Die 18. Dresdner Stahlbaufachtagung fand unter der Überschrift „Stahl- und Verbundbau – Neues aus Forschung, Normung und Praxis“ am 26. März statt. Im Heinz-Schönfeld-Hörsaal wurden den Teilnehmenden durch fachkundige Referenten Einblicke in vielfältige Themen des Stahlbaus gegeben.
Die Inhalte der Fachvorträge in der ersten Tageshälfte thematisierten das Bauen im Bestand sowie erweiterte Methoden der Betriebsfestigkeit. Es wurden zudem der neue Eurocode 4 Teil 2 für den Verbundbrückenbau sowie die DASt-Richtlinie 024 behandelt, die das Anziehen geschraubter Verbindungen regelt. In der zweiten Tageshälfte folgten Fachvorträge zur verbesserten Restlebensdauerprognose für bestehende Eisenbahnbrücken sowie zu den Neuerungen der 2. Generation der Eurocodes in EN 1993‑1‑5 für plattenförmige Bauteile. Die Vortragsreihe wurde durch Projektberichte zur Jauntalbrücke im österreichischen Kärnten sowie der Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal abgerundet.
Wie in den vergangenen Jahren erfolgte die Organisation der Tagung durch das Institut für Stahl- und Holzbau der Technischen Universität Dresden in Zusammenarbeit mit der Bauakademie Sachsen. Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. (FOSTA), dem bauforumstahl, dem Deutschen Stahlbau-Verband (DSTV), der Ingenieur- und der Architektenkammer Sachsen, dem Verband Beratender Ingenieure (VBI), dem Verlag Ernst & Sohn sowie der Baukammer Berlin. Auch in diesem Jahr war es wieder eine sehr gelungene Veranstaltung.
Einen ausführlichen Bericht zur Stahlbaufachtagung 2026 finden Sie hier
