Sanierung der Hyparschale Magdeburg – MDR Sachsen-Anhalt zu Gast im Otto-Mohr-Laboratorium

Die ‘Hyparschale‘ ist eine Mehrzweckhalle im Magdeburger Stadtpark Rotehorn. Sie wurde 1969 nach Plänen von Ulrich Müther in Stahlbetonbauweise errichtet. Vier zusammengesetzte hyperbolische Paraboloide überspannen eine Grundfläche von ca. 2300 m². Damit handelt es sich um das größte Schalenbauwerk Müthers, was heute noch erhalten ist. Die denkmalgeschützte Hyparschale steht seit vielen Jahren leer und befindet sich in einem baulich schlechten Zustand. Im Juni 2017 hatte der Magdeburger Stadtrat beschlossen, dass das Gebäude nun umfangreich saniert werden soll. Dazu soll, der Tradition Müthers folgend, stets neueste Werkstoffe und Bautechniken anzuwenden, der an der TU Dresden und TU Aachen entwickelte Carbonbeton zum Einsatz kommen.

Der Mitteldeutsche Rundfunk produziert im Zuge der Sanierung einen TV-Beitrag und stellt die Hyparschale und den Architekten näher vor.  Neben der bewegten Geschichte des Hauses wird auch die Sanierung eine Rolle im Beitrag einnehmen – das Drehteam war dazu heute zu Gast im Otto-Mohr-Laboratorium und informierte sich über die Vorteile von Carbonbeton.

Die Produktion steht unter dem Titel: „Schwung statt Platte“ und wird am 07. Mai 2019 um 21.00 Uhr im MDR-Fernsehen ausgestrahlt. Eine Voraufführung findet bereits am Freitag, 3. Mai 2019, in Magdeburg statt.

Herstellung einer Carbonbeton-Platte im Otto-Mohr-Laboratorium, Prof. Manfred Curbach im Interview
Flyer zum MDR-Beitrag.
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