Sanierung und Verstärkung von Betonbauteilen

UVS
28. Oktober 2014

Habilitation Regine OrtleppDr.-Ing. Regine Ortlepp hat am 27. Oktober 2014 mit einem wissenschaftlichen Vortrag und anschließendem Kolloquium sowie einer Probevorlesung ihr Habilitationsverfahren zum Abschluss gebracht. Ihr Vortrag zum Thema „Oberflächengeometrie rauer Betonoberflächen zur Kraftübertragung ohne zusätzliche Bewehrung“ wurde von den Gutachtern Prof. Manfred Curbach (TU Dresden), Prof. Harald S. Müller (KIT Karlsruhe) und Prof. Jürgen Schnell (TU Kaiserslautern) sowie den weiteren Mitgliedern der Habilitationskommission unter Vorsitz von Prof. Schach diskutiert. Die Probevorlesung hielt Dr. Ortlepp zum Thema „Verstärkungsverfahren für Stahlbetonbauteile“.

Regine Ortlepp ist 1975 in Freiberg geboren. Vor dem Studium des Bauingenieurwesens an der TU Dresden hatte sie zwei Semester Architektur in Dortmund studiert. Für ihre Diplomarbeit „Wiederherstellung des Turmhelmes der Lukaskirche“ erhielt sie 2002 den Kurt-Beyer-Preis, den sie im Jahr 2009 erneut überreicht bekam – für „herausragende Ergebnisse der wissenschaftlichen Dissertation“. Promoviert wurde sie mit einer Arbeit zum Thema „Untersuchungen zur Verbundverankerung textilbewehrter Feinbetonverstärkungsschichten für Betonbauteile“. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Massivbau der Technischen Universität Dresden hat Regine Ortlepp zahlreiche Forschungs- und Praxisprojekte auf dem Gebiet des textilbewehrten Betons durchgeführt. Seit 2013 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden.

Mit ihrer Habilitationsschrift „Aspekte der Sanierung und Verstärkung von Betonbauteilen“ liefert Dr. Ortlepp einen Beitrag für die Nachhaltigkeit und längere Verwendbarkeit der gebauten Umwelt. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit Verstärkung von Stützen und der Verbund Altbeton-Neubeton liefern grundlegende Erkenntnisse für die Anwendung von Textilbeton.

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