Nachlese BauKom

UVS
23. April 2012
Impressionen von der BauKom und dem Semsterangrillen

Ingenieurkammer Sachsen fördert Ingenieurstudenten

Die Ingenieurkammer Sachsen startet mit „Campus.Ing.“ eine Initiative zur Förderung sächsischer Ingenieurstudenten. „Sachsen ist zwar nach wie vor die Ingenieurschmiede Deutschlands. Der Fachkräftemangel macht sich aber zunehmend auch im Baubereich bemerkbar, zumal immer noch zu viele Ingenieurabsolventen unsere Region verlassen. Hinzu kommt, dass in den nächsten Jahren viele Inhaber von Ingenieurbüros aus Altersgründen neue Mitarbeiter oder auch Nachfolger suchen. Deshalb wird das Thema Nachwuchsförderung auch für unseren Berufsstand immer wichtiger. Die praxisnahen Angebote unserer Initiative sehen wir auch als konkreten Beitrag, um die hohe Abbrecherquote in den Ingenieurwissenschaften zu reduzieren. Es muss uns gelingen, wieder mehr junge Leute in den Ingenieurberuf zu bringen, denn der Wirtschaftsstandort Sachsen ist auf diese klugen Köpfe angewiesen“, erklärte Dr.-Ing. Andreas Klengel, Geschäftsführer der Ingenieurkammer Sachsen das Engagement.

Die Initiative „Campus.Ing.“ bietet sächsischen Ingenieurstudenten eine Vielzahl attraktiver Angebote. „Um den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern, veranstalten wir zahlreiche Seminare, die auch für Studenten sinnvoll sind, in denen z.B. über die HOAI informiert wird. Die HOAI, die Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurleistungen, ist ein Thema an dem kein angehender Ingenieur vorbeikommt. Studenten können daran zu vergünstigten Konditionen teilnehmen. Bei der Suche nach Praktikumsplätzen unterstützen wir die Studenten mit unserer Online-Praktikumsbörse. Besonders hervorheben will ich das Mentoring-Programm. Den Studenten stehen erfahrene Praktiker persönlich mit Rat und Tat zur Seite. Sie können sich bei der Wahl weiterführender Studiengänge beraten lassen, sich Informationen zum Berufsalltag aus berufenem Mund holen und erste berufliche Kontakte knüpfen. Auf der anderen Seite haben die Mentoren die Möglichkeit, künftige Ingenieure und potentielle Mitarbeiter kennenzulernen“, erläuterte Dr.-Ing. Klengel.

[Quelle: Sächsischen Ingenieurkammer]