Beim Dresden exists Soccer Cup der Dresdner Wissenschaftseinrichtungen erzielte die Mannschaft der Fakultät Bauingenieurwesen einen hervorragenden zweiten Platz. Mannschaftskapitan Martin Tasche nahm den Pokal entgegen. Rund 150 Wissenschaftler und Mitarbeiter aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind in 18 Mannschaften in der Soccer Arena Dresden aufeinander getroffen, um den Pokal für die fußballerisch beste Dresdner Wissenschaftseinrichtung zu gewinnen.
Kategorie: Ehrungen und Preise
Spiel_Ort: Der Sieger steht fest!
Drei Stunden tagte die Jury, drei Stunden wurden Argumente ausgetauscht, Bedenken geäußert, Vorzüge gelobt – die 17 eingereichten Entwürfe (alle im Bild hier vorgestellt) für den Spiel_Ort, der als Kommunikationsort hinter dem Beyer-Bau entstehen soll, machten es den Juroren nicht leicht. Aber im Laufe der Diskussion schälten sich dann doch vier Modelle als besonders diskussionswürdig heraus – und am Ende gab es einmütig einen Sieger: „Am laufenden Band„. Dahinter stecken drei Studentinnen, nämlich Katja Diestel (Landschaftsarchitektur), Nicole Messerschmidt (Landschaftsarchitektur) und Anett Diestel (Werkstoffwissenschaften).
Auch auf dem zweiten Platz freuten sich angehende Landschaftsarchitekten – die Ausbildung scheint sich ja wirklich bezahlt zu machen: Stefanie Trobisch und Susann Morgenstern hatten mit ihrem Entwurf „Zwiesel“ während der Diskussion viele Befürworter. Auf Platz drei landete der Entwurf „Stress_Less“ – gestaltet von zwei Studenten der Landschaftsarchitektur: Philipp Hübner und Peter Simon. Spontan gab es noch einen vierten Platz, weil die Jurymitglieder den Entwurf „Sinnesspiel“ ebenfalls besonders hervorheben wollten. So können sich also Ronny Lang (Bauingenieurwesen), Peter Süttner (Medieninformatik) und Marie Löwenherz (Architektur) über den Sonderpreis des Studentenwerks freuen – und auf diese Weise kam auch noch ein wirklich interdisziplinär zusammengesetztes Team mit aufs Treppchen der Besten.
Die Jury wusste übrigens nicht, wer hinter den Entwürfen steckt: Die Arbeiten wurden anonym eingereicht, die Namen der MacherInnen stand auf einem Zettel, der im verschlossenen Umschlag dem Werk beigefügt war. Erst nach der Preisverkündung gab es eine Zuordnung zu den Studentinnen und Studenten, die die öffentliche Jurysitzung mit Spannung (aber ohne mit der Wimper zu zucken, wenn über sie geredet wurde) verfolgt hatten.
Alle eingereichten Modelle und die dazu gehörenden Poster/Pläne können noch bis zum 21. November in der SLUB angesehen werden: Foyer im 1. OG.
Auszeichnung für Glasdach Alte Mensa/Rektorat
Beim „Innovationspreis Architektur und Glas“ stehen die Gewinner fest. Anlässlich der glasstec 2008 hatten die Fachzeitschriften AIT und xia IntelligenteArchitektur in Zusammenarbeit mit der Messe Düsseldorf zum zweiten Mal diesen Wettbewerb ausgelobt. Eingereicht werden konnten Entwürfe oder Produkte der Glasarchitektur, die hohen funktionalen und gestalterischen Ansprüchen gerecht werden. Eine Jury namhafter Architekten hat jetzt entschieden: Eine Auszeichnung für das Glasdach Alte Mensa/Rektorat. Hervorgehoben wird die Lastabtragung der Konstruktion: Sie erfolgt ausschließlich über Bauteile aus Verbund-Sicherheitsglas. Die zur Genehmigung erforderliche Zustimmung im Einzelfall wurde am Institut für Baukonstruktion vorbereitet. Umfangreiche Belastungsversuche haben die Leistungsfähigkeit der Ganzglaskonstruktion erfolgreich unter Beweis gestellt.
Preise beim Tag der Fakultät
Traditionell werden beim Tag der Fakultät Preise für hervorragende Leistungen vergeben. Nach der Würdigung durch Dekan Prof. Schach all derer, die im Laufe des Jahres Preise und Ehrungen erhielten (hier gesammelt nachzulesen) gab es vier Ehrungen vor Ort:
Den Gottfried-Brendel-Preis für besondere Leistungen im Fach Entwurf von Ingenieurbauwerken von Studierenden des 9. Semesters im Rahmen des Großen Belegs erhielt Johannes Beckert für den Entwurf einer Eisenbahnüberführung über den Rangierbahnhof Mannheim im Zuge der Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar. Den 2. Preis bekam Sebastian Merkel für den Entwurf eines integrierten Hörsaalgebäudes. Überreicht wurde der mit insgesamt 3.000 Euro dotierte Preis von Harald Möller und Dr. Horst Arnoldt von der BilfingerBerger AG (Foto oben links).
Den EUROVIA-Straßenbau-Preis der EUROVIA Services GmbH erhielt Anita Blasl für ihre Diplomarbeit Einfluss der Probekörpergeometrie auf die Versuchsergebnisse im einaxialen Zugschwellversuch. Den Preis überreichte Dipl.-Ing. Katrin Hunstock (Bild oben rechts).
Ines Puschmann wurde mit dem Günther-Grüning-Preis ausgezeichnet, der von der Landesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik in Sachsen für hervorragende Große Belege (des 9. Semesters) oder Diplomarbeiten vergeben wird. Ihre Diplomarbeit trägt den Titel Numerische Simulation thermomechanisch beanspruchter Tragwerke. Den Preis überreichte Prof. Prof. Dr.-Ing. Wolfram Jäger als Vorsitzender der Landesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik in Sachsen e. V. (unten links).
Die Gesellschaft der Förderer des Hubert-Engels-Institutes für Wasserbau und Technische Hydromechanik der TU Dresden hat einen mit 500 Euro dotierten Preis ausgelobt. Preisträger ist Dipl.-Ing. René Schlesinger für seine Diplomarbeit Hydraulische Modellierung zur Erfassung der Hochwasserabflussverhältnisse und zur Optimierung des Einlaufwerks eines Polders. Den Preis überreichte Dr.-Ing. habil. Dirk Carstensen.
K. J. Bathe Award für Carolin Birk
Preisverleihung mit Prof. K.J. Bathe (M.I.T Cambridge), Dr.-Ing. C. Birk und Prof. B.H.V. Topping (Heriot-Watt University Edinburgh)
Anlässlich des 8. Weltkongresses „Computational Mechanics“ (WCCM8) Anfang Juli in Venedig erhielt Dr.-Ing. Carolin Birk vom Institut für Statik und Dynamik der Tragwerke den international hoch angesehenen „The K. J. Bathe Award 2008“. Verliehen wurde die Auszeichung für die beste Arbeit eines jungen Forschers / einer jungen Forscherin im Bereich „Computational Engineering“ für den Beitrag „Representation of radiation damping in a dam-reservoir interaction analysis based on a rational stiffness approximation“. Der Artikel erschien in der Zeitschrift „Computers & Structures (Carolin Birk and Peter Ruge, Volume 85, pp. 1152- 1163 (2007)).
Die Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden hat sich auf diesem Weltkongress mit mehr als 2.500 Teilnehmern sehr erfolgreich und engagiert präsentiert; dabei wurden von den Hochschullehrern der Fakultät beispielsweise drei Minisymposia organisiert und insgesamt acht Vorträge gehalten.
Formholzschalen für das Automobil
Die Forschungen des Teams um Prof. Peer Haller vom Institut für Stahl- und Holzbau sind bereits mehrfach ausgezeichnet – nun haben „Formholzschalen für das Automobil“ im branchenübergreifenden Innovations-Wettbewerb unter der Leitung des Network of Automotive Excellence (NoAE) erneut punkten können: Sie wurden unter die TOP 30 (von insgesamt 170 eingereichten Innovationen aus dem deutschsprachigen Raum) gewählt und haben sich auf dem Würzburger Automobil Gipfel 2008 dem Fachpublikum präsentiert.
Formholzschalen ermöglichen neue Designs im Innenraum, sie reduzieren Gewicht, Kosten und belasten die Umwelt weniger – zudem sind sie leicht recyclebar. Dünne Hirnholzplatten aus leichten Holzarten werden zu Schalen geformt. Weil die Dresdner Forscher Holz als zelluläres Material begreifen, das unter Wärme, Feuchtigkeit und Druck leicht formbar wird, überschreiten sie die Grenzen heutiger Fertigungstechnologien.
In Zusammenarbeit mit einem namhaften Unternehmen das Innenausbaus haben die Wissenschaftler strukturelle Dekorleisten aus Formholz hergestellt, die optional mit Edelholzfurnieren oder technischen Textilien beschichtet werden können. Die so entstanden Teile weisen gegenüber alternativen Druckgussteilen ein wesentlich geringeres Gewicht auf. Sie sind schön und darüber hinaus leicht zu recyceln. Der Materialwert des Holzes beträgt nur einige Eurocents.
Nach Meinung der Experten haben ein Großteil der in Würzburg vorgestellten Innovationen große Chancen, in naher Zukunft umgesetzt zu werden.
Bauindustrie-Preis für Jonas Kleuderlein
Der Preis der Sächsischen Bauindustrie 2008 wurde an Jonas Kleuderlein, ein Absolvent der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden, für seine Diplomarbeit „Ebene Tragwerke in Stahlglas-Bauweise“ verliehen. Das Preisgeld betrug 1.000 Euro. Der Preis wurde im Rahmen des 16. Sächsischen Bautages in Dresden bereits zum 5. Mal für innovative und zukunftsweisende Abschlussarbeiten in den Fachbereichen Bauingenieurwesen und Architektur verliehen.
Beyer-Preis verliehen
In einem Festakt im Rektorat wurde heute der mit 5.000 Euro dotierte Kurt-Beyer-Preis verliehen. Der von der HOCHTIEF Construction AG gestiftet Preis wurd ein diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen. Ausgezeichnet wurden herausragende Abschlussarbeiten junger Wissenschaftler auf den Gebieten des Bauwesens und der Architektur an der Technischen Universität Dresden. Ausgezeichnet wurden die Dissertationen von Dr.-Ing. Gesine Marquardt (Architektur) und Dr.-Ing. Matthias Weise (Bauingenieurwesen). Die Preisverleihung namen der Rekor der TU Dresden, Prof. Hermann Kokenge, und der Vorsitzende der Geschäftsleitung der HOCHTIEF Construction AG Sachsen, Andreas Schlage, vor.
Die beiden Ausgezeichneten stellten in kurzen Vorträgen ihre Arbeit vor. Dr. Matthias Weise beschreibt in seiner Doktorarbeit neue Verfahren und Methoden, die die Zusammenarbeit bei der Planung von Bauwerken verbessern können. Dr. Gesine Marquardt hat sich in ihrer Doktorarbeit mit der Frage befasst, welche Auswirkungen die zunehmend älter werdende Gesellschaft auf das Gesundheitswesen und speziell auf die Architektur von Pflegeheimen hat.
George-Bähr-Preis 2008 verliehen
Im Festsaal des Rektorat der TU Dresden wurde am Freitag, 30. Mai 2008, erstmals der George-Bähr-Preis verliehen, mit dem junge Architekten und Ingenieure für ein Bauwerk ausgezeichnet werden, das im Geiste des Baumeisters der Dresdner Frauenkirche eine gelungene Synthese von Entwurf, Konstruktion und baulicher Realisierung darstellt. Die hochkarätig besetzte Jury entschied sich unter den 25 eingereichten Arbeiten für die Installation Vilnius in the Air des Berliner Architekten Henning von Wedemeyer, ein schwebender Kubus von 8x8x3 Metern, der als Indoor-Ausstellungspavillon für die Bewerbung von Vilnius zur europäischen Kulturhauptstadt 2009 entworfen und im November vergangenen Jahres in Brüssel erstmals errichtet und inzwischen auch andernorts auf- und abgebaut wurde. Prof. Jäger, Dekan der TUD Fakultät Architektur und Vorsitzender der Jury, bezeichnete die Installation aus Stahl, Kunststoff, Ballontextilien und Helium als eine kreative Lösung für die gestellte Aufgabe und als innovatives Beispiel des Ultra-Leichtbaus, das in Zusammenarbeit mit einem Aachener Institut für Luftfahrttechnik realisiert wurde.
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Kurt-Beyer-Preis für Matthias Weise
Für seine Dissertation „Ein Ansatz zur Abbildung von Änderungen in der modell-basierten Objektplanung“ [Thesen und Kurzfassung / Theses and Summary als PDF (240 kb)] erhält Dr.-Ing. Matthias Weise den Kurt-Beyer-Preis 2007. Er wird am 4. Juni um 14.30 Uhr im Festsaal des Rektorats verliehen.
Der Kurt-Beyer-Preis ist die wichtigste Auszeichnung für Studierende im Bauwesen an der TU Dresden. Er wird seit 1996 jährlich von der Hochtief Construction AG Sachsen verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert.





