195 Absolventen haben am Tag der Fakultät Bauingenieurwesen ihr Abschlusszeugnis erhalten

AT
10. November 2019

Traditionell werden an unserem Tag der Fakultät die Abschlusszeugnisse überreicht, der Hörsaal im KiK war am 25.10.2019 dementsprechend gut gefüllt. Mit Freunden und Verwandten nutzten viele Absolventen die Gelegenheit, den erfolgreichen Abschluss ihres Studiums im festlichen Rahmen gemeinsam zu feiern.
Unter dem Thema „Kompetenzentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung“ ermunterte unser Dekan, Herr Prof. Stamm, die Absolventen in seiner Begrüßungsansprache, im Studium angeeignete Fähigkeiten sinnvoll in Kombination mit einem immer weiter wachsenden Angebot an Informationen in Folge der sich rasant entwickelnden Digitalisierung zu nutzen und anzuwenden. „Setzen wir die Regeln der Technik oder bestimmt die Technik unser Zusammenleben? Stellen wir den Menschen mit seiner Würde und in all seinen Facetten in den Mittelpunkt oder sehen wir in ihm nur den Kunden, die Datenquelle, das Überwachungsobjekt?…“ Mit diesen Worten aus einer Rede von Angela Merkel brachte er seinen Vortrag schließlich zum Abschluss, bevor er den Festredner auf die Bühne bat. „Bauingenieur – (M)ein Traumberuf“ war das Thema der Festrede von Dr.-Ing. Karl Morgen, WTM Engineers Hamburg, er gab interessante Einblicke in sein Berufsleben und in herausfordernde Bauprojekte.
Anschließend wurden für herausragende Abschlussarbeiten und für besondere Studienleistungen in acht Kategorien Preise mit einer Gesamtdotierung von 13.000 Euro überreicht. Seit einigen Jahren kann unsere Fakultät dazu Partner renommierter Firmen gewinnen, die die jeweiligen Preisgelder stiften. Durch die gesamte Veranstaltung führte Paul Heber, vom Verein „Freunde des Bauingenieurwesens“, für die musikalische Umrahmung sorgte am Klavier Phillip Urban.

Preise zum Tag der Fakultät 2019:

Preis der Bauunternehmung Gabriel Dreßler, dotiert mit 3000 Euro
für die besten Abschlussarbeiten in den Vertiefungen Baubetrieb und Gebäude/Energie/Management:

Preisträgerin: Charlotte Dorn für ihre Diplomarbeit „Nutzwertanalysen zur Bewertung von Immobilien“

2. Preis: Niklas Bartels für seine Diplomarbeit „Modellbasierte Taktplanung mit BIM4You und Asta Powerproject im Vergleich zur klassischen Bauzeitenplanung“

3. Preis: Lars Mattausch für seine Diplomarbeit „Folgen des Änderungs- und Anordnungsrechts im neuen Bauvertragsrecht aus baubetrieblicher Sicht“

Übergabe des Dreßler Baupreis, v.l.n.r.: Herr Dipl.-Ing. Matthias Zocher, Projektleiter Dreßler Bau GmbH, Charlotte Dorn, Niklas Bartels, Lars Mattausch, Professor Jürgen Stamm
Übergabe des Dreßler Baupreis, v.l.n.r.: Herr Dipl.-Ing. Matthias Zocher, Projektleiter Dreßler Bau GmbH, Charlotte Dorn, Niklas Bartels, Lars Mattausch, Professor Jürgen Stamm. Bild: André Terpe

EUROVIA-Straßenbau-Preis der EUROVIA Services GmbH, dotiert mit 1.000 Euro wird jährlich für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet des Straßenbaus verliehen.

Preisträgerin: Viktoria Sommer für ihre Diplomarbeit „Auswirkungen eines Zugbandes aus modifizierten Asphalten auf den Spannungs-/Dehnungszustand und die Nutzungsdauer einer Asphaltbefestigung“

Dr.-Ing. Knut Johannsen, EUROVIA Services GmbH übergibt an Viktoria Sommer den Preis. Bild: André Terpe

Der Preis der Franz und Alexandra Kirchhoff-Stiftung, dotiert mit 1.500 Euro wird für die beste Arbeit auf den Gebieten Straßenbau, Geotechnik und Baubetrieb vergeben.

Preisträger: Sebastian Naumann für seine Diplomarbeit „Auswirkungen baukonstruktiver und stofftechnischer Einflussgrößen auf die Wirtschaftlichkeit des Asphaltstraßenbaus“

V.l.n.r.: Professor Frohmut Wellner, Sebastian Naumann, Prof. Stamm. Bild: André Terpe

Preis der Bauinformatik, gestiftet von der IPROconsult GmbH Dresden, dotiert mit 1.500 Euro wurde in diesem Jahr erstmalig für herausragende wissenschaftliche Diplom-/Masterarbeiten im Bereich Bauinformatik verliehen.

Preisträger: Carsten Kerbitz für seine Diplomarbeit „BIM-basierte Rettungswegermittlung mittels Graphentheorie“

2. Preisträger: Adrian Schubert für seine Diplomarbeit „Entwicklung einer Methode zum Einsatz der digitalen Fertigung im Bauwesen am Beispiel eines parametrischen Fassadenknotens“

Preis der Bauinformatik v.l.n.r.: Stephanie Milk (IPROconsult), Adrian Schubert, Carsten Kerbitz, Dipl.-Ing. Christoph Großmann(IPROconsult), Prof. Stamm. Bild: André Terpe

Preis der Stiftung Wolfgang Dürr soll besondere Leistungen im Rahmen des Studiums würdigen. Vorgesehen ist die Förderung von Jahrgangsbesten, besonderen Studienleistungen oder beste Bachelor-, Diplom- bzw. Masterarbeit. Der gestiftete Preis ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert.

Preisträger: Jonathan Helmut Thurn, Bester im Grundstudium und Lucas Drosky, Bester im Hauptstudium.

Neben Professor Stamm v.l.n.r.: Jonathan Helmuth Thurn, Lucas Drosky und der Kaufmännische Leiter der Wolff&Müller Dresden, Dipl.-Betriebswirt (FH) Gerd Heinrich. Bild: André Terpe

Der Wasserbau-Preis wird seit 2015 an der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden für die beste Diplomarbeit mit einem wasserbaulichen Thema verliehen. Der von der FICHTNER Water & Transportation GmbH gestiftete Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Preisträger: Felix Stiller für seine Diplomarbeit „Kalibrierung eines phasenaufgelösten Seegangsmodells SWASH anhand von in situ Messungen am Strand von Norderney“

Dipl.-Ing. Jörg Schreiter von der Fichtner Water & Transportation GmbH übergibt den Preis an Felix Stiller. Bild: André Terpe

Der mit 1.500 Euro dotierte Günther-Grüning-Preis, gestiftet von der Landesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik in Sachsen, wird jährlich vergeben für hervorragende Projektarbeiten (des 9. Semesters), Diplomarbeiten und Masterarbeiten sowie Dissertationen auf folgenden Gebieten:

Zukunftsorientierte Nachweisverfahren für Standsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Zuverlässigkeit von Bauwerken

Entwicklung von Simulationsmodellen und numerischen Methoden zur Tragwerksanalyse

Beiträge zur Sicherheitsbeurteilung von Tragwerken

Preisträger: Josef Stöcklein für seine Diplomarbeit „Entwicklung und Analyse von thermo- hygromechanisch gekoppelten Element- und Materialmodellen zur transienten Simulation hölzerner Strukturen“

V.l.n.r.: Herr Dipl.-Ing. Andreas Forner, Vorsitzender der Landesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik
in Sachsen, Joseph Stöcklein, Prof. Stamm. Bild: André Terpe

Der Johann-Ohde-Preis wird an der TU Dresden für hervorragende Projekt- und Diplomarbeiten, im Fach Geotechnik verliehen.
Der von der BAUER Spezialtiefbau GmbH gestiftete Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Preisträger: Nico Wiegel für seine Diplomarbeit „Veränderung von Bodenkenngrößen bei binären Mischungen

V.l.n.r.: Prof. Stamm, Nico Wiegel, Prof. Herle. Bild: André Terpe

Impressionen:

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