Dresdner Bauingenieur-Fachschaft auf der InterCES

UVS
24. April 2007

Eine Abordnung der Fachschaft der Dresdner Bauingenieure nahm jetzt auf dem Internationalen Bauingenieurstudentenkongress InterCES in Slowenien teil. Im Urlaubsort Blen trafen sich 260 Studenten aus Slowenien, Serbien, Kroatien, Rumänien, Montenegro, Bosnien Herzegowina Bulgarien, Türkei, Mexico, Belgien, Frankreich, Deutschland und anderen Ländern. In den fünf Tagen wurden unter anderem acht Exkursionen auf wichtige Baustellen des Landes gemacht. Themenschwerpunkte waren unter anderem der Ausbau des Infrastrukturnetzes (Straßen, Tunnel, Brücken), Wasserkraftwerke und die Erbenforschung. Interessante Fachvorträge zu den Themen mathematische Modellierung, GPS tracking, Brückenbauüberwachung und anderen mehr rundeten das Programm ab. Viele der Sponsorfirmen haben sich weiterhin in eigenen Fachvorträgen und auf einem Marktplatz vorgestellt. Insgesamt ergaben sich spannende Tage mit der Möglichkeit neue Erfahrungen zu gewinnen und Kontakte zu knüpfen. Die kommende InterCES (International Civil Engineering Students Congress) wird im kommenden Jahr in Istanbul stattfinden.

Die Reise wurde möglich durch die Finanzierung im Rahmen des Förderprogramms zwischen der TU Dresden und der Firma Bauconcept.

Austauschprozesse zwischen Hochschulen und Unternehmen

Textile Verstärkung in Schweinfurt

Nachwuchswissenschaftler des SFB 528 „Textile Bewehrungen zur bautechnischen Verstärkung und Instandsetzung“ werden für die TU Dresden exemplarisch das Projekt „Die TUD-Austauschplattform für Sonderforschungsbereiche und Exzellenzcluster“ entwickeln. Die TU hatte sich an dem Wettbewerb Wettbewerb „Austauschprozesse zwischen Hochschulen und Unternehmen“ des Stifterverbandes und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beteiligt und gewonnen: Der Antrag wurde von der Jury ausgewählt und mit 250 000 Euro ausgezeichnet.

In dem Projekt geht es darum, Architekten, Ingenieurbüros, Bauämter und Bauherren von der Leistungsfähigkeit des an der TU Dresden entwickelten „Textilbetons“ zu überzeugen. Später sollen die Erfahrungen des Transfers auf das Exzellenzcluster der TUD „Regenerative Therapien“ sowie auf andere Bereiche übertragen werden. Bis zum Ende der zweijährigen Projektlaufzeit soll ein selbsttragendes Profitcenter aufgebaut werden, welches als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der wirtschaftlichen Anwendung der Basisinnovationen dient.

„Austauschprozesse mit der Wirtschaft haben sich an den deutschen Hochschulen als gleichberechtigter Auftrag neben Forschung und Lehre etabliert“, sagte der Stifterverbands-Generalsekretär und Juryvorsitzende Andreas Schlüter, „die Hochschulen sind sich ihrer Verantwortung als regionale und überregionale Impulsgeber bewusst und pflegen ihre Zusammenarbeit mit Unternehmen mit pfiffigen Ideen und strategischer Wucht.“

Bundesforschungsministerin Annette Schavan zeigte sich erfreut über Umfang und Tiefe der Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen: „Die Konzepte der Preisträger zeigen deutlich, dass beide Seiten durch den wechselseitigen Austausch profitieren. Die Hochschulen erarbeiten wichtige Wissensgrundlagen und eröffnen so neue Innovationspotenziale in der Wirtschaft. Gleichzeitig sichern sie durch eine qualifizierte Ausbildung Nachwuchs für die Unternehmen. Im Gegenzug gibt das in der Wirtschaft vorhandene Know-how Anregungen für die Wissenschaft. Diese Bündelung der Kräfte von Wissenschaft und Wirtschaft ist das Herzstück der Hightech-Strategie für Deutschland.“

Neuinterpretation der tektonischen Entwicklung der Granitintrusionen

UVS
24. April 2007

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Auf der EGU 2007 (European Geosciences Union General Assembly 2007) in Wien wurden die Ergebnisse der Diplomarbeit von Dipl.-Geogr. Jana Ilgner als Poster vorgestellt. Die Präsentation war sehr erfolgreich und ist sehr gut aufgenommen worden. Die Arbeit bringt neue Erkennnisse zum Alter der Ramberg und Brocken Granite des Harzes, die jünger sind als bisher angenommen. Das erfodert gleichzeitig eine Neuinterpretation der tektonischen Entwicklung der Granitintrusionen. Die Arbeit enstand in Zusammenarbeit der Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen, Museum für Mineralogie und Geologie Dresden, dem Natural History Museum London, dem Institut für Geographie der TU Dresden und dem Institut für Geotechnik der TU Dresden.