Elbsandstein im Spannungsfeld zwischen Kunst+Wissenschaft

UVS
23. Oktober 2015

altana-sandsteinIm Rahmen der Ausstellung ELBSANDSTEIN im Spannungsfeld zwischen Kunst+Wissenschaft hält am 28.10.2015 um 19 Uhr Prof. Dr.rer. nat Heiner Siedel von der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden, Professur für Angewandte Geologie, einen Vortrag zum Thema „Elbsandstein – Geologie, Nutzung als Baustoff und Erhaltung an historischen Bauwerken“. Der Vortrag finden statt im Görges-Bau, HS 226.

„Für die Ausstellung haben wir einiges Material aus der geologischen Sammlung der Fakultät bereitgestellt und mit wissenschaftlichen Objekten wie Kristallmodellen und Dünnschliffen den Künstlerinnen manche Form-Anregung gegeben, die diese dann frei weiter verarbeitet haben“, sagt Prof. Siedel. Die Ergebnisse sind noch bis zum 29. Januar 2016 in der ALTANA-Galerie zu sehen. Das Foto zeigt übrigens den Flyer zur Ausstellung „ELBSANDSTEIN“. Das Foto-Motiv ist ein Sandstein-Dünnschliff unter dem Mikroskop, wobei der Porenraum des Sandsteins zur Kontrastierung mit blau gefärbtem Harz getränkt wurde.

Die Kunst des Konstruierens

UVS
16. Februar 2011
EinladungAusstellungseröffnung am 24.2., danach werktäglich bis zum 9.3.

Fritz Leonhardt zählt weltweit zu den bekanntesten Bauingenieuren des 20. Jahrhunderts. Ihm verdanken wir u.a. entscheidende Entwicklungen im Brückenbau. Sein erster großer Erfolg ist die Reichsautobahnbrücke Köln – Rodenkirchen (1938 – 1941). Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte ihm der Wiederaufbau des zerstörten Landes zahlreiche Aufträge. 1953 gründete er ein Ingenieurbüro, das heute noch unter dem Namen Leonhardt, Andrä & Partner besteht. Am 24. Februar wird eine Ausstellung im Beyer-Bau (Foyer 1. OG) eröffnet, die sich mit Leonhardts Werk auseinandersetzt. Zur Ausstellungseröffnung um 16 Uhr im Hörsaal 118 des Beyer-Baus stellt Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach vom mitveranstaltenden Institut für Massivbau „Fritz Leonhardt als Ingenieur und Hochschullehrer“ vor. „Zur Gestaltung von Brücken“ spricht Dr.-Ing. Karl Kleinhanß, DEGES Berlin. „Innovative Dachtragwerke“ beleuchtet Dipl.-Ing. Matthias Kahl, LAP Dresden, bevor Dr.-Ing. Christiane Weber vom Süddeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau, Karlsruhe in die Ausstellung einführt. (Um Anmeldung wird gebeten – siehe Flyer).

Der berufliche Erfolg führte 1957 zu seiner Berufung als Professor an die Technische Hochschule Stuttgart. Leonhardt verstand sich in einem umfassenden Sinn als Baumeister, der die gute Form aus der optimalen Konstruktion entwickelt. Am 11. Juli 2009 wäre er einhundert Jahre alt geworden.

Aus diesem Anlass zeigte das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau, das seinen Nachlass verwahrt, 2009 in Stuttgart eine Retrospektive seines Lebenswerkes. Aus dieser Ausstellung wurde eine Wanderausstellung entwickelt, die zahlreiche Exponate und Projekte präsentiert.

Die Ausstellungstafeln folgen zunächst chronologisch Leonhardts Biographie und untergliedern sein Schaffen ab 1953 wegen der Menge der Bauten in drei Themenbereiche – Türme, Hochbauten, Brücken. Die Ausstellung bietet einen hervorragenden Überblick über Leonhardts Lebenswerk.

Die Ausstellung ist vom 25. Februar bis zum 9. März 2011 montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr zu besichtigen.

BauMeisterArbeit

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3. März 2010
Einladung zur AusstellungAusstellung im Raum 67 des Beyer-Baus

Die Fakultät Bauingenieurwesen lädt ein zur Eröffnung (und/oder dem anschließenden Besuch) der Ausstellung „BauMeisterArbeit“ am 17. März um 12 Uhr im Beyer-Bau Raum 67. Die Ausstellung hängt bis zum 24. September 2010. Die Exponate der Ausstellung sind der schriftliche Teil einer Arbeit zum Erwerb des Bau­meistertitels, die im Jahr 1917 an der Königlich Sächsischen Bauschule in Dresden eingereicht wurde.

In der bereits 1837 als Baugewerkenschule ­gegründeten Einrichtung konnten Bauhand­werker ­während des Winters, wenn die Bau­tätigkeit ruhte, theoretisches Wissen im Baufach erwerben.

1908 wurde in den sächsischen Bauschulen eine fünfstufige Ausbildung im Hochbau eingeführt, um Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, die für eine technische Beamten- und Angestelltenlaufbahn in Staats-, Stadt- und Privatbetrieben erforderlich ­waren. Das Erlernen des Bauberufs und der Besuch der Bauschule waren die Grundlagen, um mit einer ­Prüfung den Baumeistertitel zu erwerben.

Auf 23 Zeichenkartons, von denen eine Auswahl in der Ausstellung gezeigt wird, befindet sich das vollständige Projekt der Schulanlage für eine ­Dorfschulgemeinde. Der Inhalt erstreckt sich von der Gestaltung der ­Außenanlagen, über Statik der Bachüberbrückung, Stütz­mauern, der Konstruktion des Schulhauses, des Lehrerwohnhauses und sogar eines Feuerwehr­übungsturm bis hin zu vielen detaillierten ­Dar­stellungen, wie z.B. der Fenster und Tür­konstruktionen.

Landschaft und Stillleben in der 67

UVS
28. Oktober 2009
Ausstellungseröffnung
Vernissage zur Ausstellung mit Bildern von Ingeborg Rehnisch

Der Raum 67 im Beyer-Bau ist oft Treffpunkt für besondere Veranstaltungen – der Fakultätsrat tagt hier, Promotionen finden oft dort statt. Heute wurde in der 67 eine Ausstellung eröffnet: Ingeborg Rehnisch, Mitarbeiterin im Fakultätsrechenzentrum, zeigt unter dem Titel „Landschaft und Stillleben“ vornehmlich Ölbilder.
Dr. Uwe Reuter, Leiter des Fakultätsrechenzentrums, eröffnete die Ausstellung mit zwei Beiträgen: Zuerst mit einem Walzer auf der Gitarre, dann mit einer kleinen Rede. Er verwies auf die „drei Schaffensperioden“ der Künstlerin: Das Frühwerk als Schülerin mit dem Lieblingsfach Zeichnen und Kunsterziehung wirkte sich nicht auf die Ausbildung aus – Ingeborg Rehnisch wurde Dipl.-Ing. für Informatik.

Die zweite Periode nannte Dr. Reuter die „Pragmatische Periode“: Nach einem Umzug galt es, weiße Wände zu bestücken – und das ging mit eigenen Werken doch erstaunlich gut. Impressionistische Malerei, später Romantiker waren die Vorbilder. „Die Familie wollte Caspar David Friedrich – und sie malte Auftragswerke nach Vorlagen des Vorbilds.“ Und dann die „Französische Periode“, nach einem Arbeitsaufenthalt in Paris entstanden. Viele der gezeigten Landschaftsbilder sind dieser Phase zuzuordnen.

Die Ausstellung ist noch bis zum Jahresende zu sehen – den Schlüssel zur 67 gibt es im Dekanat. Und sollte sich jemand unsterblich in das eine oder andere Bild verlieben: Man kann sie käuflich erwerben…