Nachruf auf Prof. Dr. Klaus Thoma

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13. Juni 2018

Mit großer Trauer und tief empfundenem Mitgefühl für seine Familie nehmen wir Abschied von unserem Freund, Kollegen und Honorarprofessor unserer Universität Prof. Dr. Klaus Thoma. Als Visionär und Forscher hat er das Thema der Sicherheit in unser aller Bewusstsein verankert, in gemeinsamen Forschungsprojekten wegweisende Ideen untersucht und zu neuen Lösungen geführt.
Seit seiner Berufung zum Honorarprofessor an der Technischen Universität Dresden hat er an zahlreichen Forschungsprojekten zum Thema Impakt auf Betonkonstruktionen mitgewirkt und sich bei der Promotion junger Wissenschaftler engagiert. Allein schon dieses Forschungsgebiet verdankt ihm zahlreiche Impulse, Ideen und wichtige Ergebnisse, so dass sein Name und seine Person mit diesem Thema eng verbunden bleiben werden.
All diese Zusammenarbeit war geprägt von seiner optimistischen Lebenseinstellung, seinem scharfen Verstand und seinem nie versiegenden Humor.
Wir, seine Freunde, Kollegen, die Fakultät Bauingenieurwesen und die Technische Universität Dresden, werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Hinsichtlich seines gesamten Wirkens verweisen wir auf den umfassenden Nachruf des EMI Freiburg: https://www.emi.fraunhofer.de

 

Herzlichen Glückwunsch an Dipl. -Ing. (FH) Thomas Zepf, M. Eng. zur erfolgreichen Verteidigung seiner Promotionsarbeit

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11. Juni 2018

Am Freitag verteidigte Herr Dipl. -Ing. (FH) Thomas Zepf, M. Eng. erfolgreich seine wissenschaftliche Arbeit im Rahmen des Promotionsverfahrens zum Thema „Honorarabrechnung bei Leistungsänderung der Architekten- und Ingenieurleistungen“. Neben dem Vorsitzenden der Promotionskommission Prof. Dr.-Ing. Peer Haller waren als Gutachter Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth von der Technischen Hochschule Deggendorf sowie Prof. Dr.-Ing. Rainer Schach und Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Jens Otto von der TU Dresden als Mitglieder der Promotionskommission anwesend.

 

vlnr: Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Jens Otto, Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth, Dipl.-Ing. (FH) Thomas Zepf, M.Eng., Prof. Dr.-Ing. Rainer Schach, Prof. Dr.-Ing. Haller, Bild: Dipl.-Ing. Jan Kortmann

Wer hat den schönsten… Doktorhut?

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6. Juni 2018

Am 28.06.2018 findet das alljährliche Sommerfest der Graduiertenakademie statt, dazu sind alle Postdocs, Doktoranden oder  Promotionsinteressierte herzlich in den Garten der Graduiertenakademie auf der Momsenstraße 7 eingeladen. Bei kühlen Getränken, Grillspezialitäten und Musik wird an diesem Tag auch ein traditioneller Wettbewerb ausgetragen: Es wird der schönste Doktorhut gekürt. Gefragt sind also Bauingenieure mit kreativ gestalteten Doktorhüten denn in den letzten Jahren wurde der Wettbewerb von Geografen und Elektrotechnikern dominiert. Alle Infos zur Veranstaltung und die Anmeldung zum Hut-Wettbewerb gibt es hier.

„Gleisgestütze Installation von Mikropfählen TITAN“ – Vortrag im Rahmen des Geotechnik-Seminars

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5. Juni 2018

Am Donnerstag, den 14.06.2018 wird Herr Dipl.-Ing. Frank von Havranek von der FRIEDR. ISCHEBECK GmbH aus Dresden im Rahmen des Geotechnik-Seminars einen Vortrag zum Thema „Gleisgestütze Installation von Mikropfählen TITAN“ halten. Es sind dazu alle Interessenten herzlich in den Neufferbau (Raum 101) eingeladen. Beginn der Veranstaltung ist 16:40 Uhr (6. DS). Informationen über weitere Vorträge im Rahmen des Geotechnik-Seminars gibt es hier.

 

Intelligente Materialien für Robotik und Prothesen: Institut für Statik und Dynamik der Tragwerke ist im Graduiertenkolleg eingebunden

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5. Juni 2018

Dresdner Forscher wollen eine völlig neue Werkstoffklasse entwickeln, bei der Aktoren und Sensoren in flexible Faserverbundwerkstoffe integriert werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte dazu das neue Graduiertenkolleg 2430 „Interaktive Faser-Elastomer-Verbunde“ an der TU Dresden in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden. Sprecher ist Prof. Chokri Cherif vom Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik der TU Dresden. In den nächsten 4,5 Jahren werden insgesamt 11 Doktoranden in 11 Teilprojekten gefördert. Die Fakultät Bauingenieurwesen ist mit einem Teilprojekt, das von Prof. Michael Kaliske vom Institut für Statik und Dynamik der Tragwerke geleitet wird, eingebunden.

Beispiele sind Systeme für präzise Greif- und Transportvorgänge (z.B. bei Handprothesen, Verschlüssen und verformbaren Membranen) und Bauteile (z.B. Trimmklappen für Land- und Wasserfahrzeuge

Weitere Infos unter: https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/intelligente-materialien-fuer-robotik-und-prothesen-neues-graduiertenkolleg-erforscht-autarke-faserverbundwerkstoffe

UNI-Tag 2018

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4. Juni 2018

Das  Hörsaalzentrum und die Wiese dahinter waren am Samstag ab 9.30 Uhr gut gefüllt, die TU Dresden hatte zum Uni-Tag eingeladen. Jeder der sich für ein Studium in Dresden interessiert konnte sich an diesem Tag umfassend informieren und beraten lassen. Kompetente Ansprechpartner standen beinahe zu allen Fragen rund ums Studieren, wie zur Studienrichtung, der Studienfinanzierung, dem Ablauf, zu Wohnheimplätzen, Studieninhalten und zu guter Letzt zum Studentenleben in Dresden bereit, am Infostand unserer Fakultät die Leiterin des Prüfungsamtes, Frau Susanne Oppermann, unser Studienfachberater, Herr Dr.- Ing. Torsten Heyer sowie die Studenten der Fachschaft, die traditionell Kaffee und Kuchen kredenzten. Wer sich schon einmal wie ein Student fühlen wollte, hatte in zwei Vorlesungen mit dem Titel „Was macht eigentlich ein Bauingenieur… und wie wird man einer?“ die Gelegenheit im Hörsaal Probe zu sitzen

Die Studierenden unserer Fachschaft standen zu allen Fragen rund um das Bauingenieursstudium bereit. Bild: André Terpe
Prorektor für Bildung und Internationales, Prof. Dr. rer. nat. habil. Hans Georg Krauthäuser im Gespräch mit dem Dekan der Fakultät Bauingenieurwesen, Prof. Dr.-Ing. habil. Ivo Herle am Infostand der Bauingenieure. Bild: André Terpe

Am 7. Juni zum Bauball und zur Verleihung des Züblin-Stahlbaupreises 2018

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24. Mai 2018

Der Bauball ist einer der großen Jahreshöhepunkte der Dresdner Bauingenieure, am 7. Juni wird getanzt, gefeiert und: Gratuliert! Schon fast traditionell wird an diesem Abend auch der Züblin-Stahlbaupreis verliehen. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird bereits zum achten Mal für Studien,- Projekt- und Diplomarbeiten von Studierenden sowie Dissertationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Fakultäten Bauingenieurwesen und Architektur der TU Dresden vergeben. Mit dem Preis werden herausragende Leistungen im Entwurf, der Berechnung und Ausführung von Stahl- und Verbundbaukonstruktionen sowie Metallfassaden und -dächern im Hoch-, Industrie- und Ingenieurbau gewürdigt. Wer sich den Bauingenieuren verbunden fühlt, gern zu Live-Musik tanzt, gute Gespräche am Rande des Uni-Alltages sucht, ist herzlich eingeladen, ab 18.00 Uhr ins Studio One. Karten gibt es am 29.05. in der 3.+4. DS vor der alten Mensa, am 31.05.zwischen der 2.und 3. DS im Schumann Bau vor Raum A251 und am 05.06. in der 3.+ 4. DS vor der alten Mensa sowie im Foyer der August-Bebel-Str. 30.

 

 

„Heisskalk“ – historischer Baustoff und überlieferte Verarbeitungstradition als Forschungsprojekt

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22. Mai 2018

Neben neuen Technologien und modernen Baustoffen werden auch traditionelle, jahrhunderte alte Verfahren in unseren Laboren untersucht und analysiert. Wer sich für alte Gebäude und Bauwerke interessiert, dem ist Heißkalk vielleicht ein Begriff. Bereits die Römer setzten einen Beton mit dem Zusatz von frisch gelöschtem Kalk beim Errichten ihrer Bauwerke ein. Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Forschungsprojekt „Heißkalk“ wurde im April 2017 an der Professur für angewandte Geologie der TU Dresden begonnen, jetzt im Frühjahr fand ein zweiter Workshop zur praktischen Anwendung des Verfahrens statt.

zum Forschungsprojekt

Workshop-Bericht

 

Teilnehmer des Workshops, Bild: Thomas Köberle

Stahlbauexkursion 2018

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15. Mai 2018

Fertigung und Montage im Stahlhochbau – am 25. Mai bietet die Goldbeck GmbH im Vogtland die Möglichkeit bei einer Werksbesichtigung und einer Baustellenbegehung einen tiefen Einblick in die Praxis zu bekommen. Los gehts am 25.05. um 6.45 Uhr auf der August-Bebel-Str. 30, die Rückkehr ist für 16.00 Uhr geplant. Kosten: 5 Euro.

 

Weitere Infos unter:

https://tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/ish/stahlbau/die-professur/news/stahlbau-exkursion-2018

 

„Zement – der heimliche Klimakiller“ ZDF-Doku zu einem unserer wichtigsten Baustoffe

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14. Mai 2018

Zement – der begehrte Baustoff ist ein heimlicher Klimakiller. Bei der Herstellung entsteht mehr CO2 als durch den gesamten Flugverkehr weltweit.

Der Handel mit Zement ist längst ein internationales Geschäft geworden. Der globale Bauboom hält an, und so wächst vor allem in aufstrebenden Schwellenländern der Hunger nach Beton – und damit nach dem Bindemittel Zement.

Ohne Zement geht nichts: Kein Haus, keine Straße oder Brücke wäre denkbar ohne das Bindemittel aus Kalkstein. Einer der weltweit größten Zementhersteller, HeidelbergCement, plant über seine Tochterfirma ein neues Zementwerk auf Java in Indonesien. Im dortigen Karstgebirge soll im Auftrag der Deutschen Kalkstein abgebaut und verarbeitet werden. Die einheimische Landarbeiterin Gunarti protestiert gemeinsam mit den Bewohnern der Region seit Jahren gegen das Vorhaben – die Menschen fürchten nichts mehr, als dass ihre Heimat dem Zement zum Opfer fällt.

Nicht nur für viele ursprüngliche Naturlandschaften, auch für das Klima ist Zement eine massive und meist unterschätzte Bedrohung. Die Zementherstellung allein verursacht zwischen fünf und acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Trotzdem wird die Branche von der EU mit kostenlosen Emissionszertifikaten unterstützt. Zement gilt zwar als Dreckschleuder – aber gleichzeitig als alternativlos, um den schier endlosen Hunger nach Beton und Baustoffen zu stillen.

Doch stimmt das, oder ist das nur ein Vorwand der großen Konzerne, die sich Innovationen versperren? Welche Alternativen gibt es zu Zement, und wie können wir mit weniger von der dreckigen Masse auskommen?

Dieser Frage widmete sich gestern die ZDF-Doku „Zement – der heimliche Klimakiller“ unter anderem mit Prof. Manfred Curbach von der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden. Hier geht’s zur Sendung

Forschung an der TU Dresden: Carbonbeton könnte den Bedarf an Zement deutlich senken.
Bild: ZDF/Franca Leyendecker,