Beyer-Preis verliehen

Gruppenbild Beyer-PreisDie Preisträger mit ihren Betreuern und den Preisverleihern.

In einem Festakt im Rektorat wurde heute der mit 5.000 Euro dotierte Kurt-Beyer-Preis verliehen. Der von der HOCHTIEF Construction AG gestiftet Preis wurd ein diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen. Ausgezeichnet wurden herausragende Abschlussarbeiten junger Wissenschaftler auf den Gebieten des Bauwesens und der Architektur an der Technischen Universität Dresden. Ausgezeichnet wurden die Dissertationen von Dr.-Ing. Gesine Marquardt (Architektur) und Dr.-Ing. Matthias Weise (Bauingenieurwesen). Die Preisverleihung namen der Rekor der TU Dresden, Prof. Hermann Kokenge, und der Vorsitzende der Geschäftsleitung der HOCHTIEF Construction AG Sachsen, Andreas Schlage, vor.

Die beiden Ausgezeichneten stellten in kurzen Vorträgen ihre Arbeit vor. Dr. Matthias Weise beschreibt in seiner Doktorarbeit neue Verfahren und Methoden, die die Zusammenarbeit bei der Planung von Bauwerken verbessern können. Dr. Gesine Marquardt hat sich in ihrer Doktorarbeit mit der Frage befasst, welche Auswirkungen die zunehmend älter werdende Gesellschaft auf das Gesundheitswesen und speziell auf die Architektur von Pflegeheimen hat.

PapierBrücken-Familienbetrieb

Preisträger  PapierbrückenwettbewerbDie Preisträger des Papierbrückenwettbewerbs mit dem Dekan der Bauingenieure, Prof. Rainer Schach

Irgendwann hatte es dann auch den Vater erwischt: Fasziniert von der Möglichkeit, mit wenig Papier und Klebstoff doch eine ansehnlich tragfähige Brücke herzustellen, machte auch er sich ans Werk. Wäre er nicht als Vater ein wenig zu alt für einen Schülerwettbewerb – er wäre Sieger des diesjährigen Papierbrückenwettbewerbs der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden geworden. Statt seiner räumten seine beiden Kinder ab: gleich vier Mal konnte der Dekan der Bauingenieure, Prof. Rainer Schach, eine(n) Sonnenberg zur Entgegennahme eines Preises bitten.

25 Schüler(innen) aus neun Schulen hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt – die meisten Schulen (sechs) waren erwartungsgemäß in Dresden, aber es gab auch Teilnehmer aus Bayreuth, Markkleeberg und Annaberg-Buchholz. „Sonni 4“, die Brücke von Sebastian Sonnenberg (Klasse 9 der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg) ging als Sieger aus dem Wettbewerb hervor: 59 Kilo Traglast hatten die Bauingenieure gemessen, bis die Brücke versagte.

Platz zwei ist ein Gemeinschaftswerk: Sebastian Sonnenberg und seine Schwester Simone (Klasse 6 der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg) hatten die „Elefant“ entworfen, die bei 56,84 kg versagte. Haarscharf daneben muss man sagen, wenn es um Platz 3 geht: Lukas Wosnitza (Klasse 9, St. Benno Gymnasium Dresden) hatte seine Kreation mit dem schönen Namen „Glück gehabt (?) Brücke“ eingereicht, Zum Glück betrug die Traglast 56,5 kg, was für den Platz drei reichte – aber sein Pech war eben, dass ein gutes halbes Pfund mehr den zweiten Platz gebracht hätte!

Reformierter Studiengang Bauingenieurwesen

UVS
4. Juni 2008
Bauingenieur werdenJetzt Bauingenieur(in) werden!

Seit dem Wintersemester 2006/2007 gilt für Studerende, die ihr Bauingenieur-Studium an der TU Dresden beginnen, eine neue, reformierte Studienordnung. Der neue Studiengang schließt weiterhin mit dem weltweit anerkannten Abschluss „Diplom-Ingenieur/in“ ab, berücksichtigt aber die Erfordernisse des Bologna-Prozesses. Wichtigste Elemente der Neustrukturierung sind die Einführung von Modulen, die Vergabe von Leistungspunkten und die Förderung der Mobilität.

Reichlich Material zum neuen Studiengang gibt es auf der Homepage der Fakultät im Bereich Studium.

Warum werden an der TU Dresden die Studentinnen und Studenten nach wie vor zum/zur Dipl.-Ing. ausgebildet? “Der deutsche Diplomingenieur hat weltweit einen guten Ruf – warum sollte man von diesem bewährten Ausbildungsgang abgehen?” sagt der Dekan der Fakultät, Prof. Rainer Schach. Mit diesem guten Abschluss hat man beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft: Die Bauindustrie prognostiziert für 2010 einen deutlichen Mangel an gut ausgebildeten Bauingenieuren. Schon jetzt engagieren sich große Firmen und suchen an der Uni Nachwuchs – das wird in den kommenden Jahren eher noch zunehmen.