Standsicherheitsberechnung von Böschungen mit der FE-Methode

GraduiertenkolloquiumIm Rahmen des Graduiertenkolloquiums hält Michael Kupka am kommenden Dienstag (20. 03.) einen Vortrag zum Thema „Standsicherheitsberechnung von Böschungen mit der FE-Methode“.

„Standsicherheitsuntersuchungen mit konventionellen Berechnungsmethoden sind in der Bodenmechanik und in der Gebirgsmechanik gängige Praxis. Bei komplizierten Geometrien, schwierigen Untergrundverhältnissen oder Böden mit ausgeprägter Entfestigung stoßen diese Methoden jedoch an ihre Grenzen. Die Form der Gleitfläche muss a priori angenommen und ihre Lage durch aufwändige Optimierungsverfahren ermittelt werden“, heißt es im Abstract. Vor allem bei Berücksichtigung nichtlinearer Grenzbedingungen oder Berechnungen mit undränierten Bodenparametern kommt es zu unrealistischen Ergebnissen.

Die Zugänglichkeit numerischer Programme hat in den letzten Jahren auch zum Einsatz der Methode der Finiten Elemente für die Bestimmung der Standsicherheit von Böschungen geführt. Der Spannungszustand wird damit realistisch erfasst und die Anwendung von hochwertigen Stoffgesetzen ist ebenfalls möglich.

Der Vortrag führt in die Problematik der Standsicherheitsberechnung von Böschungen und das vorliegende Projekt ein. Aufbauend auf numerischen Berechnungen mit den FE-Programmen TOCHNOG und PLAXIS sowie konventionellen Berechnungen werden ausgewählte Gesichtspunkte dieser Problematik vorgestellt und näher erläutert. Anschließend werden die Einflüsse der Stoffparameter und Geometrie des Böschungskörpers auf die Berechnungsergebnisse näher untersucht bevor auf die Bedeutung und den Einfluss eines nichtlinearen Verlaufs der Grenzbedingung eingegangen wird. Abschließend werden die zukünftigen Untersuchungsschwerpunkte näher vorgestellt.

Knapp 1.300 beim Brückenbausymposium

Der Rektor der TU Dresden, Prof. Hermann Kokenge, eröffnet das 17. Dresdner Brückenbausymposium

Seinem Ruf als größte und bedeutendste wissenschaftliche Veranstaltung auf dem Gebiet des Brückenbaus in Deutschland ist das Dresdner Brückenbausymposium auch in seiner 17. Ausgabe gerecht geworden: Knapp 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in das Hörsaalzentrum gekommen, um sich einen Tag lang zu informieren und – in den Pausen – um Kontakte zu knüpfen. Über die „Planung, Bauausführung, Instandsetzung und Ertüchtigung von Brücken“ gibt es zahlreiche Fachvorträge von kompetenten Rednern. Das Themenspektrum ist groß und reicht vom Brückenneubau und der Instandsetzung bis zur Verstärkung und dem Rückbau von Brücken.

Das 18. Dresdner Brückenbausymposium findet am 11. März 2008 statt – dann wieder in Verbindung mit der Verleihung des Deutschen Brückenbaupreises am 10. März.

Erasmus-Bewerbung noch bis zum 16.3.

UVS
12. März 2007

Wer sich für das Erasmus-Austauschprogramm der Fakultät und somit für einen Studienaufenthalt im Ausland interessiert, hat nur noch wenige Tage Zeit, sich zu bewerben: die Frist läuft am Freitag, 16. März aus. Bewerben kann man sich beim Auslandsbeauftragten der Fakultät, Prof. Ivo Herle.

Was studieren? Infos beim Uni-Tag am 21. April

Am 21. April 2007 öffnet die TU Dresden für alle Interessierten ihre Türen. Besonders spannend ist das natürlich für Abiturientinnen und Abiturienten, die sich bislang erfolglos die Frage gestellt haben: Was soll ich studieren? In der Zeit von 9:30 bis 15 Uhr erwartet Sie an der TU Dresden ein interessantes und umfangreiches Programm. Mit dabei sind natürlich die Bauingenieure, um über das Studium des Bauingenieurwesens in seiner ganzen Vielfalt und über die guten Berufsaussichten nach dem Studium zu informieren. Eine Übersicht über die Bau-Ing-Veranstaltungen gibt es auf den zentralen Seiten der TU, auch als PDF.

Bei der Gelegenheit sei noch einmal an den 3. Papierbrücken-Wettbewerb erinnert. Lukrative Preise winken als Belohnung für die selbst gebastelte Brücke aus Papier mit der größten Tragfähigkeit. Alle Wettbewerbsinformationen finden Sie hier…

Erfolgreicher Informationstag des Straßenbaulabors

UVS
7. März 2007

Prof. Frohmut Wellner eröffnet den Informationstag des Straßenbaulabors

Rund 100 Gäste waren zum Informationstag des Straßenbaulabors der TU Dresden gestern gekommen. Prof. Dr.-Ing. habil. Frohmut Wellner von der einladenden Professur für Straßenbau eröffnete die Veranstaltung im Hörsaal 118 des Beyer-Baus mit einem Blick aus wissenschaftlicher Sicht auf zukünftige Entwicklungen im Straßenbau.

Die folgenden Fachvorträge spannten einen weiten Bogen von rechnerischen Bewertungen von Asphaltbefestigungen über die europäische Normengeneration bis zu künftigen Straßenbauprojekten in Sachsen. Davor, in den Pausen und danach gab es zahlreiche Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch.

Im Ausland studieren

UVS
7. Februar 2007

Ein Studium im Ausland scheint vielen eine zu große Belastung zu sein – nicht nur Neues lernen, sondern das auch noch in einer anderen Sprache? Mag sein, aber alle diejenigen, die einmal an einer der zahlreichen Partneruniversitäten der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden studiert haben, sind begeistert!

Morgen (Donnerstag) findet eine Informationsveranstaltung zum Auslandsstudium statt. Der neue Auslandsbeauftragte der Fakultät, Prof. Ivo Herle, informiert zwischen 11.10 und 12.40 Uhr im HS 154 des Beyer-Baus über die Möglichkeiten, die das Sokrates-Programm bietet. Nach der Vorstellung der Partneruniversitäten und Infos zum Grundkonzept des Programms gibt es Empfehlungen von Sokratesstudenten – und Anmeldeformulare für das Programm.

Weitere Informationen auf den (ebenfalls neuen) Erasmus-Seiten der Fakultät.

Standsicherheit einer tiefen Baugrube

UVS
6. Februar 2007

Die Professur für Bodenmechanik und Grundbau lädt zur öffentlichen Verteidigung der Diplomarbeit von cand. ing. Arne Katzmann am Freitag, 09.02.07 um 11 Uhr in den Seminarraum Neufferbau (NEU 101) ein. Das Thema der Diplomarbeit lautet „Standsicherheit einer tiefen Baugrube – Einfluss der Stoffgesetze auf FEM-Berechnungen“.

Das alternative Bindemittel Geopolymer

UVS
5. Februar 2007
Dr. Anja Buchwald von der Professur Bauchemie (Bauhaus-Universität Weimar) wird im Rahmen der SFB-Seminarreihe einen Vortrag mit dem Titel “Das alternative Bindemittel Geopolymer – Einsatzfähigkeit in textilbewehrten Beton” halten. Gäste sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung findet am 22. März um 11 Uhr im Beyer-Bau, Raum 67 statt.

Geopolymere sind anorganische Bindemittel, deren Namensgebung von J. Davidovits in den 70er Jahren geprägt wurde und sich ursprünglich auf Untersuchungen zur Reaktion von Metakaolinen in alkalischen Medien unter Bildung alumosilikatischer Polymere bezog. Der Präfix „Geo“ sollte die nahe stoffliche Verwandtschaft zu geologischen Materialien, d.h. natürlichen Gesteinen bzw. Mineralien versinnbildlichen. Ähnliche Materialien waren bereits zuvor von Gluchovski untersucht und Ende der 50er Jahre unter dem Begriff „soil cements“ verbreitet worden. Andere Feststoffe wie thermisch aktivierte Tone, Aschen, natürliche Puzzolane und auch Schlacken zeigen ebenfalls eine Verfestigungsreaktion bei einer alkalischen Anregung. Letztlich könnte man ausgehend von der Art der Aktivierung ebenfalls die Terminologie „alkali-aktivierte Bindemittel“ verwenden in Analogie beispielsweise zu Alkali-Schlacken-Bindemitteln und Alkali-aktivierter Schlacke . Diese Zweikomponentenbindemittel sind aufgrund der Variabilität auf Seiten des reaktiven Feststoffes und der alkalischen Aktivierungslösung sehr vielgestaltig und können unterschiedlichen Einsatzzwecken angepasst werden.

Im Vortrag wird ein Überblick über das Bindemittelsystem gegeben sowie grundlegende Abhängigkeiten aufgezeigt und anschließend die Einsatzfähigkeit im textilbewehrten Beton diskutiert.

Amtseinführung des Rektorats

UVS
26. Januar 2007
Zusammenarbeit (by Ulrich van Stipriaan)

Der frisch amtseingeführte Rektor, Prof. Hermann Kokenge, gratuliert dem neuen Prorektor für Universitätsplanung, Prof. Manfred Curbach

In einer Festveranstaltung wurden die im Herbst gewählten Mitglieder des Rektoratskollegiums feierlich in ihre Ämter eingeführt. Einer der neuen Prorektoren – der für Universitätsplanung – ist ein Bauingenieur: Prof. Manfred Curbach vom Institut für Massivbau.

Der Rektor stellte als ein zentrales Vorhaben der kommenden Jahre die universitätsinterne „Exzellenzinitiative Lehre“ vor. So will das Rektoratskollegium die Betreuung der Studierenden stärker unterstützen und die Studienbedingungen optimieren. Dazu gehört ein umfassendes Qualitätsmanagement, das Qualitätsstandards in der Lehre festschreibt und sichert.

Für den Bereich der Forschung sagte Kokenge: „Unser Ziel ist nach wie vor, die TU Dresden in das Spitzenfeld deutscher Universitäten zu führen und ihr dauerhaft auch international einen vorderen Platz zu sichern.“ Deswegen habe In diesem Sinne das Rektorat der TU Dreden auch beschlossen, das Zukunftskonzept „School of Excellence“, mit dem sich die TU im Rahmen der Exzellenzinitiative nicht behaupten konnte, nun so weit als möglich aus eigener Kraft umzusetzen.

[Alle Bilder der Festveranstaltung]

Ab Februar: Graduiertenkolloquium

UVS
25. Januar 2007

Ein Graduiertenkolloquium wird ab Februar einmal wöchentlich die Nachwuchswissenschaftler der Fakultät Bauingenieuerwesen an der TU Dresden zum Austausch ihrer Ergebnisse von Forschungsarbeiten zusammen bringen. Die Doktoranden der Fakultät berichten regelmäßig (jede/r ca. 1mal jährlich) in einem Fachvortrag mit anschließender wissenschaftlicher Diskussion über ihr Promotionsthema. Das kann ein Überblick über die gesamte Arbeit oder auch ein spezielles Thema sein.

„Für die vortragenden Doktoranden ist es eine gute Übung, ihre Ideen, Methoden, Ergebnisse und Schlussfolgerungen zu präsentieren. Gleichzeitig erhalten sie in der Diskussion eine Rückmeldung und Anregungen zu ihrer Arbeit“, sagt Dr.-Ing. Frank Jesse (Institut für Massivbau), der zusammen mit Dr.-Ing. Holger Flederer (Institut für Stahl- und Holzbau) die Idee zu dem Kolloquium hatte.

Das Kolloquium findet dienstags 13 – 14.30 Uhr im Seminarraum des Neufferbaus (1. OG) statt. Die etwa halbstündigen Vorträge – deutsch oder englisch gehalten – sind öffentlich, danach findet eine moderierte Diskussion (wissenschaftlicher Diskurs) statt. Die Zuhörer sollten mindestens ein Vordiplom besitzen, um als Diskussionsteilnehmer die geeignete fachliche Qualifikation zu haben.

Die Termine werden jeweils im BauBlog bekannt gegeben, stehen im Kalender der Fakultät und auf der Übersichtsseite für das Graduiertenkolloquium.