Studienbeginn!

UVS
9. Oktober 2009
Imma09
Immatrikulation 2009

Für 273 Studentinnen und Studenten begann heute ein neuer Lernabschnitt in ihrem Leben: Sie studieren nun an der Fakultät Bauingenieurwesen. Die meisten studieren direkt an der TUD: 214 Erstsemestler, darunter knapp ein Drittel (genau: 68) Studentinnen und 6 AufbaustudentInnen (die schon einen Abschluss, z.B. als Bachelor) haben, werden das Leben auf dem Campus bereichern. Der Rest sind FernstudentInnen: 42 fangen im ersten Semester an (davon 15 Studeninnen, also mehr als ein Drittel!), elf beginnen ihr Fern-Aufbaustudium (vier Studentinnen darunter).

In Auftaktveranstaltungen wurden die Erstis im Fern- und Direktstudium begrüßt (hier das Programm zum Nachlesen). Trotz des Aufschwungs bei den Zahlen der StudienanfängerInnen – jede(r) hat einen Platz in den Gruppen bekommen. Und auch beim Angrillen, das die Fachschaft mit dem Verein Freunde des Bauingenieurwesens auf der Wiese hinter dem Beyer-Bau wie jedes Jahr organisiert hatte, war man dem Ansturm gewappnet. Wenn jetzt noch in der kommenden Woche die Hörsäle nicht aus den Nähten platzen, ist alles in bester Ordnung…

Vernetzt über fünf Kontinente

UVS
8. Oktober 2009
Alumni
Alumni aus aller Welt zu Gast an der TU Dresden. Bei den Bauingenieuren startete ihre Forschungstour. Das Thema: Textilbeton

Felix Del Rosario kehrt zurück an seine Universität. An der TU Dresden hat er 1974 seinen Abschluss als Bauingenieur gemacht und ist heute in seinem Heimatland Ecuador Präsident von Cableplass S.A. und Mabetel S.A. Zuvor trug er jahrelang Verantwortung als Vizeminister für Erdölindustrie sowie für Infrastruktur. Der TU Dresden ist er immer verbunden geblieben. Deshalb engagiert er sich als Regionalbotschafter und ist jetzt gemeinsam mit 29 weiteren internationalen Alumni für eine Woche zu Gast an der TU Dresden.

Die meisten Alumni der Gruppe haben eine leitende Positionen im Bildungswesen oder in der Wirtschaft inne. Unter der Überschrift „Interkulturelles Bildungsmanagement“ bilden sich die Teilnehmer aus fünf Kontinenten für ihre Tätigkeit als so genannte Regionalbotschafter weiter. Diese TU-Absolventen haben sich als Erstkontakt in ihrem jeweiligen Land bereit erklärt, um Interessierten den Einstieg vor Ort zu erleichtern bzw. Kontakte herzustellen – seien es Hochschullehrer, die zum Expertenseminar ins Ausland fahren und Vorabinformationen wünschen, oder Austauschstudenten, die sich im Vorfeld über die Bedingungen in ihrem Gastland informieren möchten – die insgesamt mehr als 160 Regionalbotschafter unterstützen auf diese Weise die TUD.

Auf einer Weltkarte kann man sich im Internet auf einzelne Länder zoomen und detailliert die Orte erkennen, an denen die internationalen Regionalbotschafter zu finden sind. Über deren Kontaktdaten auf der Website kann man unkompliziert per E-Mail Kontakt aufnehmen.

Ziel der diesjährigen Veranstaltungsreihe ist die Förderung von internationalen Forschungsprojekten, Hochschulkooperationen sowie internationalem Studenten- und Wissenschaftleraustausch. Veranstalter sind das Absolventenreferat und das Leonardo-Büro. Höhepunkt der „Alumni-Woche 2009“ ist das öffentliche Kontaktforum am 9. Oktober. Es dient der Vernetzung internationaler Alumni mit Wissenschaftlern und Studierenden der TU Dresden. In den Arbeitsgruppen „Internationale Forschungsbörse“, „Internationale Mobilitätsbörse“ und „TU-Expertise über fünf Kontinente“ kommen die Alumni ins Gespräch. Zudem bietet das informelle Kontaktforum ab 16.30 Uhr die Gelegenheit, die ehemaligen (Mit)Studierenden wieder zu treffen.

IACES-StudentInnen in Dresden

IACES zu Gast
20 Studentinnen und Studenten aus sieben Ländern sind diese Woche Gast der Dresdner IACES-Gruppe an der Fakultät Bauingenieurwesen

Seit heute und noch die ganze Woche über findet an der Fakultät Bauingenieuwesen der TU Dresden ein internationaler Studentenaustausch statt. Insgesamt 20 angehende Bauingenieurinnen und Bauingenieure aus sieben Ländern (Mazedonien, Serbien, Türkei, Iran, Rumänien, Moldawien und Deutschland) nehmen an dem Treffen teil, das von Dresdner Mitgliedern der internationalen Organisation der Studenten des Bauingenieurwesens – IACES – organisiert wird.

IACES wurde 1989 in Delft, die Niederlande, mit offizieller Amtssprache Englisch gegründet. Seit dieser Zeit ist IACES zu einer Organisation mit ca. 50 Universitäten in ganz Europa herangewachsen. Das Hauptziel von IACES ist es, Kontakte zwischen Studenten des Bauwesens in der ganzen Welt herzustellen. Während der Begegnungswoche hören die Gäste Vorträge, lernen Labore kennen, besuchen Baustellen und bekommen natürlich auch Sehenswertes in Dresden und Umgebung gezeigt. „Da der Bauingenieur heutzutage mehr global als national agiert, bekommt die Zusammenarbeit mit ausländischen Studenten bzw. Universitäten sowie Firmen eine immer größere Bedeutung, da sie häufiger der Schlüssel zu einer internationalen Karriere ist. Neben dem Erhalt schon bestehender Kontakte, bietet dieses Forum darüber hinaus ideale Möglichkeiten weitere zu knüpfen,“ sagt Sören Klose von der Dresdner IACES-Gruppe.

Fakultätsratswahlen

UVS
28. September 2009

Die Wahlen der Fakultätsräte, der Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten und der Zentralen Einrichtungen, der Senatoren und der Mitglieder des Erweiterten Senats finden am 3. und 4. November statt.

TV-Tipp: Neue Baumaterialien

DreharbeitenSilvio Weiland vom Deutschen Zentrum Textilbeton im Gespräch mit Einfach-genial-Moderatorin Ulrike Nitzschke

Am Dienstag um 19.50 Uhr (und mit etlichen Widerholungen, siehe Auflistung) steht die mdr-Reihe „Einfach genial“ unter dem Motto „Neue Baumaterialien“. Von Trockenbauplatten mit Lehmputz über Häuser aus Papier und Leichtbauelemente zum Zusammenstecken bis zu Glasflächen aus Fotoverbundglas reicht das Spektrum vorgestellter Erfindungen. Ulrike Nitzschke führt durch die Sendung – und auch in der Moderation geht es um einen neuen Baustoff: der im Sonderforschungsbereich 528 erforschte Textilbeton hat das Team begeistert. Gefilmt wurde an verschiedenen Orten der TU Dresden – vor und im Beyer-Bau, in der Textilmaschinenhalle und im Otto-Mohr-Labor.

DETAIL Practice: Glass in Building

Stefan Unnewehr

BuchtitelPublished on 21.09.2009

Following the successful introduction of the German version „Konstruktiver Glasbau“ in November 2008, its English edition within the popular series „DETAIL Practice“ is ready to be published at the end of September 2009. 3500 copies will address the international public of both professional architects and students.

About the book
Glass in buildings provides designers with fascinating creative options. It has long been used as a transparent room partition, but it can of course be so much more: Glass safeguards against crashes, protects against explosions, repels armed attacks, creates accessible areas on roofs, in stairwells and galleries, and even carries the system load within a structure. In combination with numerous finishing methods and coatings, glass also fulfils high structural requirements. This volume provides a compact, clear and descriptive overview of the basic principles governing the appropriate structural use of this ambivalent building material. The limits to its design uses are set by physics and the law: This book therefore also addresses the characteristic values of the base and finishing products as well as the building regulations. The theoretical section is completed with a selection of superbly executed projects.

  • Glass products
  • Building with glass
  • Glass as a load-bearing structure
  • Noise / fire / heat protection
  • Designing with glass
  • Construction law
  • Selected project examples

You can browse through the free online extract.

Detail Practice
Glass in Building
Principles, Applications, Examples

Bernhard Weller, Kristina Härth, Silke Tasche, Stefan Unnewehr
(TU Dresden, Institute of Building Construction)
NEW 21.09.2009
112 p. 170 illustrations, 70 in colour
Size 21 x 29.7 cm
Softcover
ISBN 978-3-0346-0132-0
Birkhäuser and jointly published with Edition Detail
approx. 34,50 EUR

Nicht top, aber Spitze!

Die 90er Jahre waren insbesondere durch den Neuaufbau des ostdeutschen Forschungssystems geprägt. Die Etablierungsprozesse dort angesiedelter Hochschulen halten bis heute an – besonders beeindruckend ist dies etwa am Beispiel der TU Dresden, die im ersten Förder-Ranking, das die Jahre 1991 bis 1995 in den Blick nahm, bezogen auf ihr DFG-Bewilligungsvolumen noch auf Platz 35 angesiedelt war und sich seither kontinuierlich auf Rang 18 verbessert hat.

Statement des Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft Professor Dr.-Ing. Matthias Kleiner anlässlich der Vorstellung des „Förder-Ranking 2009“ der DFG am 10. September 2009 in Berlin

Textilbeton in Einfach genial!

Dreharbeiten im OMLDreharbeiten im Otto-Mohr-Labor

„Einfach genial“ heißt eine Sendereihe des mdr, die einen gewissen Kultstatus genießt. Das Team war jetzt zu Filmaufnahmen an der TU Dresden – denn die Sendung am 15. September wird von hier aus moderiert. Das Thema, das sich durch die Sendung zieht: Textilbeton.

Silvio Weiland, Geschäftsführer des Deutschen Zentrums Textilbeton, beantwortete die Fragen der Moderatorin Ulrike Nitzschke an den diversen Stationen. Gedreht wurde auf der Wiese hinterm Beyer-Bau – an der allerersten Brücke aus Textilbeton, quasi der Nullnummer vor der offiziellen Nummer eins: Diese Brücke wurde im Otto-Mohr-Labor auf Herz und Nieren auf ihre Gebrauchstauglichkeit geprüft und hatte diese Prüfung mit Bravour bestanden. Die nach der Prüfung im Einzelfall gebaute Brücke steht in Oschatz auf dem Gelände der Landesgartenschau und erhielt am 5. Juni 2006 in Neapel den „Special Encouragement Award“ der „fédération internationale du béton“ (fib).

Weitere Moderations- und Informationsszenen wurden natürlich auch an Betonbooten aus Textilbeton draußen auf der Wiese, aber auch im Beyer-Bau (im U-Boot „Gelber Oktober“ der Studentinnen und Studenten für die Betonbootregatta 2002) gedreht – denn darüber gab es vor Jahren schon einmal einen einfach genialen Beitrag. Wie die Technik funktioniert, sieht man in Szenen aus der Textilmaschinenhalle und aus dem Otto-Mohr-Labor. Dort entstand auch – im Rahmen der Arbeiten des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs 528 zum Textilbeton am Versuchsstand zur Messung des Verhaltens von Dehnkörpern unter Hitzeeinfluss – unser Bild. Es zeigt Silvio Weiland im Gespräch mit der Moderatorin Ulrike Nitzschke sowie – im Vordergrund – Teile des insgesamt achtköpfigen MDR-Teams.

Die Erstsendung dieser Folge von Einfach genial wird im MDR am Dienstag, 15.9. um 19.50 Uhr zu sehen sein. Danach gibt es eine Reihe von Wiederholungen:

  • MDR – Mittwoch 16.9., 11.20 Uhr
  • 1plus – Freitag 18.9., 21.00 Uhr
  • NDR – Samstag 19.9, 17.30 Uhr
  • NDR – Sonntag 20.9., 07.30 Uhr
  • RBB – Sonntag 20.9., 13.35 Uhr
  • MDR – Montag 21.9., 06.00 Uhr
  • 1plus – Montag 21.9., 10.00 Uhr
  • 1plus – Dienstag 22.9., 06.00 Uhr
  • 1plus – Mittwoch 23.9., 03.00 Uhr
  • 1plus – Donnerstag 24.9., 00.00 Uhr

Außerdem ist die Sendung ab dem 15.9. eine Woche lang online abrufbar in der MDR-Mediathek.

Mentorenprogramm Bauingenieure

UVS
11. August 2009

Aus der Post ein nur leicht redigierter Beitrag:

Auf der 73. BauFaK in Darmstadt gab es einen Arbeitskreis zum Thema MentorING. Wir wollen ein loses Mentorenprogramm initiieren, in dem Studenten bei Fragen zur Studien- oder Karriereplanung Kontakt zu berufserfahrenen Absolventen aufnehmen können. Um das Projekt ins Rollen zu bringen, bitten wir Sie als Mentor zur Verfügung zu stehen.
Das Ganze soll Ihnen möglichst wenig Aufwand und Zeit abverlangen. Daher haben wir uns für folgendes Konzept entschieden:
Die Kontaktaufnahme erfolgt grundsätzlich über die Xing-Plattform, da dort im Allgemeinen bereits ein Profil von Ihnen besteht. Auf der Seite mentoring.baufak.de gibt es einen passwortgeschützten Bereich, in dem alle potentiellen Mentoren mit einer Kurzbeschreibung aufgelistet sind. Interessierte Studenten können dort eine Vorauswahl treffen und über die Xing-Profile herausfinden, wer von Ihnen die jeweilige Frage am besten beantworten kann.
Für die Liste brauchen wir von Ihnen ein paar Daten, die Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse senden können: mentoring@baufak.de
Folgende Daten würden wir gerne von Ihnen wissen:
– Name, Vorname
– Arbeitgeber
– aktueller Tätigkeitsbereich
– Studiengang
– Vertiefungsrichtung im Studium
– Anmerkungen zur Kontaktaufnahme

Diese werden derzeit per Hand vom StAuB, bzw. Mitglieder des AK MentorING in eine Datenliste eingetragen und verwaltet. Es ist angedacht in naher Zukunft eine Datenbank einzurichten, in die sich Mentoren selbst eintragen können.
Wir danken für Ihre Bereitschaft, den Nachwuchs zu unterstützen. Falls Ihnen die Idee gefällt, leiten Sie diese Mail doch an Mitarbeiter, Freunde und Bekannte weiter, die ebenfalls Lust dazu haben könnten. Unter mentoring@baufak.de können jederzeit Änderungswünsche oder Abmeldungen mitgeteilt werden.

Beileid wünschen oder gratulieren?

UVS
28. Juli 2009
Yadegar AsisiYadegar Asisi im Palais im Großen Garten

Zweimal im Jahr verabschieden die Architekten ihre Diplomanden – die im Sommer sind gut dran, denn für sie ist die Ausgabe der Diplomurkunden verbunden mit der Verleihung des Architekturpreises, und dafür darf man dann auch schon mal den wunderbaren Rahmen des Palais im Großen Garten nutzen. Das sei der Ort, an dem sich das barocke Dresden am besten manifestiere, konnten die Absolventinnen und Absolventen hören und durften darob schon ein wenig stolz sein im kleinen Schwarzen (Kleid wie Anzug).

Mit barocker heiterer Festlichkeit lief das „Programm mit musikalischer Umrahmung“ ab – angefangen mit der Feststellung, dass viel mehr gekommen waren als erwartet, weswegen der Studiendekan Prof. Ralf Weber („noch sind Sie ja einige Minuten unsere Studenten!“) um Stuhlnachschubtransporteure bat. Klappte ausgezeichnet und löste eventuelle Spannung so fein auf, dass man glauben konnte, die Aktion sei geplant gewesen. Dann drei Reden, alle frei vorgetragen, persönlich, nett, dem Anlass entsprechend persönlich-feierlich-nachdenklich – und alle ganz ohne Powerpoints, das hatten die Studis ja während der Ausbildung schon genug.

Die Festansprache von Yadegar Asisi, der von 1973 bis 1978 an der TU Dresden Architektur studiert hat und mit der Erfindung der Panometer in Leipzig und Dresden zum Architekt der Illusionen (so einer seiner Buchtitel) geworden ist, war eine persönliche Hommage an die jungen Architektinnen und Architekten. Solle er nun eher Beileid wünschen oder gratulieren, sinnierte der (seit 2008 ehemalige) Professor für freie Darstellung – und alle folgten den Ausführungen gespannt. Die Auflösung ganz zum Schluss: Es könne schon sein, dass nicht alle der frisch gebackenen Architekten in ihrem Beruf würden arbeiten können. Aus einigen könnten ja auch Maler von Panoramen werden…