Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Möglichkeiten zur Reduzierung des Schwebstoffeintrags in Speicherbecken: Eine Fallstudie für einen Specher im Einzugsgebiet des Kulfo Flusses, Äthiopien“ von Binyam Yoseph Gebreselassie M.Sc. am 09.07.2012, 13:00 Uhr, in das Sitzungszimmer der Fakultät, BEY 67, George-Bähr-Straße 1, ein.
Kategorie: Institute/Lehrstühle
Herausforderungen für die Tragwerksplanung im Spannungsfeld zwischen Denkmal und Moderne
Zu einem Gastvortrag von Dr.-Ing. Christian Lemnitzer vom Ingenieurbüro Trabert und Partner aus Weimar zum Titel „Wiederaufbau des evangelischen Augustinerklosters zu Erfurt – Herausforderungen für die Tragwerksplanung im Spannungsfeld zwischen Denkmal und Moderne“ im Rahmen der Vorlesung „Bauen im Bestand – Verstärken von Massivbauwerken“ am 16. Mai von 9.20 bis 10.50 Uhr im Hörsaal BEY 98 sind nicht nur die TeilnehmerInnen der Vorlesung, sondern auch interessierte Gäste eingeladen.
Von der milden und wilden Rauigkeit des Sands
Am kommenden Donnerstag (3.5.) wird em. Prof. Gerd Gudehus (KIT) im
Rahmen des Seminars für Geotechnik einen Vortrag mit dem Titel „Von der milden und wilden Rauigkeit des Sands“ halten.
Er findet statt um 16:40 Uhr im Seminarraum Neuffer-Bau (NEU/101).
Die Form-, Kraft- und Klangrauigkeit von Sand kann man mit einer
fraktalen Dimension und Cutoffs erfassen. Mechanische Prozesse
entsprechen Abfolgen von Levy-Verteilungen und fraktionellen
Bilanzgleichungen. Ausgehend von der elastischen Energie ergeben sich im
stabilen Bereich Abklingen, hypoplastisches und
hypoelastisch-hypoplastisches Verhalten. Näherungsweise genügen dafür
Modelle ohne Rauigkeit, an kritischen Punkten mit spontan zunehmender
Rauigkeit jedoch nicht mehr. Der fraktionelle Kalkül ermöglicht einen
Zugang zu Seismogenese, Kettenreaktionen und seismischer Frühwarnung.
Porenwasser kann stabilisierend oder destabilisierend mitwirken. Dies
wird mit Bildern und wenigen Gleichungen ohne Algebra und Beweise
vorgestellt.
Die perfekte Stütze?
Gibt es die perfekte Stütze – und wie könnte sie aussehen? Das erforscht Katrin Schwiteilo im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1542 „Leicht Bauen mit Beton“ am Institut für Massivbau. Im Doktorandenkolloquium am 9. Mai um 9:30 im BEY 67 (NEUER TERMIN!) wird sie den Stand des Projektes „Querschnittsadaption für stabförmige Druckbauteile“ sowie offene Fragen und geplante Schritte vorstellen.
Ziel des Projektes ist es, effizientere Stützen zu gestalten. Dies soll durch die Änderung der Querschnittsgröße über die Höhe erfolgen. Ansätze dazu gab es im Bauwesen zum Beispiel in den 30er Jahren von Frank Lloyd Wright. Er entwarf und baute sehr schlanke Stützen für große Räume mit einer oberen Aufweitung – so genannte Pilzstützen.
Doch was bedeutet effizienter, vor allem wenn verschiedene Materialien und –kombinationen eingesetzt werden sollen? Zudem sind vor der Optimierung dieser stabförmigen Bauteile zunächst das Tragverhalten und Versagensmechanismen aufzuarbeiten. Erste theoretische Untersuchungen lassen darauf schließen, dass eine Spannungsspitze in der Kerbe zwischen Stütze und anschließendem Bauteil auftritt und eine Aufweitung dieser Stelle eine Verminderung bedeutet, wobei die Form einen Einfluss auf den Grad der Abminderung hat.
Das Doktorandenkolloquium ist offen für alle, bevorzug natürlich Doktoranden, aber auch Studentinnen und Studenten höherer Semester und andere Interessierte.
Heute: BauKomm und Angrillen
Ab 12.30 Uhr findet heute die BauKomm im Erdgeschoss sowie den Hörsälen 68 und 81 statt. Informationen satt gibnt es für interessierte Studentinnen und Studenten des Bauingenieurwesens.
Programm
13:30 bis 15:00 in Raum 68
• Begrüßung
• Vorstellung der ausstellenden Firmen
• Dipl.-Ing. Harald Möller Bilfinger Berger SE
„Bilfinger Berger SE Unternehmenspräsentation“
• Dipl.-Ing– Ralph Küchler DB Projektbau GmbH
„Berufseinsteiger berichten“
15:30 bis 16:30 in Raum 68
• Dr. Ing. René Naumann BAM Deutschland GmbH
„Portrait eines Generalunternehmers aus dem Schlüsselfertigbau“
• Dipl. Ing. Oliver Sikorski TORKRET AG
„Berufseinsteiger berichten“
17:00 bis 18:00 in Raum 81
• Dipl.-Ing. Marco Eckert Züblin Stahlbau GmbH
„Mit Züblin Stahlbau hoch hinaus“
• cand. Ing. Laura Kreisel TU Dresden
„Auslandpraktikanten berichten“
Anschließend: Angrillen hinterm Beyer-Bau
Transport flüssiger und gasförmiger Medien in Betonschichten mit textiler Bewehrung
Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt ein zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Transport flüssiger und gasförmiger Medien in Betonschichten mit textiler Bewehrung“ von Dipl.-Ing. Matthias Lieboldt. Termin ist Freitag, 04.05.2012, 13 Uhr, Ort der Raum 67 im Beyer-Bau (George-Bähr-Straße 1).
Sicherheitsrisiko Spannungsrisskorrosion
Über ein spannendes Thema informiert Dr.-Ing. Silke Silke Scheerer vom Institut für Massivbau bei der kommenden Veranstaltung im Rahmen des Doktortandenkolloquiums. Sie spricht morgen ab 9.30 Uhr im Ber-Bau 67 über Spannungsrisskorrosion. Die Veranstaltung ist offen für alle Doktoranden und interessierte StudentInnen höherer Semester.
Spannungsrisskorrosion – kurz SpRK – ist eine spezielle Art der Korrosion, die unter ganz bestimmten Umständen bei verschiedenen Metallen auftreten kann. Wichtig für den Bauingenieur ist, dass bei dieser Art der Korrosion der Werkstoff verspröden kann. Duktiles Versagen nach Vorankündigung, z. B. durch vorangehende sichtbare Verformungen, ist im Falle der SpRK nicht mehr gegeben. Neigt ein Material also zu dieser Art Korrosion, kann u. U. ein Sicherheitsrisiko bestehen. In einem vom Landesamt für Straßenwesen in Mecklenburg-Vorpommern finanzierten Projekt wurde die Anfälligkeit von Hennigsdorfer Spannstahl gegenüber Spannungsrisskorrosion anhand von Materialproben aus verschiedenen Bauwerken untersucht, da hierzu kaum Forschungsergebnisse bekannt waren.
glasbau2012 ein Forum des regen fachlichen Austausches
Mit großem Erfolg fand die neunte Glasbautagung des Instituts für Baukonstruktion »Glasbau 2012« statt. Über 200 Gäste besuchten am Donnerstag, den 29.03.2012, die Seminare Glasbau-Praxis: DIN 18008, Solarenergieanlagen in der Gebäudehülle sowie insbesondere den Sachverständigentag Glasfassaden als auch die Tagung »Glasbau 2012« am Freitag, den 30.03.2012.
Die Zusammenstellung der Themen ermöglichte einen umfassenden Ein- und Überblick über aktuelle Fragestellungen im Konstruktiven Glasbau und die Verwendung von Solarenergieanlagen. Die Referenten stellten die aktuelle Forschung und Entwicklung, die Entwurfs- und Planungsprozesse als auch herausragende Projekte vor.
Wie auch in den Jahren zuvor wurden die zwei Tage als Forum des regen fachlichen Austausches genutzt.
Stahl- und Verbundtragwerke nach den Eurocodes
Am 29. März fand die 6. Dresdner Stahlbaufachtagung im Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden statt. Die Veranstalter, das Institut für Stahl- und Holzbau der Technischen Universität Dresden und die Bauakademie Sachsen, konnten über 320 Gäste begrüßen – deutlich mehr als in den Vorjahren.
Zum 1. Juli 2012 werden die Eurocodes in Deutschland bauaufsichtlich eingeführt. Aus diesem Grund stand die Stahlbaufachtagung 2012 ganz im Zeichen der Umstellung der nationalen Regelwerke auf die europäische Normung. Neben Beiträgen zur Bemessung von Stahl- und Verbundtragwerken, Schweißnähten und Verbundanschlüssen nach Eurocode, widmeten sich die Referenten auch verschiedenen Wand-, Decken- und Dachsystemen, dem Feuerverzinken tragender Stahlbauteile und der neuen Ausführungsnorm DIN EN 1090. Zu den Vortragenden gehörten Dipl.-Ing. Ralf Luther (Präsident des Deutschen Stahlbauverbandes), Prof. Dr. Richard Stroetmann (Institut für Stahl- und Holzbau, TU Dresden), Prof. Dr. Rolf Kindmann (Lehrstuhl für Stahl-, Holz- und Leichtbau, Ruhr-Universität Bochum), Dr. Karsten Kathage (Vizepräsident des Deutschen Institut für Bautechnik), Prof. Dr. Thomas Ummenhofer (Karlsruher Institut für Technologie – Stahl- und Leichtbau), Prof. Dr. Ulrike Kuhlmann (Institut für Konstruktion und Entwurf, Universität Stuttgart), Prof. Wolfgang Kurz (Fachgebiet Stahlbau, Universität Kaiserslautern), Dr. Ralf Podleschny (Geschäftsführer des Industrieverbandes für Bausysteme und Metallleichtbau), Prof. Dr. Markus Feldmann (Lehrstuhl für Stahlbau und Leichtmetallbau, RWTH Aachen) und Dipl.-Ing. Thomas Fackler (schlaich bergermann und partner, Stuttgart). Herr Dipl.-Ing. Gregor Nüsse MSc von der Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. (FOSTA) führte fachlich kompetent und eloquent durch das Programm der Fachtagung. Die Vorstellung des Terminalgebäudes des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg-International bildete den interessanten Schlussvortrag.
Die Stahlbaufachtagung ging mit vielen neuen Erkenntnissen und anregenden Diskussionen zu Ende. In seinem Schlusswort ermutigte Prof. Stroetmann noch einmal alle Teilnehmer, der Einführung der DIN EN Eurocodes mit Offenheit und einer positiven Grundeinstellung anzugehen. Die Teilnehmer nutzten die Pausen für intensive Fachdiskussionen und informierten sich bei den Ausstellern im Foyer. Zu diesen zählten die Unternehmen Pfeifer Seil- und Hebetechnik, Tekla, IQSoftware, RW Sollinger Hütte und CENO TEC. Die Resonanz der Teilnehmer und Referenten war wie im letzten Jahr sehr positiv und veranlasst die Veranstalter, auch im kommenden Jahr die Dresdner Stahlbaufachtagung mit interessanten Themen durchzuführen.
Umzug
In den vergangenen Tagen ging es hier ein wenig ruhig zu – einerseits. Also wenig neue Beiträge…

Andererseits war es hinter den Kulissen auch ein wenig unruhig: Sowohl das BauBlog als auch die Seiten der Fakultät Bauingenieurwesen sind umgezogen. Nun werkelt auf den Fakultätsseiten das CMS (Content Management System) der TU Dresden – Inhalt und Struktur der Seiten sind aber weitgehend identisch mit dem bisherigen Auftritt.
Natürlich bedeutet so ein Umzug auch immer Unannehmlichkeiten – die für die Nutzer zumeist darin bestehen, dass hin und wieder mal gar nichts erreichbar war und sich alle Adressen (URL) geändert haben bis auf die Startseite und die Blogseite. Wer also Unterseiten als Bookmark gespeichert hat, wird löschen und neu speichern müssen – sorry für diese Unannehmlichkeiten. Bis sich die neue Adressierung der Seiten bei den Suchmaschinen herumgesprochen hat, werden auch noch einige Tage ins Land streichen, so dass auch hier Fehl-Leitungen nicht auszuschließen sind. Aber die Zeit heilt bekanntlich nicht nur Wunden, sondern lehrt Suchmaschinen auch den richtigen Weg!
Ohne zahlreiche Umzugshelfer wäre der reibungslose Transfer von nahezu Zehntausend Dateien (als HTML-Seite, Bild- oder PDF-Datei) nicht möglich gewesen. DIe Mitarbeiter vom Medienzentrum der TU Dresden haben auch unkonventionell Support geleistet – und die meisten Kisten des Umzugs hat ein Student des Bauingenieurwesens geschleppt – auch in den Abendstunden und am Wochenende, damit zeitlich alles klappt: Merci, Egbert Müller!



