Volles Haus im Beyer-Bau: Tag der Fakultät Bauingenieurwesen 2026

Eng zusammengerückt wurde am 30. Oktober im Beyer-Bau: Bis auf den letzten Platz war der größte Hörsaal des Hauses besetzt, als die Fakultät Bauingenieurwesen ihre Absolventinnen und Absolventen des Studienjahres 2025/26 verabschiedete. Dass die Feier ausgerechnet hier stattfand, hat Tradition. Schon früher kamen die Absolventinnen und Absolventen in diesem Hörsaal zusammen, um den Abschluss ihres Studiums zu feiern. Insgesamt 151 Studierende haben im vergangenen Studienjahr ihren Abschluss erreicht – gemeinsam mit Familien, Freunden und Gästen waren viele von Ihnen gekommen und füllten den Saal bis auf den letzten Platz.

Dekanatsrätin Dr. phil. Silke Dorethe Götte sprach zum
Zusammenhang von Wissen und Verantwortung. Bild: André Terpe

Nach der Begrüßung durch die Dekanin, Prof. Birgit Beckmann, richtete Dekanatsrätin Dr. phil. Silke Dorethe Götte in ihrer Festrede den Blick auf den Zusammenhang von Wissen und Verantwortung. Insbesondere sprach sie darüber, welche Verantwortung mit dem Erwerb und der Anwendung von Wissen verbunden ist.

Ein fester Bestandteil des Tages der Fakultät sind die Auszeichnungen für besondere Leistungen. In diesem Jahr wurden vier Preise vergeben:

EUROVIA-Straßenbau-Preis

Tom Anton erhielt den EUROVIA-Straßenbau-Preis für seine Diplomarbeit
„Leistungsfähigkeit neuartiger Asphalttragschichten unter Berücksichtigung von CO₂-Emissionen“.
Tilo Bräunig von der VINCI Construction Shared Services GmbH überreichte feierlich den Preis. Bild: André Terpe

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Fichtner-Wasserbau-Preis

Für ihre Diplomarbeit „Vergleich historischer und jüngerer Hochwasserereignisse
in der Mulde zwischen Bad Düben und Bitterfeld unter Berücksichtigung bergbaulicher Einflüsse“
wurde Karoline Schütze mit dem Fichtner-Wasserbau-Preis ausgezeichnet.
Die Auszeichnung übergab Marco Hornbogen von der Fichtner Water & Transportation GmbH. Bild: André Terpe

Johann-Ohde-Preis

Der Johann-Ohde-Preis ging an Dipl.-Ing. Maximilian Kahnt. Seine Diplomarbeit
trägt den Titel „Das mechanische Verhalten von Böden unter zyklischer
Beanspruchung in einem Großmodellversuch“. Überreicht wurde der Preis
von Dr.-Ing. Patrick Wenzl von der Bauer Spezialtiefbau GmbH. Bild: André Terpe

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altBau-Absolventenpreis

Nicht nur fachliche Leistungen, auch Engagement über das Studium hinaus
wurden gewürdigt: Der altBau-Absolventenpreis ging an
Friederike Ebert, Jovan Reuter, Kaja Liesegang, Anna Reichel und Karl Wehner.
Sie wurden für ihren besonderen ehrenamtlichen Einsatz während des Studiums ausgezeichnet.
Bild: André Terpe

Ein unterhaltsames Resümee aus studentischer Sicht von Kaja Liesegang und Eric Leander Fabeck ließ das Studium noch einmal Revue passieren und sorgte im Hörsaal für einige Schmunzler. Für den musikalischen Rahmen sorgten Anna Bernardini an der Violine und Albert Dehne am Violoncello. Nach dem gemeinsamen Gruppenfoto ging der Nachmittag bei einem Sektempfang mit kleinem Imbiss und vielen Gesprächen zu Ende.

Die Ansprache der Absolventen kam von Kaja Liesegang und Eric Leander Fabeck. Bild: André Terpe
Anna Bernardini an der Violine und Albert Dehne am Violoncello. Bild: André Terpe
So sehen sie aus, die Absolventen des Studienjahres 25/26 an der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden. Bild: André Terpe

Einladung zur Ausstellungseröffnung „Ingenieurbaukunst“ im Beyer-Bau

Die Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden lädt herzlich zur feierlichen Eröffnung einer neuen Dauerausstellung im fertig rekonstruierten Beyer-Bau ein.

  • Datum: Freitag, 30.10.2026
  • Uhrzeit: 13:00 – 14:00 Uhr
  • Ort: Beyer-Bau, Foyer im EG des Ostflügels

Künftig werden im 1. und 2. Obergeschoss etwa 40 Fotografien zu sehen sein, die sich schwerpunktmäßig den Werken der Ingenieure Ulrich Finsterwalder, Herbert Schambeck und Gerd Lohmer widmen.

Die gezeigten Aufnahmen stammen von Cengiz Dicleli. Der Bauingenieur und ehemalige Professor für Tragkonstruktionen an der Hochschule Konstanz befasst sich seit rund zehn Jahren mit der fotografischen Dokumentation von Ingenieurbauwerken. Er versteht seine Arbeiten als Würdigung der Lebensleistung der Konstrukteure sowie als Beitrag zur Erhaltung des baukulturellen Erbes.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Birgit Beckmann und Manfred Curbach. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Eröffnung teilzunehmen und die Fotografien zu besichtigen.

Zur Teilnahme an der Veranstaltung melden SIe sich bitte über folgenden Link an: www.tud.de/biw/ae

Offizielle Einladung mit Informationen zur Anmeldung und Programm

Besucheransturm im Beyer-Bau: Gelungener Tag des offenen Denkmals

Einmal im Jahr, am Tag des offenen Denkmals, öffnen historische Stätten sich für die Öffentlichkeit. Ein besonderer Anziehungspunkt an der TU Dresden war in diesem Jahr der frisch sanierte Beyer-Bau.

Die Dekanin der Fakultät stellte sich dem Besucheransturm und führte durch das Gebäude. Foto: André Terpe

Das Interesse an dem historischen Gebäude war groß: Bereits vor der offiziellen Öffnung um 10 Uhr warteten die ersten Gäste vor den Türen, um einen Blick in das modernisierte Gebäude zu werfen. Besonders für ehemalige Studierende bot der Tag die Gelegenheit, an ihre frühere Wirkungsstätte zurückzukehren und zu sehen, wie sich „ihr“ Beyer-Bau verändert hat.

Die vier angebotenen Rundgänge stießen auf eine sehr positive Resonanz. Der Beyer-Bau ist seit jeher eng mit der Ausbildung und Forschung im Bauingenieurwesen verbunden und bis heute Sitz der Fakultät. So lag es nahe, dass die Dekanin der Fakultät Bauingenieurwesen die Gruppen persönlich durch das Gebäude führte. Dabei gab sie fundierte Einblicke in die Architektur und die für die Entstehungszeit im Jahr 1913 revolutionäre Bauweise mit Eisenbeton, dem heutigen Stahlbeton.

Ergänzt wurde das Programm durch eine Campusführung zur NS-Geschichte der Technischen Hochschule Dresden unter der Leitung von Dr. Hagen Schönrich.

30. Dresdner Baustatik-Seminar am 6. November

Am 06. November 2026 lädt das 30. Dresdner Baustatik-Seminar unter dem Motto „Realität – Modellierung – Tragwerksplanung“ Ingenieurinnen und Ingenieure aus ganz Deutschland nach Dresden ein. Im Hotel Hilton Dresden (An der Frauenkirche 5) erwartet die Teilnehmenden von 9:30 bis 16:30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit praxisnahen Fachvorträgen, branchenspezifischen Ausstellern und intensivem Fachaustausch.

Anerkannte Ingenieur-Fortbildung in Dresden

Das Seminar ist eine anerkannte Weiterbildungsveranstaltung nach Fortbildungsordnung der Ingenieurkammer Sachsen §4 Qualitätssicherung Abs. 2 und wird außerdem als ingenieurtechnische Fortbildung von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau anerkannt.

  • Präsenzteilnahme: 8 UE (Vorträge, Aussteller, Networking)
  • Online-Teilnahme: 6,5 UE (Vorträge)

Damit bietet das Dresdner Baustatik-Seminar eine optimale Gelegenheit, Fachwissen in Tragwerksplanung und Baustatik zu vertiefen und Fortbildungspunkte zu sammeln.

Veranstalter

Das Seminar wird organisiert von:

  • Institut für Statik und Dynamik der Tragwerke – Prof. Dr.-Ing. habil. Michael Kaliske & Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Graf
  • Landesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik in Sachsen – Dipl.-Ing. Andreas Forner
  • Ingenieurkammer Sachsen – Dr.-Ing. H.-J. Temann

Anmeldung bis 20.10.2026
zur Online-Anmeldung
oder ausgefülltes Anmeldeformular an E-Mail an katrin.fischer@tu-dresden.de

Vortragsprogramm:

Programm-Flyer

Rückblick auf den Dresdner Geotechnik-Tag

Am 21.08.2026 fand mit dem Dresdner Geotechnik-Tag eine eintägige Fachveranstaltung statt. Der Geotechnik Tag war dem intensiven Austausch zu aktuellen Forschungsergebnissen sowie zu Erfahrungen aus der ingenieurpraktischen Anwendung in der Geotechnik gewidmet. Ziel war es, den wissenschaftlichen Dialog zu fördern und Impulse für zukünftige Entwicklungen im Fachgebiet zu setzen.

Die Veranstaltung fand anlässlich des 60. Geburtstags von Prof. Ivo Herle statt, der seit 2004 das Institut für Geotechnik an der Technischen Universität Dresden prägt und leitet. Mit seiner wissenschaftlichen Arbeit, seinem Engagement in Forschung und Lehre sowie seiner Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hat er das Fachgebiet nachhaltig mitgestaltet. Als Teil eines gewachsenen Alumni-Netzwerks bot der Geotechnik-Tag eine besondere Gelegenheit, aktuelle und ehemalige Mitarbeitende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter von Prof. Herle zusammenzuführen und den fachlichen wie persönlichen Austausch zu pflegen.

Das Institut für Geotechnik möchte allen Gästen und Vortragenden für die gelungene Veranstaltung danken.

„Gorbitz macht schlau!“ – Fakultät Bauingenieurwesen beim Westhangfest in Gorbitz

Es gibt nicht so oft die Möglichkeit, in der Öffentlichkeit Einblicke in den Arbeitsalltag von Bauingenieurinnen und Bauingenieuren zu geben und Menschen für unsere Forschungsthemen zu begeistern. Am letzten Samstag bot sich für uns eine solche Gelegenheit – auf dem Westhangfest in Dresden-Gorbitz.

Unter dem Motto „Gorbitz macht schlau!“ bot das Stadtteilfest zahlreiche Mitmach- und Informationsangebote für Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Wir waren mit einem Stand der Fakultät Bauingenieurwesen vertreten, der sich großer Beliebtheit erfreute. Die Besucherinnen und Besucher, ob groß oder klein, zeigten großes Interesse an unserer Arbeit.



Aus den Bereichen Baukonstruktion, Massivbau und Baustoffe hatten wir allerlei Ausstellungsstücke und Experimente vorbereitet. An einem Carbonbetonträger konnten die Besucher beispielsweise selbst nachvollziehen, wie Dehnungsmessstreifen Verformungen messen und zur Überwachung von Bauwerken eingesetzt werden. Für Kinder gab es einen „Fühlkasten“, in dem sie verschiedene Dämmstoffe anfassen und vergleichen konnten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters CARE waren mit Betontrampolin, Baustoffquiz und Betonkanu-Planschpool angerückt.

Der Stand wurde über den gesamten Tag hinweg gut besucht, und wir freuen uns, dabei gewesen zu sein.

Fotos: Toni Kretschmer, Stefan Gröschel

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Digitalisierung als Schwerpunktthema der Baustatik-Baupraxis-Tagung 2026 an der TU Dresden

Wie kann Bauen digitalisiert werden? Wo entstehen Daten, welche werden tatsächlich benötigt, und wie können diese Daten durchgängig über die verschiedenen Nutzungszyklen eines Bauwerks erfasst, gesammelt und für alle Beteiligten nutzbar bleiben? Wofür ist das überhaupt wichtig, und wie kann KI die Prozesse beschleunigen und das Bauen ökonomischer machen – oder ist die digitale Transformation des Planens vielleicht sogar die Voraussetzung, um immer komplexere planerische Fragestellungen gerade in Bezug auf Ressourceneffizienz oder Nachhaltigkeit zu lösen?

Mit Impulsen zu diesen Fragestellungen eröffneten die Plenarvorträge von Dipl.-Ing. Jens Hoffmann (STRABAG) und Prof. Dr.-Ing. habil. Roland Wüchner (TU München) den ersten Tag der Baustatik-Baupraxis-Tagung 2026 an der TU Dresden.

Besonders an den Schnittstellen zwischen Entwurf, Planung, Ausführung, Betrieb, Umbau oder Rückbau – also den Übergängen zwischen den verschiedenen Phasen eines Bauwerks – bestehen die eigentlichen Probleme: „kommt es häufig zu Datenbrüchen“, so Hoffmann. Digitalisierung im Bauwesen bedeutet für ihn vor allem, Informationen konsistent weiterzuführen und kontinuierlich in digitale Modelle zu integrieren – nur so entstehen echte „digitale Zwillinge“ eines Bauwerks.

Auf die Modell-Auflösung, den Zweck und das richtige Datenmodell sowie auf den Prozess bis hin zum digitalen Zwilling ging Prof. Wüchner ein. Er unterstrich die wachsende Bedeutung digitaler Werkzeuge für die Planung komplexer Bauwerke.

Den Plenarvorträgen an beiden Konferenztagen kommt auf der Baustatik-Tagung eine besondere Bedeutung zu: Sie bilden den inhaltlichen Rahmen und geben entsprechende Impulse für die Veranstaltung. Die gesamte Themenbreite der Tagung wurde in verschiedenen parallelen Vortragsblöcken abgebildet. (zur Programmübersicht)

Gelegenheit zum direkten Gespräch bot das abendliche Konferenzdinner im Hilton Dresden, kulturelles Highlight war ein Orgelkonzert in der Dresdner Hofkirche.

16. Fachtagung Baustatik- Baupraxis vom 28. bis zum 29. Mai

Am 28. und 29. Mai richtet das Institut für Statik und Dynamik der Tragwerke der Technische Universität Dresden im Hörsaalzentrum TU Dresden die 16. Fachtagung „Baustatik und Baupraxis“ aus. Die Veranstaltung findet im dreijährigen Turnus an wechselnden Hochschulstandorten statt und wird von der Forschungsvereinigung Baustatik – Baupraxis e.V. organisiert.

Die Tagung versteht sich als Forum für den Austausch zwischen Ingenieurpraxis und Forschung. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen bei Berechnungsmethoden und Bemessungskonzepten sowie Erfahrungen aus der Umsetzung anspruchsvoller Bauvorhaben. Thematisch gegliederte Vortragsblöcke greifen die fachübergreifenden Aspekte der Baustatik auf.

Webseite der Veranstaltung und Anmeldung

Vernetzungstreffen Nachhaltigkeit – gemeinsame Veranstaltung der Ingenieurkammer Sachsen und des Nachhaltigkeits-AG Bauwesen der TU Dresden e. V.

Die Transformation des Bauwesens hin zu mehr Nachhaltigkeit erfordert neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Forschung, Praxis und Gesellschaft. Insbesondere an den Schnittstellen von technologischer Innovation, materialökologischer Verantwortung und regionaler Wertschöpfung entstehen neue Ansätze für eine ressourcenschonende und zugleich leistungsfähige Baukultur.

Im Rahmen des Vernetzungstreffens Nachhaltigkeit der Technischen Universität Dresden und der Ingenieurkammer Sachsen laden wir Sie herzlich zur Vorstellung des Exzellenzclusters CARE  (Climate-Neutral and Resource-Efficient Construction) der TU Dresden und der RWTH Aachen ein.

Programm:

16:45 Uhr – Einlass
17:00 Uhr – Begrüßung – Prof. Dr.-Ing. Birgit Beckmann, Dekanin Fakultät Bauingenieurwesen, und Dr.-Ing. Hans-Jörg Temann, Präsident Ingenieurkammer Sachsen
17:15 Uhr – Vorstellung CARE – Vision und Forschungsbereiche – Prof. Dr.-Ing. Viktor Mechtcherine
17:45 Uhr – Projektvorstellung FRAME – Additive Fertigung mit Lehm – Leonie Gleiser M.Sc.
ab 18:30 Uhr – Offenes Get2Gether bei Getränken & Snacks

Anmeldung über die Seiten der Ingenieurkammer Sachsen

Glasbau-Tagung in Dresden: Aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Praxis

Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und neue Konstruktionsansätze im Glasbau standen im Zentrum der diesjährigen Tagung an der Technische Universität Dresden. Fachleute aus Industrie und Forschung präsentierten dazu aktuelle Arbeiten und diskutierten zentrale Fragestellungen in ihren Vorträgen.

Das Programm umfasste Beiträge zu Entwicklungen in Forschung und Normung, zu innovativen Anwendungen in der Glasarchitektur sowie zu komplexen Fassadenkonstruktionen. Dabei wurden sowohl technische Lösungen als auch neue Forschungsansätze vorgestellt.

Ergänzt wurde das Vortragsprogramm durch interaktive Workshops, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit einzelnen Themen ermöglichten. Am Abend boten kurze Pecha-Kucha-Präsentationen Einblicke in laufende Forschungsprojekte und leiteten in den informellen Austausch über.