Besuch aus Europa in der Bauingenieurfakultät der TU Dresden

AT
1. Juni 2017
Arbeitssitzung des TC8 im Beratungsraum der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden

Am 19. und 20. Mai 2017 trafen sich die europäischen Ausschüsse TC8 und WG1 zu einem Arbeitstreffen im neuen temporären Fakultätsgebäude in der August-Bebel-Straße 30. Hierzu eingeladen hat Prof. Dr. Richard Stroetmann vom Institut für Stahl- und Holzbau, Vice-Chair und Mitglied dieser Ausschüsse.

Das “Technical Committee 8 – Structural Stability” (kurz TC8) ist ein Arbeitsausschuss der „European Convention for Constructional Steelwork“ (ECCS), dem europäischen Dachverband der nationalen Stahlbauverbände. Es führt pränormative Arbeiten im Bereich der Stabilität von Stahlbaukonstruktionen durch und unterstützt die entsprechenden Arbeitsgruppen des CEN TC250 SC3 – Eurocode 3. Ferner sind die Mitglieder in Organisationskomitees und wissenschaftlichen Ausschüssen internationaler Konferenzen und Symposien eingebunden.

Die Working-Group WG1 ist die Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung der EN 1993-1-1, der europäischen Grundnorm für die Bemessung von Stahlbaubauteilen. Derzeit wird die Neuauflage des Teil 1-1 vom Eurocode 3 von dem Project-Team und der WG1 intensiv bearbeitet und diskutiert. Sie soll nach derzeitigem Stand im Jahr 2021 eingeführt werden. Neben den Vorschlägen und Kritikpunkten aus den nationalen Spiegelausschüssen zum Normungstext wird der „Stand der Technik“, d. h. die neuen Erkenntnisse aus Forschung und Praxis, bei der Bearbeitung berücksichtigt. Zudem wird der Normungstext in Bezug auf seine Verständlichkeit („clarity and simplicity“) und einfachen Handhabung („ease of use“) überprüft. Um den Umfang der Norm zu reduzieren werden die Anzahl der Nachweismöglichkeiten für bestimmte Versagensformen reduziert und informative Anhänge ausgelagert oder als normative Regeln in gekürzter Form integriert.

Während der zwei arbeitsreichen Tage wurden neue Erkenntnisse und Änderungsvorschläge zur Normung im Rahmen von Präsentationen und Diskussionen ausgetauscht. Am Donnerstagabend hatte die Ingenieurkammer Sachsen, am Freitagabend der Verband der Beratenden Ingenieure (VBI) zu einem Abendessen im nahegelegenen Restaurant HOMAGE eingeladen. Die Organisation, technische Unterstützung (einschließlich einer Scype-Konferenz mit der Universidad Politécnica de Cataluña in Barcelona) und Versorgung während der zwei Tage übernahmen das Institut für Stahl- und Holzbau. Die guten Arbeitsbedingungen wurden durch hervorragendes Wetter mit zwei Tagen Sonnenschein abgerundet, sodass sich der Chairman Prof. Dr. Bert Snijder von der Technischen Universität Eindhoven (NL) am Ende der Arbeitstreffen sehr lobend über die Einladung nach Dresden äußerte. Die nächsten Sitzungen der Ausschüsse werden im Herbst an der Universität Coimbra (PT, TC8) und beim Deutschen Institut für Normung in Berlin (WG1) stattfinden.

 

Technisches Komitee – Structural Stability (ECCS – TC8) vor dem Gebäude Haus 116 der TU Dresden

Transparente Epoxidharzklebstoffe für Glas-Metall-Verbindungen

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30. Mai 2017

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt herzlich zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Transparente Epoxidharzklebstoffe für Glas-Metall-Verbindungen“ von Herrn Dipl.-Ing. Jan Wünsch ein. Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, dem 13. Juni 2017, 14:00 Uhr im Sitzungszimmer 03-07 in der August-Bebel-Str. 30.

Direktverbindung Dresden – Moskau

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28. Mai 2017

Eine Direktflugverbindung von Dresden nach Moskau gibt es bereits seit einigen Jahren, womöglich wird sie demnächst öfter von Bauingenieuren genutzt.   Auch unsere Fakultät Bauingenieurwesen wird jetzt mit der Moskauer Universität für Bauwesen und Architektur (MGSU) in Form einer Kooperationsvereinbarung eine direkte Verbindung nach Moskau ausbauen und intensivieren. Die MGSU ist die größte Universität ihrer Art in Russland. Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung soll ein stärkerer Austausch zwischen beiden Universitäten im Bereich des Bauingenieurwesens werden. Sowohl auf dem Gebiet der Forschung und bei Projekten als auch beim Austausch von Studenten auf Basis eines Erasmus-Agreement wollen beide Institutionen zukünftig enger zusammen arbeiten. Am 17.05. war aus diesem Grund eine hochkarätige Delegation aus Moskau zu Besuch an unserer Fakultät. Unter Leitung von Prof. Mechtcherine wurden von der MGSU der Rektor Prof. Volkov, die Prorektorin Prof. Gogina und Prof. Pustogar in der Bibliothek des Instituts für Statik und Dynamik auf der Georg Schumann-Str. empfangen. Nachdem sich sowohl die Vertreter der Moskauer Universität als auch von unserer Fakultät in Gesprächen und bei Präsentationen  ein Bild von der jeweils anderen Einrichtung machen konnten folgte ein Rundgang durch unsere Labore.

 

Einblick in aktuelle Forschung: Prof. Dr. Haller, Prof. Dr. Mechtcherine und Prof. Dr. Stamm begleiten die Moskauer durch die verschiedenen Labore.

Welche Uni, welcher Studiengang, welcher Abschluss…

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24. Mai 2017

… ist für mich richtig? Auf diese und alle weiteren Fragen konnten sich Interessenten am Samstag beim diesjährigen Uni-Tag Antworten holen. Am Info-Stand der Bauingenieure standen dafür viele Kollegen und Studierende unserer Fakultät mit umfassenden Informationen bereit. Bei Kaffee und Kuchen  erklärten die Mitglieder unseres Fachschaftsrates das Studium aus Sicht der Studenten, Frau Oppermann vom Prüfungsamt klärte über Zugangsvoraussetzungen, Vertiefungen und Abläufe im Studium auf. Was ein Bauingenieur eigentlich macht erklärte unser Studienfachberater, Herr Dr. Heyer bei zwei ausführlichen Vorträgen im Hörsaal im Hülsse-Bau. Offen für Besucher standen an diesem Tag außerdem auch das Straßenbau- und das Baustofflabor.

Was macht eigentlich ein Bauingenieur? … und wie wird man einer?
Studienfachberater Dr. Heyer im Hörsaal
Infostand der Bauingenieure im Hörsaalzentrum der TU Dresden

Die VHS Dresden zu Gast im Otto-Mohr-Laboratorium

Sven Hofmann
24. Mai 2017

Im Rahmen der Vortragsreihe „Exzellent. Dresden forscht“ der Volkshochschule Dresden konnten sich Interessierte am 23. Mai Einblicke in das Thema Carbonbeton verschaffen. Die VHS hatte dazu ins Otto-Mohr-Laboratorium zu einem Vortrag von Herrn Prof. Manfred Curbach eingeladen. Der Direktor des Instituts für Massivbau begeisterte die zahlreichen Teilnehmer mit seinem spannenden Vortrag, der sich mit der aktuellen Situation und der Zukunft des Bauens auseinandersetzte. So konnten die Interessierten viel erfahren über Vor- und Nachteile der bisherigen Bauweise in Stahlbeton und über die zunehmende Materialknappheit sowie der damit verbundenen Notwendigkeit, im Bauingenieurwesen und in der Baupraxis neue Wege zu gehen. Continue reading Die VHS Dresden zu Gast im Otto-Mohr-Laboratorium

Konstitutive Charakterisierung unvernetzter Elastomere

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22. Mai 2017

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt Sie zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Konstitutive Charakterisierung unvernetzter Elastomere“ von Herrn Dipl.-Ing. Christoph Zopf am Freitag, dem 02. Juni 2017, 10:00 Uhr, in das Sitzungszimmer 03-07, in der August-Bebel-Straße 30, herzlich ein.

 

Constitutive modeling of a semicrystalline thermoplastic under cyclic creep loading

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22. Mai 2017

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt  zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Constitutive modeling of a semicrystalline thermoplastic under cyclic creep loading“ von Herrn Patrick Zerbe, M.Sc. (hons) am Freitag, den 02. Juni, 14.00 Uhr,  ins Sitzungszimmer 03-07 in der August-Bebel-Str. 30 ein.

Vorsicht Hochspannung!

Sven Hofmann
18. Mai 2017

Der Projekttag des Instituts für Massivbau

Besser konnte das Wetter an diesem 17. Mai 2017 für unser Vorhaben nicht sein, denn Stadtwandern stand zum diesjährigen Projekttag auf dem Plan. So trafen sich die Mitarbeiter des Instituts für Massivbau und die Kollegen vom Otto-Mohr-Laboratorium 8:45 Uhr an der Gleisschleife Ostrapark.
Von hier aus ging es über Elbwiesen hin zur Flügelwegbrücke, dann hinüber zum Ballhaus Watzke. Der blaue Himmel ließ es zu, dass wir das Mittagessen im Biergarten genießen konnten. Frisch gestärkt liefen alle über die Marienbrücke wieder hinüber auf die andere Elbseite in die Wilsdruffer Vorstadt zum Wettiner Platz. Aufgeteilt in zwei Gruppen erwarteten uns interessante Informationen bei Führungen durch „Die neue Mitte Dresdens“. So konnten wir viel Wissenswertes über die Entstehung und Entwicklung dieses Stadtteils und dessen Bausubstanz erfahren. Die Route der Führung ging nun weiter über das Gelände des zum Kulturstandort umgestalteten ehemaligen „Kraftwerk Mitte“. Hier ist es gelungen, einzigartigen Industriebauten und Brachflächen ein neues Gesicht und eine neue Bestimmung zu geben. Das Kraftwerk Mitte konnte zu einem lebendigen Standort aus Kultur, Kunst und Kreativität entwickelt werden.
Bedeutende Kultureinrichtungen wie die Staatsoperette Dresden und das tjg. theater junge generation fanden hier ihre neuen Wirkungs- und Spielstätten, ebenso Bereiche der Hochschule für Musik, das Heinrich-Schütz-Konservatorium, das Dresdner Energiemuseum, die Heinrich-Böll-Stiftung sowie das T1 Bistro & Café. Wir hatten nun die Gelegenheit, den neuen Bühnenbereich des Areals von innen zu erleben. Bei den Führungen durch den Foyer-Bereich und den großen Operettensaal sahen wir die entstandene Symbiose aus historischer Industriebausubstanz und modernen Architekturlösungen, die, wie ich meine, sehr gelungen ist. „Wo einst der Strom für Dresden produziert wurde, wird jetzt das Publikum elektrisiert.“ heißt es im Erklärtext auf der Website des Kraftwerkes.

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Large Scale Optimal Transportation Meshfree (OTM) Simulations of Hypervelocity Impact

AT
16. Mai 2017

Im Rahmen des Schwerpunktprogramms SPP1886 lädt die Fakultät am Montag den 22. Mai 15.00 Uhr in die August-Bebel-Str. 30, Raum 03-07 ein. Es referiert Prof. Michael Ortiz, vom California Institute of Technology:

Large scale three-dimensional numerical simulations of hypervelocity impact of Aluminum alloy 6061-T6 plates by Nylon 6/6 cylindrical projectile have been performed using the Optimal Transportation Meshfree (OTM) method along with the seizing contact and variational material Point failure algorithm. The dynamic response of the Al6061-T6 plate including phase transition in the high strain rate, high pressure and high temperature regime expected in our numerical analysis is described by the use of a variational thermomechanical coupling constitutive model with SESAME equation of state, rate-dependent J2 plasticity with power law hardening and thermal softening and temperature dependent Newtonian viscosity. A polytropic type of equation of state fit to inhouse ReaxFF calculations is employed to model the Nylon 6/6 projectile under extreme conditions. The evaluation of the performance of the numerical model takes the form of a conventional validation analysis. In support of the analysis, we have conducted experiments over a range of plate thicknesses of [0.5, 3.0] mm, a range of impact velocities of [5.0, 7.0] km/s and a range of obliquities of [0, 70] degrees at Caltech’s Small Particle Hypervelocity Range (SPHIR) Facility. Large scale three-dimensional OTM simulations of hypervelocity impact are performed on departmental class systems using a dynamic load balancing MPI/PThreads parallel implementation of the OTM method. We find excellent full field agreement between measured and computed Perforation areas, debris cloud and temperature field.

We are pleased to announce the lecture of Prof. Michael Ortiz

Monday, 22 May 2017
Room 03-07, 15.00
August-Bebel-Str. 30

 

 

Verabschiedung von Prof. Dr.-Ing. habil. Detlef Aigner

Feierliche Verabschiedung von Prof. Dr.-Ing. habil. Detlef Aigner in der Halle des Hubert-Engels-Labors der TU Dresden (Bilder: André Terpe)

Viele Kollegen, Weggefährten und Freunde sind der Einladung gefolgt und haben gestern Nachmittag in feierlicher Runde den  langjährigen Leiter des Hubert-Engels-Labors, Prof. Aigner verabschiedet. Für das Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik sei es ein großer Gewinn gewesen, einen solchen Spezialisten auf dieser verantwortungsvollen Position des Laborleiters zu haben, so der Institutsdirektor Prof. Dr. Stamm in seiner Ansprache. An dem national und international hohen Ansehen des Hubert-Engels-Labors hatte Aigner nach seinen Ausführungen einen großen Anteil. Aber nicht nur hervorragende fachliche Kompetenzen sondern auch tadellose persönliche Eigenschaften haben in den letzten Jahren die gemeinsame Zusammenarbeit geprägt. Die Fakultät Bauingenieurwesen wünscht Prof. Dr.-Ing. habil. Detlef Aigner bei allen Plänen für die Zukunft viel Erfolg, Gesundheit, viel Freude und Zufriedenheit.