BIM4all: Wege und Hemmnisse zum ganzheitlichen openBIM

AT
28. September 2026

Am 15. September 2026 begrüßte das Institut für Bauinformatik die buildingSMART-Regionalgruppe Sachsen im Beyer-Bau. Unter dem Titel „BIM4all – Wege und Hemmnisse zum ganzheitlichen openBIM“ diskutierten rund 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sich Barrieren bei der disziplinübergreifenden Nutzung von Building Information Modeling (BIM) systematisch abbauen lassen.

Den Auftakt machte Prof. Karsten Menzel (TU Dresden) mit einem interdisziplinären BIM-Projekt, in dem Studierende verschiedener Fachrichtungen gemeinsam digitale Gebäudemodelle entwickeln. Die weiteren Beiträge zeigten unterschiedliche Ansätze für eine durchgängige Nutzung digitaler Gebäudedaten – von der Bedarfsplanung und Energiesimulation über den Digitalen Zwilling bis hin zur KI-gestützten Planung von Gebäudeautomationssystemen.

Foto: buildingSMART Deutschland e.V.

Ergänzend boten die Bauinformatik- Labore des Beyer-Baus Einblicke in die praktische Anwendung: Die Gäste konnten BIM-Modelle in der CAVE erleben, intelligente Gebäudetechnik und Sensorik kennenlernen, Automatisierungsprozesse im Robotik-Labor verfolgen und sich über digitale Ressourcenverwaltung informieren.

Der Beyer-Bau selbst diente dabei als durchgängiges Fallbeispiel. Alle Vorträge und Demonstrationen bezogen sich auf das Gebäude, das 1913 nach Plänen des Architekten Martin Dülfer errichtet und nach umfassender Sanierung und Modernisierung im Oktober 2025 wieder an die TU Dresden übergeben wurde. Damit wurde der historische Bau zugleich zum praktischen Beispiel für die digitale Planung, Nutzung und Vernetzung von Gebäudedaten.

25 Jahre später – zurück im Beyer-Bau

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28. September 2026

Jahrgangstreffen der Immatrikulationsjahrgänge 1995 und 1996

Am Samstag, dem 19. September 2026, kamen die Bauingenieur- Absolventinnen und Absolventen des Immatrikulationsjahrgangs 1995 und 1996 zum 25-jährigen Diplom-Jubiläum an die Fakultät Bauingenieurwesen zurück. Für das Wiedersehen reisten die Teilnehmenden aus ganz Deutschland sowie aus der Schweiz und der Tschechischen Republik an.

Gruppenbild vor dem neuen Haupteingang des Beyer-Bau zum Jahrgangstreffen der BIW-Immatrikulationsjahrgänge 1995 und 1996. Foto: Sebastian Weiße

Den Auftakt bildete ein Gruppenfoto vor dem Beyer-Bau, bevor um 15:00 Uhr im Hörsaal E40 der offizielle Teil begann. Dekanin Prof. Beckmann begrüßte die ehemaligen Studierenden. Anschließend gab Dr.-Ing. Matthias Lugenheim von der Matthes Ingenieure GmbH in einem umfangreichen Vortrag Einblicke in die abgeschlossene Sanierung des Beyer-Baus. Als maßgeblich an der Tragwerksplanung des Projekts Beteiligter erläuterte er insbesondere die baulichen Herausforderungen der Sanierung.

Ergänzt wurde der Vortrag durch zwei Führungen durch das Gebäude. Dr.-Ing. Lugenheim und Projektarchitekt Herr Schoppe von H.F.Z. Architekten (ARGE Beyer-Bau aus HF Architektur GmbH und AGZ Zimmermann Architekten GmbH) gaben dabei Einblicke in die Planung und Realisierung der Sanierungsmaßnahmen. Das fachliche Interesse der ehemaligen Bauingenieurinnen und Bauingenieure war dabei deutlich spürbar.

Zum geselligen Abschluss trafen sich 135 Teilnehmende im Waldparkrestaurant Blasewitz. Der Abend dauerte bis in die frühen Morgenstunden – und hinterließ den gemeinsamen Wunsch, ein solches Jahrgangstreffen schon bald zu wiederholen.

Bis auf den letzten Platz belegt: der größte Hörsaal im Beyer-Bau hat 117 Plätze. Foto: Anne Pfundt