre Diskussionen über die Entwicklungen und Anwendungen von Carbon- und Textilbeton und zur Förderung des Wissens- und Technologietransfers.

Die Nachfrage an Carbon- und Textilbeton steigt kontinuierlich. In der Praxis kommt der Materialverbund aus Kohlestofffasern und Hochleistungsbeton immer häufiger zum Einsatz. Neben der Instandsetzung von Brücken, Dach- und Deckenkonstruktionen sowie Zuckersilos, zeigt Carbon- und Textilbeton auch im Neubau innovative und ressourcensparende Einsatzmöglichkeiten auf. Vor diesem vielschichtigen Hintergrund gestaltet sich auch das diesjährige Tagungsprogramm abwechslungsreich. Hochkarätige Fachexperten werden über abgeschlossene und laufende Praxisprojekte sowie über die Zukunftsentwicklungen, Trends und Neuheiten im Bereich des Carbon- und Textilbetons berichten und Ergebnisse einzelner Vorhaben aus dem weltweit größtem Bauforschungsprojekt C³ – Carbon Concrete Composite präsentieren.

Neben den knapp 50 Vorträgen, etwa 30 Posterpräsentationen und zahlreichen Ausstellern, wird am ersten Veranstaltungstag der Preis des TUDALIT Architekturwettbewerbes verliehen. Noch bis zum 30. Juni konnten Studierende und Absolventen ihre kreativen Entwürfe bei der Verwendung des Werkstoffes Carbon-/Textilbeton einreichen.

Anmeldungen sind noch bis zum 31.08.2017 möglich.

Zur Anmeldung 9. Carbon- und Textilbetontage

Weitere Informationen zum Architekturwettbewerbt finden Sie hier

Positionen zum industriepolitischen Leichtbau-Dialog: Deutschland muss Leitanbieter werden

Sven Hofmann
7. August 2017

Die an diesem Positionspapier beteiligten Organisationen¹ stellen Deutschlands größtes Netzwerk zum Thema Leichtbau dar. Auf dieser Grundlage bündeln die Organisationen¹ die Interessen entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungsketten und vertreten die deutschen Werkstoff-Industrien bzw. die deutschen Leichtbau-Technologien. Das ist auch die Basis, um ganzheitlich nachhaltige Ansätze entlang des gesamten Lebenszyklus von Leichtbaukomponenten und -produkten hinsichtlich ökonomischen, ökologischen und sozialen Erfordernissen zu erarbeiten und umsetzen zu können.

Der auch im bestehenden Koalitionsvertrag priorisierte Leichtbau am Industriestandort Deutschland wird erst durch den Einsatz der vertretenen Werkstoffe wie Kunststoffe und faserverstärkte Kunststoffe, Stähle, Nicht-Eisen-Metalle (wie Aluminium), Beton und Kombinationen ermöglicht. Es ist daher von hoher Bedeutung, die stetige Weiterentwicklung energie-, material- und ressourceneffizienter Prozesse und Produkte zu fördern, um das außergewöhnliche Innovationspotential der unterschiedlichen Werkstoffe und Verfahren zu nutzen.

Werkstoffvielfalt, die sich im Multimaterial-Leichtbau manifestiert, ist ein klarer Wettbewerbsvorteil; insgesamt ist Leichtbau aber deutlich mehr als nur Material-Leichtbau: insbesondere konstruktiver und konzeptioneller Leichtbau sowie die Digitalisierung der Entwicklungskette (und Anknüpfung an Industrie 4.0) bieten extrem hohe Leichtbau- Potentiale und sind daher als wesentliche Aspekte des Leichtbaus zu betrachten.

Es ist unser Ziel, aufbauend auf der in Deutschland vorhandenen hohen Kompetenz und gemeinsam mit der Politik, Deutschland weltweit branchenübergreifend zum Leitanbieter für den werkstoffübergreifenden Leichtbau zu entwickeln bzw. international als Leitanbieter zu positionieren. Leichtbautechnologien verbinden hohe wirtschaftliche Potentiale mit Ressourcenschutz und Material- und Energieeffizienz. Leichtbau muss daher in der neuen Legislaturperiode eines der zentralen industrie- und innovationspolitischen Themen werden.

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Freunde des Bauingenieurwesens auf Osterexkursion in Hamburg

AT
2. August 2017

Vom 6. bis 9. April hatten unsere Freunde des Bauingenieurwesens zur Osterexkursion nach Hamburg eingeladen. Für alle Teilnehmer war auch diesmal ein umfangreiches Programm organisiert. Vom Besuch einer Brückenbaustelle für eine neue Hubbrücke bis hin zu neuen Ansätzen des Innerstädtischen Wohnens auf der internationalen Bauaustellung (IBA) oder einer neuen Nutzung des alten Betonluftschutzbunkers in der Stadt gab  es viel zu sehen und jetzt viel zu erzählen. Den vollständigen Bericht gibt es hier.

Teilnehmer der Exkursion in Hamburg, Bild: Feunde des Bauingenieurwesens

„Grüner“ geht es nicht: Carbonbeton mit dem Green Product Award 2017 ausgezeichnet

Sven Hofmann
31. Juli 2017

Auch 2017 sorgt das Thema Carbonbeton für positive Schlagzeilen. Die Carbonbeton- Technologie wurde im internationalen Wettbewerb mit dem Green Product Award ausgezeichnet.

Bei dem Wettbewerb handelt es sich um die Würdigung von innovativen und nachhaltigen Lösungen von bereits existierenden Produkten und Services. Der Wettbewerb wird seit 2013 ausgerichtet und verzeichnete seitdem Einreichungen aus über 40 Ländern. Der Preis wird in insgesamt 14 Kategorien vergeben, darunter u. a. Mobilität, Konsumgüter, Kommunikation, Energie oder Forschung.

Foto © Ulrich van Stipriaan

Eine sechzehnköpfige Experten-Jury begutachtete mit ihrem Know-how die Einreichungen und bestimmte Anfang Juli die Gewinner. In der Kategorie Forschung überzeugte Carbonbeton: Durch seine Vorteile gegenüber dem Konkurrenten Stahlbeton, wie Korrosionsbeständigkeit, Materialeinsparung und die Reduktion von CO2-Ausstoß, gehört Carbonbeton zu den innovativen und nachhaltigen Baumaterialien in der Baubranche. Gerade das Bauwesen steht unter dem Generalverdacht, wenig innovativ zu sein und Beton – als das meist verwendete Material weltweit – belastet die Umwelt im erheblichen Maße.

Carbonbeton – eine Kombination aus Hochleistungsbeton und Carbonfasern, die zu einem Gelege oder einem Stab verarbeitet werden können und somit als Bewehrung dienen – eignet sich sowohl für die Instandsetzung von Bauwerken als auch für den Neubau. Durch den geringen Materialeinsatz schonen wir wertvolle Ressourcen, wie Sand und Zement und bauen nachhaltiger. Zahlreiche Brücken wurden bereits mit Carbonbeton gebaut oder saniert. Das Material trägt nicht nur zur Reduzierung der Umweltbelastung bei, sondern ermöglicht Architekten und Planern neue Gestaltungsformen. Durch den Einsatz von Carbonbeton können der Fantasie (fast) keine Grenzen gesetzt werden.

Die Gewinner aller Kategorien werden am 20. Oktober 2017 prämiert.

Sandra Kranich

„DIN 18008 – Glas im Bauwesen – Bemessung und Konstruktion“ – Tagesseminar am 15.09.

Die DIN 18008 – Glas im Bauwesen – regelt in den Teilen 1 bis 5 die Bemessung und die Konstruktion im Glasbau. Ende 2017 werden die Teile 1 und 2 in überarbeiteter Fassung und der Teil 6 als Entwurf vorliegen. In einer Weiterbildungsveranstaltung wird anhand zahlreicher prüffähiger Berechnungen aus der Baupraxis der aktuelle Stand der Teile 1 bis 6 ausführlich erläutert. Einen Schwerpunkt bilden Beispiele für neu entwickelte numerische und vereinfachende statische Verfahren für den Nachweis absturzsicherer Verglasungen für Tragwerksplaner.Linienförmig gelagerte Verglasungen werden in Konstruktion und Bemessung schrittweise dargestellt und erklärt. Für geklebte Konstruktionen ist weiterhin eine Zustimmung im Einzelfall erforderlich. Das Verfahren mit den notwendigen Bauteilversuchen wird am Beispiel einer geklebten Ganzglaskonstruktion erklärt. Ein kurzer Beitrag zu Forschung und Entwicklung zeigt abschließend neue Wege im Konstruktiven Glasbau.

Das Seminar findet am 15.09.2017 an der TU Dresden im Hörsaalgebäude ABS 94 auf der August Bebel-Str. 20 im Raum E04 statt. Die Tagungsgebühr beträgt 150 EUR und beinhaltet neben den Vortragsfolien die Fachbücher Glasbau-Praxis (Band 1 und 2) als Tagungsunterlage. Weitere Informationen sowie Programm und Anmeldung finden Sie auf unserer Website glasbau-dresden.de.