Abschied nach 21 Brückenbausymposien

21. Dresdner BrückenbausymposiumBeim 21. Dresdner Brückenbausymposium

Über 1.400 Gäste konnte Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stritzke zum diesjährigen Brückenbausymposium im Audimax der TU Dresden begrüßen. Die größte Veranstaltung dieser Art im deutschsprachigen Raum findet alljährlich Anfang März statt und bringt Brückenbaukompetenz nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus 16 benachbarten und weiter entfernten Ländern (die längste Anreise hatten Teilnehmer aus Japan!). Mit diesem Brückenbausymposium verabschiedete sich Prof. Stritzke aus dem Team und übergab das Szepter an Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach, dem Direktor des veranstaltenden Instituts für Massivbau.
„Jürgen Stritzkes Idee des Dresdner Brückenbausymposiums als Diskussionsplattform für Brückenbauingenieure war und ist ein überwältigender Erfolg“ schreiben die MitarbeiterInnen des Teams in ihrer Danksagung im Tagungsband – und Prof. Curbach fasste in seiner Dankesrede am Ende des Symposiums in einem Satz zusammen: Jürgen Stritzke hat sich um den deutschen Brückenbau sehr verdient gemacht. Das sahen die Teilnehmer der Tagung auch so: Es gab standing ovation mit lang anhaltendem Beifall.

Deutscher Brückenbaupreis 2012 ausgelobt

Die Bundesingenieurkammer und der Verband Beratender Ingenieure VBI haben am 8. März den „Deutschen Brückenbaupreis 2012“ ausgelobt. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung fördert den Preis im Rahmen der Initiative Baukultur und übernimmt erneut die Schirmherrschaft. Hauptsponsor ist die Deutsche Bahn AG.
Der Preis wird alle zwei Jahre in den Kategorien „Straßen- und Eisenbahnbrücken“ sowie „Fuß- und Radwegbücken“ für jeweils ein Bauwerk vergeben.
Für den Deutschen Brückenbaupreis 2012 können Bauwerke vorgeschlagen werden, deren Fertigstellung, Umbau oder Instandsetzung zwischen dem 01.09.2008 und dem 01.9.2011
abgeschlossen worden ist. Brücken, die vor dem 01.09.2008 vollendet wurden, kann die Jury nicht mehr berücksichtigen (es zählt der Tag der bautechnischen Abnahme). Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist am 17. September 2011.
Die feierliche Verleihung des „Deutschen Brückenbaupreises 2012“ findet am 12. März 2012 dem Vorabend des 22. Dresdner Brückenbausymposiums statt.

Stellenangebot Massivbau

UVS
8. März 2011

An der Fakultät Bauingenieurwesen ist am Institut für Massivbau, vorbehaltlich der Mittelzuweisung, zum frühestmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines/einer wiss. Mitarbeiters/-in (TV-L) für die Dauer von zunächst 2 Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung (Beschäftigungsdauer gem. WissZeitVG) zu besetzen.

Das Institut für Massivbau arbeitet fachübergreifend an der Entwicklung und Untersuchung von Betonen, besonders Hochleistungsbetone, textilbewehrte Betone und anderer Neuentwicklungen auf dem Gebiet mineralisch gebundener Baustoffe und ist Sprecherinstitut eines Sonderforschungsbereiches der DFG. Darüber hinaus wird das Verhalten von Beton unter hohen Belastungsgeschwindigkeiten und die Verwendung von Beton für leichte Bauformen untersucht.

Auskünfte erteilt Ihnen Dr.-Ing. Silke Scheerer unter Tel.: +49 351 463 36527, Fax: +49 351 463 37289 bzw. E-Mail.

Gesucht wird ein/e Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in. Ihre Aufgaben sind die Bearbeitung anspruchsvoller Forschungsvorhaben im Bereich der Grundlagenforschung und der anwendungsorientierten Forschung. Zum Forschungsfeld zählen beispielsweise experimentelle und theoretische Untersuchungen des Tragverhaltens von Textilbeton zur Verstärkung und Instandsetzung von Stahlbetontragwerken, die Entwicklung von ingenieurmäßigen Bemessungsmodellen auf der Basis experimenteller und numerischer Methoden und die Untersuchung von Betonstrukturen unter Impakt.

Möglich ist auch die Bearbeitung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet des traditionellen Stahlbetonbaus, insbesondere zum Verbundverhalten, zur Entwicklung des Sicherheitskonzeptes und zur Fortentwicklung der Betonbauweise hin zu leichten und eleganten Tragwerken. Die Möglichkeit der Promotion ist gegeben.

Ihr Profil

  • Wiss. HSA im Fachbereich Bauingenieurwesen
  • fundierte Fachkenntnisse im Bereich des Massivbaus
  • sichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Formulierungsgeschick und Interesse an interdisziplinärer Arbeitsweise
  • Begeisterungsfähigkeit, Teamfähigkeit und Bereitschaft für die Erarbeitung neuer Forschungsfelder

Erfahrungen in der experimentellen Materialforschung, der Entwicklung von Ingenieurmodellen und mit dem Verhalten von Beton unter dynamischen Belastungen sind erwünscht.

Frauen sind ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Selbiges gilt auch für behinderte Menschen. Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen und frankiertem Rückumschlag bis zum 29.03.2011 (es gilt der Poststempel der ZPS der TU Dresden) an:

TU Dresden
Fakultät Bauingenieurwesen
Institut für Massivbau
Herrn Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach
01062 Dresden

bzw. per E-Mail. (Achtung: z.Zt. kein Zugang für elektronisch signierte sowie verschlüsselte elektronische Dokumente).