Hilfen für Doppeldiplom-Interessierte

UVS
17. Februar 2012

Im Ausland studieren erweitert den Horizont und eröffnet Chancen in der Zukunft. Neben dem ERASMUS-Programm gibt es an der Fakultät Bauingenieurwesen drei Doppeldiplom-Studiengänge, die den Zugang zu einem Auslandsstudium erheblich erleichtern.

Wer sich mit der Sprache des Ziellandes schwer tut, kann Hilfe erwarten: Im Juli und August finden in Paris an der ESTP Sommer-Sprachkurse statt. Diese stehen allen Studentinnen und Studenten offen – also nicht nur denen, die sich für einen Doppeldiplom-Studiengang eingeschrieben haben. Die Kurse kosten ein wenig – wobei der Hinweis wichtig ist, dass für Teilnehmer(innen) von Partneruniversitäten Sonderpreise gelten (die TU Dresden ist Partneruni der ESTP). Wer Interresse an einem Sprachkurs hat, kann sich an Emmanuel Hugon, Relations internationales, wenden (Tel. +33 149 08 24 44, E-Mail). Ansprechpartner für das Doppeldiplom-Programm an der Fakultät Bauingenieurwesen ist Prof. Peer Haller (E-Mail).

Wer nicht mehr vor der Entscheidung eines Doppeldiploms an der ESTP steht, sondern schon dabei ist (oder war):
Die Deutsch-Französische Hochschule bietet vom Freitag, 4. bis Sonntag, 6. Mai 2012 in Saarbrücken bereits zum 13. Mal ein Interkulturelles Bewerbertraining statt. Die Interkulturellen Bewerbertrainings richten sich an
– die DFH-Studierenden aller Fachbereiche, die sich im letzten Studienjahr befinden
– die DFH-Absolventen, die seit max. einem Jahr ihr Studium abgeschlossen haben

Ziele dieser Trainings sind die Vermittlung von Hinweisen, Anregungen und Tipps zur Entwicklung einer individuellen Bewerbungsstrategie sowie die Sensibilisierung für interkulturelle Unterschiede in einem internationalen Berufsumfeld. Auch der Erfahrungsaustausch und die Netzwerkmöglichkeiten unter den Teilnehmern spielen eine wichtige Rolle.

Die Teilnahme am Seminar, die Übernachtung sowie die Verpflegung sind gebührenfrei. Die Reisekosten werden von den Teilnehmern getragen.

Doppeldiplomstudenten begrüßt

Doppeldiplomstudenten und ihrer Betreuer vor dem Beyer-BauDoppeldiplomstudenten und ihrer Betreuer vor dem Beyer-Bau

Sieben Studentinnen und Studenten aus Frankreich haben den Dresdner Teil ihres Doppeldiplomstudiums im Bauingenieurwesen begonnen. In einer Einführungsberanstaltung begrüßte der Dekan der Fakultat, Prof. Rainer Schach, die sieben Franzosen und zwei Deutschen in Dresden. Die französischen Studentinnen und Studenten kommen von der ESTP in Paris und derINSA in Strassburg. Im Rahmen des Doppeldiplom-Programms studieren sie in ihrem Heimatland und in Dresden Bauingenieurwesen und erhalten mit erfolgreichem Abschluss zwei Diplome – das deutsche und das französische. Die beiden Dresdner Studenten haben ihren Studienteil an der Deutsch-Französischen Hochschule nun abgeschlossen und beenden ihr Studium in Dresden. Auch sie erhalten bei erfolgreichem Abschluss die beiden Diplome und sind somit für das Berufsleben in einem Europa ohne Grenzen doppelt qualifiziert. Neben dem Doppeldiplom mit den beiden französischen Universitäten gibt es für Dresdner Bauingenieur-Studenten auch noch die Möglichkeit, an der Università degli Studi di Trento zu studieren.

Erasmus on the Move

Mit der studentischen Informations-Veranstaltung „Erasmus on the Move“ am 19. November von 18 – 20 Uhr im POT E61 will die ERASMUS-Initiative TU Dresden e.V.  in Zusammenarbeit mit dem Akademischen Auslandsamt ehemalige Erasmus-StudentInnen bzw. derzeitige GaststudentInnen der TU Dresden mit Interessenten an einem Auslandsstudium zusammenbringen.

Nähere Informationen zur Erasmus-Initiative und deren Veranstaltungen finden sich unter www.esn-dresden.de. Und hier geht’s zu den Erasmus-Seiten der Fakultät!

IACES-StudentInnen in Dresden

IACES zu Gast
20 Studentinnen und Studenten aus sieben Ländern sind diese Woche Gast der Dresdner IACES-Gruppe an der Fakultät Bauingenieurwesen

Seit heute und noch die ganze Woche über findet an der Fakultät Bauingenieuwesen der TU Dresden ein internationaler Studentenaustausch statt. Insgesamt 20 angehende Bauingenieurinnen und Bauingenieure aus sieben Ländern (Mazedonien, Serbien, Türkei, Iran, Rumänien, Moldawien und Deutschland) nehmen an dem Treffen teil, das von Dresdner Mitgliedern der internationalen Organisation der Studenten des Bauingenieurwesens – IACES – organisiert wird.

IACES wurde 1989 in Delft, die Niederlande, mit offizieller Amtssprache Englisch gegründet. Seit dieser Zeit ist IACES zu einer Organisation mit ca. 50 Universitäten in ganz Europa herangewachsen. Das Hauptziel von IACES ist es, Kontakte zwischen Studenten des Bauwesens in der ganzen Welt herzustellen. Während der Begegnungswoche hören die Gäste Vorträge, lernen Labore kennen, besuchen Baustellen und bekommen natürlich auch Sehenswertes in Dresden und Umgebung gezeigt. „Da der Bauingenieur heutzutage mehr global als national agiert, bekommt die Zusammenarbeit mit ausländischen Studenten bzw. Universitäten sowie Firmen eine immer größere Bedeutung, da sie häufiger der Schlüssel zu einer internationalen Karriere ist. Neben dem Erhalt schon bestehender Kontakte, bietet dieses Forum darüber hinaus ideale Möglichkeiten weitere zu knüpfen,“ sagt Sören Klose von der Dresdner IACES-Gruppe.

Besuch aus Paris

Doppeldiplom-Studenten und die französische DelegationWährend des Besuchs der Generaldirektorin der ESTP gab es auch Gelegenheit, Studentinnen und Studenten von der ESTP zu treffen, die in Dresden studieren.

Seit September 2008 ist Florence Darmon neue Generaldirektorin der ESTP – der Ecole Spéciale des Travaux Publics du Bâtiment et de l’Industrie Paris, an der Dresdner Studentinnen und Studenten der Fakultät Bauingenieurwesen im deutsch-französischen integrierten Studiengang studieren können. Um das Doppeldiplom zwischen den Partnern noch besser aufeinander abstimmen zu können, waren Florence Darmon und die Direktorin für internationale Beziehungen, Marie-Jo Goedert, zwei Tage zu einem Arbeitsbesuch in Dresden.

Im Mittelpunkt der Gespräche, an denen von Seiten der Fakultät Bauingenieurwesen der Dekan Prof. Rainer Schach, der Studiendekan Prof. Bernd W. Zastrau und Programmbeauftragte für das deutsch-französische Doppeldiplom Prof. Peer Haller sowie die Dekanatsrätin Anett Joerß teilnahmen, stand die Optimierung des Doppeldiplom-Studienganges und die Frage, wie man die Studienordnungen und Lerninhalte noch besser aufeinander abstimmen könne. Ein zweiter Schwerpunkt des Besuchs war, die TU Dresden und die Fakultät Bauingenierwesen mit ihren Laboren kennen zu lernen. Ein Empfang des Rektors der TU Dresden, ein Campusrundgang mit dem Ziel SLUB sowie ein sehr informativer Rundgang durch die Labore füllten deswegen weite Teile des Programms aus.

Prof. Ivo Herle stellte das Bodenmechanische Labor vor, und einen kurzen Einblick in die umfangreiche Gesteinssammlung gab Prof. Bernd Ullrich (beide Institut für Geotechnik). Prof. Detlef Aigner führte durch das Wasserbaulabor. Das Hubert-Engels-Labor, dessen Leiter Prof. Aigner ist, ist das älteste Wasserbaulabor der Welt und ermöglicht dank modernster Ausstattung realistische Simulationen.
Im Straßenbaulabor erlebte die Delegation quasi gelebtes Doppeldiplom: eine französische Studentin und eine Teilnehmerin aus Dresden aus den Anfängen der Doppeldiplom-Vereinbarung ergänzten die Ausführungen von Prof. Frohmut Wellner. Schnell stellte man fest, dass es viele Gemeinsamkeiten in Forschung und Lehre gibt (Straßenbau spielt an der ESTP eine wichtige Rolle) und vereinbarte eine vertiefte Zusammenarbeit.
Prof. Michael Schiekel vom Institut für Baustoffe führte durch die Laborräume der Arbeitsgruppe Gefügemorphologie – darunter besonders beeindruckend das Röntgendiffraktometer und das Rasterelektronenmikroskop. Dipl.-Ing. Jan Ebert stellte Glasversuche vor, die am Institut für Baukonstruktion durchgeführt werden.

Über die Kälteunempfindlichkeit englischer Mädchen

UVS
22. Januar 2009

Immer wieder interessant, Erfahrungsberichte von Studis zu lesen, die im Ausland waren. Auf der Erasmus-Seite ist wieder ein neuer, aus dem ich mal einen Absatz zitiere:

Die erste Woche kann ein ganz schöner Kulturschock für manch einen werden. Jeden Tag gibt es eine riesige Party, zu welcher man von seiner Hall mit Bussen abgeholt wird und auch wieder dahin zurückgebracht wird. Allerdings sind auf diesen Partys fast nur Erstsemestler. Des weiteren wird man erstaunt sein, wie kälteunempfindlich die englischen Mädchen sind. Selbst kälteste Temperaturen hindern sie nicht, ihre gewagten Outfits zu präsentieren.

Übers Studium kann man auch was erfahren – am besten selber lesen!

Und wer demnächst ins Ausland will: Am 2. Februar um 16:40 Uhr ist eine Info-Veranstaltung im Seminarraum Neuffer-Bau NEU/101.

Studieren im Ausland

Eine Informationsveranstaltung zu Erasmus findet am Montag, 2.2.2009 um 16:40 Uhr im Seminarraum Neuffer-Bau NEU/101 statt.