50 Jahre Doktortitel – wir gratulieren Herrn Dr.-Ing. Hans Wiese

Sven Hofmann
16. Juni 2017
Der Jubilar Dr.-Ing. Hans Wiese, Foto: © Sven Hofmann
Der Jubilar Dr.-Ing. Hans Wiese, Foto: © Sven Hofmann

Genau heute vor 50 Jahren, am 16.06.1967, konnte Hans Wiese mit erfolgreicher Verteidigung seiner Dissertation zum Thema „Das Verhalten von Stahlbetonplattenbalken bei Rissbildung auf Grund theoretischer und praktischer Untersuchungen“ seine wissenschaftliche Befähigung nachweisen und seine Promotionsurkunde in Empfang nehmen. Heute, 50 Jahre später, überreichte Prof. Manfred Curbach, Direktor des Instituts für Massivbau, bei einem Frühstück ihm zu Ehren Herrn Dr. Hans Wiese die Goldene Urkunde der TU Dresden zum 50-jährigen Jubiläum der Verleihung des Akademischen Grades. Der Laudator Manfred Curbach gab kurze Einblicke in das Leben und Wirken von Hans Wiese, stellte einige wichtige Schriften aus seiner Feder vor und animierte die jungen Mitarbeiter*innen des Instituts, einen Blick in die ausliegende Dissertation zu werfen. Manfred Curbach sprach auch von der Strahlkraft des Fachmannes Hans Wiese auf seine eigene Entwicklung und dankte ihm dafür.

Prof. Manfred Curbach überreicht die Goldene Urkunde. Foto: © Sven Hofmann
Prof. Manfred Curbach überreicht die Goldene Urkunde der TU Dresden. Foto: © Sven Hofmann

Im Anschluss konnten alle vom Jubilar bei einem Ausflug in die Vergangenheit einiges über seine Wurzeln in der Havelstadt Brandenburg und sein privates Leben erfahren. So zum Beispiel darüber, dass ein Kinofilm von Ingmar Bergman damals sein Interesse am Bauingenieurwesen geweckt haben soll – ein imposantes Brückenbauwerk nahm für ihn in dem Film wohl die Hauptrolle ein. Auch die 1929 eingeweihte „Jahrtausendbrücke“ vor seiner Haustür hat die Entscheidung für seinen späteren beruflichen Werdegang mit beeinflusst. Geschichtliches über die Entstehung der Stadt, u.a. die konfliktreiche Zeit zwischen Slawen und ungarischen sowie germanischen Eroberern um 1200, die Bedeutung der Havel nicht nur als Schifffahrtsstraße und einige Wasser- und Brückenbauwerke und deren Bedeutung, rundeten seine beeindruckenden Ausführungen ab.

In der anschließenden Feststunde bei lockerer Atmosphäre fanden noch zahlreiche intensive Gespräche statt, Wissenstransfer zwischen den Generationen an einem „Goldenen Morgen“ zu einem „Goldenen Anlass“.

 

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