Bauball 2024 und Verleihung des Züblin-Stahlbaupreis

Am 2. Mai wurde auf dem Bauball im Dresdner Hygiene-Museum zum 12. Mal der Züblin-Stahlbaupreis verliehen. Mit dem Stahlbaupreis werden herausragende Arbeiten gewürdigt, die zur Weiterentwicklung und Anwendung der Stahlbauweise beitragen und im Rahmen des Studiums oder einer Promotion angefertigt wurden. Insgesamt ist der Preis mit 3000 Euro dotiert. Einen ausführlichen Bericht zu den Projekten der Preisträger gibt es hier. Die Preisverleihung ist traditionell ein fester Bestandteil des Dresdner Bauballs, dem größten studentischen jährlichen Event der Bauingenieure der TU Dresden.

Der Bauball zeigte auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll, wie gut vernetzt und kreativ die Studierenden der Fakultät Veranstaltungen in beachtlicher Größe auf die Beine stellen können. Für die Finanzierung wurden unzählige Sponsoren gewonnen, die Wahl der Veranstaltungslokation und die aufwendige Gestaltung der verschiedenen Programmpunkte unterstreicht, dass der Bauball – entstanden aus dem Bergfest der 5. und 6. Smester – neben einem ausgelassenen fröhlichen Fest auch ein fester Bestandteil des Fakultätslebens ist, der alle Mitglieder der Fakultät integriert.

Verleihung des Züblin-Stahlbaupreises 2024 beim Bauball der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden, v.l.n.r.: Marco Eckert (Züblin Stahlbau GmbH), Viola Baumann (3. Preis), Malte Homeyer (2. Preis), Carolin Schleicher (1. Preis), Luise Grambow (1. Preis), Prof. Dr. Richard Stroetmann (TU Dresden) Foto: André Terpe

Wenn die Professoren zum Tanz bitten….

Wenn die Professoren der Fakultät Bauingenieurwesen  zum Tanz bitten, dann ist Bauball! Ganz traditionell eröffnen sie beim jährlichen Bergfest der Bauingenieure die Tanzfläche mit einem Walzer, bevor Retroskop – die Ballband für den Abend – innerhalb kürzester Zeit den Saal zum Kochen bringt. Bis es soweit ist, bietet das Fest den perfekten, feierlichen Rahmen für die Verleihung des Züblin-Stahlbaupreis.  Die mit insgesamt  3.000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 2011 jährlich für Studien-, Projekt- und Diplomarbeiten von Studierenden sowie Dissertationen von Wissenschaftlern der Fakultäten Bauingenieurwesen und Architektur der Technischen Universität Dresden vergeben. Insgesamt waren in diesem Jahr sechs Arbeiten nominiert, die ein breites Themenspektrum der Stahlbauweise behandeln. Am Vormittag wurden die nominierten Arbeiten in kurzen Vorträgen einer Jury vorgestellt, diese hatte dann die Qual der Wahl, den Gewinner festzulegen. Herr Dipl.-Ing. Marco Eckert, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter des Bereiches Brückenbau der Züblin Stahlbau GmbH in Hosena, Herr Dipl.-Ing. Hagen Urban, Leiter des Bereiches Hochbau der Züblin Stahlbau GmbH und Herr Dipl.-Ing. Lars Feulner als Vertreter der Züblin GmbH, Herr Prof. Dr. Richard Stroetmann und Herr Prof. Staib von den Professuren Stahlbau sowie Hochbaukonstruktion und Entwerfen der Technischen Universität Dresden bildeten die diesjährige Jury.

Den 3. Preis, dotiert mit 800 Euro, erhielt in diesem Jahr Frau Aleksandra Maksimova für ihre Arbeit „Bemessung von Trogbrücken mit gekrümmten Stegen und Lärmschutzwänden. Mit 1000 Euro dotiert erhielt Jan Schmidt für seine Arbeit „Schweißverbindungen an Altstählen bei Tragwerksverstärkungen“ den 2. Preis. Diesjährige Gewinnerin des Züblin Stahlbaupreises wurde Ina Heise mit ihrer Arbeit „Untersuchungen zum Planungsprozess von Großbrücken unter Verwendung von BIM.

v.l.n.r.: Hagen Urban, Lars Feulner, Prof. Richard Stroetmann, Marco Eckert und Prof. bei der Bewertung der Vorträge. Bild: André Terpe

Nominiert waren Yann de Romemont, Laura Drechsel, Aleksandra Maksimova, Ina Heise, Isabel Ajjour und Jan Schmidt. Bild: André Terpe

 

 

 

 

 

 

 

 

Isabel Ajjour zum Thema „Untersuchung des Einsatzpotenzials additiver Fertigungsverfahren im Stahlbau“. Bild: André Terpe

„Die Arbeiten aller Nominierten“, so Prof. Stroetmann, „waren von hoher Qualität“, Gratulation an alle Nominierten am Vormittag. Bild: André Terpe

 

 

 

 

 

 

 

 

„Untersuchungen zum Planungsprozess von Großbrücken unter Verwendung von BIM“ war das Thema der Arbeit von Ina Heise, der diesjährigen Gewinnerin. Bild: André Terpe

Von links nach rechts: Prof. Dr.-Ing. Richard Stroetmann, Aleksandra Maksimova,  Jan Schmidt, Ina Heise, Dipl.-Ing. Marco Eckert (Züblin); Bild: André Terpe

 

 

 

 

 

 

Züblin-Stahlbaupreis 2018

Am 8. Juni 2018 wurde der Züblin-Stahlbaupreis zum 8ten Mal an Studierende und Absolventen der Technischen Universität Dresden verliehen. Mit diesem Preis werden herausragende Arbeiten aus den Bereichen Architektur und Bauingenieurwesen gewürdigt, die zur Förderung der Metallbauweise beitragen und im Rahmen des Studiums oder einer Promotion angefertigt wurden.
Die sieben nominierten Arbeiten behandelten ein breites Themenspektrum der Stahlbauweise und zeigen mit welch vielfältigen und komplexen Fragestellungen sich die angehenden Architekten und Ingenieure in diesem Bereich beschäftigen können. Gegenstand der Einreichungen waren der Entwurf eines Fahrradparkhauses, einer Verbundbrücke in semiintegraler Bauweise, einer weitgespannten Seilnetzkonstruktion für eine Versammlungshalle und die Instandsetzung der Grenzwaldbrücke. Neben Entwurfsthemen wurden außerdem Arbeiten zum Einsatz von Schrauben der Festigkeitsklasse 12.9 im Stahlbau, zur Nachhaltigkeit und dem Marktpotenzial multifunktionaler Deckensysteme sowie zum Einsatz von BIM im Planungsprozess einer Forschungshalle mit Kranbahnbetrieb eingereicht.
Im Rahmen eines Vortrages mit anschließender Diskussion präsentierten die Studierenden und Diplomanden ihre Arbeiten einer Fachjury. Dieses bestand in diesem Jahr aus Herrn Marco Eckert, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter des Bereiches Brückenbau der Züblin Stahlbau GmbH in Hosena, Herrn Ulrich Pfabe, ehemaliges Mitglied der Geschäftsführung der Züblin Stahlbau GmbH, Herrn Hagen Urban, Leiter des Bereiches Hochbau der Züblin Stahlbau GmbH und Herrn Markus Landgraf, als Vertreter der Ed. Züblin GmbH. Herr Prof. Dr. Richard Stroetmann und Herr Prof. Staib repräsentierten die Professuren Stahlbau sowie Hochbaukonstruktion und Entwerfen der Technischen Universität Dresden in der diesjährigen Jury. Nach den Präsentationen hatten die Jurymitglieder die anspruchsvolle Aufgabe, die Preisträger aus den qualitativ sehr hochwertigen Arbeiten auszuwählen.
Die feierliche Verleihung des Preises fand traditionell am Abend im Rahmen des Bauballs der TU Dresden statt, der von den Studierenden des 6. Fachsemesters der Fakultät Bauingenieurwesen ausgerichtet wird. Mit einer kurzen Vorstellung seiner Person und aktuellen Projekten der Züblin Stahlbau GmbH eröffnete Herr Eckert die Preisverleihung. Dabei betonte er die schwierige Aufgabe der Jury, unter den hochwertigen und vielfältigen Einreichungen die Auswahl von Preisträgern vorzunehmen und ermutigtet die anwesenden Studierenden sich mit den interessanten und vielseitigen Themengebiete der Stahlbauweise auseinanderzusetzen. Anschließend übernahm Herr Prof. Stroetmann das Wort, bedankte sich für das hohe Engagement seitens der Züblin Stahlbau GmbH und die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Das Unternehmen engagiert sich u. A. mit der Vergabe von Stipendien, der Auslobung des Stahlbaupreises, der Unterstützung von sozialen Projekten von Studierenden des Bauingenieurwesens, Angeboten zu Werks- und Baustellenbesichtigungen sowie durch die Betreuung von Studien- und Diplomarbeiten.

Der mit insgesamt 3000 Euro dotierte Preis wurde in diesem Jahr an zwei Studenten und eine Diplomandin des Bauingenieurwesens sowie an ein Team von Studenten der Architektur vergeben.

 

In Anerkennung Ihrer Leistungen erhielten Kilian Beutin, Franziska Striedinger und Ann Christin Zander eine Einladung zur Werksbesichtigung mit anschließenden Essen bei der Züblin Stahlbau GmbH in Hosena.

Den 3. Preis erhielt Ingo Hegel für seine Untersuchungen zum Einsatz von Schrauben der Festigkeitsklasse 12.9 im Stahlbau.

Der 2. Preis wurde an Ina Heise verliehen die eine Machbarkeitsstudie und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung einer Instandsetzung der Grenzwaldbrücke durchführte.

Der 1. Preis ging in diesem Jahr an Emilia von Fritsch und Ihren Entwurf einer weitgespannten Seilnetzkonstruktion für eine Versammlungshalle.

 

Bericht:

Dipl.-Ing. Thoralf Kästner

Institut für Stahl- und Holzbau, Technische Universität Dresden

 

Alle eingereichten Arbeiten waren von einer hohen Qualität, bereits für die Nominierung gab es eine Urkunde. Bild: André Terpe

Unter den Augen der Experten stellten die Studenten am Vormittag ihre Projekte vor. Bild: André Terpe Terpe

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Jurymitglieder hatten die anspruchsvolle Aufgabe, die Preisträger aus den qualitativ sehr hochwertigen Arbeiten auszuwählen. Bild: André Terpe

Zur feierlichen Preisverleihung auf dem Bauball: v.l.n.r.: Prof. Richard Stroetmann, Ingo Hegel, Ina Heise, Emilia von Fritsch, Herr Eckert (Züblin). Bild: André Terpe  

 

 

 

 

 

 

 

 

Traditionell wird am Bauballabend auch der Papierbrückenwettbewerb ausgetragen. Bild: André Terpe

Das Reglement ist streng, die Gesamtmasse darf höchstens 100g betragen. Ausschließlich Papier und wasserlöslicher Leim dürfen als Baustoff verwendet werden. Es wird gemunkelt, dass die legendären Siegerbrücken der vergangenen Jahre deutlich über 100 Kg Last getragen haben sollen. Bild: André Terpe

 

Züblin Stahlbaupreis auf dem diesjährigen Bauball verliehen

Jury und Nominierte für den Züblin-Stahlbaupreis 2017 vor dem Gebäude unserer Fakultät auf der August-Bebel-Straße 30

Am 15. Juni 2017 wurde der Züblin-Stahlbaupreis zum inzwischen siebten Mal an Studierende und Absolventen der Technischen Universität Dresden verliehen. Mit dem Preis werden herausragende Arbeiten aus den Bereichen Architektur und Bauingenieurwesen gewürdigt, die zur Förderung der Metallbauweise beitragen und im Rahmen des Studiums oder einer Promotion entstanden sind. Insgesamt waren in diesem Jahr sieben Arbeiten nominiert, die ein breites Themenspektrum der Stahlbauweise behandeln. Die nominierten Arbeiten wurden von den Studierenden und Diplomanden/-innen im Rahmen eines Vortrags mit anschließender Diskussion vor der Jury präsentiert. Die festliche Verleihung des Preises fand traditionell am Abend im Rahmen des Bauballs der TU Dresden statt.

 

Der mit insgesamt 3000 Euro dotierte Preis wurde in diesem Jahr an einen Studenten und eine Diplomandin des Bauingenieurwesens sowie an ein Team von Studenten der Architektur vergeben. Die Jury hat sich aufgrund der hohen Qualität, des geringen Abstands und gleicher Wertigkeit von zwei Arbeiten mit unterschiedlicher Ausrichtung in diesem Jahr dazu entschlossen, zwei 2. Preise und einen 1. Preis zu vergeben.

Einen 2. Preis erhielt Herr cand.-Ing. Dennis Poroffscheck für seine Projektarbeit zur Untersuchung der Ermüdungsfestigkeit von Stahlhohlkästen mit dreiseitig angeschlossenen Querschotten unter Torsionsbeanspruchung. Ebenfalls einen 2. Preis erhielten Vincent Paul Kanig B. A. und Matthias Hauschild B. A. für ihren Entwurf eines Schaugewächshaus-komplexes im botanischen Garten der Technischen Universität Dresden. Der 1. Preis ging in diesem Jahr an Frau Dipl.-Ing. Cäcilia Karge für ihre Diplomarbeit zur numerischen Untersuchung von Verbunddübelleisten unter Quer- und biaxialer Beanspruchung.

Bericht: Dipl. Ing. Thoralf Kästner.  Ein ausführlicher Bericht zur Verleihung des Züblin-Stahlbaupreises 2017 ist hier zu finden.

 

Unter den strengen Augen der vierköpfigen Jury stellten die Nominierten am Vormittag des 15. Juni ausführlich ihre Arbeiten vor.

Mit dem Preis werden herausragende     Arbeiten aus dem Bereich Architektur und Bauingenieurwesen gewürdigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Preisträger des Züblin-Stahlbaupreises 2017, v.l.n.r.: Prof. Dr. Richard Stroetmann (TU Dresden), Vincent Paul Kanig und Matthias Hauschild (2. Preis), Dennis Poroffscheck (2. Preis), Cäcilia Karge (1. Preis), Ulrich Pfabe (Züblin Stahlbau GmbH)

Prof. Richard Stroetmann von der TU Dresden und Ulrich Pfabe von der Züblin Stahlbau GmbH. Im Rahmen des diesjährigen Bauballs im Veranstaltungshaus „Tante JU“ wurden von den beiden Initiatoren des Preises die besten Arbeiten vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ulrich Pfabe und Dennis Poroffscheck

Cäcilia Karge erhält den 1. Preis für ihre Arbeit.

 

 

 

 

 

 

 

Ulrich Pfabe (Züblin Stahlbau GmbH)

Blumenmädchen

 

 

 

 

 

 

Verleihung des ZÜBLIN-Stahlbaupreises 2016

Preisverleihung mit Gewinnern des Züblin-Stahlbaupreises 2016, v.l.n.r.: Ulrich Pfabe (Züblin Stahlbau GmbH), Yan Wang (3. Preis), Jonathan Obst (2. Preis), Melchior Deutscher (1. Preis) und Prof. Dr.-Ing. Richard Stroetmann (TU Dresden) Foto: Lars Sieber
Preisverleihung mit Gewinnern des Züblin-Stahlbaupreises 2016, v.l.n.r.: Ulrich Pfabe (Züblin Stahlbau GmbH), Yan Wang (3. Preis), Jonathan Obst (2. Preis), Melchior Deutscher (1. Preis) und Prof. Dr.-Ing. Richard Stroetmann (TU Dresden) Foto: Lars Sieber

Am 09. Juni 2016 wurde der Züblin-Stahlbaupreis zum sechsten Mal an Studierende und Absolventen der Technischen Universität Dresden im Rahmen des Bauballs der TU Dresden verliehen. Mit dem Preis werden heraus­ragende Arbeiten gewürdigt, die zur Förderung der Metallbauweise beitragen und im Rah­men des Studiums oder einer Promotion an den Fakultäten Bauingenieurwesen oder Archi­tektur bearbeitet wurden. Der mit insgesamt 3000 Euro dotierte Preis wurde von der Jury an einen Studierenden und einen Diplomanden des Bauingenieurwesens, sowie an eine Diplomandin der Architektur vergeben.

Den 1. Preis erhielt Dipl.-Ing. Melchior Deutscher für seine Diplomarbeit „Statisch konstruktive Beur­teilung des historischen Gerüstpfeilerviaduktes der Waldheim-Kriebethaler Eisenbahn zur weiteren Nutzung“. Das Viadukt wurde im Zeitraum von 1895 bis 1896 errichtet und ist damit rund 120 Jahre alt. Der 171 m lange Brückenzug besteht aus Gitternetz- und Einhängeträger sowie Gerüstpfeiler, die alle stark und mit standsicherheits­relevanten Querschnittsschwächungen korrodiert sind. Im Rahmen seiner Diplomarbeit führte Melchior Deutscher eine Bestandsaufnahme durch, entwickelte ein Instand­setzungskonzept, rechnete das Bauwerk für eine mögliche weitere Nutzung nach und plante die Sanierung der Konstruktion. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Bauwerk, die sorgfältige Nachrechnung, die überzeugenden Sanierungskonzepte und nicht zuletzt das fundierte Fachwissen von Melchior Deutscher beeindruckten die Jury besonders.

Der 2. Preis wurde cand.-Ing. Jonathan Obst für seine Projektarbeit mit dem Thema „Planung und Entwurf einer Straßenbrücke mit 600 m Gesamtlänge“ verliehen. Bereits die Vorentwürfe des Brückenzuges mit einer Hauptöffnung von 145 m wiesen eine hohe gestal­terische Qualität auf. Die Vorzugsvariante war eine über die Flussöffnung und den angren­zenden Feldern bogenförmig aufgevoutete Stahlverbundkonstruktion, die an den Auflager­punkten aufgelöst ist und sich hervorragend in die ebene Flusslandschaft einfügt. Den 3. Preis erhielt Dipl.-Ing. Yan Wang für ihre Diplomarbeit mit dem Titel „InterDream – Co-Working Kreativzentrum“. Die Jury beeindruckte insbesondere die Kreativität des Entwurfes, die Umsetzung in Bauwerksmodelle und die Visualisierung von den Grundideen bis zu der vorgesehenen Ausführung.

Thematisch deckten die eingereichten Arbeiten eine große Bandbreite ab. Gegenstand waren die Beurteilung des Anwendungs- und Marktpotenzials feuerverzinkter Verbund­straßenbrücken mittlerer Spannweite, die Bemessung und Optimierung von Flach­decken­systemen, strukturmechanische Untersuchungen zur Duktilität von Schweißverbindungen höherfester Feinkornbaustähle, der Entwurf eines Co-Working Kreativzentrums, die statisch konstruktive Beurteilung des historischen Gerüstpfeilerviaduktes der Waldheim-Kriebethal Eisenbahn, die Verstärkung orthotroper Platten mit hochfestem Beton sowie der Entwurf und die Planung einer Straßenbrücke mit einer Gesamtlänge von 600 m. Sieben Arbeiten von den Studierenden und Diplomanden des Bau­ingenieurwesens und der Architektur waren nominiert.

Thomas Faßl

Züblin-Stahlbau-Preis 2015 verliehen

Preisverleihung mit Gewinnern des Züblin-Stahlbau-Preises 2015, v.l.n.r.: Prof. Dr. Richard Stroetmann (TU Dresden), Thoralf Kästner (1. Preis), Claudia Schlenger (2. Preis), Lukas Hüttig (3. Preis) und Ulrich Pfabe (Züblin Stahlbau GmbH)
Preisverleihung mit Gewinnern des Züblin-Stahlbau-Preises 2015, v.l.n.r.: Prof. Dr. Richard Stroetmann (TU Dresden), Thoralf Kästner (1. Preis), Claudia Schlenger (2. Preis), Lukas Hüttig (3. Preis) und Ulrich Pfabe (Züblin Stahlbau GmbH). Foto: Lars Sieber

Am 18. Juni 2015 wurde der Züblin-Stahlbau-Preis zum fünften Mal an Studierende und Absolventen der Technischen Universität Dresden verliehen. Mit dem Preis werden herausragende Arbeiten gewürdigt, die zur Förderung der Metallbauweise beitragen und im Rahmen des Studiums oder einer Promotion an den Fakultäten Bauingenieurwesen oder Architektur entstanden sind.

Thematisch deckten die eingereichten Arbeiten eine große Bandbreite ab. Gegenstand waren der Entwurf einer Fußgängerbrücke mit einer Doppelhelix als Tragkonstruktion, die Dämpfung von Schwingungen bei Offshore-Windenergieanlagen, Schutzschildkonstruk-tionen im Gerüstbau, Verschubschwingen für die Brückenmontage im Freivorbau, die Entwicklung von Bemessungsmethoden für Beulfelder auf der Grundlage von EN 1993-1-5 sowie die Eigenschaften von Matching- und Missmatching-Schweißverbindungen bei höherfesten Stählen und deren Bemessung.

Jury und Nominierte für den Züblin-Stahlbau-Preis 2015. Foto: Lars Sieber
Jury und Nominierte für den Züblin-Stahlbau-Preis 2015. Foto: Lars Sieber

Die sieben nominierten Arbeiten wurden von den Studierenden und Diplomanden des Bauingenieurwesens präsentiert, die sich im Anschluss den Fachfragen der Jury stellten. Mitglieder dieser Jury waren von Seiten der Industrie  Ulrich Pfabe und Hagen Urban aus der Geschäftsführung der Züblin Stahlbau GmbH in Hosena sowie Dr. Christian Dehlinger, Technischer Direktionsleiter und Prokurist der Ed. Züblin AG in Stuttgart. Die Fachgebiete Stahlbau, Architektur und Industriebau repräsentierten Prof. Dr. Richard Stroetmann und Dr. Jörg Rainer Noennig von der Technischen Universität Dresden. Nach den Präsentationen hatte die Jury die anspruchsvolle Aufgabe, die Preisträger aus den qualitativ sehr hochwertigen Arbeiten auszuwählen.

Die Preisverleihung fand bereits zum vierten Mal im Rahmen des traditionellen Bauballs der TU Dresden statt. „Ich freue mich, dass wir mittlerweile von einer kleinen Tradition sprechen können“, sagte Ullrich Pfabe am Beginn seiner Ansprache, in welcher er noch einmal die hohe Qualität aller eingereichten Arbeiten, sowie die schwere Auswahl der Preisträger betonte. Im Anschluss würdigte Prof. Richard Stroetmann das seit Jahren hohe Engagement von Züblin bei der Förderung der Studierenden, u. A. durch die Vergabe von Stipendien, die Auslobung des Stahlbaupreises, die Unterstützung von sozialen Projekten von Studierenden des Bauingenieurwesens, Angebote zu Werks- und Baustellenbesichtigungen sowie die Betreuung von Studien- und Diplomarbeiten.

Der mit insgesamt 3.000 Euro dotierte Preis wurde von der Jury an einen Studierenden, eine Diplomandin und einen Diplomanden vergeben. Den dritten Preis erhielt Lukas Hüttig für seine Diplomarbeit zur „Weiterentwicklung der Bemessungsregeln für Schweißverbindungen“, die sich mit der Entwicklung und Validierung eines Bemessungsmodells von Schweißverbindungen an höherfesten Stählen auseinandersetzte. Der zweite Preis wurde an Claudia Schlenger vergeben. In diesem Jahr konnte sie mit Ihrer Diplomarbeit zum dem Thema „Berechnung ausgesteifter Beulfelder unter Längsspannungen und kombinierter Beanspruchung auf der Grundlage der EN 1993-1-5“ überzeugen. Den ersten Preis erhielt Thoralf Kästner für seine Projektarbeit zum Thema „Untersuchung zu Gefügeveränderungen in der Wärmeeinflusszone von Schweißnähten“. Die Jury beeindruckte dabei besonders die klare Darstellung der komplexen Werkstoffvorgänge sowie die tiefgründige Bearbeitung und fachkompetente Präsentation der Arbeit. Aufbauend hierauf arbeitet Thoralf  Kästner inzwischen im Rahmen seiner Diplomarbeit an der Entwicklung strukturmechanischer und thermodynamischer Berechnungsmodelle zur Validierung der vielschichtigen Beziehungen zwischen Herstellungsprozess, Gefügeeigenschaften, Eigenspannungszustand und mechanische Festigkeit.

Dipl.-Ing. Lars Sieber

Angrillen des Sommersemesters am 19. April 2012

Zum Auftakt des Sommersemesters 2012 lädt das Bauballteam 2012 zum traditionellen Angrillen ein. Das Grillen ist gleichzeitig der Abschluss der diesjährigen BauKoM. Nachdem man sich eingehend über Jobmöglichkeiten oder Praktika informiert hat, kann man den Tag mit einem kühlen Bier und einer Bratwurst (bzw. einem Steak) ausklingen lassen. Die Einnahmen kommen dem sozialen Projekt des BauBall-Teams zu Gute: Ein Hof für das Lindenhaus, das eine Einrichtung der Dresdner Tafel für Straßenkinder ist.

Neuer Steg für Kinderdorf in Steinbach

UVS
30. September 2011
Kurz vor dem spannenden Moment des Band-DurchschneidensKurz vor dem spannenden Moment des Band-Durchschneidens

Was tun Bauingenieurstudenten in ihrer Freizeit? Sie bauen – freiwillig und uneigennützig. An der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden ist es Tradition geworden, dass die Studenten ihr Bergfest nicht nur feiern, sondern sich auch erst verdienen müssen. Jeder Jahrgang organisiert in seinem 5. und 6. Semester den Bauball, zu dem auch alle Kommilitonen und Mitarbeiter eingeladen sind, und ruft gleichzeitig ein soziales Projekt ins Leben. In den vergangenen beiden Semestern war der Immatrikulationsjahrgang 2008 an der Reihe.

Am Anfang stand die Suche nach einer Einrichtung, die privates Engagement gut gebrauchen konnte. Nach zahlreichen Kindergärten und Familieneinrichtungen in Dresden meldeten sich die Leiter des Albert-Schweitzer-Kinderdorfs in Steinbach bei Moritzburg bei den Studenten. „Nach einem Besuch vor Ort hatten wir damit unsere Baustelle gefunden. Wir wollten einen alten Steg, der nach nur sieben Jahren unbegehbar geworden war, durch einen neuen Steg nach den Vorstellungen der Kinder ersetzen“, sagt Julia Rose, eine der insgesamt zwölf Studentinnen und Studenten des Projektes.

Wöchentlich traf sich das Team, um die verschiedenen Arbeitsphasen dieses Projekts zu besprechen, Aufgaben zu verteilen und Ergebnisse zu präsentieren. Die erste und grundlegende Phase war dabei die Sponsorensuche und Finanzierung – ungefähr 200 Briefe gingen an Unternehmen nicht nur in Dresden und Umgebung, sondern in ganz Deutschland heraus. Grillveranstaltungen am Ende und Anfang des Semesters, Kuchenverkauf bei Schnupperstudium und UniTag brachten zusätzliches Geld, und auch die Professoren der Fakultät halfen. Durch Spenden kamen mehr als 2.120 Euro, 17 Eichenstämme und 15 Kisten Edelstahlschrauben zusammen.

Die Planungsphase war ähnlich umfangreich und dauert genau genommen noch immer an – bis zuletzt gibt es Problemstellen zu überdenken und Fehlstellen auszubessern. „Für uns Studenten war es eine besondere Erfahrung, ein Bauwerk von Grund auf zu planen – Aussehen, Materialien, Verbindungen, Ausführung – so intensiv lernt man selten in der Vorlesung,“ sagt Tom Sauerborn vom Bauball-Team.

Der Bau schließlich nahm dann doch fast die meiste Zeit in Anspruch. Zusammengerechnet investierten 15 Personen ungefähr 500 Arbeitsstunden, damit aus der Stegruine eine neue Ruheinsel für das Kinderdorf in Steinbach werden konnte. Sie rissen in einer gemeinsamen Aktion den alten Steg ab, imprägnierten und strichen Holz, lernten mit einem Erdbohrer umzugehen, aus Schlamm Beton zu machen, holten Lieferangebote ein und taten schließlich die vielen Arbeitsschritte, die eine Holzkonstruktion mit sich bringt.

Nun ist der Steg im Kinderdorf in Steinbach (Am Kriegholz 1) feierlich seiner Bestimmung übergeben worden. Es war eine wirklich schöne Feier, bei der Kinder und Studenten in gemischten Teams Fußball gespielt haben,
Tom Sauerborn (von den Studenten) und Professor Richard Stroetmann (Institut für Stahl- und Holzbau als Schirmherr) mit kurzen Reden die Motivation und Wichtigkeit solcher Projekte beleuchteten. Nach dem Druchschneiden des Bandes (bei dem unbedingt alle Kinder mitmachen wollten) und so hat jeder ein kleines bisschen durchgeschnitten, immer nacheinander. Zum Abschluss wurde gegrillt, Kuchen gegessen, Bier/Kaffee/Eistee/Saft getrunken und am Lagerfeuer Stockbrot gemacht. „Das war ein sehr schöner Ausklang des Abends, die Kinder hatten Spaß – und wir auch“, sagt Claudia Schlenger vom Bauball-Team.

Bauball ante portas

Plakat BauballBauball 2011. Karten gibt’s im Vorverkauf

Das Bergfest des 6. Semesters Bauingenieurwesen, die einzige große Party der Fakultät Bauingenieurwesen, steht bevor:  Am 30. Juni wird im Liveclub Tante JU (An der Schleife 1 im Industriegebiet) gefeiert. Einlass ist ab 18.30 Uhr, das Programm beginnt um 19.30 Uhr. Karten kosten 4 Euro im Vorverkauf (im Foyer des Beyer Baus und in der KOPIE) sowie 6 Euro an der Abendkasse.

Das Programm ist bunt und hält Klassiker bereit wie zum Beispiel den Papierbrückenwettbewerb – allen mutigen Brückenbauern winkt ein Getränkegutschein und, für die Teilnehmer oder Teams mit den besten Brücken, auch ein Preisgeld! Die Richtlinien dazu stehen auf der Bauball-Seite. Beim „Professorentanz“ kann man Dozenten übers Parkett schweben sehen… Die Bierstaffel mit neuen Elementen – welche mögen es sein? Es gilt schwierige Aufgaben und wohldosierte Mengen alkoholischer Getränke zu überwinden! Und natürlich wird das soziale Projekt des diesjährigen Bauball-Teams vorgestellt!

Die Tanzmusik kommt von Retroskop – alte und neue Klassiker aus Pop und Rock zum Mitsingen und Rumspringen. Wenn die Band aufhört zu spielen, ist die Party noch lange nicht zu Ende! Ein DJ sorgt für Tanzbares!

Die ersten 300 Besucher bis 21.00 Uhr erhalten übrigens ein Freibier!

Und nicht vergessen: Abendgarderobe ist erwünscht.

Legende von Bau und Pauline

BEröffnung der Spiellandschaft beim Freizeitzentrum PaulineEröffnung der Spiellandschaft beim Freizeitzentrum Pauline

Vor der feierlichen Eröffnung macht’s natürlich am meisten Spass – nicht nur, wenn man klein ist, aber dann besonders. Natürlich hatten also die Kinder des Familien- und Freizeitzentrums Pauline die Spiellandschaft schon längst erobert, als die offizielle Eröffnung gefeiert werden sollte! Aber so soll das ja auch sein, denn für die Kinder haben Studentinnen und Studenten der Fakultät Bauingenieurwesen das ja gemacht: Seit vier Jahren nutzen Studentinnen und Studenten des jeweiligen sechsten Semesters an der Fakultät Bauingenieurwesen ihr Bergfest nicht nur zum Feiern des traditionellen Bauballs, sondern auch für gemeinnütziges Engagement. Das Bauball-Team des Jahres 2010 hatte die Spiellandschaft auf dem Gelände des Freizeitzentrums Pauline entworfen und gestaltet, die nun nach Abschluss aller Arbeiten, der Abnahme durch den TÜV und nach der Winterpause eröffnet wurde.

Das Bauballteam 2010 besteht aus 25 Studentinnen und Studenten der Fakultät Bauingenieurwesen der Technischen Universität Dresden. Die eigentliche Aufgabe besteht darin, den traditionellen Bauball – das Bergfest des Studiums – zu organisieren. Durch die verschieden Vertiefungen ist der Jahrgang oft getrennt, daher ist die Ausrichtung des Bauballs eine schöne Gelegenheit, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.

Die Jahrgänge der vergangenen drei Jahre dachten sich: „Nur Bauball, das kann nicht alles sein!“, deshalb wollten sie sich mithilfe ihrer Kenntnisse und Erfahrungen gemeinnützig engagieren. Sie gestalteten Spielplätze für den Verein Malwina e.V., für die Kita „Kinderladen“ des Vereins Riese Efeu e.V. sowie des Albert-Schweitzer-Förderzentrums in Dresden-Prohlis. „Auch wir wollten diesen Gedanken wieder aufgreifen und hatten es uns zur Aufgabe gemacht diesen Tatendrang zur Tradition werden zu lassen und unser in Praktika und Studium erworbenes Wissen zu nutzen um Anderen zu helfen“, sagte Christian Reinhardt vom Bauball-Team bei der Eröffnung.

Die Studenten begaben sich deshalb auf die Suche nach einer Einrichtung, die Hilfe benötigen könnte. Man fand sie im Freizeitzentrum Pauline, das keine großen Sprünge machen und somit auch für die Kinder bisher noch keine richtige Spiellandschaft schaffen konnte. Dies stellte für die Bauingenieur-Studenten eine Herausforderung dar, denn anders als in den Jahren zuvor hatte man es mit kleinen Kindern bis fünf Jahren zu tun. „Aber für die Kinder sind wir diese Herausforderung gern eingegangen!“ sagte Reinhardt.

Nach diversen Zeichnungen und Gesprächen mit den Erziehern der Pauline entschied sich das Bauball-Team für die Verwirklichung einer Kletterburg mit Rutsche, Treppe und schrägem Aufgang. Weiterhin konnte noch eine Schaukel errichtet werden. In der Firma KIT aus Tharandt fand man einen verlässlichen Partner, der nicht nur beratend zu Seite stand, sondern auch Kapazitäten in ihrer Firma und die Materialien bereitgestellt hat.

Prof. Dr.-Ing. Richard Stroetmann, Leiter des Lehrstuhls für Stahlbau an Fakultät Bauingenieurwesen an der TU Dresden und Schirmherr des Projekts, dankte bei der kleinen Feier den Studenten. Er wies darauf hin, wie hilfreich auch für die Studierenden so ein Engagement sei, könnten sie doch – meist erstmals – den kompletten Prozess von der Planung über die Geld- und Materialbeschaffung bis zur Fertigstellung hautnah miterleben und gestalten.