Große Stahlbau-Exkursion 2017

In der Vorlesungsfreien Zeit vom Mittwoch, den 07.06.2017 bis zum Freitag, den 09.06.2017 findet die diesjährige große Stahlbau-Exkursion statt. Voraussichtlich wird es folgende Besichtigungen geben:

  • Baustelle Langenfelder Brücke
  • Baustelle U4 Elbbrücken
  • Stahl- und Walzwerk Arcelor Eisenhüttenstadt
  • Fertigung MV-Werften Wismar
  • SEH-Eiffage Hannover
  • Schleuse Zerben

Unkostenbeitrag pro Person: 50 Euro. Ab sofort können sich Interessenten im Sekretariat der Professur für Stahlbau, ABS 06-31 auf der August-Bebel-Straße 30 anmelden.

Ab Heute läuft die Zeit für die Teilnehmer des Graduiertenkollegs 2250!

Professor Mechtcherine begrüßt die Teilnehmer des Graduiertenkollegs GRK-2250
Bild: André Terpe

You are the best! Unter anderem mit diesen Worten begrüßte Prof. Viktor Mechtcherine die Teilnehmer des Graduiertenkollegs (GRK) 2250 zum heutigen Meeting. Die Erwartungen an die Teilnehmer sind hoch, immerhin wurden im Bewerbungsverfahren Wissenschaftler mit sehr guten Hochschulabschlüssen und exzellenten Fachkenntnissen in verschiedenen Bereichen ausgewählt. Mit erstklassigen Laboren, regelmäßigen Lehrveranstaltungen, Workshops und unter Einbeziehung international renommierter Experten werden den Forschern in den nächsten drei Jahren beste Bedingungen geboten um im Rahmen ihres Promotionsprojektes grundlegend neue Erkenntnisse zur „Impaktsicherheit von Baukonstruktionen durch mineralisch gebundene Komposite“ zu erlangen.  Das zentrale Ziel des Graduiertenkollegs ist, bestehende Gebäude und Bauwerke durch Applikation von flächigen, dünnschichtigen Verstärkungen deutlich widerstandsfähiger zu machen. „Angesichts der stets zunehmenden Gefahr des Eintretens kurzzeitiger dynamischer Beanspruchungen, z. B. durch Naturkatastrophen oder Detonationen, besteht weltweit dringender Handlungsbedarf im Hinblick auf die Gewährleistung der Sicherheit der Menschen und der für das Leben der Menschen wichtigen Infrastruktur“, sagt Prof. Viktor Mechtcherine, Sprecher des Kollegs.
Für die TU Dresden ist dies das erste strukturierte Promotionsstudium im Bereich Bau und Umwelt und soll insgesamt mit zwei weiteren Kohorten über 9 Jahre laufen. Die Anzahl der Kollegiaten beläuft sich auf insgesamt 25 Teilnehmer. „Mit dieser Gruppengröße ist es möglich, einen international bedeutenden Schwerpunkt in Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchsförderung zu etablieren“, sagt Prof. Mechtcherine.

Teilnehmer des ersten Graduiertenkollegs GRK-2250
Bild: André Terpe

Glasbau 2017

Bild: Katharina Lohr

Über 200 Gäste besuchten am 30. und 31.03.2017 die zweitägige Tagung »Glasbau 2017«. Die große Resonanz zeigt, dass diese Fachveranstaltung fest verankert ist als Forum des Austausches und der Diskussion.

Die Zusammenstellung der Themen ermöglichte einen umfassenden Ein- und Überblick über aktuelle Fragestellungen im Konstruktiven Glasbau und die Anwendung der neu eingeführten Normenteile. Die Referenten stellten die aktuelle Forschung und Entwicklung sowie die Entwurfs- und Planungsprozesse herausragender Projekte vor.

Zur Tagung erschien das Jahrbuch »GLASBAU 2017«. Die Schwerpunkte bilden Bauten und Projekte, Energie und Nachhaltigkeit, Bemessung und Konstruktion sowie Forschung und Entwicklung. Erstmalig wurde in diesem Jahr eine weitere Rubrik zu Bauprodukten und Bauarten eingeführt. Renommierte Autoren aus Planung, Verarbeitung, Forschung und Entwicklung zeigen den Stand der Technik sowie vertiefte Einsichten in spezielle Fragestellungen. Als Jahrbuch umfasst diese Publikation alle wesentlichen Entwicklungen auf dem Gebiet des konstruktiven Glasbaus und der Fassadentechnik. Ausgewählte Autoren referierten auf der Tagung »Glasbau 2017«.

Allen Referenten, Unterstützern und Sponsoren der Veranstaltung sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

 

Beitrag: Katharina Lohr

Willy Gehler-Ausstellung im Dre.Punct

AT
25. April 2017

Am 11.04.2017 wurde die studentische Willy Gehler-Ausstellung, die im Rahmen eines Praxisseminars des Lehrstuhls für Technik- und Technikgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Massivbau erarbeitet wurde, feierlich eröffnet. Sie widmet sich den wissenschaftlichen Verdiensten eines deutschen Bauingenieurs, der als einer der Wegbereiter das Fundament für die heutige Stahlbetonbauweise legte. Er studierte, lehrte und forschte an der Technischen Hochschule Dresden, war Konstrukteur, Normungsaktivist, Gutachter und Materialprüfer. Die Auseinandersetzung mit Willy Gehlers Leben ist allerdings zugleich eine Herausforderung, da er auch politisch engagiert in vier Systemen wirkte.

Der Ausstellungseröffnung ging an diesem Tag ein Workshop mit dem Titel „Willy Gehler – Versuch einer Einordnung“ voraus. Den Grußworten von Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Manfred Curbach und Prof. Dr. rer. oec. habil. Thomas Hänseroth folgten interessante Vorträge zum Thema Gehler.

Dipl.-Ing. Oliver Steinbock schlüpfte für seinen Vortrag in die Person Willy Gehler – ein sehr gelungener Versuch, um den Menschen Willy Gehler zu verstehen.

Dr. Knut Stegmann beleuchtete in seinem Vortrag die Wirkphase Gehlers bei der Firma Dyckerhoff und Widmann. In dieser Zeit arbeitete Gehler an Projekten wie der Querbahnsteighalle Leipzig und der Jahrhunderthalle in Breslau.

Die Anfänge des Versuchs- und Materialprüfungsamtes der TH Dresden wurden von Dr.-Ing. Klaus Mauerberger in seinem Vortrag erläutert. Eindrucksvoll bekam man so Einblicke in die Anfänge und die Pionierarbeit des technischen Prüfwesens in Dresden.

Dr.-Ing. Karl-Eugen Kurrer von Ernst & Sohn Berlin ging näher auf Willy Gehlers Beitrag zur Baustatik ein und verstand es, mit seinem Fachwissen die Workshopteilnehmer zu begeistern. Bei einem Besuch im Café Jähnig, dem ehemaligen Wohnhaus Willy Gehlers, wurden die Diskussionen zum Workshop in lockerer Kaffeerunde weitergeführt.
Die Ausstellung kann noch bis März 2018 im Dre.Punct, Zellescher Weg 17 (Sächsische Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) besucht werden. Eine Broschüre zur Forschungsarbeit gibt zusätzlich einen informativen Überblick.

Ein besonderes Dankeschön gilt allen Beteiligten, die gemeinsam an diesem Projekt so erfolgreich gearbeitet haben.

Bericht: Sven Hofmann

Ausstellungseröffnung Willy Gehler
(Bild: Sven Hofmann)
„Willy Gehler – Versuch einer Einordnung“ Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Manfred Curbach
(Bild: Sven Hofmann)

Dresdner Stahlbaufachtagung 2017

In der 11. Auflage fand am 29. März die Dresdner Stahlbaufachtagung statt. Rund 200 Teilnehmer trafen sich dazu im Gerhart-Potthoff-Bau der Technischen Universität Dresden. Unter der Überschrift  „Stahl- und Verbundkonstruktionen für den Neubau und das Bauen im Bestand“ bot sich den rund 200 Teilnehmern wie in jedem Jahr ein breites und vielschichtiges Vortragsprogramm. Im Namen des Veranstalters eröffnete Prof. Richard Stroetmann, Direktor des Instituts für Stahl- und Holzbau und Prodekan der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden, die Veranstaltung. Es folgten Vorträge von Referenten aus vielen Teilen Deutschlands, der Schweiz und Luxemburg.

Einen ausführlichen Bericht und genaue Angaben über den Inhalt der Vorträge gibt es auf den Seiten der Professur für Stahlbau der TU Dresden hier.

Institut für Geotechnik empfängt Prof. Itai Einav aus Sydney

Prof. Itai Einav, Sydney Centre in Geomechanics and Mining Materials (Foto: David Masin)

„From sand and rice bubbles to earthquakes and snow avalanches“ lautet das Thema des öffentlichen Vortrages von Prof. Itai Einav am 5. Mai im Seminarraum des Neuffer-Baus (Raum 101). Der Vortrag ist Teil seines 3-tägigen Besuches am Institut für Geotechnik im Rahmen eines Kooperationsprojektes des DAAD. Prof. Einav hat seinen PhD in Bauingenieurwesen 2002 am Technion – Israel Institute of Technology erhalten. Seit 2012 ist er Professor an der Fakultät Bauingenieurwesen und Leiter des Sydney Centre in Geomechanics and Mining Materials. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, der Vortrag wird auf Englisch gehalten.

Auszug aus der Einladung:

Sumary:
The Universe is granulated. Stars, planets and asteroids are all relatively small particles when compared to galaxies (themselves, particles when seen from afar). They are relatively huge when compared to sand particles. The number of atoms in a single particle of sand is roughly the same as the number of sand particles in Australia¹s beaches, somewhere in the vicinity of 10,000,000,000,000,000,000. Together with dry rice, M&M¹s and pharmaceutical powders, sand particles belong to the class of granular materials, the second-most manipulated material in industry (after water). But the motion of sand particles is far less understood than the motion of atoms in water or the motion of celestial bodies and galaxies. What is it about sand particles and rice bubbles that makes them so hard to describe? What governs their motion, and how can they inform us about important phenomena such as earthquakes, volcanoes and snow avalanches? This talk will tackle those questions.

 

Leichtigkeit und Transparenz…

sind für das Erscheinungsbild heutiger Architektur sehr prägend. Großflächige Glaskonstruktionen bis hin zu primär tragenden Glasstrukturen sind immer öfter zentraler Bestandteil moderner Gebäude. Aufgrund der sehr großen und wiederholten Nachfrage bietet das Institut für Baukonstruktion am 5. Mai ein Kompaktseminar an, das die Grundlagen zur Bemessung und Konstruktion im Konstruktiven Glasbau anschaulich und verständlich vermittelt.

Für den Entwurf von tragenden Bauteilen aus Glas werden die aktuellen Regeln der DIN 18008 vorgestellt und die bauaufsichtlichen Anforderungen sowie die gegebenenfalls erforderlichen Bauteilprüfungen ausführlich erläutert. Rechnerische Nachweise für Vertikalverglasungen und Überkopfverglasungen werden durch prüffähige Berechnungen schrittweise vorgeführt und erklärt. Im Fokus stehen zudem Sicherheitsaspekte von absturzsichernden, betretbaren und durchsturzsicheren Konstruktionen sowie eine Vorschau auf die bevorstehende Überarbeitung der Glasbaunormung.

Die Kompaktseminare werden als Tagesprogramm angeboten und gliedern sich in vier Lehreinheiten zu je 90 Minuten. Die Konstruktionen werden im Detail erläutert und die Berechnungen anhand vorbereiteter Beispiele aus der Lehrbuchreihe „Glasbau-Praxis“ dargelegt. Die Bände 1 und 2 sind als Seminarunterlagen Bestandteil der Fortbildung. Die Seminarvorträge bieten ausreichend Möglichkeit zur Fragestellung.

 

Termin: 05.05. in Essen, nähere Infos unter www.glasbau-dresden.de

Delegation aus Laos besucht unsere Labore

AT
6. April 2017

Am 4. April konnte sich eine Delegation aus Laos und von der Universität Siegen einen Eindruck von unseren Laboren verschaffen. Start war im Hubert-Engels-Labor für Wasserbau, über den gesamten Tag verteilt wurden auch alle anderen Labore unserer Fakultät besucht.

Gruppenfoto im Hubert-Engels-Labor. (Bild: André Terpe)

Willy Gehler Workshop am 11. April

AT
23. März 2017
Willy Gehler gilt als ein Pionier der Stahlbetonentwicklung.
(Aufnahme undatiert, Universitätsarchiv der TU Dresden)

Das Institut für Massivbau lädt alle Interessierten zum Workshop „Willy Gehler – Versuch einer Einordnung im Rahmen des durch die DFG geförderten Forschungsprojektes Willy Gehler (1876-1953) – Spitzenforschung, politische Selbstmobilisierung und historische Rezeption eines bedeutenden Bauingenieurs und Hochschullehrers im „Jahrhundert der Extreme“ ein. Die Veranstaltung beginnt am 11.04.2017 10.00 Uhr auf der August-Bebel-Str. 30 im Raum 03-007. Nähere Informationen zu den Vortragenden und den Programmpunkten können der  Einladung entnommen werden.

 

 

Informationstag des Straßenbaulabors

Im Georg Schumann-Bau der TU Dresden fand am 13.03. der Informationstag des Straßenbaulabors statt. Es trafen sich Experten und Wissenschaftler der Branche um Erfahrungen auszutauschen. Zu hören waren Beiträge aus Forschung und Praxis zu den aktuellen Entwicklungen im Straßenbau. Auch diesmal wollten die Veranstalter von der Professur für Straßenbau anhand von Praxisbeispielen den Bezug zum Regelwerk und zu erwartenden Änderungen herstellen. Selbstverständlich wurde auch ein Einblick in die aktuellen Forschungen gegeben, im neuen Straßenbaulabor bieten sich mit neuen hochmodernen Prüfgeräten exzellente Bedingungen dafür. Die Vortragsthemen reichten über die aktuell anstehenden Verkehrsbauprojekte in Dresden, neuste Forschungsergebnisse zum Schichtverbund in Asphaltbefestigungen, Entwicklungen bei lärmreduzierenden Asphalten bis hin zu anstehenden Veränderungen des Regelwerkes bei Pflasterbefestigungen. Zum Ausklang gab es die Möglichkeit bei einem kleinen Imbiss im Labor Erfahrungen und neuste Erkenntnisse direkt auszutauschen.

 

Prof. Dr. Wellner informiert über den Einfluss des Schichtverbunds auf die Spur- und Rissbildung in der Asphaltdeckschicht. (Bild: Uwe Reinhardt)