Werbung für ACCESS in China

UVS
18. Juni 2009
ACCESS

Prof. Dr.-Ing. Michael Kaliske, Direktor des Instituts für Statik und Dynamik der Tragwerke, besucht vom 22. bis 26. Juni die renommierte Tongji-Universität in Shanghai, um Forschung und Lehre seines Instituts und die Fakultät Bauingenieurwesen der TUD in dem asiatischen Land zu vernetzen. Beim Int. Symposium on Computational Structural Engineering stehen der Austausch von Forschungsergebnissen und der Ausbau der Forschungskooperation im Mittelpunkt.

Beim Aufenthalt an der Tongji-Universität geht es in Gesprächen mit Prof. Quian vor allem darum, den neuen internationalen Master-Studiengang der Fakultät „Advanced Computational and Civil Engineering Structural Studies (ACCESS)“ bei Lehrenden und Studierenden bekannt zu machen. In dem sich rasant entwickelnden chinesischen Wissenschaftsmarkt sind zunehmend Qualifikationen erforderlich, die an bedeutenden Wissenschaftsstandorten im Ausland erworben wurden. Der Studiengang ACCESS bietet deshalb ein interessantes Angebot für die große Zahl gut ausgebildeter chinesischer Studierender des Bauingenieurwesens und der computerorientierten Mechanik.

Aus gutem Grund: Abschluss Diplom

UVS
18. Juni 2009

Die Freie Presse Chemnitz greift ein Thema auf, das vor allem Schülerinnen und Schüler kurz vor dem Abi interessiert: Wo ist der Abschluss Diplom-Ingenieur geblieben – und warum hält die Baufakultät der TU Dresden am Diplom fest? Sie schreibt: „Das Diplom soll in Deutschland verschwinden und durch Bachelor- sowie Masterabschlüsse ersetzt werden. Doch in Dresden gibt es eine „Insel“. Dort macht man den europäischen Trend nicht rückhaltlos mit“ und befragte Steffen Marx, Professor im Institut für Massivbau an der Fakultät für Bauingenieurwesen der TU Dresden, nach den Gründen: „Der deutsche Ingenieur ist eine Instanz. Dieser Abschluss sichert ein Stück weit die Wettbewerbsfähigkeit der Ingenieure. Deshalb halten wir am Diplom fest!“ sagte Prof. Marx im Interview.

Nach einem dreijährigen Bachelor-Studium seien die Absolventen nicht einsetzbar, weil ihnen die Praxisreife fehle. Um das zu verhindern, bleibe man bei einer fünfjährigen Ausbildungszeit. Die Anforderungen des Bologna-Prozesses, der ein Studium länderübergreifend ermöglichen will, würden dennoch erfüllt. Prof. Marx: „Wir haben das Studium umstrukturiert und modular aufgebaut.“