Bernhard Walter gestorben

UVS
14. Januar 2015
Bernhard Walter, * 3. März 1942 in Markgröningen; † 11. Januar 2015 in Bad Homburg
Bernhard Walter.
* 3. März 1942 in Markgröningen;
† 11. Januar 2015 in Bad Homburg. (Bild: UVS)

„Der frühere Vorstandssprecher der Dresdner Bank und frühere Aufsichtsratsvorsitzende des Baudienstleistungskonzerns Bilfinger ist tot. Bernhard Walter starb am Wochenende im Alter von 72 Jahren, wie seine Familie in Bad Homburg bei Frankfurt jetzt mitteilte. Bis zuletzt war Walter Vorsitzender der von ihm gegründeten Frauenkirche-Stiftung zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche. Dort findet zu seinem Gedenken am 31. Januar ein Gottesdienst statt.“ (Quelle)

Am 18. März 2009 erhielt Bernhard Walter „in Anerkennung seiner bauwirtschaftlichen Verdienste, seiner außergewöhnlichen Leistungen bei der Finanzierung des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche sowie in Würdigung seines Engagements als Vorsitzender des Kuratoriums der Technischen Universität Dresden auf Antrag der Fakultät Bauingenieurwesen die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Dresden.

Der Dekan der Fakultät Bauingenieurwesen, Prof. Rainer Schach, sagte damals in seinerLaudatio, dass es nur auf den ersten Blick eine vielleicht befremdliche Konstellation sei, dass ein Bankmanager durch eine Baufakultät mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet würde. Bernhard Walter habe einen Führungsstil, der alle Verantwortungsträger einbezieht: „Er hat einen Blick und ein Gespür für das Entscheidende, das Wesentliche, das eigentlich Wichtige.“

Dr.-Ing. E.h. Bernhard Walter ist am 11. Januar 2015 im Alter von 72 Jahren verstorben.

Stimmungsvolles Weihnachtskonzert

UVS
12. Dezember 2014

Weihnachtskonzert14Mit einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert haben die Smart Musicians unter der Leitung von Nadine Bergmann im Foyer des Beyer-Baus die Weihnacht quasi offiziell eingeläutet. In ungebrochener Tradition war das Foyer – das im Beyer-Bau im ersten Stock liegt und nicht im zugigen Eingangsbereich – sehr gut besucht: Studentinnen und Studenten (darunter viele aus anderen Kulturen, die hier z.B. den Masterstudiengang ACCESS studieren), Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Professoren ließen sich von den Smart Musicians verzaubern.

Das Programm begann ganz klassisch – die Streicher intonierten die Promenade aus den „Bildern einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski. Aber natürlich gab es auch bekannte Weihnachtslieder – regional, national, international, alles bunt gemischt. Und ein bisschen aufgemischt wurde die Stimmung auch durch die manchmal etwas eigenwillige Fassung der Weihnachtsgeschichte, die Dr. Uwe Reuter mit Augenzwinkern vortrug.

Glühwein gab’s auch, die Fachaschaft ist da ja immer ein prima Lieferant – Weihnachten kann kommen. Und im kommenden Jahr Ende Advent die Fortsetzung der Tradition.

Aufruf zum Sternlauf „Dresden für alle“ am 8. Dezember

UVS
4. Dezember 2014

Anlässlich der fremdenfeindlichen PEGIDA-Aktivitäten ruft die Technische Universität Dresden geschlossen zum Sternlauf am 8. Dezember 2014 unter dem Motto „Dresden für Alle“ auf.

Dazu Hans Reuter, Referent für Gleichstellungspolitik des StuRa: „Gerade unter den Studierenden an der TU Dresden gibt es viele, die nicht in das enge Weltbild dieser neuen „patriotischen Bewegung“ passen. Wir tragen Verantwortung dafür, dass sich unsere Studierenden in Dresden willkommen fühlen und keine Diskriminierungen befürchten müssen. Ausländische und deutsche Studierende und Wissenschaftler_innen sind unabhängig von Religion und Herkunft fester Bestandteil des Campuslebens. Dieses internationale, interkulturelle Miteinander ist kein Problem, sondern eine Bereicherung für uns alle!“

Eric Hattke, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des StuRa der TU Dresden, ergänzt: „Angesichts des immer größeren Zulaufes bei PEGIDA ist eine breite Unterstützung der Zivilgesellschaft gefordert. Als Studierende stehen wir für ein menschliches Miteinander und gegen das Verbreiten von rassistischen Parolen!“

Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden bekräftigt dies: „In Forschung und Lehre sind Spitzenleistungen nur durch gemeinsame Anstrengungen möglich. Wissenschaft ist international! So lebt auch die TU Dresden vom Miteinander ausländischer und deutscher Studierender und Wissenschaftler, die alle unabhängig von Religion und Herkunft fester Bestandteil unserer Universität sind. Die PEGIDA-Demonstrationen behindern die Bemühungen der TU Dresden für ein weltoffenes und tolerantes Dresden. Wir wollen, dass ausländische Studierende und Wissenschaftler sich für Dresden und die TU Dresden entscheiden und dass sie sich hier willkommen fühlen.“

Mit der Demonstration „Open Your Mind – Stop Racism!“ unterstützt die TU Dresden den Sternmarsch der Dresdner Zivilgesellschaft am 8. Dezember und erhofft sich ein klares Bekenntnis zu Weltoffenheit und gegen Rassismus.

Prof. Dr. Müller-Steinhagen dazu: „Auch wenn wir von den Gräueltaten des Islamischen Staates (IS) entsetzt und abgestoßen sind, dürfen wir davon nicht auf das Verhalten aller Muslime, aller Flüchtlinge und Asylbewerber schließen. Das ist falsch und gefährlich und spielt rechtsradikalen Gruppierungen in die Hände. Unsicherheiten und latente Angst vor dem Unbekannten und Fremden werden missbraucht, um Abneigung und Widerstand zu schüren gegen Flüchtlinge; gegen genau die Menschen, die unsere Hilfe und Unterstützung am nötigsten brauchen. PEGIDA lädt ein wichtiges gesellschaftliches Thema mit ausländerfeindlichen und engstirnigen Argumenten auf und schürt somit genau solche Ängste, die PEGIDA selbst ernst zu nehmen vorgibt. Als Rektor der TU Dresden distanziere ich mich im Namen meiner Universität ausdrücklich von einem derartigen Verhalten und rufe alle Mitarbeiter und Studierenden auf, sich auch weiterhin für Toleranz und Weltoffenheit zu engagieren und am 8. Dezember am Sternlauf teilzunehmen.“

Der Rektor der TU Dresden wird selbst am Sternlauf teilnehmen. Dieser startet für alle Hochschulangehörigen um 17 Uhr am Fritz-Förster-Platz.

Der Personalrat tritt gleichermaßen für die Rechte aller Beschäftigten, unabhängig von ihrer Herkunft und Religion, ein. „An unserer Universität leben wir interkulturelle Vielfalt. Ausländische Beschäftigte bringen sich mit ihren Ideen, ihrem Wissen, mit ihrer Arbeitsleistung ein. Voraussetzung dafür ist ein weltoffenes Klima des Vertrauens und des gegenseitigen Respektes in unserer Stadt, in unserem Land. Es bedarf der Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, unsere Zukunft, unser Leben gemeinsam zu gestalten.“ so die Vorsitzende des Personalrates Dr. Christina Janz.

Eric Hattke abschließend: „Für uns ist klar: wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wenn intolerantes Gedankengut um sich greift und Hass geschürt wird!“

Für ein weltoffenes und tolerantes Dresden

UVS
2. Dezember 2014

„Was man derzeit in Dresden beobachten muss, ist äußerst beunruhigend. Tausende Menschen finden sich in der Innenstadt zusammen, um gegen die ‚Islamisierung des Abendlandes‘ zu demonstrieren. Natürlich sind wir alle von den Gräueltaten des Islamischen Staates (IS) entsetzt und abgestoßen. Aber davon auf das Verhalten aller Muslime, aller Flüchtlinge und Asylbewerber zu schließen, ist falsch und gefährlich und spielt rechtsradikalen Gruppierungen in die Hände. Unsicherheiten und latente Angst vor dem Unbekannten und Fremden werden missbraucht, um Abneigung und Widerstand zu schüren gegen Flüchtlinge; gegen genau die Menschen, die unsere Hilfe und Unterstützung am nötigsten brauchen.

In Forschung und Lehre sind Spitzenleistungen nur durch gemeinsame Anstrengungen möglich. Wissenschaft ist international! So lebt auch die TU Dresden vom Miteinander ausländischer und deutscher Studierender und Wissenschaftler, die alle unabhängig von Religion und Herkunft fester Bestandteil unserer Universität sind.

Die PEGIDA-Demonstrationen behindern alle Aktivitäten der TU Dresden für ein weltoffenes und tolerantes Dresden. Wir wollen, dass ausländische Studierende und Wissenschaftler sich für Dresden und die TU Dresden entscheiden und dass sie sich hier willkommen fühlen. Wir müssen verhindern, dass angesichts der aktuellen Demonstrationen der PEGIDA-Anhänger in der Welt ein Bild von Dresden entsteht, das in erster Linie abschreckt, unsere Stadt als ausländerfeindlich darstellt und an die vergangen geglaubten Aufmärsche der Neonazis im Umfeld des 13. Februars erinnert.

Als Rektor der TU Dresden distanziere ich mich im Namen meiner Universität von diesen Veranstaltungen und rufe alle Mitarbeiter und Studierenden auf, nicht an den von PEGIDA organisierten Demonstrationen teilzunehmen und sich auch weiterhin für Toleranz und Weltoffenheit zu engagieren.“

Prof. Dr.-Ing. habil. DEng/Auckland Hans Müller-Steinhagen

Weihnachtskonzert 2014

UVS
2. Dezember 2014

Plakat_2014_kleinAm 11. Dezember findet um 17 Uhr im Foyer des Beyer-Baus, George-Bähr-Straße 1 (1. OG), das traditionelle Weihnachtskonzert der Smart Musicans statt.

Es erwartet Sie eine bunte Mischung weihnachtlicher Klänge, durch die Sie sich auf das bevorstehende Fest einstimmen lassen können. Wie bereits in den Jahren zuvor, hält die Fachschaft der Fakultät auch diesmal wieder leckeren Glühwein für Sie warm!

Förderprogramm zur aktiven Vernetzung von Studentinnen

UVS
1. Dezember 2014

Vortrags-, Vernetzungs- und Tutorienprogramm für alle Studentinnen des Bauingenieurwesens

Erfolgreiche Ingenieurinnen sind noch immer nicht im öffentlichen Bild angekommen, weder im akademischen Bereich noch in der freien Wirtschaft. Auch das Bauingenieurwesen erscheint als ein männlich geprägtes Arbeitsgebiet. Dabei entscheiden sich viele junge Frauen für ein Bauingenieurstudium – ca. 30% der Studierenden an der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden sind weiblich.

Um Frauen in Ihrer Studienentscheidung bestärken, zu motivieren und anzuregen das Fachgebiet und ihre Ausbildung aktiv mitzugestalten, ist ab diesem Wintersemester ein zweistufiges Förderprogramm zur aktiven Vernetzung von Studentinnen der Fakultät geplant.

Der erste Vortrag & Diskussion mit Prof. Dr.-Ing. Sabine Hoffmann (TU Kaiserslautern) findet am 3. Dezember 2014 von 18:30-20:00 Uhr im Raum S07/E02, Georg-Schumann-Str. 7 statt. Wer mag: bereits um 17:15 Uhr findet eine Sonderführung durch das Alfred-Hütter-Laboratorium statt – Treffpunkt ist der Veranstaltungsraum S07/E02.

Dabei soll die Möglichkeit zum Kontakt und Dialog mit erfolgreichen Bauingenieurinnen in der Praxis gegeben werden. Es werden zwei Vorträge von Bauingenieurinnen stattfinden, die über Stationen ihres Werdegangs, auch über Stolpersteine und Hindernisse im Berufsleben berichten werden. Die Veranstaltungen sollen auch dazu dienen, die Studentinnen untereinander bekannt zu machen, Arbeitsgruppen zu bilden und miteinander zu vernetzen. Auch Mitarbeiterinnen sind zu den Vorträgen willkommen!

Romy Guruz & Helga Tauscher, Institut für Bauinformatik

Bilder Tag der Fakultät

UVS
30. Oktober 2014
Bilder Tag der Fakultät 2014 – Fotos: Ulrich van Stipriaan
Bilder Tag der Fakultät 2014

Es gibt jetzt eine Sammlung von 70 Bildern vom Tag der Fakultät mit Fotos von Ulrich van Stipriaan. Da entlang…

Ein Abend der Sieger

UVS
7. Juli 2014

IMG_1804Erstaunlich voll war’s gleich um 18 Uhr vergangenen Freitag: Lange Nacht der Wissenschaften vs. Fußball-WM – das muss ja kein Gegensatz sein.

IMG_1712Die Bauingenieure hatten sich die Lizenz zum Spielen geholt, bzw. zum Zeigen derselben. Also lief auf einer Leinwand das Spiel Deutschland gegen Frankreich und parallel dazu das Angebot der Bauingenieure für die Lange Nacht – wenn auch in dieser Phase auf ausgewählte Stände konzentriert: Die Kinder bauten Kühlschrankmagnete aus Beton, nebenan gab’s schon die erste Schlange für den Allzeit-Renner Bagerfahren. Naja, und auch die Studentinnen und Studenten der Fachschaft hatten gut zu tun: Sie standen am Grill und hielten planschbeckengekühlte Getränke bereit.

IMG_1853Nach dem Spiel ist vor der Show: Mit dem Sieg im Bauch ließ sich dann der Rest des Abends gut an. Showtime mit Prof. Viktor Mechtcherine, der mit Baustoffzaubereien verblüffte. Prof. Ivo Herle beeindruckte nicht minder – schon spannend, was man mit Sand alles machen kann.

IMG_1962Die Wasserbauer führten durchs Labor – und luden zur Märchenstunde: „Es war einmal eine Prinzessin, die ritt in einer langen Nacht auf Ihrem Schimmel eine einsame Bergstraße entlang, denn Sie wollte sich in der Universität des Königreichs über die neuesten Forschungsergebnisse der besten Magier und Alchimisten, Naturwissenschaftler und Ingenieure, Hydrophilen und Hydrophoben des Landes informieren.“ Oha, Hydrophile und Hydrophobe…

IMG_1974Stahlbauer, Glasbauer, Brückenprüfer vom Otto-Mohr-Laboratorium, Informatiker, Straßenbauer – sie alle gaben spannende Einblicke in ihre Arbeit und zeigten, wie viel Spaß Wissenschaft machen kann. Nicht nur in langen Nächten!

Eine umfangreiche Bildergalerie gibt’s bei facebook – man muss nicht angemeldet sein, um sie sich anzusehen.

Elf Tage für eine lohnende Bewerbung

UVS
3. Juli 2014

Im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms schreibt die TUD zum Wintersemester 2014/15 erneut Deutschlandstipendien aus. Für solch ein Stipendium kann sich bewerben, wer an der TUD immatrikuliert ist oder wer sich für ein Studium an der TUD einschreiben will und die dafür erforderlichen Zugangsvoraussetzungen erfüllt. Bewerbungszeitraum ist vom 7. bis 18. Juli 2014. Die Stipendien in Höhe von monatlich 300 Euro werden nach einem Auswahlverfahren für die Dauer eines Jahres ab Oktober 2014 bewilligt. Das Stipendium ist grundsätzlich einkommensunabhängig und mit der Förderung nach dem BAföG kombinierbar.

Derzeit werden 326 engagierte und in ihrem Studium erfolgreiche Studenten mit Deutschlandstipendien unterstützt und können so direkte Kontakte zu Unternehmen und Mentoren knüpfen. Sie reflektieren durch das Stipendium und ihre Kontakte zum Stipendiengeber auch intensiv Ziel und Inhalte ihres Studiums und sind beste Mittler für wissenschaftliche Arbeit in Verbindung mit Wirtschaft und Gesellschaft. Die großzügige Förderung von Unternehmen, Stiftungen, Vereinen und der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e.V. wird vom BMBF kofinanziert.
Infos: http://tu-dresden.de/deutschlandstipendium

Verleihung des Züblin-Stahlbau-Preises 2014

UVS
27. Juni 2014
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Jury und Nominierte des Züblin-Stahlbau-Preises 2014. Die Preisträger: Claudia Schlenger (mittl. Reihe, 1.v.r.), Anna Vogel (vord. Reihe, 1.v.r.), Marika Wagner (vord. Reihe, 2.v.r.). Foto: Lars Sieber

Aufgrund der durchweg hohen fachlichen Qualität nominierte die Jury, bestehend aus Ulrich Pfabe von der Züblin Stahlbau GmbH Hosena, Dr. Christian Dehlinger Ed. Züblin AG Stuttgart sowie Prof. Dr. Richard Stroetmann und Jun.-Prof. Dr. Jörg R. Noennig der TU Dresden, in diesem Jahr insgesamt sieben Arbeiten, deren Vielfalt von Entwürfen für Brücken, Einkaufsmärkten und Paketverteilungszentren über Untersuchungen zum Sprödbruch und zum Schweißen alter Baustähle bis hin zu einer wissenschaftlichen Arbeit über die Berücksichtigung des Verfestigungseffektes bei der Bemessung von Stahl- und Verbundkonstruktionen reichte. Die Nominierten hatten am Vormittag des 26. Juni 2014 die Gelegenheit, der Jury ihre eingereichten Werke in einem Vortrag zu präsentieren und sich einer kurzen Diskussion zu stellen.

Die Preisverleihung fand noch am selben Tag im Rahmen des Bauballs 2014 statt, der traditionell von den Studierenden des 6. Fachsemesters des Studiengangs Bauingenieur­wesen im Rahmen ihres Bergfestes veranstaltet wird. Die hohe Wertigkeit der Arbeiten, die  Ulrich Pfabe und Prof. Dr. Richard Stroetmann in ihren Ansprachen würdigten, spiegelte sich auch in der Preisvergabe wider. Die Jury teilte den insgesamt mit 3000 Euro dotierten Preis auf drei Preisträger auf.

Einen zweiten Preis erhielt  Marika Wagner mit ihrer Projektarbeit zum Thema „Berücksichtigung des Verfestigungseffektes bei der Bemessung von Stahl- und Stahl-Beton-Verbundkonstruktionen“, die sich mit der Nutzung von Tragreserven im Verfestigungsbereich von Baustählen oberhalb der Streckgrenze auseinandersetzt.  Anna Vogel wurde für ihren Entwurf eines „Prototyp eines intra-urbanen Paketverteilzentrums für den Standort Dresden Friedrichstadt“ ebenfalls mit einem zweiten Preis ausgezeichnet.

Die Projektarbeit von Claudia Schlenger über „Optimale Fahrbahnsysteme für Stahlverbund-Balkenbrücken mit mittleren Stützweiten“ wurde von der Jury mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Inhalt ihrer Arbeit ist die Untersuchung und der Vergleich verschiedener Fahrbahnsysteme für Straßenbrücken, deren Optimierung und Beurteilung in technischer, wirtschaftlicher und gestalterischer Hinsicht. Claudia Schlenger konnte die Jury durch ihre tiefgehende, gründliche und ideenreiche Bearbeitung dieses Themas und ihre aufschlussreiche fachkompetente Präsentation zweifelsfrei als würdige Preisträgerin überzeugen.

In seiner Ansprache würdigte Prof. Dr. Richard Stroetmann vom Institut für Stahl- und Holzbau der TU Dresden noch einmal die hervorragende Zusammenarbeit mit der Züblin Stahlbau GmbH Hosena und das besondere Engagement des Unternehmens, das mit der Förderung von Exkursionen und dem Bauball, der Betreuung von Studien- und Abschluss­arbeiten sowie der Stiftung von Stipendien weit über die Auslobung des Züblin-Stahlbau-Preises hinausreicht und den Studierenden der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden zugute kommt.