Zeugnisübergabe zum Tag der Fakultät Bauingenieurwesen

„Nicht der Berg ist es, den wir bezwingen, sondern das eigene Ich.“ Mit diesem Zitat von Edmund Hillary stimmte der Präsident der Ingenieurkammer Sachsen, Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke unsere Absolventen und die vielen anwesenden Gäste auf einen feierlichen Nachmittag zum Tag der Fakultät Bauingenieurwesen ein. Rund 300 waren in den Hörsaal auf der August-Bebel-Str. 20 gekommen um unsere Studienabgänger zu feiern.  Prof. Milke fand dabei viele Parallelen zwischen den Herausforderungen an eine Seilschaft beim Besteigen eines schwierigen Gipfels zur gelebten Realität unserer frisch gebackenen Absolventen. Er meinte damit vor allem die Erlangung der wissenschaftlichen Graduierung – vergleichbar mit dem Erreichen eines wichtigen Gipfelgrates, die damit verbundenen Disziplin und das Durchhaltevermögen, dass die Anwesenden in den letzten Jahren unter Beweis gestellt haben, aber auch die kommenden Aufgaben, „die neuen Gipfel“ die das bevorstehende Berufsleben für jeden, der sein Studium erfolgreich beendet hat bereithält. „Der Prozess des Studierens, des Weiterbildens und dazu-Lernens hört dabei nie auf “ betonte vor ihm auch der Dekan unserer Fakultät Prof. Herle in seiner Begrüßungsrede. 195 Absolventen haben bis zum 26. Oktober ihren Abschluss an unserer Fakultät in diesem Jahr geschafft, 90 von ihnen waren zur feierlichen Verleihung anwesend.  Im Laufe des Nachmittages wurden insgesamt 8  hoch dotierte Preise an 11 Preisträger für herausragende Studienleistungen und Abschlussarbeiten überreicht. Die Verleiher und Stifter der Auszeichnungen – allesamt Vertreter renommierter Bauunternehmen – versäumten es dabei nicht, die Absolventen auf die exzellenten Arbeitsmarktbedingungen und auf die guten Chancen für Berufseinsteiger in ihren Unternehmen hinzuweisen. Feierlich und ernsthaft aber auch rasant und temperamentvoll lockerten die musikalischen Einlagen von Krambambuli den Nachmittag auf. Viele der Gekommenen nutzen noch bis in die Abendstunden die Gelegenheit sich bei Sekt und Fingerfood nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung ausführlich vom Studium, von den Kommilitonen, dem Studentenleben und der Zeit in Dresden zu verabschieden. Die Fakultät Bauingenieurwesen wünscht allen von ihnen viel Erfolg in einem spannenden Berufsleben.

 

 

Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle, Dekan der Fakultät Bauingenieurwesen führt durch die Veranstaltung; Bild: André Terpe
Kurz vor Beginn der Veranstaltung ist der Hörsaal auf der August-Bebel-Str. gut gefüllt; Bild: André Terpe

 

 

 

 

 

 

 

 

„Nicht der Berg ist es, den wir bezwingen, sondern das eigenes Ich“, Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke
Schon fast traditionell führte Krambambuli musikalisch mit russischen Klängen durch den Nachmittag. Bild: André Terpe

 

 

 

 

 

 

 

 

Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm zur feierlichen Übergabe der Diplomzeugnisse. Bild: André Terpe
Insgesamt 56 Absolventen des englischsprachigen  Masterstudiengangs ACCESS. Bild: André Terpe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits 1950 wurde das Bauingenieur-Fernstudium als eigenständige Studienform  an der damaligen Technischen Hochschule Dresden eingeführt. Erfreulicherweise nahmen auch einige Fernstudenten ihr Abschlusszeugnis persönlich in Empfang. Bild: André Terpe
Im Namen der Absolventen ließen Dipl.-Ing. Magnus Mochmann und Constanze Kempf das Studium – angefangen vom Beyer-Bau über die unzähligen Grillabende mit der Fachschaft bis hin zum Bauball noch einmal Revue passieren. Bild: André Terpe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Ehrungen und Preise zum Tag der Fakultät 2018:

Dreßler-Bau-Preis für die besten Abschlussarbeiten in den Vertiefungen Baubetrieb und Gebäude/Energie/Management:

  1. Annekathrin Thomas für ihre Diplomarbeit: „Verwendung von Asbest in Bauprodukten – Historie, Schlussfolgerungen und Bedeutung für die Gegenwart“
  2. Simon Miller für seine Diplomarbeit: „Homogenbereiche – Eine theoretische und praktische Untersuchung der Auswirkungen auf den Spezialtiefbau“
  3.  Tabea Weber für ihre Diplomarbeit: „CONPrint3D® – Optimierung der 3D Druckstrategien durch Methoden des Operations Research“

Eurovia-Straßenbaupreis für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet des Straßenbaus:

  1. Cindy Carl für ihre Diplomarbeit: „Untersuchungen zum Einfluß des Füllers   auf die Alterung von Mastix/Bitumen“

Preis der Kirchhoff-Stiftung für die beste Arbeit aus den Gebieten Straßenbau, Geotechnik und Baubetrieb:

  1. Frank Nell für seine Diplomarbeit „Numerische Modellierung des Schichtenverbundes in Straßenbefestigungen mit einem Oberbau aus Asphalt“

KEMNA-Preis für herausragende wissenschaftliche Diplom-/Masterarbeiten im Bereich des Asphaltstraßenbau.

  1. Mrinali Rochlani für ihre Masterarbeit mit dem Thema: Experimentelle Bestimmung des Verhaltens von Mastix unter Verwendung des Dynamischen Scherrheometers“

Fichtner-Preis für die beste Diplomarbeit mit einem wasserbaulichen Thema

Julian Schopf  für die Diplomarbeit mit dem Thema: „Untersuchungen und Berechnungen zum Druckstoßverhalten von definierten Rohrleitungssystemen“

Preis der Stiftung Wolfgang Dürr by WOLFF & MÜLLER für besondere Leistungen im Rahmen des Studiums

  1. Pit Hofmann Bester im Grundstudium
  2. Richard Kirchhoff Bester im Hauptstudium

Günther-Grüning-Preis für hervorragende Projektarbeiten (des 9. Semesters), Diplomarbeiten und Masterarbeiten

Chris Engelmann für seine Diplomarbeit:“Numerische Analyse eines druckbeanspruchten Formholzrohres mit Hilfe der Photo-grammetrie unter Berücksichtigung geometrischer und physikalischer Imperfektionen“

Johann-Ohne-Preis für hervorragende Projekt- und Diplomarbeiten, im Fach Geotechnik

Nico Schmidt für seine Projektarbeit:“Ermittlung von Wärmeverlusten bei einer Versuchsanlage zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit von Böden.“

 

 

 

Der Dreßler-Baupreis, gestiftet von der Gabriel Dreßler v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Gerd Baumann, Dipl.-Ing. Annekathrin Thomas, Dipl.-Ing. Simon Miller, Dipl.-Ing. Tabea Weber, Prof. Dr.-Ing. Ivo Herle; Bild: André Terpe
Der EUROVIA-Straßenbau-Preis der EUROVIA Services GmbH ging an Dipl.-Ing. Cindy Carl neben unserem Dekan und Dr.-Ing. Knut Johannsen von der EUROVIA Services GmbH. Bild: André Terpe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr.-Ing. Ines Dragon von der STRABAG, Dipl.-Ing. Frank Nell, Prof. Herle zur Verleihung des Kirchhoff-Preises. Bild: André Terpe
Preis der Wolfgang Dürr Stiftung: v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Matthias Seifert, Pit Hofmann, Richard Kirchhoff, Prof. Ivo Herle

 

 

 

 

 

 

 

 

Julian Schopf erhält den Fichtner-Preis für die beste Diplomarbeit mit einem wasserbaulichen Thema. Den Preis übergab Dipl.-Ing. Jörg Schreiter von der Fichtner Water&Transportation GmbH; Bild: André Terpe
V.l.n.r.: Herr Dipl.-Ing. Andreas Forner, Vorsitzender der Landesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik, Dipl.-Ing. Chris Engmann und unser Dekan zur Verleihung des Günther-Grüning-Preis; Bild: André Terpe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Ermittlung von Wärmeverlusten bei einer Versuchsanlage zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit von Böden.“, Nico Schmidt erhält den Johann-Ohde-Preis für seine Projektarbeit
Den KEMNA-Preis für herausragende wissenschaftliche Diplom-/Masterarbeiten erhält Frau Mrinali Rochlani für ihre Masterarbeit von Dipl.-Ing. Marco Schünemann. Bild: André Terpe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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