Bauingenieure bei der Langen Nacht

Wissen macht Spaß: Ein Foto von der Langen Nacht 2015. Foto: Ulrich van Stipriaan
Wissen macht Spaß: Ein Foto von der Langen Nacht 2015. Foto: Ulrich van Stipriaan

In diesem Jahr präsentieren sich die Bauingenieure der TU Dresden am neuen Ort: Viele Labore der Fakultät sind mittlerweile im neuen (bzw. renovierten) Komplex an der Georg-Schumann-Straße. Genau dort – genauer: auf der Freifläche zwischen Georg-Schumann-Straße 7 und 7a und in den angrenzenden Laboren zeigen Forscherinnen und Forscher ab 18 Uhr die ganze Vielfalt des  Bauingenieurwesens. Hier eine Übersicht der einzelnen Programmpunkte!

Juniorbaumeister werden
Nimm an unserer Kinder-Rallye quer durch alle Fachbereiche teil und werde Juniorbaumeister. Nach erfolgreichem Beantworten verschiedener Fachfragen und dem Bestehen praktischer Prüfungen, in denen du dein handwerkliches Geschick beweisen kannst, erhältst du von uns die begehrte Auszeichnung!

Olympischer Fünfkampf – Lasst die Baustoff-Spiele beginnen!
Dauer: ca. 30 min

3D-Beton-Druck
Ein Blick in die Zukunft, die Hauswand aus dem Drucker…

Stark übers Wasser gehen
Wandle mit rheologischem Know-How übers Wasser!

Die dunkle Seite der Macht
Star Wars trifft Straßenbau – was passiert, wenn Darth Vader aus unterschiedlichem Bitumen wäre? Zusätzlich können Sie die Zusammensetzung von verschiedenen Asphaltarten erforschen.

Nicht alles was Löcher hat, ist Käse
Warum neue Straßen gleich wieder gelöchert werden. Mit dem Bohrwagen wird gezeigt, wie Proben aus Straßen entnommen werden, so dass man die Tiefgründigkeit der Straße sieht. Als Highlight ist ein Asphaltfertiger zu bestaunen.

Knicken und Biegen
Stahl und Beton – ein starker Verbund fürs Leben?! Wir zeigen Ihnen, was die Verbundbauwelt im Innersten zusammenhält. An verschiedenen anschaulichen Modellen demonstrieren wir die Grundsätze des Tragverhaltens von Verbundträgern und Stützen.

Kulinarisches
Die Fachschaft und die Freunde des Bauingenieurwesens bieten Gegrilltes (auch für Vegetarier), Alkoholfreies und Bier an.

Kleine Körner im Baugrund
Was sich im Baugrund abspielt, bleibt vor den Augen der meisten Menschen verborgen. Kein Bauwerk, vom einfachen Familienhaus bis zur imposanten Brücke, würde ohne solide Gründung stehen bleiben – genauso wie Bäume ohne Wurzel umfallen würden.

Sprunghaftes Glas
Mutige Kinder und Erwachse sind eingeladen, ein gläsernes Trampolin auszuprobieren!

Schwunghaftes Glas
Hier können Sie ausgiebig eine aus Glas bestehende Wippe testen.

Solare Elektrizität
Die Stromerzeugung an Gebäudewänden wird durch Versuche und Modelle anschaulich erklärt. Experimente zeigen, wie man sich dabei das Schmelzen von Wasser zunutze machen kann.

Torpedo Abwurf
In der Prüfhalle des Instituts für Baukonstruktion wird vorgeführt wie begehbares Glas auf seine Tauglichkeit hin überprüft wird. Dabei wird ein Metallkörper (Torpedo) auf die Glasoberfläche abgeworfen und die Glasfläche zusätzlich belastet.

Schießen und Strömen
Verschiedene wasserbauliche Demonstrationsmodelle werden erläutert und ermöglichen einen Einblick in die Ausbildung.

Basteln mit Beton
Wecke den Bastler in dir! Beton braucht doch ziemlich lange zum Erhärten, oder? Nicht bei uns! Hier kannst du dir kleine Obstmagnete oder Kerzenständer in nur wenigen Minuten selber basteln. Geht dir ein Licht auf, oder beißt du dir die Zähne aus?

Brücken bauen wie Leonardo da Vinci
Leonardo da Vinci ist wohl einer der bekanntesten Universalgelehrten vergangener Zeit. Unter anderem wollte er eine Brücke ohne Verbindungsmittel bauen. Bist auch du ein Bauingenieur? Kannst du eine Brücke nur mit losen Balken und ohne Verbindungsmittel bauen?

Bis sich die Balken/Brücken biegen
Lernt man wirklich was im Studium? Es werden von Studentinnen und Studenten selbst gebaute Brücken/Balken bis zum Versagen geprüft. Erst knistert es leise, dann knackt es lauter und zum Schluss gibt es einen großen Knall. Welche Konstruktion hält am meisten aus?

Baggerfahren für Kinder
Wer schon immer mal selbst Bagger fahren wollte, ist hier genau richtig. Lerne, wozu die ganzen Hebel notwendig sind und beweise dein Können im Führen eines Baggers.

Basteln mit Sandsteinen
Um mit Sandstein zu bauen, muss man nicht erst bis in die Sächsische Schweiz fahren. Bei uns können Sie wieder Kind werden bzw. bleiben. Zeigen Sie Ihr Geschick im Häuserbau oder denken Sie sich andere freie Formen aus. Es ist vieles möglich – mit Sandsteinklötzchen.

Was haben Fashion und Beton gemeinsam?
Ein Bauingenieur berichtet über die Besonderheiten des innovativen Materials aus Kohlefasern und Hochleistungsbeton und erläutert am Beispiel eines Models im Carbonbetonkleid die Eigenschaften des Werkstoffes.

Die Ästhetik des Carbonbetons
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des größten Bauforschungsprojektes Deutschlands C³ – Carbon Concrete Composite präsentieren auf eine ungewöhnliche Art die Eigenschaften von Carbonbeton. Mit einem Kleid verdeutlichen sie, was den neuartigen Werkstoff auszeichnet.

Führungen durch das Baustofflabor (ab einer Personenanzahl von 5 am Sammelpunkt Tür A.)
Besichtigung der Labore und Erläuterungen zu den Prüfeinrichtungen

Führungen durch das Straßenbaulabor (18:30, 19:30 und 20:30 Uhr für max. 10 Personen)
Besichtigung der Labore und Erläuterungen zu ausgewählten Prüfeinrichtungen (Tür G)

Führungen durch das Hubert-Engels-Labor (Wasserbauhalle (Tor D) | Führungen um 19:00, 21:00, sowie evtl. 23:00 Uhr)
In der Wasserbauhalle gehen die Lichter an. Bei einem Rundgang gibt es Informationen zur Hallentechnik und zu Modellversuchen.

Lichtreflexionen am Wasserbaumodell | Wasserbauhalle (Tor E)
Die Tore des Hubert-Engels-Labors stehen weit offen. Auf einem Rundgang können Sie die mit Lichtspots beleuchteten Modelle bestaunen.

Exkursion in die Gartenstadt Hellerau

Vor dem Festspielhaus in Hellerau. Foto: Volker Prautzsch
Vor dem Festspielhaus in Hellerau. Foto: Volker Prautzsch

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Grundlagen der Architektur“ des 6. Semesters wurde eine Exkursion in die Gartenstadt Hellerau organisiert. Am 13.05.16 nahm eine kleine Gruppe Studierender zusammen mit zwei Mitarbeitern des Instituts für Baukonstruktion an einer Führung durch Hellerau teil. Dort begann die Führung mit einem Einblick in die interessante Innenarchitektur der „Deutschen Werkstätten Hellerau“. Unser Hauptaugenmerk lag jedoch auf der städtebaulichen Anordnung und der architektonischen Gestaltung der Gartenstadt, welche zu einem Flächendenkmal ernannt wurde. Man findet dort die verschiedenen Ideen und Umsetzungen unterschiedlicher namhafter Architekten.

Der Ausflug war wie ein sonniger Spaziergang, entlang der Kleingärten, dem Marktplatz, einem kleinen Waldstück, bis hin zum im alten Stil erhaltenen Festspielhaus Hellerau, der uns auf lebendige Art und Weise die Architektur näher brachte.

Bericht: Mira Dolzmann

…bis die Brücke kracht!

(English version below)

Dieses Jahr werden bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 10. Juni wieder Brückenmodellen belastet bis es knistert und knirscht. Diese Modelle werden von Studenten gebaut und live zur Langen Nacht auf ihre Tragfähigkeit geprüft. Ziel ist es, eine Brücke aus beliebigen Materialien zu bauen, die maximal 2000 g wiegt und eine lichte Weite von 945 mm überspannen kann.

Mitmachen lohnt sich. Dem Gewinner/der Gewinnerin wird die diesjährige Brückenbauexkursion des Instituts für Massivbau gesponsert. Die Zweit- und Drittplatzierten dürfen sich über Kinogutscheine freuen, und zudem erhalten alle Teilnehmer/innen Getränke-Essens-Gutscheine für den kulinarischen Stand der Bauingenieure.

Mit Kreativität und ingenieurtechnischem Verstand sollte eine Brücke entworfen werden, welche die Möglichkeit hat, den kompletten Werdegang von der Idee zur Umsetzung bis hin zur Tragfähigkeitsprüfung zu durchlaufen. Entwerfen und Konstruieren für das beste Eigengewicht-Traglast-Verhältnis kann man als Gruppe oder allein. Die Randbedingungen zum Entwurf sind hier zu finden (PDF).

English version

The Long Night of Science in Dresden takes place on 10th June 2016. The Faculty of Civil Engineering is involved again with numerous events and tours. At the Experimental Show „…until the beams bend“ bridge models will be tested until it crackles, crunches and … up to bridge collapse! These bridges are built by YOU, the students. Winner is the bridge with the best weight-load-ratio. Details are here (PDF).

Aktuelle Fragestellungen im Konstruktiven Glasbau

Impressionen von der glasbau2016. Fotos: Franziska Rehde
Impressionen von der glasbau2016. Fotos: Franziska Rehde

Über 190 Gäste besuchten am 17. und 18.03.2016 die zweitägige Tagung »Glasbau 2016«. Die große Resonanz zeigt, dass diese Veranstaltung als Forum des Austausches und der Diskussion fest in der Fachwelt verankert ist.

Die Zusammenstellung der Themen ermöglichte einen umfassenden Ein- und Überblick zu aktuellen Fragestellungen im Konstruktiven Glasbau und der Anwendung der neu eingeführten Normenteile. Die Referenten stellten die aktuelle Forschung und Entwicklung sowie die Entwurfs- und Planungsprozesse herausragender Projekte vor.

Zur Tagung erschien das Jahrbuch »GLASBAU 2016«. Die Schwerpunkte bilden Bauten und Projekte, Energie und Nachhaltigkeit, Bemessung und Konstruktion sowie Forschung und Entwicklung. Erstmalig wurde in diesem Jahr eine weitere Rubrik zu Bauprodukten und Bauarten eingeführt. Renommierte Autoren aus Planung, Verarbeitung, Ausführung und Forschung zeigen den Stand der Technik sowie vertiefte Einsichten in spezielle Fragestellungen. Als Jahrbuch umfasst diese Publikation alle wesentlichen Entwicklungen auf dem Gebiet des konstruktiven Glasbaus und der Fassadentechnik. Ausgewählte Autoren referierten auf der Tagung »Glasbau 2016«.

Bewertung der Schadensanfälligkeit von Mauerwerkskonstruktionen gegenüber Hochwasserwirkungen

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt ein zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Bewertung der Schadensanfälligkeit von Mauerwerkskonstruktionen gegenüber Hochwasserwirkungen“ von Dipl.-Ing. Sebastian Golz am Montag, 18. April 2016, 14:00 Uhr, in das Sitzungszimmer Beyer-Bau, Raum 67, George-Bähr-Straße 1.

Ein Beitrag zum Einsatz von höherfesten Klebstoffen bei Holz-Glas-Verbundelementen

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt ein zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Ein Beitrag zum Einsatz von höherfesten Klebstoffen bei Holz-Glas-Verbundelementen“ von Dipl.-Ing. Felix Nicklisch am Dienstag, 15. März 2016,10:00 Uhr, in das Sitzungszimmer Beyer-Bau, Raum 67, George-Bähr-Straße 1.

Woche der Umwelt in Berlin – Vom Bestand zur Plusenergiefassade

UVS
23. Februar 2016
Das Pflanzenphysiologische Institut der FU Berlin ist mit seiner reduzierten Formensprache ein herausragendes Zeugnis der Nachkriegsmoderne. Foto: Werner Huthmacher
Das Pflanzenphysiologische Institut der FU Berlin ist mit seiner reduzierten Formensprache ein herausragendes Zeugnis der Nachkriegsmoderne.
Foto: Werner Huthmacher

Das Institut für Baukonstruktion gehört zu den Ausstellern, welche aus über 600 Bewerbern ausgewählt wurden, ihre innovativen Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte auf der diesjährigen Woche der Umwelt im Park von Schloss Bellevue zu präsentieren. Die Umwelt-Schau am 7. und 8. Juni findet bereits zum fünften Mal seit 2002 im Park des Berliner Amtssitzes des Bundespräsidenten statt.

Das Institut für Baukonstruktion zeigt dabei eine Auswahl aus der Forschungsarbeit zur energetischen Sanierung von Baudenkmalen und der Entwicklung von Plusenergiefassaden. Vorgestellt wird unter anderem das Sanierungskonzept für das denkmalgeschützte Laborgebäude des Pflanzenphysiologischen Instituts der FU Berlin, sowie die Sanierung für das UNESCO-Weltkulturerbe „Siedlung Schillerpark Berlin“, die mit dem Sonderpreis Denkmalschutz im Wohnungsbau der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgezeichnet wurde. Das Hauptaugenmerkt liegt auf der Präsentation eines maßstabsgerechten Exponats einer energieerzeugenden Photovoltaikfassade. Die Besucher haben die Möglichkeit daran interaktiv die aktuellen Forschungsarbeiten zur Leistungsoptimierung von PV-Fassaden zu erfahren.

 

So viel gelernt wie in fünf Vorlesungen

DruckEs ist 6:45 Uhr. Eine Gruppe von 17 müden Studenten und Begleitern vom Institut für Baukonstruktion sammelt sich vor den Toren des Beyerbaus:

Grund für diese Versammlung war eine Exkursion im Rahmen der Lehrveranstaltungen zum Konstruktiven Glasbau im 7. Semester. Ziel der heutigen Ausfahrt waren zwei Werksbesichtigungen. Nach zwei Stunden unruhigem Autobahnschlaf war der erste Halt erreicht: Euroglas Haldensleben (bei Magdeburg). Nach einem kurzen fast übermotivierten Imagefilm über den Produktionsstandort begann unsere Werksführung. Zu sehen gab es hier alles, was zur Herstellung von Floatglas notwendig ist. Mischanlage, Schmelzofen, Zinnwanne, Abkühlstrecke, Zuschnitt und Logistik. Auch Verbund-Sicherheitsglas stellt Euroglas her. Im Schmelzofen herrschen über 1500°C und man konnte direkt sehen, wie das Gemenge in die Schmelze geschoben wird. Hier können Scheiben in Größen bis zu 3,21 m x 9,30 m hergestellt werden. Der Fabrikleiter ließ mit seiner Fachkompetenz keine Fragen offen und wusste für sein Werk zu begeistern. Es war schon sehr beeindruckend zu sehen, mit welcher Geschwindigkeit (heute 14 m/min) und Präzision Mensch und Maschine so große Mengen an Glas (400 t bis 600 t Glas pro Tag) in dieser hohen Qualität herstellen kann. Was besonders gut gefallen hat war, dass hier sämtliche Mitarbeiter mit werkseigenen Fahrrädern ausgestattet sind und so die großen Strecken schnell (und sauber) zurücklegen können. Allein die Produktionsstrecke vom Ofen bis zum Schnitt misst schließlich über 500 Meter. Entgegen des hohen Energiebedarfs ist das Unternehmen insgesamt sehr ökologisch eingestellt.

Nach einer kleinen Stärkung und einer weiteren Stunde Fahrt trafen wir am Nachmittag bei Thieleglas am Standort Wermsdorf (bei Leipzig) ein. Thieleglas hat sich vor allem auf die Veredelung von großflächiger Verglasung bis zu 9,0 m Länge spezialisiert. Das Highlight war hier eine Vorführung der Testeinrichtungen zur Produktionskontrolle. Vierpunktbiegeversuch und Kugelfalltest haben für reichlich Scherben gesorgt. Zum veranschaulichen der Unterschiede zwischen Einscheiben-Sicherheitsglas, Teilvorgespanntem Glas und Floatglas durften einige Scheiben sogar von uns selbst gebrochen werden. Anschließend wurde uns auch hier das Werk gezeigt. Thieleglas verfügt über eine Großzahl von Maschinen für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke. Hervorzuheben sind eine CNC Fräse, eine selbstentwickelte Fräse zur Kantenbearbeitung und riesige Drucker, mit denen fast alle erdenklichen Motive mit keramischen Farben mit einer Auflösung bis zu 720 dpi auf Glas gebracht werden können. Die Gläser können bis zu Maßen von 3,2 m x 8,0 m bedruckt werden. Auch hier hat der Gastgeber das Thema Glas förmlich gelebt und konnte rundum für den Werkstoff und seine Firma begeistern.

Am späten Abend erreichten wir gefüllt von vielen Eindrücken Dresden. Die Fachexkursion war sehr interessant und lässt die viele Theorie von der Hörsaalbank richtig lebendig werden. Eine echt willkommene Abwechslung zum Uni-Alltag und auch toll, dass so etwas für uns zum Nulltarif angeboten wird. Sowas könnte es eigentlich viel öfter geben. Wie Professor Weller schon sagte: „In einer Exkursion nimmt man in etwa so viel mit, wie in 5 Vorlesungen.“

Julius Scheel

Prof. Ivo Herle neuer Dekan

Amtsübergabe: Prof. Rainer Schach (links) übergibt nach neun Jahren die Amtsgeschäfte an den neuen Dekan Prof. Ivo Herle.  Bild: Ulrich van Stipriaan
Amtsübergabe: Prof. Rainer Schach (links) übergibt nach neun Jahren die Amtsgeschäfte an den neuen Dekan Prof. Ivo Herle. Bild: Ulrich van Stipriaan

Der Rat der Fakultät Bauingenieurwesen hat in seiner heutigen Sitzung Prof. Dr.-Ing. habil. Ivo Herle zum Dekan der Fakultät Bauingenieurwesen gewählt. Die Bestellung bzw. Wahl der weiteren Amtsträger wird in der Fakultätsratssitzung am 20. Januar 2016 erfolgen. Prof. Herle, der einstimmig gewählt wurde, bedankte sich für das „sehr große Vertrauen“, das ihm entgegengebracht worden sei. „Was mich sehr freut: es ist das Vertrauen von allen!“ sagte Herle und betonte, dass er bei seiner Amtsführung das in ihn gesetzte Vertrauen zurückgeben möchte.

Ausführlich bedankte sich Prof. Herle bei seinem Vorgänger Prof. Rainer Schach, der neun Jahre als Dekan die Fakultät Bauingenieurwesen führte. Für Prof. Schach sei die Dekanatszeit Berufung gewesen und keine Last, meinte Herle. Schach sei für ihn „ein Vorbild in vielen Aspekten“, betonte der neue Dekan und würdigte neben den messbaren Ergebnissen der Arbeit seines Vorgängers (wie beispielsweise Schachs Engagement im Bereich Bau und Umwelt, die Durchsetzung des Globalhaushalts und die Vorbereitungen für die kommende Große Baumaßnahme Beyer-Bau) auch die entscheidenden Dinge, die sich der Messbarkeit entziehen: „Die Stimmung in der Fakultät war in dieser Zeit nie schlecht – das ist auch das Verdienst der führenden Persönlichkeit!“ sagte Prof. Herle.

Ergebnisse Uni-Wahlen

Die (vorläufigen) Ergebnisse der Wahlen der Fakultätsräte, der Gleichstellungbeauftragten und der Stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten für die Mitgliedergruppen der Hochschullehrer, der Akademischen Mitarbeiter und der Sonstigen Mitarbeiter vom 24. und 25. November 2015 stehen fest. Die kompletten 8uniweiten) Listen stehen zum Download bereit.

In den Fakultätsrat – Fakultät Bauingenieurwesen wurden gewählt:
Gruppe der Professoren:
Prof. Dr. Herle, Ivo
Prof. Dr. Jehle, Peter
Prof. Dr. Kaliske, Michael
Prof. Dr. Stamm, Jürgen
Prof. Dr. Stroetmann, Richard
Prof. Dr. Curbach, Manfred
Prof. Dr. Balzani, Daniel

Fakultätsrat – Akademische Mitarbeiter:
Dr. Weber, Wolfgang
Mietz, Sarah-Christin

Fakultätsrat – Sonstige Mitarbeiter:
Oppermann, Susanne

Fakultätsrat – Studenten:
Mochmann, Magnus
Rau, Julia

Gleichstellungsbeauftragte – Fakultät Bauingenieurwesen:
Dr. Damme-Lugenheim, Sabine
Stellv. der Gleichstellungsbeauftragten – Fakultät Bauingenieurwesen:
Dr. Lehmann, Anke