Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Promotion von Herrn Brian Rust!

Am 22. Juli 2026 verteidigte Herr M. Sc. Brian Rust erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel

„Zur Zugtragfähigkeit einseitig geschweißter T-Stöße aus höherfesten Stählen“.

Den Vorsitz der Promotionskommission übernahm Prof. Dr.-Ing. habil. Ivo Herle (TU Dresden). Die Dissertation wurde von Prof. Dr.-Ing. Richard Stroetmann (TU Dresden), Prof. Dr.-Ing. Thomas Ummenhofer (Karlsruher Institut für Technologie) und Prof. Dr.-Ing. Hans Christian Schmale (TU Dresden) begutachtet. Als weiteres Mitglied gehörte Prof. Dr.-Ing. Stefan Löhnert (TU Dresden) der Promotionskommission an.

Die Dissertation von Herrn Rust befasst sich mit der statischen Zugtragfähigkeit von Schweißverbindungen aus höherfesten Stählen der Festigkeitsklassen S500 bis S960 unter besonderer Berücksichtigung der beim Schweißen entstehenden Wärmeeinflusszone (WEZ). Im Mittelpunkt steht die Erweichung in der WEZ und deren Auswirkungen auf die Tragfähigkeit einseitig geschweißter T-Stöße. Hierzu wurden die Einflüsse schweißtechnischer Parameter auf die Festigkeitseigenschaften höherfester Baustähle untersucht und ein Regressionsmodell zur Bestimmung der Streckgrenze und Zugfestigkeit in der WEZ entwickelt. Experimentelle Untersuchungen, numerische Simulationen des schweißinduzierten Temperaturfeldes und strukturmechanische Berechnungen bildeten anschließend die Grundlage für ein Konzept zur Abschätzung der geometrischen WEZ-Ausdehnung sowie für ein Modell zur Berechnung der Zugtragfähigkeit von Schweißverbindungen mit WEZ-Versagen. Die Anwendbarkeit des Tragfähigkeitsmodells wurde sowohl für einseitig geschweißte T-Stöße als auch für Stumpfnähte bestätigt. Darüber hinaus wurde das richtungsbezogene Verfahren für einseitige Kehlnähte weiterentwickelt.

Die Promotionsleistung wurde mit dem Gesamtprädikat „summa cum laude“ bewertet.

Wir gratulieren Herrn Rust herzlich zu diesem herausragenden Erfolg und wünschen ihm für seinen weiteren wissenschaftlichen und beruflichen Weg alles Gute!

Bild: v.l. Prof. Dr.-Ing. Hans Christian Schmale (TU Dresden), Prof. Dr.-Ing. Richard Stroetmann (TU Dresden), M. Sc. Brian Rust, Prof. Dr.-Ing. Thomas Ummenhofer (Karlsruher Institut für Technologie) und Prof. Dr.-Ing. habil. Ivo Herle (TU Dresden)

Jubiläums-Betonboot „Kahnaletto“ im Beyer-Bau

Betonboot-Team der TU Dresden, Fakultät Bauingenieurwesen

Seit gestern begrüßt ein außergewöhnliches Exponat die Besucherinnen und Besucher des Beyer-Baus: das Jubiläums-Betonboot „Kahnaletto“ unseres studentischen Betonbootteams der TU Dresden. Ab sofort ist das kunstvoll gestaltete Boot im Foyer zu sehen.

Der Name „Kahnaletto“ ist eine augenzwinkernde Anspielung auf den weltberühmten Canaletto-Blick auf Dresden. Passend zum 30-jährigen Bestehen des Betonbootteams stand das Jubiläumsprojekt unter dem Motto „30 Jahre BBT: dekadent exzellent“. Im Konstruktionsbericht beschreiben die Studierenden ihre Idee so: „Dresden und der Barock gehören zusammen wie Zement und Wasser.“ Entsprechend verbindet das Boot ingenieurwissenschaftliche Präzision mit barocker Gestaltung. Besonders beeindruckend sind die filigranen Ornamente, die mithilfe eines Partikelbettdruckers gefertigt wurden und dem Boot seinen unverwechselbaren Charakter verleihen.

Dass ein Boot aus Beton tatsächlich schwimmen und dabei erstaunlich leicht und schnell sein kann, beweist das Betonbootteam der TU Dresden seit vielen Jahren eindrucksvoll. Bei den deutschlandweiten Betonbootregatten gehören die Dresdner Studierenden regelmäßig zu den erfolgreichsten Mannschaften und zeigen, wie viel Ingenieurwissen, Kreativität und Teamarbeit in ihren Konstruktionen steckt.

Mitmachen dürfen bei den Betonboot-Spezialisten übrigens alle, unabhängig von der Studienrichtung. Treff ist immer donnerstags um 18:30 Uhr im VMB/E44. Wer das außergewöhnliche Exponat aus nächster Nähe betrachten möchte ist herzlich in den Beyer-Bau, 2. Etage Mittelgang eingeladen.

Geschafft, Boot steht.

Einladung zur Teilnahme an der öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren „A Dynamic ALE Formulation for Transient Simulations of Multilayered Inelastic Pavement Structures Subjected to Moving Loads“

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren von Herrn Atul Anantheswar, M.Sc. ein.

Das Thema der Dissertation lautet:
„A Dynamic ALE Formulation for Transient Simulations of Multilayered Inelastic Pavement Structures Subjected to Moving Loads“

Die Verteidigung findet am
Montag, 31.08.2026, 14:15 Uhr
im Sitzungszimmer BEY E16, George-Bähr-Straße 1, 01069 Dresden statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Von Dresden nach Lübeck: Exkursion der Vertiefungsrichtung Straßenbau und Verkehr

Ende Juni führte die diesjährige Exkursion der Vertiefungsrichtung Straßenbau und Verkehr die Studierenden nach Lübeck. Vier Tage lang bot das abwechslungsreiche Programm spannende Einblicke in aktuelle Bauprojekte und die Gelegenheit, theoretisches Wissen mit der Praxis zu verknüpfen.

Nach der Anreise erkundete die Gruppe bei einer Stadtführung die Lübecker Altstadt mit ihren bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie dem Holstentor, dem Rathaus und der St.-Marien-Kirche. Der erste Tag klang bei einem gemeinsamen Abendessen aus.

Stadtführung die Lübecker Altstadt mit ihren bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie dem Holstentor, dem Rathaus und der St.-Marien-Kirche.

Im Mittelpunkt des zweiten Tages standen die Besichtigung der Baustelle der B76 bei Plön mit ihrem besonderen Straßenaufbau auf weichem Untergrund sowie der Besuch eines Asphaltmischwerks in Lübeck. Dort erhielten die Studierenden Einblicke in den Produktionsprozess und die Arbeit des werkseigenen Labors. Ein Abstecher ins Marzipanmuseum rundete den Tag ab.

Am dritten Tag standen die denkmalgeschützte Autobahnmeisterei in Bad Oldesloe und eine Autobahnbaustelle bei Lübeck auf dem Programm. Besonders beeindruckte ein riesiger Findling, der zu Beginn der Baumaßnahme mit vier Baggern aus dem Baufeld geborgen werden musste und heute neben der Autobahn liegt.

So sehen die Labore an der Hochschule Lübeck aus.

Den Abschluss bildeten Führungen durch die Straßenbau- und Wasserbaulabore der Technischen Hochschule Lübeck. Da dort zeitgleich der Tag der offenen Tür stattfand, konnten die Studierenden auch zahlreiche weitere Einrichtungen besichtigen, bevor es mit vielen neuen Eindrücken zurück nach Dresden ging.

Einladung zur Teilnahme an der Öffentliche Verteidigung im Promotionsverfahren „Zur Zugtragfähigkeit einseitig geschweißter T-Stöße aus höherfesten Stählen“

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren von Herrn Brian Rust, M.Sc. ein.

Das Thema der Dissertation lautet:
„Zur Zugtragfähigkeit einseitig geschweißter T-Stöße aus höherfesten Stählen“

Die Verteidigung findet am
Mittwoch, 22.07.2026, 13:15 Uhr
im Sitzungszimmer BEY E16, George-Bähr-Straße 1, 01069 Dresden statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Einladung zur Teilnahme an der öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren „Quantifizierung ökologischer Nachhaltigkeitsaspekte von Carbonbeton – Prozessanalyse auf Bauteilebene“

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren von Frau Dipl.-Ing. Romy Wiel ein.

Das Thema der Dissertation lautet:
„Quantifizierung ökologischer Nachhaltigkeitsaspekte von Carbonbeton – Prozessanalyse auf Bauteilebene“

Die Verteidigung findet am
Dienstag, 18.08.2026, 13:30 Uhr
im Sitzungszimmer BEY E16, George-Bähr-Straße 1, 01069 Dresden statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Mit dem Fahrrad entdecken, was Dresden zu bieten hat: Mechanik und Konstruktiver Ingenieurbau auf Exkursion

Warum heißt ein Rollenlager eigentlich Rollenlager? Dieser und vielen weiteren Fragen gingen rund 20 Studierende am 1. Juli 2026 bei der ersten Fahrradexkursion der Fachgebiete Mechanik und Konstruktiver Ingenieurbau nach.

Am späten Nachmittag traf sich die Gruppe – überwiegend Studierende des zweiten Semesters – gemeinsam mit Prof. Birgit Beckmann (Institut für Massivbau) und Prof. Stefan Löhnert (Institut für Mechanik und Flächentragwerke) vor dem Beyer-Bau. Von dort aus ging es auf eine knapp zehn Kilometer lange Tour quer durch Dresden.

Statt Hörsaal und Tafel standen diesmal Brücken, Lager, Tragwerke und Bauwerke im Stadtraum im Mittelpunkt. An mehreren Stationen erläuterten die beiden Professoren anschaulich die mechanischen und konstruktiven Eigenschaften der Bauwerke. Dabei ging es unter anderem um Modellierungsaspekte sowie die Frage, warum Bauteile genau so konstruiert wurden, wie sie heute zu sehen sind. Und ganz nebenbei wurde auch geklärt, weshalb ein Rollenlager eigentlich Rollenlager heißt.

Die rund zweistündige Strecke führte vom Beyer-Bau durch Plauen und die Südvorstadt, über den Hauptbahnhof und den Freiberger Platz, vorbei am Heinz-Steyer-Stadion bis zum Alberthafen und schließlich zur Flügelwegbrücke. Überall zeigte sich: Spannende Beispiele für Mechanik und Konstruktiven Ingenieurbau finden sich direkt vor unserer Haustür – man muss nur genau hinschauen.

Wer dieses Mal nicht dabei sein konnte, bekommt schon bald eine neue Gelegenheit: Eine weitere Fahrradexkursion ist für den Beginn des kommenden Wintersemesters geplant.

Bild: Stefan Löhnert

Voller Hof, spannende Forschung und jede Menge Bauingenieurwesen – so war die LNdW

Wer dachte, für die Lange Nacht der Wissenschaften sei es zu heiß auf dem Campus der TU Dresden, wurde eines Besseren belehrt. Nachdem die Sonne nicht mehr ganz so hoch stand, fing sich unser Laborhof an zu füllen. Es kamen wieder unzählige Besucherinnen und Besucher, die sich an unseren Ständen die aktuellen Forschungsthemen erläutern ließen. Ein „Juniorbaumeister“-Laufzettel konnte dabei nützlich unterstützen. Mit kleinen Fragen schickte er die jüngeren Besucherinnen und Besucher an die verschiedenen Stände unserer Fakultät – und die Eltern gingen da natürlich mit.

Aber nicht nur auf dem Laborhof boten wir über die Nacht hinweg ein abwechslungsreiches Programm. Mit dem CARE-Pavillon auf der Hörsaalwiese waren wir vor der großen TUD-Bühne present um unser Exzellenzcluster vorzustellen. Auf den Punkt brachte das CARE-Anliegen der Sprecher des Clusters, Viktor Mechtcherine, mit seiner Live-Zaubershow „Kreislaufzauber“. Auf lustige Weise zeigte er, was eigentlich gar nicht lustig ist: Wir bauen mit unseren Rohstoffen so, dass wir sie nach dem Lebenszyklus eines Bauwerks nur noch wegwerfen können. „Als würde jemand auf die Idee kommen, Legosteine zusammenzukleben.“ Genau hier setzt die Forschung im Exzellenzcluster CARE an: Ziel ist es, Bauwerke künftig so zu planen, zu konstruieren und zu fertigen, dass ihre Materialien am Ende der Nutzungszeit wieder möglichst vollständig in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden können. So soll das Bauen ressourcenschonender, klimafreundlicher und zukunftsfähiger werden. Im Mittelpunkt stehen dabei neue Baustoffe, innovative Konstruktionsprinzipien und digitale Fertigungstechnologien.

Wer noch mehr Bauthemen erkunden wollte, war im offenen Carbonbetonhaus zu einer Führung eingeladen, konnte im Beyer-Bau die neuen Geotechniklabore besichtigen oder gleich selbst kleine Bodenexperimente durchführen.

Kühl wurde es den ganzen Abend nicht, aber gut besucht war unsere Fakultät die ganze Nacht.

Einladung zur Teilnahme an der Öffentliche Verteidigung im Promotionsverfahren „Entwicklung einer praxisorientierten Resilienzbewertung mit Anwendung auf Hallenfassaden unter Hochwassereinwirkung“

AT
28. Juni 2026

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren von Herrn Michael David Grune, M.Sc. ein.

Das Thema der Dissertation lautet:
„Entwicklung einer praxisorientierten Resilienzbewertung mit Anwendung auf Hallenfassaden unter Hochwassereinwirkung“

Die Verteidigung findet am
Montag, 24.08.2026, 14:15 Uhr
im Sitzungszimmer BEY E16, George-Bähr-Straße 1, 01069 Dresden statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Einladung zur Teilnahme an der öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren „Fire retardants for carbon-reinforced concrete“

AT
26. Juni 2026

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren von Frau Olga Benedix, M.Sc. ein.

Das Thema der Dissertation lautet:
„Fire retardants for carbon-reinforced concrete“

Die Verteidigung findet am
Dienstag, 14.07.2026, 09:00 Uhr
im Sitzungszimmer BEY E16, George-Bähr-Straße 1, 01069 Dresden statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.