Glasbau 2013 im März

Am Freitag, den 22.03.2013, findet die Tagung »Glasbau 2013« statt. Alle Teilnehmer der Tagung erhalten das jährlich zur Tagung erscheinende Jahrbuch »Glasbau 2013« mit zahlreichen Fachbeiträgen inklusive der Beiträge der Referenten der Tagung als Tagungsunterlage.

Zu den Schwerpunkten der Tagung „Baunormung und Bauforschung, Kleben, Glas und Fassade“ sprechen namhafte Referenten.

Die Eröffnungsvorträge von Dr. Lucio Blandini (Werner Sobek) und Dr. Martien Teich (seele sedak) erörtern die Karosserie des Museums Casa Enzo Ferrari in Modena sowie die Hurrikan-resistente Verglasung des Miami Art Museums. Aktuelles zur DIN 18008 – Teile 1-5 erläutert Prof. Siebert (Universität der Bundeswehr). Prof Jens Schneider (TU Darmstadt) führt die Charakterisierung von Oberflächenschäden bei ESG in Fassaden- und Dachverglasungen aus. Im Anschluss stellt Prof. Markus Feldmann (RWTH Aachen) wandartige Monoglasstützen unter Einwirkung aus vertikaler Drucklast und Biegung vor.

Prof. Bernhard Weller (TU Dresden), Erich Trösch (Glas Trösch Holding) und Dr. Werner Hochhauser (TU Wien) berichten über lastabtragende Klebstoffe im konstruktiven Glasbau, nicht-monolithische Glasverbundträger mit großen Spannweiten und lastabtragende Holz-Glas-Verbundkonstruktionen.

Michael Elstner (Interpane Glasgesellschaft), Marc-Steffen Fahrion (TU Dresden) und Jürgen Einck (Drees & Sommer Advanced Building Technologies) erörtern den Schallschutz von Zwei- und Dreifachverglasungen, den sommerlichen Wärmeschutz in Zeiten des Klimawandels sowie die Fassadensanierung des denkmalgeschützten Dreischeibenhauses in Düsseldorf.

Am Donnerstag, den 21.03.2013, wird im Vorfeld der Tagung ein Weiterbildungsseminar »DIN 18008: Bemessung und Konstruktion« angeboten, das einzeln (150 EUR) aber auch in Kombination mit der Tagung zum Vorzugspreis (240 EUR) gebucht werden kann.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Anmeldung unter:
www.glasbau-dresden.de.

Höchste Anforderungen an Ästhetik, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Die wissenschaftliche Konferenz  »engineered transparency« fand vom 25.10.12 bis 26.10.12 ganztägig im CCD Ost am Messegelände in Düsseldorf im Zuge der weltweit führenden Fachmesse »glasstec« statt und wurde von der TU Dresden sowie der TU Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Messe Düsseldorf organisiert.

Herausragende Keynote-Sprecher wie Prof. Michael Bell von der Columbia University in New York, Prof. Dr.-Ing. Lothar Wondraczek vom Jena Otto-Schott-Institut für Glaschemie der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, Dipl. Ing. Till Schneider, Schneider + Schumacher Architekten, Frankfurt/Main sowie Dr. Weinrebe, schlaich, bergermann und partner eröffneten die Veranstaltung. Das anspruchsvolle Programm begeisterte über 200 Tagungsteilnehmer. Mehr als 80 Fachvorträge führten die neuesten Entwicklungen und Forschungsergebnisse der Bereiche konstruktiver Glasbau, Fassadentechnik sowie Solartechnik in der Gebäudehülle aus. Die Fachtagung sprach gleichermaßen Wissenschaftler, Bauingenieure, Architekten, Sachverständige für das Bauwesen sowie Mitarbeiter von Baubehörden an.

Außerdem stellte das Institut für Baukonstruktion der TU Dresden in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern DAW/Lithodecor und Glaswerke Arnold zwei Musterfassaden aus, die im Zuge des Forschungsprojektes PV FACE entwickelt wurden. Es handelte sich hierbei um innovative gebäudeintegrierte Photovoltaik, die vor dem Hintergrund der Herausforderungen des Klimaschutzes mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Die zwei entwickelten Systeme Airtec Photovoltaic Glass mit unsichtbarer Befestigung und Airtec Photovoltaic Glassic mit sichtbarer Befestigung erfüllen nicht nur durch individuelle Formate und Farben nach RAL höchste Anforderungen an Ästhetik, sondern auch an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Frankfurts neue
(Fassaden-)Kleider

UVS
28. Juni 2012

Stets gut gekleidet und immer am Puls der Zeit tummeln sich unzählige Banker und Finanzjongleure in Frankfurt am Main. Was aber passiert mit den Kathedralen der Finanzwelt, den Hochhäusern und Wolkenkratzern, wenn ihr Gewand aus der Mode gekommen ist und nichts mehr taugt? Eine Antwort auf die Frage lieferte die Exkursion des Instituts für Baukonstruktion. 40 Studenten der Glasbau- und Fassadenkurse erhielten spannende Einblicke in aktuelle Bauprojekte und Fassadensanierungen der dynamischen und internationalen Finanz- und Messestadt.

Die in den Siebziger- und Achtzigerjahren errichteten Hochhäuser sind in die Jahre gekommen. Wärme- und Sonnenschutz der Glasfassaden sind oft unzureichend, die Klimatisierung häufig ineffizient. Dagegen sind die Tragwerke robust und haben eine ungleich höhere Lebensdauer. Daher wechseln zahlreiche Gebäude Frankfurts derzeit ihre „Kleider“ und erhalten neue energieeffiziente Fassaden und Haustechnik.

Spannung versprachen zwei Baustellenbesichtigungen. Am Bürogebäude Taunusanlage 11 und am Poseidonhaus wurden gerade die neuen Fassaden an die entkernten Bestandsgebäude montiert. Die Präzision der Montage, der Kampf gegen den Wind beim Einheben der Elemente und auch den Kitzel auf den obersten Etagen, all das konnten die Exkursionsteilnehmer hautnah erleben. Die verantwortlichen Bauleiter und Planer, die uns über die Baustelle führten, erläuterten detailliert worauf es im Fassadenbau ankommt und steuerten wichtiges Hintergrundwissen aus der Baupraxis bei.

Eindrucksvoll veranschaulichte eine weitere Führung durch die Deutsche Bank, wie nachhaltige Gebäude zertifiziert und welche vielfältigen Maßnahmen dafür ergriffen werden. Green Building Zertifikate von LEED oder der DGNB spielen auf dem hart umkämpften Immobilienmarkt eine entscheidende Rolle. Energieeffiziente Gebäude haben die Nase vorn. Die Zentrale der Bank wurde im letzten Jahr renoviert. Dadurch konnte der Energieverbrauch für Heizung und Klimaanlagen um 67 Prozent und der Wasserverbrauch um 74 Prozent gesenkt werden.

Zu den weiteren Programmpunkten der Exkursion zählte ein Rundgang um die Baustelle des Neubaus der Europäischen Zentralbank, die am Standort der alten Großmarkthalle etwas abseits der anderen Hochhäuser des Westends ihre neue Zentrale errichtet. Zudem wurden die Rundumsicht vom Maintower genossen sowie Gateway Gardens am Frankfurter Flughafen und das kürzlich renovierte und erweiterte Städelmuseum besichtigt.

Felix Nicklisch

Arm, sexy und energieeffizient

Nicht die sprichwörtliche Armut, sondern der Reichtum an zukunftweisenden Konzepten zum Nachhaltigen und Energieeffizientem Bauen lockte 50 Studenten und Dozenten am 04. Juni 2012 in die Hauptstadt. Organisiert wurde die Exkursion vom Institut für Baukonstruktion. Der abwechslungsreiche Tagesablauf führte die Teilnehmer nicht nur zu erfolgreichen Großprojekten, wie dem Corporate Headquarter der Solon SE mit ausgefallenen Kommunikationskonzepten und einem integralen Energiekonzept, sondern auch zu hochtechnischen Forschungs-/ Leuchtturmprojekten wie dem Plus-Effizienzhaus mit Elektromobilität der Bundesregierung in Berlin Charlottenburg. Höhepunkt war ohne Frage allerdings das von Studenten unterschiedlicher Studiengänge selbstständig geplante und gebaute Haus des Living Equia-Projekts an der HTW-Berlin. Das ausschließlich durch Sonnenkraft energetisch versorgte Einfamilienhaus nahm 2010 am Solar Decathlon Europe Wettbewerb in Madrid teil und besticht durch moderne Architektur, außergewöhnliche Detaillösungen und innovative Haustechnik.     Stefanie Flohr / Claudia Hemmerle

glasbau2012 ein Forum des regen fachlichen Austausches

Glasbau 2012Rückblick auf die glasbau2012.

Mit großem Erfolg fand die neunte Glasbautagung des Instituts für Baukonstruktion »Glasbau 2012« statt. Über 200 Gäste besuchten am Donnerstag, den 29.03.2012, die Seminare Glasbau-Praxis: DIN 18008, Solarenergieanlagen in der Gebäudehülle sowie insbesondere den Sachverständigentag Glasfassaden als auch die Tagung »Glasbau 2012« am Freitag, den 30.03.2012.

Die Zusammenstellung der Themen ermöglichte einen umfassenden Ein- und Überblick über aktuelle Fragestellungen im Konstruktiven Glasbau und die Verwendung von Solarenergieanlagen. Die Referenten stellten die aktuelle Forschung und Entwicklung, die Entwurfs- und Planungsprozesse als auch herausragende Projekte vor.

Wie auch in den Jahren zuvor wurden die zwei Tage als Forum des regen fachlichen Austausches genutzt.

 

Drei Seminare, eine Tagung: glasbau 2012

Am Freitag, den 30.03.2012, findet die Tagung Glasbau 2012 statt. Alle Teilnehmer der Tagung erhalten das erstmals zur Tagung erscheinende Jahrbuch »Glasbau 2012« mit etwa 35 Fachbeiträgen, inklusive der Beiträge der Referenten der Tagung, als Tagungsunterlage.

Zu den Schwerpunkten der Tagung – Gebäudehüllen, Baunormung, Multifunktionales Glas, aktuelle Forschung im Konstruktiven Glasbau – sprechen namhafte Referenten.

Die Eröffnungsvorträge von Prof. Jan Knippers (Knippers Helbig) und Till Schneider (schneider+schumacher) erörtern „Transparenz und Form“ sowie „Dauerhaft und schön – Umnutzen und Adaptieren von Materialien und Gebäuden“. Aktuelles zur „DIN 18008 – Neuerungen gegenüber eingeführten Regelungen“ erläutert Prof. Siebert (Universität der Bundeswehr). „Brandschutzverglasungen – besondere Anforderungen“ stellt Herrmann Hoegner (Oberste Bauaufsicht Rheinland-Pfalz) vor. Prof. Jens Schneider (TU Darmstadt) diskutiert die „Tragfähigkeit von Dünnschicht-Photovoltaik-Modulen“.

Dr. Thomas Winterstetter (Werner Sobek), Martin Lutz (Drees & Sommer Advanced Building Technologies) und Prof. Andreas Fuchs (TTI Technology-Transfer-Initiative Universität Stuttgart) berichten über „Gebäudehüllen der Zukunft“, die „Closed-Cavity-Fassade“ und die „Zukunft adaptiver Fassaden – 2° Fassade und Energy3 Building“.

Prof. Harald Kloft (osd office for structural design), Dr. Frank Schneider (OKALUX) und Felix Schmitt (Gartner Steel and Glass) erörtern das „Informbringen von Glas und Multifunktionale Verglasungen“ sowie die „Shuter Street Bridge in Toronto“.

Am Donnerstag, den 29.03.2012, werden im Vorfeld der Tagung drei Seminare als Weiterbildungen angeboten, die einzeln (140 EUR) aber auch in Kombination mit der Tagung zum Vorzugspreis (220 EUR) gebucht werden können. Angeboten werden die Seminare

  • Solarenergieanlagen in der Gebäudehülle
  • Glasbau-Praxis: DIN 18008
  • Sachverständigentag Glasfassaden

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Anmeldung unter www.glasbau-dresden.de.

Untersuchungen zu Glas-Polycarbonat-Verbundtafeln

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema „Untersuchungen zu Glas-Polycarbonat-Verbundtafeln“ von Dipl.-Ing. Thorsten Weimar am Freitag, 4. November 2011, 10:00 Uhr, in das Sitzungszimmer Beyer-Bau, Raum 67, George-Bähr-Straße 1, ein.

Denkmal und Energie: Fassaden im Klimawandel

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt veranstaltet das Institut für Baukonstruktion die Tagung „Denkmal und Energie – Fassaden im Klimawandel“. Sie findet am 12. Dezember von 9.30 bis 17.30 Uhr im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK), An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, statt.

Die Eröffnungsvorträge von Dr. Olaf Gisbertz (TU Braunschweig) und Winfried Brenne (Winfried Brenne Architekten, Berlin) befassen sich mit Denkmalschutz und Denkmalpflege bei Gebäuden der Klassischen Moderne und der Nachkriegsmoderne. Im Anschluss erläutert Marc-Steffen Fahrion (TU Dresden) die Folgen des Klimawandels für Gebäude. Dr. Thomas Naumann (Institut für ökologische Raumentwicklung, Dresden) und Sven Jakubetz (TU Dresden) ziehen daraus Schlussfolgerungen für die denkmalgerechte Sanierung von Mauerwerks- und Vorhangfassaden.

Mark Mathijssen (MHB, Herveld, NL) stellt die Erneuerung filigraner Fensterkonstruktionen am Beispiel Bauhaus Dessau vor. Dr. Rudolf Plagge (TU Dresden) erklärt Lösungsmöglichkeiten für die Dämmung denkmalgeschützter Fassaden. Prof. Jens Bolsius (Hochschule Zittau/Görlitz) zeigt den sinnvollen Einsatz von Gebäudeenergietechnik im Denkmal.

Bernd Reimers (Autzen & Reimers Architekten, Berlin) legt die vorbildlichen Maßnahmen am Studentendorf Schlachtensee in Berlin dar. Andreas Sedler (opus Architekten, Darmstadt) zeigt an einem Büro- und Wohngebäude in Darmstadt wie eine Baulücke zwischen denkmalgeschützten Gebäuden geschlossen werden kann.

Damenstrümpfe und Cola-Dosen für den Bau eines Glasdaches

Bauko-Exkursion nach HamburgBauko-Exkursion nach Hamburg

Mit ganz einfachen Mitteln, erzählte der Architekt Prof. Volkwin Marg den TeilnehmerInnen der zweitägigen Exkursion des Instituts für Baukonstruktion nach Hamburg, könne man zum Erfolg kommen. Um zum Beispiel die besondere Form des Glasdaches über dem Innenhof des Museums für Hamburgische Geschichte zu finden, habe er einen Damenstrumpf genommen, ihn an die Ecken eines L-förmigen Grundriss-Modells gespanmnt und Schnee  hinein gekippt – et voilá: Hamburgs Museum hatte den ersten Entwurf eines Glasdaches.

Prof. Marg verglich die Tragwirkung des durch Seilschotte unterspannten Daches mit einer Cola-Dose. In der Mitte sei sie leicht einzudrücken und an den Rändern stabil. Das gleiche Phänomen müsse auch bei einem schlanken Tonnendach aus Glas berücksichtigt werden. Basierend auf diesen Grundlagen hat der Architekt das freitragende Glasdach für das denkmalgeschützte Gebäude entworfen. Die Realisierung schien zunächst unmöglich, ließ sich aber Dank der engagierten Hilfe des Bauingenieurs Jörg Schlaich 1989 letztendlich doch verwirklichen.

Nebenbei gab es für die Exkursions-TeilnehmerInnen noch eine kleine Führung durch das Museum mit einigen Eckdaten aus Hamburgs Geschichte und Anekdoten aus dem bewegten Berufsleben des renommierten Architekten. Eine gute Möglichkeit, einmal über den Tellerrand des Bauwesens hinaus zu gucken.

Aber nicht nur hier wurde weit hinausgeschaut, sondern auch über Hamburgs Skyline. Denn die Baustellen der Tanzenden Türme, die wahrhaftig einen Knick in der Optik haben, und des EMPORIO Hochhauses verliehen aus der 23. Etage einen fantastischen Ausblick über die Hansestadt. Die Führungen der verantwortlichen Projektleiter Herr Wesemann von der Ed. Züblin AG beziehungsweise Herr Hahn von HOCHTIEF machten die gelernte Theorie in der Praxis erfahrbar und zeigten insbesondere die logistischen Herausforderungen bei der Ausführung von heutigen Fassaden.

Trotz der (wetterbedingten) schlechten Sicht erstrahlte die Elbphilharmonie, die ein weiteres Ziel der Exkursion war, in ihrem schönsten Glanz. Sie ist das i-Tüpfelchen der neu entstandenen HafenCity, die sich mit vielen weiteren beeindruckenden Bauten bis in die Speicherstadt hinein vergrößert hat und immer noch weiterentwickelt. Bis die Philharmonie in ihrer vollen Pracht erstrahlt, werden jedoch noch einige Jahre vergehen, berichtete Carsten Arnold vom Fassadenbauer Gartner bei seinen Ausführungen zur außergewöhnlichen Glasfassade an Hamburgs neuem Wahrzeichen. Ein anschließender Streifzug durch die HafenCity mit Thomas Schadow von WTM aus Hamburg rundete das Programm ab.

Dank interessanter Führungen am 23. und 24. Juni sind den Studenten der Fassaden- und Glasbaubaukurse von Sebastian Thieme, Felix Nicklisch und Thorsten Weimar vom Institut für Baukonstruktion viele Einblicke in die besichtigten Bauwerke und deren Fassaden gegeben worden.

Aber auch die IBA (Internationale Bauausstellung) konnte mit ihren städtebaulichen Forschungs– und innovativen Entwicklungsprojekten auf den Elbinseln der Hansestadt beeindrucken. So entsteht aus der alten Mülldeponie in Georgswerder ein Energieberg, der durch Solaranlagen, Windräder und Deponiegase bald 4000 Haushalte in Hamburg mit Strom versorgen soll.  Dank der IBA gebe es in Wilhelmsburg nun sanierte Wohnviertel in sozialen Brennpunkten, und nicht zuletzt konnte ein alter Flakbunker wiederbelebt werden und zur erneuerbaren Energieversorgung beitragen.

Isabell Dechow

Kleben im konstruktiven Glasbau

BuchtitelStahlbau-Kalender

Der neue Stahlbau-Kalender 2011 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Eurocode 3 und Verbindungen. In dieser im April erschienenen Ausgabe des Kalenders informiert ein Beitrag des Instituts für Baukonstruktion über das Kleben von Glas. In vielen anderen Branchen, wie beispielsweise der Automobil-, der Elektro- oder der Luft- und Raumfahrtindustrie, hat sich das Kleben bereits zu einer Schlüsseltechnologie entwickelt. In dem Beitrag werden nun die Anwendung und das Potenzial der Klebtechnologie im Glasbau näher erläutert. Beginnend bei einem Überblick über typische Anwendungsgebiete im Bauwesen und im Glasbau, werden relevante Strukturklebstoffe in ihren wesentlichen Eigenschaften und ihrem Materialverhalten vorgestellt. Ebenso wird auf die Besonderheiten von Glas als Fügepartner und seine materialspezifischen Oberflächenparameter eingegangen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Ansätze zur erfolgreichen Planung, zur materialgerechten Konstruktion und zur möglichen Nachweisführung bei der Umsetzung geklebter Verbindungen. Die baurechtlichen Hintergründe für Deutschland werden in diesem Zusammenhang besonders herausgestellt. Die Veröffentlichung wurde maßgeblich durch die Nachwuchsforschungsgruppe GLASKONNEX begleitet.

Weller; B.; Kothe, M.; Nicklisch, F.; Schadow, T.; Tasche, S.; Vogt, I.; Wünsch, J. :
Kleben im konstruktiven Glasbau. In: Stahlbau-Kalender 2011.
Herausgegeben von Ul. Kuhlmann. Berlin: Ernst & Sohn