Tag der Fakultät 2008

UVS
19. September 2008
Einladung

Der diesjährige Tag der Fakultät Bauingenieurwesen findet am Freitag, 24. Oktober, statt. Die feierliche Veranstaltung, bei der die Absolventinnen und Absolventen ihre Diplomzeugnisse überreicht bekommen, beginnt um 15 Uhr im HS 118 des Beyer-Baus.

Den Festvortrag hält Prof. Dr.-Ing. Norbert Vogt von der TU München. „Die Geotechnik begräbt ihre Erfolge – Herausforderungen beim unterirdischen Bauen“ hat er den Vortrag genannt, in dem Aufschlussreiches über Verborgenes zu hören sein wird.

Die Einladung mit dem genauen Programmablauf liegt als PDF bereit.

Stundenpläne online

UVS
17. September 2008

Die aktuellen Stundenpläne für das kommende Wintersemester sind online. Die Pläne sind als PDF-Dateien zum Download und Ausdrucken bereitgestellt. Änderungen sind erfahrungsgemäß zu erwarten und werden eingepflegt – also bitte immer mal auf den aktuellen Stand (steht in der Datei) schauen!

Räume zum Arbeiten

UVS
16. September 2008

Platz ist in der kleinsten Hütte – und im Beyer-Bau gibt es für Studentinnen und Studenten zum Arbeiten drei Räume für die Arbeit außerhalb von Seminaren. DIe folgende Liste zeigt, wo man wann wohin gehen sollte im WS 2008/09:

Montags

07:30 – 09:00 Bey 149

14:50 – 21:50 Bey 149

Dienstags

07:30 – 09:00 Bey 149

16:40 – 21:50 Bey 69

Mittwochs

07:30 – 09:00 Bey 117

16:40 – 21:50 Bey 69

Donnerstags

07:30 – 09:00 Bey 149

16:40 – 21:50 Bey 117

Freitags

07:30 – 09:00 Bey 149

14:50 – 20:00 Bey 117

Doppeldiplom-Info: Exkursion nach Trento

Für Interessenten eines Doppeldiplom-Studiums in Trento findet vom 6. bis 9. November 2008 eine Exkursion nach Trento statt. Ziel ist, die Universität, die Wohnheime, die Stadt Trento und das Umland kennen zu lernen und mit Teilnehmern des Programms zu sprechen.

Die Anreise erfolgt per Kleinbus, übernachtet wird voraussichtlich in einer Jugendherberge.

Bewerbung zur Exkursion können schriftlich im Dekanat abgegeben werden (adressiert an Prof. Dr.-Ing. Peter Jehle) oder per Email an steffi.wagner@tu-dresden.de geschickt werden. Im Anschreiben sollte eine Begründung für die Teilnahme an der Exkursion stehen, ein Lebenslauf sowie eine Notenübersicht sollen beigefügt werden. Die Teilnahme ist mit einem Kostenbeitrag verbunden.

Um am Doppeldiplomprogramm teilnehmen zu können, müssen bis zum Ende des 6. Semesters Sprachkenntnisse im Umfang von vier Semestern Sprachausbildung an der TU Dresden (entspricht Sprachniveau UNIcert1 bzw. A2-B1, Italienischausbildung am Gymnasium wird angerechnet) nachgewiesen werden. Die Sprache kann kostenlos in Sprachkursen an der TU Dresden erlernt werden und wird auf die im Studienplan vorgegebene Sprachausbildung angerechnet. Das üblicherweise vorgesehene kostenlose Sprachkontigent der TU Dresden wird für TeilnehmerInnen dieses Programms im notwendigen Maße erhöht.

Weitere Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Abschluss des 6. Semesters. Vom 7. bis zum 10. Semester wird in Trento studiert, die Diplomarbeit kann in Trento oder in Dresden geschrieben werden.

Wechsel zu einem Masterstudiengang

Im Rahmen der diesjährigen Plenarversammlung des Fakultätentages für Bauingenieurwesen und Geodäsie (FTBG) wurde der folgende Beschluss durch die Mitglieder des Fakultätentages verabschiedet:

Der FTBG empfiehlt seinen Mitgliedsfakultäten, Bauingenieur-Absolventen aus Bachelor-Studiengängen von Mitgliedsfakultäten des FTBG den Einstieg in ein Bauingenieur-Masterstudium grundsätzlich ohne die Erfüllung zusätzlicher inhaltlicher Auflagen (z. B. in Form von durch ECTS-Punkte nachzuweisenden Kursen) zu gestatten.

Durch die theoretisch-methodische Ausrichtung universitärer Bachelor-Studiengänge sind die Grundlagen und inhaltlichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches wissenschaftlich orientiertes Masterstudium an Universitäten bereits institutionell nachgewiesen.

In gleicher Weise empfiehlt der FTBG auch, Studenten seiner Mitgliedsfakultäten aus universitären Diplom-Bauingenieurstudiengängen den direkten Zugang in ein Bauingenieur-Masterstudium zu ermöglichen, sofern der Student bereits die ECTS-Leistungspunkte des Diplomstudiengangs gemäß Studienplan im Umfang eines Bachelor-Abschlusses erfolgreich nachweisen kann.

Film über Spielplatzeröffnung

UVS
7. August 2008

Spielplatz-Film bei Dresden-Fernsehen

Spielplatz-Film bei Dresden-Fernsehen

Als die Studentinnen und Studenten des Bauball-Teams den Spielplatz für den „Riese Efeu“ den Kindern zur Nutzung übergaben, war auch das Fernsehen da: Der Beitrag von Dresden-Fernsehen ist als kleines Filmchen auf deren Seiten zu sehen – mit dieser „Anmoderation“:

Der Projektspielplatz von Studenten TU Dresden wurde heute in der Friedrichstadt eröffnet.

Auf dem Gelände des Kinderladens Riese Efeu e.V. haben angehende Bauingenieure ein Holzklettergerüst gebaut. Aus einer gepflasterten Spielfläche wurde so in 750 Arbeitsstunden ein Klettergerüst mit Sandkasten. An dem sozialen Projekt haben sich insgesamt 40 Studenten des sechsten Semesters in der TU Dresden beteiligt. Weitere Aktionen sollen folgen. So können sich vielleicht auch im nächsten Jahr einige Kinder über einen neuen Spielplatz freuen.

Gebäude-Energie-Management (G|E|M) hilft Probleme der Zukunft lösen

Rohre

Die Preisanzeigen an den Tankstellen klettern seit Jahren unaufhaltsam: Energie wird knapper – und deswegen teurer. Die Klimaentwicklung beschert uns vermehrt Hochwasser, Tornados und andere Katastrophen: Wir müssen uns gewaltig anstrengen, diesen Anforderungen gewachsen zu sein. Das Innenleben unserer Gebäude – und zuvor der Baustellen – wird immer komplexer: Hier sind Leute gefragt, die die Koordination und das Management übernehmen können.

Die Fakultät Bauingenieurwesen an der TU Dresden hat die Zeichen der Zeit erkannt: „Eine gezielte Ausbildung für diese Anforderungen gab es bislang nicht – nun werden wir sie bieten!“ sagt Prof. Rainer Schach, Dekan der Fakultät. Gebäude-Energie-Management, kurz G|E|M, lautet die Bezeichnung der neuen Studienrichtung, die als „modifizierte Vertiefung“ in das bestehende Bauingenieur-Studium integriert wird. In zehn Semestern erfolgt eine Ausbildung, die zwischen den klassischen Feldern der Architektur und des Bauingenieurwesens liegt: Mit gestalterischen Fähigkeiten, mit umfassenden Ingenieurkenntnissen – und obendrein mit zusätzlichem Wissen aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Ökologie. Prof. Schach: „Mit diesem maßgeschneiderten Angebot bilden wir zukunftsorientiert aus.“

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Spielplatz der Bauball-Studenten eröffnet

Kinder auf dem Spielplatz

Studenten auf dem Spielplatz

Kinder und Studenten auf dem Leuchtturm

Acht Wochen hatten die Studentinnen und Studenten des sechsten Semesters im Hinterhof des „Kinderladen Riese Efeu e.V.“ in der Dresdner Friedrichstadt gebaut – nun konnten die angehenden Bauingenieure den „Leuchtturm“ den Kindern der Einrichtung übergeben. Und die – welch schöneren Lohn kann es für die Plackerei geben? – nahmen das Holz-Kletter-Gerüst mit strahlenden Augen und unter großem Gejohle gleich in Beschlag.

Vor einem Jahr hatte das damalige sechste Semester den Grundstein für eine sich nun anbahnende Tradition gelegt: Sie wollten als Bauingenieure nicht nur feiern, sondern auch was tun, sich sozial engagieren. Rund 750 Arbeitsstunden steckten die Studentinnen und Studenten in ihr Projekt, das vorhandene Spielareal komplett umzugestalten. In der ehemaligen dunklen Ecke des Hofes steht nun ein holzheller Leuchtturm auf vier imposanten Eichenstützen. An ihn schließt sich ein Balancierpfad und ein Wasserspiel an.

Von den Kindern gebastelte Orden für die Bauleute, Sekt (für die Großen), Limo (für die Kleinen) und Kuchen (für alle) gab es zur Eröffnung – und viel, viel Freude über das gelungene Werk.

Nicht leicht, aber lohnend!

Mexiko-Vortrag

Jürgen Notz, Bauingenieurstudent an der TU Dresden im 8. Semester, berichtet von seinen Praxiserfahrungen

Das Bild nebenan täuscht: Der Hörsaal 118 war erfreulich voll – wenn es auch fast nur StudentInnen waren, die zum Vortrag von Jürgen Notz gekommen waren. Wer nicht da war, hat einen eindrucksvollen und zum Nachdenken anregenden Bericht verpasst: Jürgen war Teilnehmer des Praxisseminars der TU Berlin, das ihn mit Architekten und Freiraumplanern zuerst ein halbes Jahr Vorbereitungsphase in Berlin und dann sieben Wochen vor Ort in Mexiko beschäftigte.

San Martin Itunyoso ist ein eher unwirtlicher Ort im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca. Etwa tausend Triquis wohnen 2.600 m über dem Meeresspiegel. Das Dorf gilt zwar als Gemeindezentrum der umgrenzenden Dörfer, lässt aber Annehmlichkeiten wie man sie hier zu Lande kennt, vermissen: Es nebelt gerne und ist dann kalt – wenn die Sonne schient, tut sie das allerdings auch heftig. Toiletten? Fehlanzeige – dort gibt es Latrinen. Fließend Wasser? Nicht immer! Gut und reichlich zu essen? Naja. Ein Bierchen am Feierabend: Fehlanzeige. Die Rahmenbedingungen, so konnte man dem Vortrag entnehmen, waren eher wenig reizvoll.

Dennoch klang Begeisterung hindurch: Der deutsche Studententrupp wolle dem Kinderheim des Dorfes ein Aufenthaltsgebäude sowie neue Spielmöglichkeiten für den Außenbereich entwerfen und bauen. Und trotz aller Widrigkeiten, trotz gruppendynamischer Prozesse mit Grenzwerterfahrung war das offensichtlich ein Ziel, für das es sich lohnte zu schwitzen und zu frieren und zu streiten und zusammen zu bauen: Das Ergebnis zählte, und das waren (sind!) glückliche Kinder in Mexiko und nachdenkliche Zuhörer in Dresden: Soziales Engagement nicht als Worthülse mit sich herum zu führen, sondern aktiv mitzugestalten – das beeindruckte.

Praxistag für Bauingenieure

Am 30. Oktober (ein Donnerstag) veranstaltet die H+L Baustoff GmbH in Glauchau einen Praxistag für Bauingenieure. Themen sind u.a. ökologisches Bauen, Fertigteilbauweise, Konstruktionsrichtlinien und Baubiologie. Mehr Informationen gibt es auf einem Infoblatt (als PDF)

[via CareerNetwork]