Digitalisierung als Schwerpunktthema der Baustatik-Baupraxis-Tagung 2026 an der TU Dresden

Wie kann Bauen digitalisiert werden? Wo entstehen Daten, welche werden tatsächlich benötigt, und wie können diese Daten durchgängig über die verschiedenen Nutzungszyklen eines Bauwerks erfasst, gesammelt und für alle Beteiligten nutzbar bleiben? Wofür ist das überhaupt wichtig, und wie kann KI die Prozesse beschleunigen und das Bauen ökonomischer machen – oder ist die digitale Transformation des Planens vielleicht sogar die Voraussetzung, um immer komplexere planerische Fragestellungen gerade in Bezug auf Ressourceneffizienz oder Nachhaltigkeit zu lösen?

Mit Impulsen zu diesen Fragestellungen eröffneten die Plenarvorträge von Dipl.-Ing. Jens Hoffmann (STRABAG) und Prof. Dr.-Ing. habil. Roland Wüchner (TU München) den ersten Tag der Baustatik-Baupraxis-Tagung 2026 an der TU Dresden.

Besonders an den Schnittstellen zwischen Entwurf, Planung, Ausführung, Betrieb, Umbau oder Rückbau – also den Übergängen zwischen den verschiedenen Phasen eines Bauwerks – bestehen die eigentlichen Probleme: „kommt es häufig zu Datenbrüchen“, so Hoffmann. Digitalisierung im Bauwesen bedeutet für ihn vor allem, Informationen konsistent weiterzuführen und kontinuierlich in digitale Modelle zu integrieren – nur so entstehen echte „digitale Zwillinge“ eines Bauwerks.

Auf die Modell-Auflösung, den Zweck und das richtige Datenmodell sowie auf den Prozess bis hin zum digitalen Zwilling ging Prof. Wüchner ein. Er unterstrich die wachsende Bedeutung digitaler Werkzeuge für die Planung komplexer Bauwerke.

Den Plenarvorträgen an beiden Konferenztagen kommt auf der Baustatik-Tagung eine besondere Bedeutung zu: Sie bilden den inhaltlichen Rahmen und geben entsprechende Impulse für die Veranstaltung. Die gesamte Themenbreite der Tagung wurde in verschiedenen parallelen Vortragsblöcken abgebildet. (zur Programmübersicht)

Gelegenheit zum direkten Gespräch bot das abendliche Konferenzdinner im Hilton Dresden, kulturelles Highlight war ein Orgelkonzert in der Dresdner Hofkirche.

16. Fachtagung Baustatik- Baupraxis vom 28. bis zum 29. Mai

Am 28. und 29. Mai richtet das Institut für Statik und Dynamik der Tragwerke der Technische Universität Dresden im Hörsaalzentrum TU Dresden die 16. Fachtagung „Baustatik und Baupraxis“ aus. Die Veranstaltung findet im dreijährigen Turnus an wechselnden Hochschulstandorten statt und wird von der Forschungsvereinigung Baustatik – Baupraxis e.V. organisiert.

Die Tagung versteht sich als Forum für den Austausch zwischen Ingenieurpraxis und Forschung. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen bei Berechnungsmethoden und Bemessungskonzepten sowie Erfahrungen aus der Umsetzung anspruchsvoller Bauvorhaben. Thematisch gegliederte Vortragsblöcke greifen die fachübergreifenden Aspekte der Baustatik auf.

Webseite der Veranstaltung und Anmeldung

Vernetzungstreffen Nachhaltigkeit – gemeinsame Veranstaltung der Ingenieurkammer Sachsen und des Nachhaltigkeits-AG Bauwesen der TU Dresden e. V.

Die Transformation des Bauwesens hin zu mehr Nachhaltigkeit erfordert neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Forschung, Praxis und Gesellschaft. Insbesondere an den Schnittstellen von technologischer Innovation, materialökologischer Verantwortung und regionaler Wertschöpfung entstehen neue Ansätze für eine ressourcenschonende und zugleich leistungsfähige Baukultur.

Im Rahmen des Vernetzungstreffens Nachhaltigkeit der Technischen Universität Dresden und der Ingenieurkammer Sachsen laden wir Sie herzlich zur Vorstellung des Exzellenzclusters CARE  (Climate-Neutral and Resource-Efficient Construction) der TU Dresden und der RWTH Aachen ein.

Programm:

16:45 Uhr – Einlass
17:00 Uhr – Begrüßung – Prof. Dr.-Ing. Birgit Beckmann, Dekanin Fakultät Bauingenieurwesen, und Dr.-Ing. Hans-Jörg Temann, Präsident Ingenieurkammer Sachsen
17:15 Uhr – Vorstellung CARE – Vision und Forschungsbereiche – Prof. Dr.-Ing. Viktor Mechtcherine
17:45 Uhr – Projektvorstellung FRAME – Additive Fertigung mit Lehm – Leonie Gleiser M.Sc.
ab 18:30 Uhr – Offenes Get2Gether bei Getränken & Snacks

Anmeldung über die Seiten der Ingenieurkammer Sachsen

Glasbau-Tagung in Dresden: Aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Praxis

Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und neue Konstruktionsansätze im Glasbau standen im Zentrum der diesjährigen Tagung an der Technische Universität Dresden. Fachleute aus Industrie und Forschung präsentierten dazu aktuelle Arbeiten und diskutierten zentrale Fragestellungen in ihren Vorträgen.

Das Programm umfasste Beiträge zu Entwicklungen in Forschung und Normung, zu innovativen Anwendungen in der Glasarchitektur sowie zu komplexen Fassadenkonstruktionen. Dabei wurden sowohl technische Lösungen als auch neue Forschungsansätze vorgestellt.

Ergänzt wurde das Vortragsprogramm durch interaktive Workshops, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit einzelnen Themen ermöglichten. Am Abend boten kurze Pecha-Kucha-Präsentationen Einblicke in laufende Forschungsprojekte und leiteten in den informellen Austausch über.

„Beyond Concrete: Fibers and Polymers  for Tomorrows Buildings“ – Universitätsweite Antrittsvorlesung mit Professorin Christina Scheffler

Wenn an der Technische Universität Dresden neue Professor:innen ihre Arbeit vorstellen, geht es nicht nur um persönliche Forschungsschwerpunkte. Die universitätsweiten Antrittsvorlesungen sind ein Schaufenster für jene Köpfe, die das wissenschaftliche Profil der TUD strategisch prägen sollen – international sichtbar, interdisziplinär vernetzt und mit klarem Blick auf die Zukunft.

Am 16. April 2026 steht dabei eine Wissenschaftlerin im Mittelpunkt, die genau für diese Verbindung aus Innovation und Relevanz steht: Christina Scheffler. Ihr Vortrag trägt den programmatischen Titel „Beyond Concrete: Fibers and Polymers for Tomorrow’s Buildings“ – und verspricht nicht weniger als einen Perspektivwechsel im Bauwesen.

Materialien neu denken

Beton ist aus der modernen Architektur nicht wegzudenken – doch seine ökologischen und technischen Grenzen sind längst bekannt. Genau hier setzt Schefflers Forschung an. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit der Frage, wie sich Baustoffe intelligenter, ressourcenschonender und leistungsfähiger gestalten lassen.

Als Leiterin der Forschungsgruppe Fiber-Engineering und Akteurin in mehreren Großprojekten der TUD arbeitet sie an innovativen Verbundmaterialien. Im Fokus stehen dabei textile Bewehrungen, neue mineralische Bindemittel und vor allem die Grenzflächen dazwischen – jene unscheinbaren Übergänge, die über Stabilität und Lebensdauer ganzer Bauwerke entscheiden.

Besonders spannend: Scheffler orientiert sich dabei auch an der Natur. Bioinspirierte Strukturen, wie sie etwa in Pflanzenfasern vorkommen, dienen als Vorbild für neuartige Materialkombinationen. Das Ziel ist klar: weniger Materialeinsatz bei gleichzeitig höherer Leistungsfähigkeit.

Kreislauf statt Einweg

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Kreislaufführung von Fasern und Polymeren im Bauwesen. Während klassische Baustoffe oft nach einmaliger Nutzung entsorgt werden, denkt Scheffler in geschlossenen Materialzyklen. Fasern sollen wiederverwendet, Polymere neu integriert werden – ein Ansatz, der angesichts globaler Ressourcenknappheit zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Diese Forschung ist nicht nur theoretisch relevant, sondern fest eingebettet in große Verbundprojekte wie den Sonderforschungsbereich TRR 280 und das Graduiertenkolleg 2250. Hier wird interdisziplinär daran gearbeitet, Bauwerke sicherer, nachhaltiger und effizienter zu machen.

Wissenschaft im Dialog

Die Antrittsvorlesung selbst ist dabei mehr als ein klassischer Vortrag. Sie ist Einladung zum Austausch – zwischen Disziplinen, Institutionen und Menschen. Nach der Veranstaltung bietet ein Get-together Raum für Gespräche, neue Ideen und mögliche Kooperationen.

Wer sich also für die Zukunft des Bauens interessiert, sollte sich diesen Termin vormerken: Am 16. April 2026 um 16:40 Uhr im Fritz-Foerster-Bau zeigt Christina Scheffler, wie Materialien von morgen schon heute gedacht werden.

Der Vortrag und die sich anschließende Diskussion finden in englischer Sprache statt.

16. April 2026
16:40 – 18:10 Uhr (6. DS) s.t.
FOE/244, Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstraße 6, 01069 Dresden
Link zur Anmeldung

Wasserbau zwischen Technik und Natur: 49. Wasserbaukolloquium in Dresden

Aktuelle Entwicklungen und neue Perspektiven prägten die Diskussionen des diesjährigen Wasserbaukolloquiums in Dresden.

Das 49. Wasserbaukolloquium brachte am 12. und 13. März 2026 Fachleute aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis im Internationales Congress Center Dresden zusammen. Unter dem Leitthema „Wasserbau zwischen Technik und Natur – multifunktionale Lösungen für die Zukunft“ diskutierten die Teilnehmenden aktuelle Herausforderungen und innovative Ansätze im Umgang mit der Ressource Wasser.

Veranstaltet wurde das traditionsreiche Kolloquium vom Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik der Technische Universität Dresden. Zur Eröffnung begrüßte Institutsleiter Univ.-Prof. Dr.-Ing. J. Stamm die Gäste und betonte die Bedeutung interdisziplinärer Lösungen angesichts zunehmender Nutzungskonflikte und klimatischer Veränderungen.

Es folgten Grußworte aus Politik und Fachverbänden: Für das Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft sprach U. Menke. Prof. Dr.-Ing. H. Milke überbrachte die Grüße der Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau, Landesverband Sachsen/Thüringen. Den Abschluss bildete B. Lange für den Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau, Landesverband Sachsen.

Dipl.-Ing. Clara Möricke erhält die Hubert-Engels-Medaille für Ihre Diplomarbeit

Ein erster Höhepunkt war die Verleihung der Hubert-Engels-Medaille durch Dr.-Ing. R. Zimmermann, Vorsitzender des Fördervereins. Ausgezeichnet wurden Dipl.-Ing. Clara Möricke für ihre herausragende Diplomarbeit sowie apl. Prof. Dr.-Ing. habil. Detlef Aigner für sein wissenschaftliches Lebenswerk. Aigner prägte über viele Jahre als Laborleiter das Hubert-Engels-Labor der TU Dresden und damit die experimentelle Wasserbauforschung maßgeblich.

Einen bewusst fachübergreifenden Akzent setzte der abschließende Einführungsvortrag von Prof. Dr. C. Neinhuis. Unter dem Titel „Pflanzen-Wasser-Interaktionen: Vom Umgang mit einer wertvollen Ressource“ eröffnete er eine neue Perspektive auf wasserbauliche Fragestellungen. Sein Plädoyer: Die Natur nicht nur als Rahmenbedingung, sondern als Vorbild zu begreifen. Pflanzen zeigten eindrucksvoll, wie sich Prozesse effizient steuern und regulieren lassen – ein Ansatz, der auch für technische Lösungen im Wasserbau zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Für sein Lebenswerk erhält Prof. Dr.-Ing. habil. Detlef Aigner die Hubert-Engels-Medaille. Er war viele Jahre Laborleiter im Hubert-Engels-Labor der TU Dresden. Von links: Prof. Stamm, Prof. Aigner, Dr. Rocco Zimmermann, Dr. Ulf Helbig

Der erste Fachvortragsblock knüpfte daran mit einem klar technischen Schwerpunkt an. Prof. Dr. D. Caviedes-Voullièmes stellte in seinem Beitrag „Hochleistungsfähige Simulation der Hydrodynamik in der Umwelt – Instrumente für Wasserbau und Geowissenschaften“ moderne Modellierungsansätze vor. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, sich als neuer Leiter der Professur für Environmental Fluid Dynamics and Modeling am Institut zu präsentieren. Seine Forschung unterstreicht die wachsende Rolle numerischer Simulationen als zentrales Werkzeug zur Analyse komplexer wasserbaulicher Systeme.

Das Kolloquium machte insgesamt deutlich, dass die Zukunft des Wasserbaus in der intelligenten Verknüpfung von Technik und Natur liegt. Multifunktionale Lösungen, die ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Anforderungen gleichermaßen berücksichtigen, stehen dabei im Mittelpunkt – ein Anspruch, der die Diskussionen der zwei Tage prägte und den weiteren fachlichen Austausch nachhaltig bestimmen dürfte.

Jetzt noch zu unseren großen Fachtagungen im März anmelden!

Der März steht an der Fakultät Bauingenieurwesen jährlich im Zeichen des fachlichen Austauschs, denn mit dem Dresdner Wasserbaukolloquium, dem Brückenbausymposium, der Tagung Glasbau sowie der Stahlbaufachtagung finden gleich vier renommierte Veranstaltungen statt. Die Tagungen greifen aktuelle Herausforderungen des Bauwesens auf und bieten Raum für Wissenstransfer und Vernetzung. Für alle Veranstaltungen sind noch Anmeldungen möglich.

12.–13. März | 49. Dresdner Wasserbaukolloquium

International Congress Center Dresden

Das traditionsreiche Wasserbaukolloquium widmet sich in diesem Jahr dem Leitthema
„Wasserbau zwischen Technik und Natur: Multifunktionale Lösungen für die Zukunft“.

Die Tagung richtet sich an Fachleute aus Verwaltung, Ingenieurpraxis, Verbänden und Wissenschaft. Im Mittelpunkt stehen unter anderem:

  • Naturbasierte und multifunktionale Lösungen in Kulturlandschaften
  • Resiliente Infrastrukturen und klimaangepasste Wasserbaumaßnahmen
  • Digitale Werkzeuge von KI-Modellen bis zum Smart River
  • Renaturierung, Sedimentmanagement und Biodiversität
  • Wasserwirtschaft in Bergbaufolgelandschaften
  • Nutzungskonflikte zwischen Gewässern und Landflächen

Weitere Informationen und Onlineregistrierung

18.–19. März | 35. Brückenbausymposium

Messe Dresden

Mit rund 1.500 Teilnehmenden zählt das Brückenbausymposium zu den größten Fachveranstaltungen der Fakultät. Die 35. Ausgabe bietet erneut ein umfassendes Forum zu aktuellen Entwicklungen im Brückenentwurf, in der Bauausführung sowie in der Instandhaltung moderner Ingenieurbauwerke.

Weitere Informationen und Onlineregistrierung

19.–20. März | Glasbau2026

Dülfersaal, TU Dresden

Die Glasbau2026 widmet sich innovativen Anwendungen und Forschungsergebnissen rund um den Werkstoff Glas. Das begleitende Jahrbuch greift folgende Schwerpunkte auf:

  • Bauwerke und Projekte
  • Bemessung und Konstruktion
  • Forschung und Entwicklung
  • Bauprodukte und Bauarten

Weitere Informationen und Onlineregistrierung

26. März | Stahlbaufachtagung

Den Abschluss des Tagungsmonats bildet die Stahlbaufachtagung mit einem Fokus auf den Brückenbau, neue Eurocodes sowie die Nachrechnung und Ertüchtigung bestehender Bauwerke. Fachbeiträge beleuchten aktuelle Entwicklungen der europäischen Normung. Die Vorträge werden wie gewohnt im Tagungsband dokumentiert.

Mehr Infos und Anmeldung

Institut für Massivbau initiiert Ausstellung im Dresdner Kulturpalast

Wie verändern Brücken unser Lebensgefühl, unseren Stadtraum und die Art, wie wir öffentliche Räume nutzen? Dieser Frage widmet sich ab 23. Januar 2026 die Ausstellung “Brücken neu denken. im Zentrum für Baukultur Sachsen im Kulturpalast Dresden. Die Schau ist eine Kooperation mit dem Institut für Massivbau der TU Dresden und läuft bis zum 26. Februar 2026. Im Fokus steht ein differenzierter Blick auf Brücken als mehr als funktionale Verbindungen: Sie sind soziale Orte, prägende Stadträume und Ausdrucksformen kultureller Praxis. Die Ausstellung zeigt historische Entwicklungswege, internationale Referenzen sowie innovative Entwürfe von Studierenden – darunter Visionen für eine neue Carolabrücke in Dresden, die nach ihrem Einsturz im September 2024 (und folgendem Abriss) neu gedacht werden muss. Gleichzeitig informiert die STESAD über den aktuellen Planungsprozess zur Carolabrücke. Hierfür erarbeiten aktuell vier Planungsbüros unabhängig voneinander Entwürfe.

Das Begleitprogramm, das von den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten koordinierten Programmen SFB/Transregio 280 „Konstruktionsstrategien für materialminimierte Carbonbetonstrukturen – Grundlagen für eine neue Art zu bauen“ sowie den Schwerpunktprogrammen SPP 100+ „Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung“ und SPP 2255 „Kulturerbe Konstruktion“ unterstützt wird, vertieft einzelne Themen der Ausstellung und schafft eine Plattform für gemeinsame themenbezogene Debatten Gezeigt werden Modelle, Skizzen und konzeptionelle Pläne sowie ein begleitendes Veranstaltungsprogramm mit Filmabend, Vorträgen und Diskussionen, die über rein technische Aspekte hinausgehen und Fragen der Aufenthaltsqualität, Identifikation und Stadtgestaltung verhandeln.

Öffnungszeiten: Di–Sa, 13:00–18:00 Uhr
Ort: ZfBK im Kulturpalast Dresden
Eintritt: frei

Dipl.-Ing. Leonie Koch mit Lohrmann-Medaille als Beste des Studiengangs Bauingenieurwesen ausgezeichnet

Dipl.-Ing. Leonie Koch (6. v. l.) wurde als beste Absolventin des Studiengangs Bauingenieurwesen im Studienjahr 2024/2025 mit der Wilhelm Gotthelf Lohrmann-Medaille ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung würdigt die Technische Universität Dresden jährlich ihre herausragendsten Absolvent:innen.

Urkunde der besten Absolvent:innen: Rektorin, Luise Kropp, Sarah Orden Schiniotakis, Sara Peter, Sergio Andres Antuna Uzeda, Markus Hentschel, Kai Meiselbach, Luca Murrer, Hannes Schädel, Maike Wegener, Prorektor Bildung und lebensbegleitendes Studieren (v.l.n.r.). Bild: André Wirsing

Jede Fakultät sowie der Studierendenrat können jeweils eine Person vorschlagen, die sich nicht nur durch eine exzellente Abschlussarbeit, sondern auch durch sehr gute Leistungen während des gesamten Studiums ausgezeichnet hat. Mit der Verleihung der Medaille möchten die Rektorin der TU Dresden, Prof. Ursula M. Staudinger, und der Prorektor für Bildung und Lebensbegleitendes Studieren, Prof. Dr.-Ing. Niels Modler, „junge Talente am Beginn ihrer Karriere unterstützen, bestärken und motivieren“.

Neben Leonie Koch wurden im Rahmen einer Festveranstaltung am 5. Dezember zwei weitere Absolvent:innen der Fakultät Bauingenieurwesen mit der Urkunde der besten Absolvent:innen des Bereichs Bau und Umwelt geehrt:

Dipl.-Ing. Sara Peter, Diplomstudiengang Bauingenieurwesen

M. Sc. Sergio Andres Antuna Uzeda, Masterstudiengang Advanced Computational and Civil Engineering Structural Studies (ACCESS)

Die Fakultät Bauingenieurwesen gratuliert allen Ausgezeichneten herzlich!

Tag der Fakultät Bauingenieurwesen 2025

Zum Tag der Fakultät Bauingenieurwesen wurden am 24.Oktober unsere diesjährigen Absolventinnen und Absolventen feierlich verabschiedet. Zahlreiche Professorinnen, Professoren und Mitarbeitende der Fakultät fanden sich am Nachmittag im Hörsaal POT 81 im Potthoff-Bau ein, um gemeinsam mit den Absolventinnen und Absolventen sowie deren Angehörigen den Abschluss des Studienjahres 2024–2025 zu feiern. Traditionell wurden dabei auch besondere Auszeichnungen für herausragende Studienleistungen verliehen.

Dr. Gregor Schacht gibt in seinem Festvortrag Einblicke in seine berufliche Laufbahn nach seinem Abschluss als Bauingenieur. © André Terpe

Nach der Begrüßung durch Dekanin Prof. Beckmann hielt Dr. Gregor Schacht den Festvortrag mit dem Titel „Brücken bauen“. Die Übergabe der Abschlusszertifikate sowie die Ehrung der besten Absolventinnen und Absolventen folgte im Anschluss. Auch die Absolventen selbst kamen zu Wort: In ihrer Rede blickten Dipl.-Ing. Constantin Rexa und Dipl.-Ing. Francisco Andrés Avilés Calvo stellvertretend für den Jahrgang auf die vergangenen Studienjahre zurück. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Fabian Zeller an der Gitarre und Raúl Beltrán mit Quena-Flöte.

Als Vertreter der Absolventen auf der Bühne: Constantin Rexa und Dipl.-Ing. Francisco Andrés Avilés Calvo. © André Terpe

Auszeichnungen zum Tag der Fakultät

EUROVIA-Straßenbaupreis

Der EUROVIA-Straßenbau-Preis der EUROVIA Services GmbH wird jährlich für herausragende Abschlussarbeiten im Bereich des Straßenbaus verliehen. Die Preisübergabe erfolgte durch Dr.-Ing. habil. Dipl.-Ing. Katrin Hunstock, Regionallaborleiterin, EUROVIA.

Von links: Prof. Alexander Zeissler, Dipl.-Ing. Katrin Hunstock, Dipl.-Ing. Vincent Bonifacio, Prof. Birgit Beckmann. © André Terpe

EUROVIA-Straßenbau-Preis 2025:
Dipl.-Ing. Vincent Bonifacio für seine Diplomarbeit „Auswirkungen der Zugabe von Asphaltgranulat auf die Materialeigenschaften und die Wirtschaftlichkeit temperaturabgesenkter Asphaltbinderschichten“

Johann-Ohde-Preis

Der Johann-Ohde-Preis wird an der TU Dresden für hervorragende Projekt- und Diplomarbeiten, im Fach Geotechnik verliehen. Der Preis wird von der BAUER Spezialtiefbau GmbH gestiftet.Den Preis überreicht
Herr Dr.-Ing. Patrik Wenzl, BAUER Spezialtiefbau GmbH

Von links: Prof. Birgit Beckmann, Dipl.-Ing. Erik Ludwig, Dr.-Ing. Patrik Wenzl. © André Terpe

Johann-Ohde-Preis 2025:
Dipl.-Ing. Erik Ludwig für seine Diplomarbeit „Anisotropie in Tonen mit Wechsellagen von Sand“

Mechanik-Preis

Der Ursula und Bernd Zastrau Mechanik-Preis 2025 wird an der TU Dresden für hervorragende Projekt- und Diplomarbeiten, auf dem Gebiet Mechanik verliehen.

Den Preis überreicht
Herr Prof. Dr.-Ing. Stefan Löhnert, Institutsleiter des Instituts für Mechanik und Flächentragwerke der TU Dresden

Von links: Prof. Birgit Beckmann, Dipl.-Ing. Jochen Diepelt, Prof. Stefan Löhnert. © André Terpe

Ursula und Bernd Zastrau Mechanik-Preis 2025:
Dipl.-Ing. Jochen Diepelt für seine Diplomarbeit „Numerische Untersuchungen zum Konvergenzverhalten verschiedener Algorithmen zur Lösung von Kristallplastizitätsproblemen bei kleinen Deformationen“